Frankie wird 50

Lanfranco Dettori, von allen nur Frankie genannt, feiert einen runden Geburtstag. Er ist sicherlich der populärste Jockey Europas, einer der populärsten Jockeys der Welt und auch einer der Besten der aktiven Reiter und auch einer der Besten in der Geschichte des Galoppsports.

Das Vollblutgen hat er von zu Hause mit bekommen. Sein Vater Gianfranco Dettori war einer der Top-Jockeys Italiens, 13facher italienischer Champion und Reiter klassischer Sieger in Italien, England und Irland. Wenn Figur und Gewicht stimmen, was soll der Sohnemann da anderes werden, als ebenfalls Jockey?

Frankies Erfolge aufzulisten, wäre ein buchfüllendes Projekt. Er ritt 42 klassische Sieger, nur Lester Piggott hat in Europa noch mehr geritten. Dazu ritt er 258 Sieger in Gruppe-1 Rennen und 683 Sieger in Gruppe-Rennen. In beiden Fällen dürfte es noch etwas mehr sein, denn der eine oder andere Sieger wird bei mir noch fehlen. Kein europäischer Jockey hat in Europa mehr Gruppe-Sieger geritten. Dazu hat er noch 72 Royal -Ascot Sieger geritten, soviel wie sonst kein Jockey – außer Lester Piggott

Außer Lester Piggott war er der einzige Jockey in England, der als Teenager in einer Saison mehr als 100 Sieger geritten hat. Unvergessen die „magnificent seven“ als er am 28. September 1996 alle sieben Rennen in Ascot gewann. Drei Gruppe-Rennen, zwei wertvolle Handicaps und einen „Absacker“. Große Jockey wie Pat Eddery, der dreimal Zweiter wurde, Ray Chrochane, Walter Swinburn und andere, sonst Hauptakteure, waren bei dieser Bonanza zu Statisten verdammt.

Er war eine „ewige“ Zeit Stalljockey für Godolphin und feierte in den königsblauen Farben große und größte Erfolge, auch wenn die Pferde mit vielen Petrodollars zusammen gekauft waren. Es war so etwas wie das Goldene Zeitalter für die „Königsblauen und das Team Saeed bin Suroor und Frankie Dettori, denn die normalen Maßstäbe wie Aufwand und Ertrag galten dort nicht. Es wurden Sieger in großen Rennen gezählt, Kosten spielten keine Rolle.

Als diese Ära zu Ende ging, gab es für Frankie ein kleines Loch. Verletzungen, eine Sperre wegen Drogenkonsum etc.. Er hat, freilich auf hohem Niveau und frei von finanziellen Sorgen, die andere Seite eines erfolgreichen Sportlers erlebt. Aber er zog sich mit genialen Ritten wieder selbst aus dem Tief nach oben und John Gosden, für den er jetzt als Stalljockey reitet, war daran wohl nicht ganz unschuldig.

Heute reitet er wieder mit einer Form, Konstanz und Klasse, die seine teilweise wesentlich jüngeren Kollegen nur ratlos seine Kehrseite betrachten lassen. Mit 50 Jahren haben die meisten Profisportler ihre Karriere längst beendet und auch wenn im Pferdesport die Welt etwas anders aussieht, ist es einfach bemerkenswert, wie Frankie im Sattel agiert. Vor einigen Jahren meinte John Gosden dazu, daß sich wohl derzeit niemand trauen würde, Frankie auf das Karriere-Ende anzusprechen.

Aber es wäre ein Fehler, Frankie nur auf seine Erfolge im Sattel zu reduzieren. Er ist auch das Gesicht des Rennsports, das erfolgreich Werbung für eine Joghurt-Marke gemacht hat und er ist vor allem ein ganz feiner Kerl, nicht abgehoben, sondern ein Top-Star zum Anfassen. Und einer, der dazu fast jeden Spaß mitmacht. Ein Photo mit Frankie auf dem Weg zum Führring – kein Problem, Frankie als Aushilfsphotographen engagieren, weil man auch noch ein Photo mit einem anderen Jockey haben wollte? Kein Problem, Frankie ist vielseitig und macht den Spaß mit!

