Aus anderen Gründen hatte ich mit dem AA wegen der Krise im Mittleren Osten gemailt und bezüglich einer möglichen Ausreise folgen Mail-Antwort erhalten. Ich weiß gerade nicht, wie viele Deutsche in Dubai oder anderswo in der Region unterwegs sind, aber Kontaktdaten für eine mögliche “unkonventionelle” Rückkehr können nie schaden!
Unverständlich für mich, daß nach Presse-Information ein A3890 der Lufthansa aus Abu Dhabi leer nach Deutschland geflogen ist.
Die Nachricht des AA
Guten Tag,
am 28. Februar ist der bewaffnete Konflikt zwischen Iran einerseits und Israel und den USA andererseits wieder aufgeflammt und betrifft inzwischen den gesamten Nahen und Mittleren Osten. Viele Länder der Region haben ihren Luftraum gesperrt, so dass weder Anreisen noch Abreisen mit dem Flugzeug möglich sind. Auch der Schiffsverkehr ist stark eingeschränkt.
Wenn Sie betroffen und mit einem Reiseveranstalter unterwegs sind, wenden Sie sich für eine Unterstützung bitte an Ihren dortigen Ansprechpartner. Bei Fragen zu Flügen kontaktieren Sie bitte Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
Individualreisende können sich an den Bereitschaftsdienst der für ihren Aufenthaltsort zuständigen deutschen Auslandsvertretung wenden. Eine Liste der deutschen Auslandsvertretungen erreichen Sie über folgenden Link: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/deutsche-auslandsvertretungen. Auch die Webseiten unserer Vertretungen liefern Ihnen wichtige Informationen. Bitte beachten Sie, dass die Kapazitäten unserer Vertretungen stark eingeschränkt sein können.
Registrieren Sie sich bitte auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND): https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin. Über ELEFAND werden Sie über die weitere Lageentwicklung unterrichtet. Falls Sie bereits registriert sind, prüfen Sie bitte, ob Ihre in ELEFAND hinterlegten Daten aktuell sind und schalten Sie die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Wir werden Sie auf diesem Weg weiter auf dem Laufenden halten. Über die App „Sicher Reisen“ können Sie zudem Ihr Reiseland anpinnen und erhalten sofort eine Push-Nachricht von uns, wenn sich in den Reise- und Sicherheitshinweisen etwas ändert.
Nichtdeutsche Staatsangehörige wenden sich bitte an die konsularischen Vertretungen Ihrer Länder, auch wenn sie über einen deutschen Aufenthaltstitel verfügen. Nichtdeutsche Lebenspartnerinnen und -partner beachten bitte eventuell bestehende Visumserfordernisse für die Einreise nach Deutschland.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bürgerservice
Lieber Herr Blüchow, besten Danke für den Service. Bin mit dem Fahrrad unterwegs. Beste Grüße von der sonnigen Straße von Hormuz.
bei problemen im tiefen sand an herr Omid Nouripour wenden , der weiss den landweg zurück. dauert auch nicht laqge!
Die Hauptgefahr dürfte vorbei sein. Die USA dürften die meisten Abschussbasen für Raketen und Drohnen mittlerweile eliminiert und der Rest hat sich versteckt. Ich würde in Dubai bleiben. Dubai hat zwar kein Erdöl, dafür eine sehr liberale Wirtschaftsordnung, die viele Europäer, darunter auch viele Deutsche angezogen hat.
Schlimmer sind die langfristigen Gefahren:
http://harz-photo.xobor.de/t180f12-In-Trump-we-trust-1.html#msg3629
Diese Selbstverliebtheit ist einfach nur ekelhaft.
Der World Cup Day wird auf jeden Fall am 28.03 ausfallen. Das ist sicherer als das Amen in der Kirche. Die Japaner haben bereits abgesagt, und dann kann man das ganze vergessen. Nachholen kann man das ganze eigentlich auch nicht, denn im Sommer ist es dort viel zu heiß. Die Situation dort unten ist ziemlich chaotisch. Amerikaner, Israelis und auch ich haben die enorme Aufrüstung der Iraner unterschätzt. Die Iraner behaupten jetzt sogar, dass sie mindestens eine Atombombe haben. Man hätte dieses Irren schon vor mindestens 20 Jahren das Öl wegnehmen müssen, dann hätten sie nicht diese enorme Aufrüstung betreiben können. Jetzt ist es eigentlich schon zu spät.
Ich wünschte ich wäre nur halb so allwissend wie ihr, dann wäre ich mindestens… wenn nicht noch mehr.
Mit Aussagen wie “auf jeden Fall” wäre ich vorsichtig. Wenn das Kaiserreich Japan keine Starter hat, werden andere Länder laufen, bevorzug die, die schon am Golf sind. Schlimmstenfalls wird es ein Rennen mit kleinem Rating und großem Geld.
Am WoEnde haben die Rennen ja auch stattgefunden.
Die Mullahs am Golf sind anders als die Araber und die Afghanen. In Persien ist viel Intelligenz unterwegs und teilweise den Mullahs treu ergeben. So einfach kriegt man das Regime nicht platt, vor allem weil denen die Toten in Persien egal sind.
