Pierre-Charles Boudot vom Vergewaltigungsvorwurf frei gesprochen

Vor fünf Jahren wurde Pierre Charles Boudot der Vergewaltigung beschuldigt und war von den Gremien im Sport mit sofortiger Wirkung suspendiert worden. Lizenz weg, Arbeit weg, Einkommen weg.

Heute meldet TDN, daß das Gericht in Amiens ihn von allen Vorwürfen frei gesprochen hat. So, wie ich das richtig lese, handelt es sich um einen Freispruch erster Klasse (keine Schuld) und nicht zweiter Klasse (konnte nicht bewiesen werden).

Es ist nicht der erste prominente angebliche Straftäter, bei dem die Vorwürfe einer gerichtlichen Prüfung nicht standhalten. Was hätte er pro Jahr verdient? 300.000? Das macht dann 1,5 Mio Euro entgangenes Einkommen wegen eines nicht berechtigten Vorwurfs. Bei der Anzeigenerstatterin wird wahrscheinlich nichts zu holen sein.

Aber was ist das für ein Staat, der fünf Jahre braucht, um solche Vorwürfe zu prüfen und aus der Welt zu schaffen. Ist das eine angemessene Verfahrensdauer?

Der Artikel auf TDN

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