50 Jahre, ein halbes Jahrhundert ist er jetzt unterwegs.Möge er noch lange erfolgreich reiten und selbst erkennen, wenn es nicht mehr geht. Pal Kallai sollte er vielleicht nicht unbedingt nacheifern.

Und welchen Ritt nimmt man, wenn man den Besten eines der besten Jockey nochmal zeigen will? Unmöglich, deswegen habe ich seinen ersten klassischen Sieger genommen. Gerade mal 20 Jahre war Frankie 1991 alt, als er in der Hitzeschlacht von Hamburg Temporal knapp gegen den heißen Favoriten Lomitas als Sieger über die Ziellinie steuerte. Und es ist auch ein Kompliment für Bruno Schütz als Temporals Trainer, den damals noch ziemlich unbekannten in England reitenden Italiener engagiert zu haben.

Und es gibt da außerdem noch jemanden, der immer wieder schmachtend an den jungen Kerl denkt, der damals den Riesenaußenseiter gegen den heißen Favoriten zum Sieg geritten hat. Silvia Göldner, die das Rennen bei YouTube hochgeladen hat, sei Dank.

Frankie, herzlichen Glückwunsch auch aus Deutschland und bleibt wie Du bist!

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361 Antworten auf Frankie wird 50

    • Blücher sagt:

      Mit der rechten Maustaste öffnen, sonst geht es nicht.
      Der Arc mit Golden Horn war für mich als Reiter besser, als die beiden Arc-Siege mit Enable. Wie er da im Schlußbogen auf die Pace gedrückt hat, das war mutig. Es waren noch über 1000m zu galoppieren und dann so eine Tempoverschärfung.

  1. Blücher sagt:

    GOL meldet 17 klassische Sieger in Britannien. In meiner Statistik stehen 19 und weil mir solche Differenzen keine Ruhe lassen, habe ich bei Wikipedia nachgezählt. 19 klassische Sieger in Britannien ist korrekt!

  2. martin sagt:

    frankie wurde 50,ein freudiges ereignis trotz corona .im GOL land ist ZOMBIE in training. so wichtig für turfdeutschland. das billigste pferd der jährlingsauktion, so ein HUMBUG.

    • Theo Epping sagt:

      Ich schließe mich den Glückwünschen zum freudigen Ereignis an!

      Diesen Titel, billigster Jährling der Auktion, hatte ein Pferd mit dem Namen Feuerblitz auch schonmal inne.

  3. Un Coeur B sagt:

    Die Welt des Vollbluts, als Ausgleich und Schutzwall zu den Unsäglichkeiten und Widrigkeiten des Lebens: Möbelhäuser, Erdöl, Staatsgeschäfte, royale Verpflichtungen, Beruf, Krankheit, Alltag, Politik – in den einschlägigen Blogs wird es nicht gern gesehen, wenn über den Tellerrand des Vollbluts etwas hinausgeschaut wird, Peter Alafi stand einem etwas näher als Dettori, war damals noch mit weit über 50 unterwegs, u.a. mit Lackel damals in Wambel, sehr erfolgreich und siegreich.

    • Un Coeur B sagt:

      Ödes Möbelhausmanagement, langweilige Erdöl Förderung, etwas abseits das Gestüt, man kann sich viele schöne Dinge kaufen, aber was ist schöner als ein Vollblut……Pferd.

      Mit einem Vollblut Jockey, siehe oben, noch besser.

      • Theo Epping sagt:

        Und das Schönste daran ist, es ist nicht weniger schön nur weil es einem gelangweilten Superreichen gehört und nicht mir.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Da will man ja gar nicht drüber nachdenken, wie dann erst das weniger Schöne, gar das ganz wenig Schöne behandelt wird.