Mit “auf jeden Fall” lag ich “auf jeden Fall daneben”. Der Dubai World Cup hat stattgefunden und es sah aus, wie immer. Dubai ist ein finanzielles Kartenhaus und man versucht mit allen Mitteln Normalität zu demonstrieren, damit dieses nicht einstürzt. Es ist streng verboten Bilder von beschädigten Gebäuden im Internet zu zeigen. Sportlich war das ganze dann schon etwas beieinträchtigt, insbesondere das Sheema Classic, aber insgesamt kann man von einer gelungenen Veranstaltung sprechen.
https://www.youtube.com/watch?v=dJNfV-D_MTY
Telegram-Gründer Pavel Durov zum Risiko eines Dubai-Aufenthalts:
https://t.me/rosenbusch/29147
Was mag nur mit dem Dubai Racing Carnival 2028 geschehen? 28.3. ist nicht mehr lange hin, und in Dubai regnen Drohnen vom Himmel. Grad gestern, auf den Flughafen. Jedoch, Pferderennen sind nur ein kleines Mosaiksteinchen um großen Konzert Dubai. Es geht um die ganze Selbstinszenierung des Emirats, das ganze Theater mit keinen Steuern, aber begrenztem Aufenthalt; 2 Jahre gilt das Visum, dann muß verlängert werden. 90% der Citizens sind Ausländer, sie machen die Jobs und verdienen das Geld, aber nur solange, wie es dem Oberemir gefällt.
Und nun wird das Geschäftsmodell brüchig und fragwürdig, insofern, als alle sehen können, was sich da abspielt, direkt und in der Nähe. Dubai, wie auch die anderen Staaten drumherum, sitzen wie auf dem Präsentierteller, sitting ducks, die nicht entweichen können. Iran hat Hebel, die über die Straße von Hormuz gehen, und die Einschläge beweisen das.
Dieser Carnival mit Rennpferden und wichtigen Leuten inkl. The Ruler ist nur ein kleiner Teil, aber es liegt nahe, daß die Ajatollahs auch die Zeitung lesen.
2028 ist noch lange hin, und in diesem jahr werden die ajatollahs immer weniger,und ob die die racing post lesen können,ist fraglich
Die Kleinstaaten am Golf bauen eine Welt für die Zeit nach dem Öl auf. Die werden mit den “Gästen” vorsichtig umgehen. Selbst die Wahabiten in Saudi-Arabien sind liberaler geworden.
Fehler, es sollte natürlich 28.3.2026 heißen.
Das Goldesel Research Team der Website „Goldesel“ kommentierte den Fall Hofer unter Anderem so: „Nur wenige Tage zuvor, am 31. März 2026, hatte der Aufsichtsrat in einer Bilanzsitzung den Jahresabschluss 2024 thematisiert und angekündigt, dass CEO Christian Gruber und Pierre Hofer den Geschäftsbericht an Interessierte erläutern sowie einen Ausblick geben.“ Und dann wird nach dieser Ankündigung Pierre Hofer nur zwei Tage später komplett aus dem Feuer genommen. Das liefert Stoff für neue Spekulationen und dürfte für das Unternehmen nicht förderlich sein. Bei GaloppOnline hat man von dem Ganzen noch nichts mitbekommen.
Und was meint das Zockervolk zu Pferdewetten.de? Hier einige Stimmen aus einem Forum:
Ozelot11: „Die sofortige Abberufung von Herrn Hofer deutet auf gravierende Missstände innerhalb der PAG hin. Für einen echten Neuanfang ist jetzt 100% Transparenz nötig, heißt: die von Herrn Hofer zu verantwortenden Compliance-Risiken müssen klar benannt werden. Ich hoffe, im Zuge der Umstrukturierung der AG wird auch der Hofstaat Hofers weitestgehend aufgelöst. Aufgrund der Inkompetenz Hofers im Sportwettenbereich haben sich auf den eigenen Vorteil bedachte Lakaien in führende Positionen bringen können, für die sie nicht im Mindesten qualifiziert sind. Nur durch tabula rasa kann die PAG das Attribut der Pommesbude loswerden und deren Niedergang aufhalten.“
Tomschneider123: „Ultra positiv. Mehr bullish geht nicht. Endlich ist der Fahrlehrer weg, und Leute, die mit Sportwetten was zu tun haben, können arbeiten.“
Ikontinenzia: „Das ganze Geschäftsmodell ‚stationäres Wetten‘ ist kompletter Unfug. Die Welt wird immer digitaler, aber dieser Laden geht retro. Allein, und einsam.“
Armer Tropf
Das wirtschaftliche Schicksal von Pferdewetten.de berührt den deutschen Galopprennsport sehr direkt, weil so viel Geld von dort investiert wurde. Größter Aktionär von PW ist laut dem Portal Boerse.de die Luxemburger Fondsgesellschaft Axxion mit 13,24%. Auch das „Direktorium“ ist mit dabei: die Deutscher Galopp Wirtschaftsdienste GmbH mit 3,11%. Die weiteren Galopper: Sebastian Weiss 6,52%; Gregor Baum 4,82%; Byrton GmbH (Patrick Byrne) 4,80%; Guido Schmitt 4,68%; Pierre Hofer 3,96%; Lars-Wilhelm Baumgarten 2,75%. Erstaunlich finde ich, dass die Anlagestrategie des Direktoriums nicht mal öffentlich kritisch hinterfragt wird. Immerhin haben die Weidenpescher die Zwangsgebühren von Rennvereinen, Besitzern, Trainern und Jockeys treuhänderisch investiert.
