Zum Tode von Monty Roberts

Monty Roberts, der Pferdeflüsterer, der weit über die Grenzten des Pferdesports bekannt war, lebt nicht mehr. In Deutschland wird er ewig mit mit Lomitas in Verbindung gebracht werden. Das Gestüt Fährhof erinnert in einem Nachruf an ihn, den ich hier übernehme.

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Mit großer Trauer haben wir vom Tod unseres Freundes Monty Roberts erfahren, der am 1. August auf seiner geliebten Flag Is Up Farms in Solvang, Kalifornien, an der Seite seiner Frau Patricia verstorben ist.

Monty wurde am 14. Mai 1935 in Salinas, Kalifornien, geboren. Schon als Kind wuchs er mit Pferden auf und entwickelte eine außergewöhnliche Gabe, ihr Verhalten zu beobachten, zu verstehen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Aus dieser einzigartigen Fähigkeit entstand seine weltbekannte Join-Up®-Methode, mit der er den Umgang mit Pferden nachhaltig verändert und Generationen von Reitern, Trainern und Pferdemenschen geprägt hat.

Viele Menschen verbinden Monty mit seiner engen Beziehung zu Königin Elisabeth II., die seine Arbeit über Jahrzehnte schätzte und förderte. Für uns jedoch war Monty weit mehr als eine weltbekannte Persönlichkeit – er war ein Freund unseres Gestüts und unserer Familie.

Walther Jacobs erkannte früh das außergewöhnliche Talent dieses damals in Europa noch weitgehend unbekannten Horseman. Er holte Monty nach Deutschland, als unser hochbegabter Hengst Lomitas aufgrund seiner Probleme mit der Startmaschine vor einer ungewissen Zukunft stand. Mit unendlicher Geduld, großem Einfühlungsvermögen und seiner besonderen Art, mit Pferden zu kommunizieren, gewann Monty das Vertrauen von Lomitas. Was viele für unmöglich hielten, gelang ihm: Lomitas kehrte auf die Rennbahn zurück, gewann wieder Rennen und entwickelte sich zu einem der herausragenden Rennpferde der deutschen Turfgeschichte. Später wurde er zu einem international bedeutenden Deckhengst und begründete eine Blutlinie, die bis heute weltweit geschätzt wird.

Dieses gemeinsame Erlebnis hat eine enge und langjährige Freundschaft begründet. Monty blieb unserem Gestüt über Jahrzehnte verbunden. Seine jährlichen Besuche auf Fährhof waren für uns immer etwas Besonderes. Er hat über 30 Jahre auf dem Gestüt Fährhof zusammen mit Simon Stokes alle Jährlinge von der Weide auf den Rennstall vorbereitet. Darunter großartige Pferde wie Silvano, Sabiango und Quijano. Er beeindruckte nicht nur durch sein außergewöhnliches Wissen, sondern vor allem durch seine Herzlichkeit und seine tiefe Überzeugung, dass Vertrauen und Respekt die Grundlage jeder Beziehung zwischen Mensch und Pferd sein müssen.

Sein Einfluss reicht weit über den Rennsport hinaus. Er hat unzähligen Menschen eine neue Sicht auf das Pferd vermittelt und gezeigt, dass wahre Stärke nicht aus Zwang, sondern aus Verständnis entsteht. Sein Vermächtnis wird deshalb in den Pferden, den Menschen und den Geschichten weiterleben, die er auf der ganzen Welt berührt hat.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahestanden.

Lieber Monty – wir werden Dich als außergewöhnlichen Horseman, als inspirierenden Lehrer und vor allem als treuen Freund in dankbarer Erinnerung behalten.

Dr. Andreas Jacobs, Simon Stokes


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Eine Antwort auf Zum Tode von Monty Roberts

  1. Racingman sagt:

    Der Verein der Tepping-Detektive (VTD) informiert:

    Ich habe untenstehende E-Mail an Gebhard Apelt geschickt, wobei ich mir zu 99% sicher bin, dass ich gar keine Antwort erhalten werde. Die Quadrather Geheimniskrämer sind ja bekannt dafür, dass sie nicht einmal die Existenz des Gestüts Schlenderhan bestätigen würden, hi hi.

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    Ich schreibe Ihnen bezüglich Ihres einstigen Mitarbeiters(?) Theodor Epping, den ich lediglich aus einem Internetforum kenne.
    Herr Epping war ja nur bis 1994 in der Vollblutzucht tätig, so dass meine Vermutung dahin ging, dass sich nicht mehr viele Personen an ihn erinnern würden. Er selber führte dazu diese Namen an: Karl Jörg – Gebhard Apelt – Ulrike Castle – Günther Schmidt – Thomas Grote und nannte sie „diese Spastis“. In dem Zusammenhang würde ich gern wissen: Ist das ein typischer Epping-Humor, über den Sie auch lachen können, oder wie empfinden Sie das?
    Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich eine sehr schlechte Meinung von Herrn Epping durch seine Forumsbeiträge bekommen habe, und ich wundere mich darum nicht, dass er bei seiner Odyssee durch die deutschen Vollblutgestüte nirgends befördert wurde. Wie sehen Sie ihn fachlich und menschlich? Ich bedanke mich für Ihre offene persönliche Einschätzung, die Sie mir wahlweise als vertraulich oder als veröffentlichungsbereit mitteilen können.

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