        Eigentlich wird kann man Ihren wenig mitreißenden Sentenzen doch dankenswerterweise klar entnehmen, wie abgedroschen und wenig schön das Leben des ewigen Schacherers sein muß, der zwar vieles kaufen und ergattern kann, aber nichts selber erschaffen. Da kommt dann folgerichtig der Überdruß, zumal letztendlich dann doch wohl erkannt werden muß: Du bleibst stets, was du bist.
        Unschöpferische Kommerzleute, die immer nur Verbraucher bleiben und meistens so gar nicht vollblütig sind oder wenigstens so wirken.

        • Theo Epping sagt:

          Ich glaube mich zu erinnern, dass hier vor Kurzem jemand geschrieben hat, ich meine es hieß Eva Maria Limmer,
          Zitat: “Man sieht sich immer selbst!”

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Sehr schön, daß Sie sich das gemerkt haben , lieber Theo! Die Polarität in der wir leben, erlaubt es zu wählen und sie ist hilfreich für die Erkenntnisfindung, was man für sich selbst wählen möchte.Man erkennt sich auch in dem, was man nicht wählt.
            Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und allen Pferden liebevolle Versorger.

          • Un Coeur B sagt:

            Lock down und knock down

            klingt irgendwie ähnlich

            Lock down bei Galopp, vielleicht dessen finaler Knock-down

            oder auch nicht

          • Theo Epping sagt:

            Nur keine Panik, es geht alles ein wenig langsamer und es werden auch etliche auf der Strecke bleiben. Am Ende hat der ganze Zirkus ordentlich abgespeckt und geht mit gesundem Elan und einer guten Figur wieder an den Start.

          • Un Coeur B sagt:

            So einfach, wie man glaubte, ist es wohl nicht, dass mit entsprechendem Impfstoff das Problem dann gelöst ist, die Intelligenz der Viren hat die Virologen schon immer beeindruckt, sie realisieren nach einer gewissen Zeit, dass sie ihr Genom ändern müssen, um weiter erfolgreich zu sein, wie und was die Mutationen dann initiiert, schwer zu sagen.

    • Un Coeur B sagt:

      Schiergen wieder mit einem Long Run von Köln nach Lyon, wie viele Kilometer mögen es sein, geschätzt an die 700, Reventa und Forbidden Secret.

      Long Run vielleicht nicht das richtige Wort.

  4. Un Coeur B sagt:

    Wöhler heute 2x in Chantilly, beide mit der 17, beide Debutanten, beide mit Frl. Vogt.

  5. Un Coeur B sagt:

    Neben der Ästhetik des Vollbluts, gibt es auch eine Ästhetik des Wettens, wenn alles so kommt, wie man es sich mit seinem Halbwissen vorgestellt hatte, gestern Frl. Vogt mit Stall – Taxi für Pferde – vor 14 anderen Startern, Schiergen gestern auch mit schöner Quote……Taxi nach Texas zu Bill !

  6. h.schmelz sagt:

    “So einfach, wie man glaubte, ist es wohl nicht, dass mit entsprechendem Impfstoff das Problem dann gelöst ist, die Intelligenz der Viren hat die Virologen schon immer beeindruckt, sie realisieren nach einer gewissen Zeit, dass sie ihr Genom ändern müssen, um weiter erfolgreich zu sein, wie und was die Mutationen dann initiiert, schwer zu sagen.”

    Der Zufall will es. Je mehr Viren, desto mehr zufällige Mutationen.

    • Theo Epping sagt:

      Wie im wahren Leben!
      Sogar auf der Rennbahn trieft das zu.
      Je mehr Starter im Rennen, je mutierter die Ergebnisse mit unter :-)

    • Un Coeur B sagt:

      Aber kleine Felder laden mehr zur Manipulation ein, kleine Felder – große Gelder, sind also letztlich so instabil wie große Felder.

      Der Zufall will es. Je mehr Viren, desto mehr zufällige Mutationen.

      Eine Frage der Quantität und nicht der Intelligenz, man realisiert wahrscheinlich nur den kleinen Teil der Mutationen, die mehr Resistenz an den Tag legen, aber auch der Zufall vielleicht nur Chimäre, am Ende von langer Hand vielleicht doch alles geplant und gewollt….oder auch nicht.