Aus Gründen der Fairness eine positive Bemerkung zu Pferdewetten.de. Eine Sache, die man Pierre Hofer zugute halten muss: Er hat bisher offenbar wirklich an den Erfolg von PW geglaubt. Die Ausübung von Aktienoptionen ist ja etwas, was er freiwillig getan hat. Im September 2022 kaufte er für über 200.000 Euro nach, zum Stückpreis von gut acht Euro. Heute steht die Aktie nur noch bei etwas unter 2,50 Euro, war also kein guter Deal. Im März 2024 dann sein nächster Kauf für fast 300.000 Euro, zum Stückpreis von 10,50 Euro. Auch ein fallender Aktienkurs hielt ihn dann nicht vom Nachlegen ab: Vor rund einem Jahr der letzte Kauf für gut 90.000 Euro zum Preis von 2,50 Euro. Im Laufe der Jahre hat der Ösi-Pitter also buchwertmäßig schon Einiges eingebüßt. Auch andere Mitglieder aus Vorstand und Aufsichtsrat haben in den Jahren nachgekauft. Eigentlich ein sehr positives Zeichen, weil es unterstreicht, dass die Macher an den Erfolg des Unternehmens glauben. PW ist also so ziemlich das Gegenteil einer betrügerischen Pump-and-dump-Klitsche, bei der die Funktionäre den Kurs nach der Emission hochjazzen und dann schnell ihre eigenen Aktien verhökern, bevor der Kurs ins Bodenlose fällt.
Die Abberufung von Pierre Hofer (von 2010 bis 2026 im Vorstand von PW) erfolgte am Gründonnerstag abends nach Börsenschluss und vor einem langen Oster-Wochenende. Zwecks Kurspflege sicher nicht ungeschickt, um die aufgeheizte Stimmung etwas runterzukühlen. Man wird sehen, wie es nach Ostern weitergeht. Wie sehr sich auch Analysten täuschen können, zeigt ein Beispiel vom Warburg Research. Ein dortiger Analyst taxierte den fairen Wert der PW-Aktie im Februar 2024 auf 21 Euro, bei einem optimistischen Szenario seien als Kurziel sogar 45 Euro erreichbar. Wohlgemerkt, jetzt zu Ostern 2026 steht der Kurs um die Zwofuffzich. Angesichts dieser enttäuschenden Zahlen würde die konservative Hildegard Epping sagen: „Da spiel ich lieber weiterhin Lotto!“
Im letzten Monat seines Schaffens bei PW war der „degradierte“ Pierre Hofer dort nur noch für die Pferdewetten und Investor Relations zuständig. Meine Vermutung geht dahin, dass die Compliance-Probleme eher aus letzterem Bereich stammen. Als Hofer noch Chef von det Janze war, war sein Ziel, PW bis zum Ende des Jahrzehnts zur deutschen Nr. 2 im Sportwettenbereich hinter Tipico zu machen. Man will sich dabei hauptsächlich auf den deutschen Markt konzentrieren. Und man setzt auf das Retail-Geschäft, weil dies nach Ansicht des Warburg-Analysten hochprofitabel sei. Ein Problem sind aber die LUGAS-Beschränkungen der Glücksspiel-Aufsicht, zum Beispiel das Einsatzlimit und das verbotene Simultanwetten auf mehreren Wettplattformen gleichzeitig.
Sagt ein Politiker zum anderen;
Sie haben doch kürzlich diese Rede gehalten, was haben Sie da nochmal gesagt?
Gesagt, ich, gar nichts!
Ja klar, das weiß ich doch
aber wie haben Sie das formuliert?
Der ist gut.
Ich habe im Blog schon einen Beitrag über „Prediction markets“ (Vorhersagemärkte) wie Polymarket und Kalshi geschrieben. Dort kann man auf fast alles wetten, auch auf Fragen wie: „Wie viele der acht Bälger von Vater Adolf Epping sind Akademiker?“ In Deutschland ist das Wetten auf diesen Wettplattformen strafrechtlich verboten, darum bleibt den Blücherianern nur das Tippen im Blog:
Martillo: „Ich als Freund von leckeren Außenseiterquoten sach ma: Drei!“
Evchen Limmer: „Ho ho ho! Da lach ich mir aber nen Ast ab. Die Epping-Dynastie hatte doch seit vierhundert Jahren noch keinen Akademiker dabei. Warum sollte es da jetzt einen Ausreißer geben? Meine Antwort: null!“
Kassandro: „Ich als Mathematiker hab nichts übrig für wokes Geschwätz. Ich habe das Kelly Criterion mit dem Selection Bias verglichen und die statistische Market Inefficiency-Abweichung drübergelegt. Mein Ergebnis: eins!“
Martin: „Theo ist so blöd wie sein Vorgänger Manto, und in dessen Familie gab es auch noch nie einen Akademiker. Mein Wett-Tip lautet also: null!“
Daily Impact: „Ich möchte, dass Theo mir seine Stimme gibt bei der Wahl zum sympathischsten Turfisten des Jahres. Also sage ich: zwei!“
Lindenau: „Ich wette grundsätzlich nicht!“
Der Frankfurter: „Ich hab eben den Publikumsjoker eingesetzt, und das Echo sagt: null!“
Old Vollblut (Spitzname „der Inscheniör“): „Statistisch kommt in Arbeiterfamilien vom Niederrhein nur ein Akademiker in hundert Jahren vor. Ich runde das Ergebnis hier auf eine volle Zahl auf und tippe: 1!“
Blücher: „Die Wette muss wegen inkorrekter Fragestellung annulliert werden. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass Adolf Epping nach dem achten Kind aufgehört hat zu zählen.“
***************
Die Auflösung der Tipp-Frage durch T. Epping: „Sag ich nicht! Möge der verdammte Rennmann in der Hölle schmoren!“
In der Hölle schmoren,
geht nicht, die nehmen nur Menschen und ähnliches, keine Luftnummern.
