Geht ein Mann in den Baumarkt und fragt, wo denn die Leihmuttern zu finden seien. Hinten durch bei den Spahnplatten, erklärt der Mitarbeiter. Diesen “Witz” hat mein Junior mir gestern aus dem Internet vorgelesen.
Man kann die Vollblutzucht als altmodisch bezeichnen. Nur Natursprung, keinen Embryonen-Transfer, etc.. Pferdezucht nach alter Tradition aus Zeiten, in denen mit dem Begriff Reproduktionsmedizin noch niemand etwas anfangen konnte.
Die Warmblüter sind da wesentlich kreativer. Künstliche Besamung in verschiedenen Varianten, Embryonen-Transfer, damit eine Top-Stute jedes Jahr viele Fohlen haben kann und die anderen Möglichkeiten, die die moderne Reproduktionsmedizin bietet, werden auch umfassend ausgeschöpft. Ist das noch Zucht oder ist das Vermehrung oder Reproduktion?
Heute Morgen las ich auf Spring-Reiter.de einen Artikel über eine Embryonen-Auktion in Dublin am Rande der Dublin-Horse Show. 25 Embryonen wurden mit einem Durchschnittspreis von 33.000 Euro versteigert, und die Iren waren Höchstbieter bei 20 der angebotenen 25 Embryonen.
Bin ich jetzt altmodisch, weil ich davon ziemlich angewidert bin? Es erinnert mich an “Brave New World” von Aldous Huxley, den ich in der Schule gelesen habe. Ein Roman über die negative Utopie für eine Gesellschaft im Jahr 2540.
Soll das die Zukunft sein? In der Pferdezucht und demnächst auch anderswo? Die Leihmütter hinter den Spahnplatten?
Ich bin auch altmodisch und das aus Überzeugung.
Das Argument:
Es geht nicht anders, auf natürlichem Wege können wir die Menschheit nicht mehr ernähren, sehe ich ja noch, wiederwillig, ein.
Warum dann aber nocht die Reproduktionsmedizin beim Menschen?
Die Menschen verhungen und leben in bitterster Armut und die Reichen, die es sich leisten können, pfuschen der Natur ins Handwerk.
Das gehört natürlich auch wieder nicht hierher, deshalb noch einen Satz;
In der Zucht für Sport und Freizeit gehört diese GELD- Vermehrungsmedizien verboten!
Humortechnish war es früher im Galopperforum definitiv lustiger als im drögen Blücher Blog, vor allem dank des Forums-Entertainers Ostseemeeting (aka Adolf-Friedrich Schleifenbaum), dem Menschen mit dem höchsten Humorquotienten im deutschen Turf. Fleißig unterstützt wurde Schleifi von seinem braven Sidekick Daily Impact, sozusagen das Pendant zu Harald Schmidt’s Stichwortgeber Manuel Andrack in der kultigen Late Night Show. Leider war Schleifi weltanschaulich eher auf der Linie von Kassandro.
Die deutschen Galopper stehen am Abgrund, die Traber sind schon einen Schritt weiter. Was den Traberfans im Forum weiterhilft, ist nur ihr Galgenhumor. Die gestrige Rennveranstaltung in Mönchengladbach wurde so kommentiert. Die Userin Michaela Reiß meinte: „In Mönchengladbach ist immer noch Luft nach unten. Man könnte sogar jemanden mit dem Handy hinsetzen, um die Rennen live zu streamen – schlechter als das aktuelle Kamerabild wird es wohl nicht mehr werden.“
Frau Reiß benutzt übrigens als Avatar ein Profilbild, das sie zusammen mit Didi Hallervorden (90) zeigt. Der Forumskollege Frascati ist begeistert: „Das Profilbild gefällt mir…Sie auf dem Bild mit einem Rennbahnbesucher im Durchschnittsalter, sehr schön!“
Nicht Alle schaffen es, die Mönchengladbacher Veranstaltungen mit Humor zu nehmen. Kollege Natter deprimiert: „Die Präsentation des heutigen Renntages macht einen fassungslos. Was bleibt ist die absolute Hoffnungslosigkeit.“
Auch kreative Vorschläge gibt es. Persianer weist darauf hin, dass die Krefelder Galopprennbahn nur noch fünf Renntage im Jahr stemmt und deshalb Spielraum hätte. Persianer schlägt Rennen für Satteltraber und Sulkytraber im Stadtwald vor: „Wer weiß, vielleicht ist Krefeld ja bald das Mekka des deutschen Monté-Sports, initiiert durch den Verein zur Förderung des rheinischen Trabrennsports e.V.!“
Träumen ist erlaubt.