      • Theo Epping sagt:

        Alle bösen Buben gehen auf die Rennbahn,
        aber nicht jeder auf der Rennbahn ist ein böser Bube/Mädel,
        nicht das mir jemand Diskriminierung nachsagt.

        Ich bin überzeugt, die wenigsten Wetter sind Betrüger!!

      • Un Coeur B sagt:

        Damals hatte der Angeklagte den Ausgang des Rennquintetts manipuliert. Er ließ bei drei Pferderennen acht Jockeys bestechen, die ihre…(www.tagesspiegel.de)

        Aktive sind für Manipulationen anfälliger als ganz normale Wetter, der Phantasie und Kreativität der Manipulationen scheinen da keine Grenzen gesetzt.

  7. h.schmelz sagt:

    Mumien, Monstren, Mutationen. Eine Gruselserie im Dritten Fernseh. Schwarzweiß. Ein Goldstück. Nur für erfahrene Gruselspezialisten. Ab 18. Hat mir oft Freude gemacht, aber wenig Grusel. Das war Reklame Übertreibung.

    https://www.youtube.com/watch?v=7fwKE2oNO8Y

    • h.schmelz sagt:

      Herr Siemen hat ein Stück über Frau Guiterrez geschrieben. Vordergründig, weil die Dame mit 91 Jahren in Uruguay verstorben ist. Aber es geht eigentlich nicht über diese alte Dame, sondern um das ehemalige Gestüt Waldfried, welches anfang der 80er Jahre aufgelöst wurde. Ich kann mich an die Farben erinnern, weißblau, und Peter Alafi, der sie oft trug, aber mehr habe ich nicht in persönlicher Erinnerung. Daher hier der Link zu Herrn Siemens Stück:

      https://www.deutscher-galopp.de/gr/aktuelles/meldungen/20210111-der-ferne-klang-zum-tode-von-alexandra-guti-rrez.php

      • Un Coeur B sagt:

        Der Klang glich vielmehr einem Raunen, das aus den Tiefen der Vergangenheit herübertönte in unsere Gegenwart

        Ein Text, den man zu Ende liest.

        • Theo Epping sagt:

          Es ging mir genauso!

          Allerdings, die Schlussfolgerung:
          Leider erwies sich der 1963 erfolgte Umzug der Waldfrieder Zucht in das raue Klima von Altefeld …
          als wenig vorteilhaft.
          halte ich für nicht zutreffend.
          Die rückläufigen (schönes Wort) Erfolge hatten ganz sicher andere Gründe, als das Wetter / Klima!

      • kassandro sagt:

        Er war das beste Pferd der Spreti-Ära und vielleicht der beste Waldfrieder überhaupt:
        https://www.youtube.com/watch?v=zse6STLlQJ4
        Am Ende sieht man die spätere Frau Guiterrez in jungen Jahren. So ein Pferd, sagt man, bekommt man nur einmal im Leben. Dass man ihn zwei Jahre später verkaufte, kündigt im Prinzip schon lange vorher Waldfrieds Ende an.

        • Un Coeur B sagt:

          Had only three breeding seasons, but sired two German Derby winners: Alarich und Baalim.

        • Un Coeur B sagt:

          In Deutschland brachte das heiße St.Simon Blut die Zuchtstute Festa ein, deren Nachkommen Festino, Fels, Fabula, Faust und Fervor insgesamt 75 Rennen und 1.630.000 Goldmark gewannen.

          • Theo Epping sagt:

            Wenn Sie das auf den heutigen Stand bringen, wird Ihnen richtig schwindlig.
            Die Altforderen haben noch investiert, von der Klasse die damals eingekauft wurde, kann man heute nur träumen.

            So ändert sich die Zeiten, Sitten und Gebräuchen!

            Früher war alles besser!??
            Fehlanzeige, es war anders und doch genauso.

          • Un Coeur B sagt:

            Ja, es war, wie es war, und es ist, wie es ist, Kassandro meint oben, dass Mangon wohl der beste Waldfrieder gewesen sei, selbst würde man sagen, dass Festa das beste Waldfrieder Pferd war, Walther J. Jacobs fragte man ‘mal, wer denn wohl sein bestes Pferd gewesen sei, er sagte nicht Surumu, Lirung oder Acatenango, Surama sagte er.