T. Eppings einst kongenialer Blog-Partner Olle Heinz (vulgo Heinz Jakobs aus Dortmund) ist als Calloway wieder da. Nicht hier, aber dort. Im Hoofworld-Forum. Und was war der Anlass? Die einstige Stewardess und jetzige verheiratete Milliardärin Karin Walter-Mommert will den Ostsee-Wal Timmy retten und war deswegen auch schon im Fernsehen. Heinz ist ganz wuschig deswegen, schreibt: „Die Qual der Wahl..die Qual des Wal….die Qualen des Wal……..die letzte Warm Zeit vor ca. 100.000 Jahren, vielleicht auch 150.000 Jahren“ usw. Dortmunds Antwort auf Richard David Precht endet seinen Bandwurmsatz nach zehn Zeilen mit diesen Worten: „Racingman lebt in 150.000 Jahren nicht mehr, schade….oder auch nicht, schade.“
Es freut mich zu lesen, dass es
Un Coeur B gut geht.
(Dieser Beitrag ist leider auch weiter oben reingerutscht, weil Blücher bezüglich Racingman an der Software herumgebastelt hat. Ich muss jetzt immer auf “Antworten” klicken, auch wenn es nicht passt)
Was hat Calloway (ex Un Coeur B ex Big Sur) mit Guido Göbel gemeinsam? Das NRW-Abitur. In Bayern kann man mit so einem Abschluss nur Gestütswärter werden… Das Einzige, was ich Theo glaube, sind einige wenige Aussagen nach 23 Uhr, die offenbar mit der Hilfe eines förderlichen Getränks zustande kamen. So auch, als er einmal ganz deftig seine wahre Meinung über den senilen Heinz zum Besten gab. Am nächsten Morgen versuchte der panische Theo dann das Porzellan zu kitten: Ach Gott, ach Gott, was hab ich nur gemacht, bitte glaubt mir doch, es war alles nicht so gemeint. Tja, Theo, wenn die Zahnpasta einmal aus der Tube raus ist, kriegt man sie nicht wieder rein. Und der Philosoph Calloway erfreut jetzt die Trabersleut mit seinen Endlossätzen.
Wenn Blücher nicht möchte, dass ich hier schreibe, dann soll er mir das doch einfach sagen.
Im Gegensatz zu Ihnen, erkennt er seine Fehler und reagiert entsprechend. Sie trampeln durchs Netz und wundern sich auch noch, daß Die nirgendwo gelitten sind.
Luftnummer eben.
Ohne meine Fachbeiträge ist der Blog doch (leider) völlig tot. Dann bleiben nur noch die Plattitüden eines Ex-Stallmanns.
Ohne Ihre Flachbeiträge, fehlt ihm auch nichts…
Friedlich!
Kein Problem, wie die Rennmaus richtig erkannt hat, reagiere ich nur.
Ein Update vorgestern zur Pferdewetten.de AG:
Die BaFin hat der Gesellschaft eine Geldbuße im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich wegen leichtfertiger Zuwiderhandlungen gegen Paragrafen des Wertpapierhandelsgesetzes angekündigt.
Wo hat der geneigte Turfist darüber gelesen:
* die Machtübernahme durch Paul & Paula im Königsforst
* die Aufforderung des Bundesrechnungshofes an den Bundestag, dem Pferderennsport die Subventionen zu streichen
* die Entlassung von Pierre Hofer bei Pferdewetten.de
… nur im Blücher Blog, nicht aber in den Systemmedien des Turfs, die solche brisanten Themen unter den Teppich kehren.
T. Epping ernährt sich hier nur von den Beiträgen anderer Teilnehmer, ohne selber fachlich etwas zu leisten. Ein parasitäres Verhalten.
Schuster bleib bei deinen Leisten, von Biologie haben Sie keine Ahnung und von Benehmen schon gar nicht,
Sie Luftballon.
Am 9. April 2026 veröffentlichte der User „Ikontinenzia“ im Forum von Wallstreet Online den unten folgenden Beitrag, dessen Authentizität ich nicht garantieren kann.
wallstreet-online.de/diskussion/1170119-1/pferdewetten-kapitalschnitt#neuster_beitrag
Der Text klingt wie eine offizielle Verlautbarung von Pferdewetten.de, doch es wird keine Quelle genannt. Deshalb bleibe ich misstrauisch, ob dieser Text tatsächlich vom Buchmacher stammt. Er könnte aber (falls inhaltlich zutreffend) die erwähnten Compliance-Probleme erklären:
“Im Laufe des Geschäftsjahres 2024 wurde eine anlassbezogene Überprüfung des internen Kontrollsystems durchgeführt. Hintergrund waren im Zuge der Prüfung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023 festgestellte Mängel innerhalb des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems, die dazu geführt haben, dass für einen Kunden im internationalen Geschäft Spielguthaben durch einen Mitarbeiter des Konzerns durch Umgehung internen Sicherungsmaßnahmen aufgebaut wurde. Damit konnte der Kunde das Sportwetten-Online-An- gebot in Anspruch nehmen. Hierdurch wurde eine Forderung gegen diesen Kunden in Höhe von rund TEUR 590 aufgebaut, welche nach Beurteilung durch den Vorstand als nicht werthaltig eingeschätzt wird. Eine entsprechende Wertberichtigung auf die Forderung wurde zum 31. Dezember 2023 erfasst.”
Falls wir diese Info für bare Münze nehmen, interpretiere ich dies im Normaldeutsch so: Ein Mitarbeiter von Pferdewetten.de soll im Jahre 2023 durch Umgehung der Sicherungsmaßnahmen einen Sportwettkunden im Ausland unerlaubterweise für 590.000 Euro auf Kredit wetten haben lassen, und diese Knete sei jetzt für immer verloren.
Ich sehe gerade, dass mein erster Beitrag zum Fall Pferdewetten.de von Blücher klammheimlich gelöscht wurde. So etwas ist natürlich medienrechtlich überhaupt nicht in Ordnung, aber etwas unternehmen werde ich diesbezüglich nicht, weil mir der Blücher Blog dazu viel zu unwichtig ist.