gladbach ist bald geschichte, einige sommer veranstaltungen in krefeld für grastraber sichern vllt einge besitzr,trainer usw. aber in eigener regie. krefeld ist tot genug. die frage bleibt natürlich,wo bleibt familie nimczyk??
Das sich das Thema eines Artikels mehr oder weniger schnell verliert ist ja nichts Neues aber das hier ist …
1) Familie Nimczyk: Noch in Willich bei Krefeld ansässig, aber wie lange noch?
2) MG: Ende 2026 oder spätestens Ende 2027 ist Feierabend.
3) Eher als Scherz gemeint: Heinz Baltus organisiert einen Traberrenntag im Krefelder Stadtwald.
Jetzt im Ernst: Ich bin schon ganz lange für eine strikte räumliche Trennung von Rennbetrieb und Trainingsbetrieb. Motto: Nicht auf derselben Anlage! Galopprennbahnen haben nur noch als multifunktionale Anlage eine Überlebenschance, und Rennpferde mögen keine Techno-Beats und umherfliegende Golfbälle.
Jod S 11 Körnchen, bei dem Thema kann ein großer Teil der Migranten nicht mitreden, weil sie irgendwo anders waren als in BRD, Jod S 11 Körnchen von Trill – Thrill etwas anderes, übersetzt vielleicht Nervenkitzel, The Thrill Is Gone, eine Nummer von B.B. King, Nervenkitzel ist weg, Nervenkitzel ist gegangen, The Thrill of Trab is gone, irgendwie ganz weg der Thrill of Trab, Galopp irgendwie noch da, warum, wieso, weshalb, schwer zu sagen.
Jod ist gut für die Schilddrüse und was bewirkt S 11?!
Das ist ein Vogelfutter. Heißt das Jod S 11 oder Jod S L? Weiß ich nicht mehr
S11 ist richtig aber was ist dieses S11? Herr Lehrer, ich weiß
besser blue thrill ,theos nachbar
For the record: Theo hat hier mehrfach bestritten, in Rhynern zu wohnen. Glaube ich ihm natürlich nicht.
In Südhessen nahe Aschaffenburg tobt derzeit ein Waldbrand; die Bevölkerung wurde gebeten, nicht mehr zu duschen oder die Pflanzen zu gießen und auch sonst Wasser einzusparen, wo dies nur möglich sei. An diese Nachricht erinnert mich die aktuelle Botschaft von der Galopprennbahn Halle, die ihren Samstagrenntag absagen musste, weil kein Wasser aus einem nahen Fluss für die Bewässerung des Grasgeläufs mehr zur Verfügung steht. Für manche Börsianer gilt schon seit Jahren das Motto „Wasser ist das neue Öl“. Jetzt hat die harte Realität auch den Rennsport erreicht. Mit einer pflegeleichteren Sandrennbahn hätte Halle die Galoppveranstaltung durchführen können.
Der Renntag am kommenden Freitag auf der Trabrennbahn Enghien im Großraum Paris wurde wegen der hohen Temperaturen auf den Vormittag vorverlegt. Der Start des ersten Rennens wird nun bereits um kurz nach 9 Uhr sein. Die Franzosen können diesbezüglich flexibel sein, während dies für die deutschen Galopper wegen der zeitlichen Abhängigkeit vom PMU nur eingeschränkt möglich ist. Eine Verlegung der Rennen auf den frühen Vormittag oder den späten Nachmittag dürfte in den meisten Fällen nicht möglich sein, wenn es eine PMU-Veranstaltung ist.