Getreu der Hund und Hand Regelung…
Durch den von Blücher gelöschten ersten Beitrag von mir (warum?) sind die weiteren meiner Beiträge der Reihe etwas weniger verständlich. So eine willkürliche Löschung ist mir früher schon in einem anderen Rennsportforum passiert. Ich hatte die Einhaltung der Covid-Vorschriften durch eine Rennbahn kritisiert, und da muss wohl ein verärgerter Großkopferter beim Forumsbetreiber angerufen haben: „Mach das mal weg!“ Bezüglich Pferdewetten.de hatte ich Turf-Times und GaloppOnline informiert. Dort erschien (natürlich) nichts über die Geschichte, und stattdessen verschwindet hier nun ein Beitrag von mir klammheimlich im Blücher-Bermuda-Dreieck.
Großer Racinman, Du bist sogar zu Langweilig, um zu nerven.
https://www.pferdewetten.ag/media/jahresabschluss_zum_31.12.2023.pdf
Danke für den Hinweis. Hilfreich wäre für die Leser die Seitenangabe gewesen. Darum hier: Seite 23. Sehr interessant ist in dem Zusammenhang auch eine Bemerkung der Wirtschaftsprüfer von Deloitte am Ende des Dokuments.
Im Anhang zur Bilanz wird auf Seite 14 über ein Darlehen des Unternehmens an Pierre Hofer berichtet. Lesenswert.
Hier die großen Linien des Hofer-Darlehens ohne all zu viele Details: Pierre Hofer erhielt von der Pferdewetten.de AG im Laufe der Zeit mehrere Darlehen zu einem sehr günstigen Zinssatz, damit er Aktien seines Unternehmens kaufen konnte. Ende 2023 valutierte das Darlehen laut „Schmelz-Dokument“ mit 469.000 Euro. Wo wir heute stehen, weiß ich nicht. Die Darlehenssumme sollte spätestens mit Ende des Anstellungsvertrages rückzahlpflichtig sein. Und wann ist das? Das kann man ohne Kenntnis der Einzelheiten im Vertrag nicht wissen; frühestens mit der Abberufung (2. April 2026), spätestens mit dem vorgesehenen Vertragsende (31. Dezember 2026).
Hofers Strategie kann man nicht gerade als das vorsichtige Anlageverhalten einer schwäbischen Hausfrau bezeichnen. Seine mehrfache Ausübung der Aktien-Optionen muss man so werten, dass er absolut vom wirtschaftlichen Erfolg seiner Mission beim Bookie überzeugt war. Man kann ihm jedenfalls nicht vorwerfen, dass er mutwillig finanziell unbedarfte Pferdewetter als Aktionäre über den Tisch ziehen wollte. Wer als Aktionär dort Geld verloren hat, der ist wirklich selber dafür verantwortlich.
Mindestens so interessant finde ich die Mehrfach-Funktionen von Lars-Wilhelm Baumgarten: In Düsseldorf ist er Aktionär von Pferdewetten.de und dort auch Mitglied des Aufsichtsrates. In Köln beim Deutschen Galopp war er bis zum letzten Herbst noch Vorstandsmitglied und auch für die Anlagestrategie des Dachverbands zuständig. Washington am Rhein? Erstaunlich, dass niemand im deutschen Turf dazu eine Meinung hat.
und versucht ,in iffeze rennverein geld zu verdienen,was aber grandios in die hose ging
Wie ernst kann die Lage für Pierre Hofer finanziell werden? Am Ende seines Anstellungsvertrages (also entweder jetzt oder spätestens am Jahresende) muss er das Darlehen samt Zinsen zurückzahlen. Ende November 2022 beschloss der Aufsichtsrat von Pferdewetten.de:
a) das Darlehen von Hofer zu verlängern, und b) die jährliche Tilgung nur zu fordern, wenn die Dividende der Gesellschaft 20 Cent je Aktie betrifft. Och wie nett. Über die Gründe für diese kulanten Hilfsmaßnahmen darf sich jeder Leser seine eigenen Gedanken machen.
Der Anspruch des Unternehmens gegen Hofer ist durch ein Pfandrecht in Höhe von 63.133 Stück der finanzierten Aktien gesichert. Bei Verkauf der finanzierten Aktien sind zunächst die nicht verpfändeten Aktien zu verkaufen. Im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers tritt die Pferdewetten.de AG mit ihren Ansprüchen auf Rückzahlung des Darlehens hinter die Ansprüche aller sonstigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück.
In seinen ersten Jahren (2011, 2013 und 2016) bei PW hatte Hofer Aktien des Unternehmens noch für sehr kleines Geld kaufen können, im vergangenen Jahr (2025) dann ungefähr zum aktuellen Marktpreis (die Aktie ist jetzt nur noch um die Zwofuffzich wert). In den Jahren 2020, 2022 und 2024 dagegen hatte der Kärntner groß zugeschlagen, und dies zu Preisen von acht Euro und zehn Euro pro Stück, und noch dazu bei einem anscheinend weiterhin laufenden Darlehen. Eine schwäbische Hausfrau würde bei diesem bedrohlichen Gedanken wohl einen Herzkasper kriegen.
Einem Mann, der so schlecht mit eigenem Geld umgeht, sollte man kein fremdes anvertrauen. Auch das betriebliche Rechnungswesen, Kern des Betriebswirtschaftsstudium, scheint der Herr nicht einmal vom Hörensagen zu kennen. Da wundert man sich schon, wie so jemand an die Spitze einer Aktiengesellschaft gelangen kann. Wenn er der Unternehmensgründer gewesen wäre, wäre das noch irgendwie verständlich, aber das scheint er ja nicht zu sein. Ich schätze, das in den Büchern noch einige unangenehme Überraschungen schlummern, sofern die überhaupt richtig existieren.
Das ein größerer Aktionär wie LWB im Aufsichtsrat vertreten ist, ist völlig normal. Auch mit seiner gleichzeitigen Funktion beim Direktorium, das ebenfalls Großaktionär ist, habe ich kein Problem, da eine Interessensgleichheit besteht. Dieselben potentiellen Interessenkonflikte gibt es natürlich auch bei Gregor Baum. Ein Problem sähe ich nur dann, wenn Baum(garten) seinen Einfluss dazu benutzt hätte, Aktien an einem Unternehmen zu erwerben, an dem er selbst bereits beteiligt war und die Beteiligung womöglich auch noch billiger erworben hätte.
Herr Hofer kennt die Mentalität der Pferderennen-Zocker und solche Leute braucht man für die Gestaltung des Wettangebotes aber nicht an der Spitze des Unternehmens. Die Mentalität der Sportwetten-Zocker scheint eine andere zu sein, so dass er in diesem Wachstumsbereich nicht die richtigen Angebote entwickelt hat.
In Düsseldorf ist es wohl so wie in Köln: Im Direktorium wurde dem Gestütswärter Krüger die Controllerin Knautz als Co-Geschäftsführerin zur Seite gestellt, weil es vermutlich im kaufmännischen Bereich Defizite gab. Bei PW war Pierre Hofer sehr lange Alleinvorstand, bis der Vorstand um einen CFO (Chief Financial Officer) erweitert wurde. Durch die Sportwetten hatte sich der Aufgabenbereich ja enorm vergrößert. Auch Bundeskanzler Merz ist als Außenkanzler so ausgelastet, dass er als Innenkanzler keine Zeit mehr hat. Ein Kardiologe und ein Zahnarzt sind beide Mediziner, aber eben in ganz unterschiedlichen Fachbereichen. So muss man es auch mit den Pferdewetten und Sportwetten sehen. Es geht dabei für den Vorstand um strategische Entscheidungen, etwa den Kauf von Happybet und die Zusammenarbeit mit Bet3000 wegen der Software, was dann wohl nicht so hinhaute wie geplant. Die entscheidende Weichenstellung war die: Retail – ja oder nein? Hofer entschied sich dafür, weil er die Nr. 2 hinter Tipico werden wollte.
Wie fände es wohl Kassandro, wenn im Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen der Eigner der Albingia-Versicherung Sitz und Stimme hätte? Baden Racing-Eigner Andreas Jacobs saß im Leitungsgremium des Galopper-Dachverbandes. Bei LWB geht es nicht darum, ob er im konkreten Fall etwas Ehrenrühriges getan hat, sondern um das ungute Geschmäckle in der Turf-Öffentlichkeit, das bei Doppelfunktionen eben entsteht.
Im deutschen Turf wird sich aber gar nichts ändern, weil es der breiten Masse schlicht egal ist. Martin überweist der Rennzeitung jedes Jahr bereitwillig fünfhundert Euro, Lindenau kauft sich teure Tribünenkarten und Martillo lässt jede Menge Geld am Wettschalter. Statt dieser drei Namen könnte man auch alle anderen nehmen. Für den Rennsport besteht somit überhaupt kein Anlass, irgendetwas zu ändern.
zu racingman vom 16ten martin überweist keine 500 eus mehr,3 jahre schon nicht,weil er die dummheiten in dem blatt nicht mehr ertragen konnte. martillo sieht man tatsächlich oft an den wettschaltern, das ist aber wohl kein zeichen für nen grosswetter
Herr Krüger ist mit größte Wahrscheinlichkeit kein Gestütswärter, sondern Pferdewirt!
Sollte der großkopferte Racingman, in seiner unvergleichlichen Selbstüberschätzung, einmal in einem Pferdestall tätig werde, wird ihm hoffentlich eine kompetente Aufsicht an die Seite gestellt.
Wir wissen nun also, dass das beschriebene Ereignis im Jahre 2023 tatsächlich so stattgefunden hat. Was wir nicht wissen, ist, ob es nicht vielleicht noch weitere Fälle dieser Art gab. Die Wirtschaftsprüfer von Deloitte halten das für möglich und schreiben dazu:
„Darüber hinaus ist der zusammengefasste Lagebericht in Teilen unvollständig bzw. fehlerhaft: In Abschnitt „8.2. Anlassbezogene Untersuchungen und Maßnahmen in Bezug auf das interne Kontrollsystem“ wird auf einen festgestellten Mangel im rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystem hingewiesen. Die gesetzlichen Vertreter geben an, dass nach Untersuchung des Sachverhalts durch eine externe Beratungskanzlei keine weiteren oder ähnlich gelagerte Fälle identifiziert wurden. Nach den im Rahmen unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen könnten jedoch ähnlich gelagerte Fälle vorliegen.“
Das „Schmelz-Dokument“ liefert einige nützliche Informationen zur Person von Pierre Hofer. Sein Anstellungsvertrag als Vorstand war bis zum 31. Dezember 2026 geschlossen worden. Sein Jahressalär betrug im Jahre 2023 435.000 Euro. Im Forum von Wallstreet Online fragte man sich, was mit dem Pierre jetzt passiert, wo er abberufen wurde. Da muss man zwischen dem Vorstandsamt und dem Vorstandsvertrag rechtlich trennen. Nach dem Aktiengesetz ist eine Abberufung nur aus wichtigem Grund möglich. Alle möglichen Varianten hier juristisch aufzuführen, würde wohl für die hiesige Zielgruppe zu weit gehen.
(Test Blücher-Software)
Seit Blücher einen Beitrag von mir gelöscht hat, kann ich keine neuen Beiträge mehr am Ende der Liste veröffentlichen, sondern jeder neue Beitrag flutscht ungewollt irgendwo oben rein.
Kamin wäre nicht schlecht…
5.April
“Der deutsche Rennsport hat seine Beteiligung an der pferdewetten.de AG auf 3,65 Prozent aufgestockt.”
Das schreibt Galopponline am 3. August 20218. Seitdem ist diese Beteilugung an Pferdewetten AG defizitär. Eingekauft bei über 10, jetzt bei 2,50. Und weit und breit kein Umsatz und und keine Käufer. Vor ein paar Tagen ist Herr Pierre Hofer als langjähriger Vorstand rausgeschmissen worden, sofort und unter Hinweis auf Complience Dinge. Oha.
Wesentliche Herren beim Marketing dieser Beteiligung im Jahre 2016 waren vor allen Dingen Herr Lars-Wilhelm Baumgarten und Herr Guido Schmitt. Herr Baumgarten ist Aufsichtsrath bei der Gesellschaft. Herr Schmitt preist die Aktien seit Jahr und Tag wie Sauerbier an, und fährt Kampagnen gegen das DRV, wenn man sich nicht an weiteren Kapitalmaßnahmen beteiligt. Er meinte erst kürzlich. der Pferdeteil des Unternehmens sei > 20 Millionen wert.
Ich schlage vor, er und Herr Baumgarten zahlen das DVR aus, und machen alleine weiter. Es sind ja tolle Aussichten, wie sie meinen.
https://www.eqs-news.com/…/8300078f-90c3-45ed-9b24...
Mittlerweile teilt Herr Baumgarten durch einen Mittelsmann mit, daß er 2016 an der Entscheidung zur Beteiligung nicht beteiligt war. Sondern in den USA. Seit September 2016 ist er AR bei der Gesellschaft.
Diese Geschichte von Pferdewetten AG ist eine Geschichte von falscher Politik des Unternehmens. Wetten auf Pferde hat nicht mehr gereicht, man wollte mehr, Sportwetten und stationäre Läden, in denen man wetten konnte. Dieser Ansatz ist schwer nach zu vollziehen, denn heutezutage wird per Internet gewettet, und nicht in verräucherten Butzen am Rande der Kommunen. Mit weniger zahlungskräftigen Clienten. So wie früher bei Losehand und Günther Bohn. Eine Recherche ergibt, daß es in den drei größten Städten in GER nur 1!!!!! Laden gibt, nämlich in Hamburg, in der Herthastraße in Bramfeld, also weitab von der Innenstadt. In Berlin und München gibt es anscheinend überhaupt keine Sportwetten.de Laden. Was es in diesen Städten gibt sind Tipico Läden. Aber keine Sportwetten.de Läden. Wo immer diese stationären Wettläden ansässig sind, in den Metropolen sind sie nicht. Das andere Problem sind Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung/Führung, also Complience Probleme. Es gibt als letztes geprüftes Jahr das Jahr 2023; danach nur noch ungeprüfte Halbjahres/Q Abschlüsse. Der Prüfbericht für 2023 ist das letzte Dokument, in welchem sich unabhängige Fachleute mit der Bilanz und den Bilanzierungspraktiken der Gesellschaft beschäftigt haben. Ergebnis: Testat verweigert. Danach ist Schluß. Die Abschlüsse 2023, 2024 sind entsprechend durch Aufsichtsrath- und Hauptversammlungs Beschlüsse festgestellt worden. Mit allen Risiken und Nebenwirkungen.
https://www.pferdewetten.ag/…/084524043-finales...
wetten macht doch spass, wenn man viel träumt und abundzu auch mal etwas gewinnt
zum gewinnen braucht man die fachzeitung,daran haperts ja bei mir, aberdiemeisten verlieren wohl,sonst hätte pierre hofer nicht son fürstliches gehalt gehabt
Für Wetter ist es vor allem wichtig, dass sie sich nicht selbst bescheißen – denn das tun die meisten. Jeder muss sich vorab ehrlich befragen: Will ich Spaßwetter oder Gewinnwetter sein? Martillo hat sich ganz bewusst für Ersteres entschieden, und das ist völlig in Ordnung so. Gewinnwetter denken und handeln so wie David Bechtel (Forumsname: High Roller) aus Ostberlin. Ein Mathe-Könner im deutschen Turf. In meinem Bücherschrank habe ich noch das 1984 erschienene Buch „Beat the Racetrack“, das erfolgreichste Buch des vor vier Jahren verstorbenen amerikanischen Mathe-Professors William Ziemba, den Alle nur „Dr. Z“ (wird in Amerika „Doktor Sie“ ausgesprochen) nennen. Für Sie, Herr Delius, als bekennenden Zahlenallergiker wäre dieses Buch nichts, aber für den Mathe-Kassandro wäre es interessant. Kostet bei Amazon heute ungefähr zwanzig Euro, für den obergeizigen Kassandro damit aber wohl schon zuviel.
Der deutsche Galopprennsport startet wettmäßig jetzt so richtig durch. Hoffentlich wird das für die Kundschaft nicht zu verwirrend. Am 1. Februar hatte ich Alexander Bethke-Jaenicke vorgeschlagen, „High Roller“ David Bechtel als Wettconsultant zu engagieren, und nun gibt es auf dem Grafenberg die neue „High Roller V4“. Ein nicht so geübter Pferdewetter könnte die eventuell mit der bisher schon existierenden Viererwette verwechseln. Damit nicht genug, gibt es nun auch noch die V7 und an Premiumtagen die Quintett-Wette. Da besteht grundsätzlich die Gefahr, dass diese Wettarten sich gegenseitig den Umsatz kannibalisieren. Es ist absolut richtig, mit einer Feature Bet mit hoher Auszahlung das Zockerpublikum anzusprechen, weil die Masse der Gambler halt psychologisch so tickt. Auch die TOP6-Wette früher war ein entsprechendes Angebot, nur leider hat sich gezeigt, dass nicht genügend kritische Masse beim Umsatz generiert werden konnte, um dieses Angebot rentabel zu gestalten und dauerhaft anzubieten. Deshalb musste die TOP6 leider wieder eingestellt werden. Nach meiner Meinung sollte man die Anstrengungen auf ein einziges Wettangebot konzentrieren und dafür nun endlich einmal richtig Werbung machen. Daran scheitert es meistens im deutschen Behörden-Turf. Es reicht nicht, nur die Stammkunden wie Martin und Martillo anzusprechen, sondern es müssen zusätzliche Leute mit Bereitschaft zum Geldausgeben aktiviert werden. Ob der deutsche Turf das diesmal schafft, wird man sehen.
Was hat Calloway (ex Un Coeur B ex Big Sur) mit Guido Göbel gemeinsam? Das NRW-Abitur. In Bayern kann man mit so einem Abschluss nur Gestütswärter werden… Das Einzige, was ich Theo glaube, sind einige wenige Aussagen nach 23 Uhr, die offenbar mit der Hilfe eines förderlichen Getränks zustande kamen. So auch, als er einmal ganz deftig seine wahre Meinung über den senilen Heinz zum Besten gab. Am nächsten Morgen versuchte der panische Theo dann das Porzellan zu kitten: Ach Gott, ach Gott, was hab ich nur gemacht, bitte glaubt mir doch, es war alles nicht so gemeint. Tja, Theo, wenn die Zahnpasta einmal aus der Tube raus ist, kriegt man sie nicht wieder rein. Und der Philosoph Calloway erfreut jetzt die Trabersleut mit seinen Endlossätzen.
Herr Blücher, weil Sie keine Argumente gegen mich haben, löschen und verschieben Sie stattdessen meine Beiträge. Oberpeinlich! Ich hätte hier auch über die Karriere des Geschäftsmannes NR schreiben können, etwa über das Schmankerl 2014 in einer linksrheinischen Kleinstadt. Dann wäre es vorbei gewesen mit der Blücher-Blase.
Stasischule…
Stasi-Chef Erich Mielke hatte sogar eine höchstpersönliche geheime Kartei mit Belastungsmaterial über seine Vorgesetzten, die Onkelz vom Politbüro, angelegt. Nur für den Fall der Fälle, man weiß ja nie.
Hat ihm auch so viel genutzt,
wie allen Klugscheißern.
BLÜCHER UND THEO RETTEN TIMMY
Die Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern von der Rettungsaktion für den Buckelwal Timmy sind erschreckend: Wegen eines internen Streits unter den Rettern fällt das Team auseinander, die amerikanische Tierärztin aus Hawaii ist bereits wutentbrannt abgereist. Doch neue Rettung in höchster Not ist in Sicht. Der durch die Medien allseits bekannte Unternehmer Norbert Rumstich aus dem Bergischen Land hat sich bereit erklärt zu helfen. Rumstich: „Es ist mir bereits gelungen, die Frankfurter Galopprennbahn vor dem Zugriff der sozialistischen Rathaus-Fraktion zu retten. Nun wurde ich gebeten, auch in MeckPomm das Unmögliche möglich zu machen. Allerdings leite ich derzeit den Kampf des Pferdesports gegen die raffgierige Tierarzt-Mafia und bin deshalb zeitlich sehr eingespannt. Ich habe darum meinen Stabschef Theodor Epping nach Wismar entsandt, um die Rettungsaktion zu koordinieren.“
BILD befragte Epping dazu: „Dank meiner jahrzehntelangen Führungserfahrung in herausfordernden Situationen habe ich sofort erkannt, dass wir hier unkonventionelle Wege gehen müssen. Die Strecke bis zu Timmys angestammtem Revier in der Nordsee ist über das Wasser für ihn viel zu weit. Deshalb werden wir es durch den Luftraum unternehmen. Zu DDR-Zeiten haben zwei ostdeutsche Familien mit einem Heißluftballon in den Westen rübergemacht. Wenn es möglich ist, die DDR-Stasi auf diesem Wege auszutricksen, schaffen wir einen Flug mit Timmy ohne Stasi allemal.“ BILD: „Aber ein Wal in einem Heißluftballon, ist der nicht viel zu schwer?“ Epping ist überzeugt: „Papperlapapp! Meine Frau Hildegard hat das genau durchgerechnet. Morgen früh geht die Reise los.“ Na dann, Timmy, auf bald in der Nordsee!
Das schauspielerische Talent würde ich so bewerten:
Epping: Westfälisches Bauerntheater
Blücher: Theater am Rathausmarkt
Wolfgang Figge: Universal Studios, Hollywood
(wenn der Ihnen erklärt, dass die Erde eine Scheibe ist, dann sind Sie davon nach wenigen Minuten voll überzeugt)
Keine Angst, der tut nicht, der sucht nur… tja, was eigentlich?
für die züchter unter uns,a la theo,die decktaxe Ancient spirit ist festgelegt, auf gehts . gutes gelingen°
Wie kommen Sie auf mich, ich halte mich an meine eigenen Regeln:
Pferde sollte man nur halten, wenn man das Geld dafür sonst nicht braucht.
Oder mit Herrn Haasler’s Worten;
Junge, wenn du dir ein Moped leisten kannst, kauf dir ein Fahrad!