          • Theo Epping sagt:

            Man muss sich ja nur die Stammtafel der Surama ansehen, dann erkennt man warum.

          • Un Coeur B sagt:

            Tagsüber das Kaffeegeschäft, dann die Familie, spätabends bis in die Nacht schließlich die Suche nach der richtigen Zuchtstute, Love in importiert aus England, die Linie von Lirung und Lagunas, Surama importiert aus England, Surumu, Acatenango, Monsun und die anderen, Lomitas: Love in und Surama, Love in und mehr noch Surama quasi Jacobs’ Sternstunde, absolute Bestätigung seiner Recherchen, Gedanken und Ideen.

          • Theo Epping sagt:

            Ob der Tagesablauf so war?
            Herr Jacobs war täglich um 16:00 Uhr auf dem Fährhof, das ist sicher.
            Surama hat er schon selber gezogen, das ist auch sicher.
            Eine der umstrittensten und glücklisten Entscheidungen war ja wohl, Literat zu kaufen und trotz Rennkariere Ende schon mit drei Jahren, das Deckhengst aufzustellen.
            Das mit Surumu gleich ein zweites mal zu riskieren, war schon ein Husarenstreich.

          • Theo Epping sagt:

            als Deckhengst

          • Un Coeur B sagt:

            Surama tragend aus England importiert, so war es im Kopf, dann muss es ihre Mutter Suncourt gewesen sein.

          • Un Coeur B sagt:

            Walther Jacobs kaufte Suncourt für 75.000 Euro bei einer Auktion im englischen Newmarket, wobei er Filmstar Omar Sharif überbot.

          • Theo Epping sagt:

            Das war 1969 wohlgemerkt, die Stute hat also gut 150000DM gekostet. Dafür konnte man damals in Deutschland eine Diana Siegerin, z.B. Ordenstreue, war deutlich günstige, oder etwas später 1973 Oraza, kaufen.
            Auf der Jährlingsauktion in Iffezheim waren Preise über 50000 DM Meilensteine.

            Mir hat mal ein anderer, großer, Züchter gesagt:

            Herr Jacobs habe über 20. Millionen ins Gestüt investiert, die muss er erst mal verdienen!

          • Un Coeur B sagt:

            Aber irgendwie hatte er alles richtig, mit all den unvermeidlichen Fehlern, die Erfolge sind sehr vordergründig, das, was hinter ihnen steht wird meistens nicht publik, die kleinen Schritte dahin, ohne die es nicht geht, Aggravate war da noch, auch in England gekauft, wie Suncourt und Love in auch ein Volltreffer, Walther J. Jacobs von der Physiognomie eigentlich nicht der Manager, der Geschäftsmann, aber sein Geschäft top, und seine Pferdezucht auch.

          • Un Coeur B sagt:

            Walther J. Jacobs nicht mehr da, Acatenango nicht mehr da, sie waren existent, real und Wirklichkeit, so wie Frau Mülhens, die zuletzt Röttgen nur aus dem Bett gemanagt haben soll, irgendwo daneben noch Herr Mehl, Realitäten, zum Anfassen und anfassbar, so wie Frau Limmer Realität zu sein scheint, irgendwo da draußen in D bzw. BRD, alles war ‘mal real und dann und später nur noch Chimäre.

          • Theo Epping sagt:

            Mein Schwiegervater sagte immer:
            Gehe nie zu deinem Fürst, wen du nicht gerufen wirst!
            Soll heißen : Manche(s) erwähnt man nicht unnötig.
            Sie haben recht, Frau Mühlens war eine sehr beeindruckende Frau.

  8. h.schmelz sagt:

    Einmal vor vielen vielen Jahren hat ein Fährhofer in BB gewonnen. Mag sein Abary, mag sein Tombos oder Los Santos. Jedenfalls ging der Sieg glatt über die Bühne, und ein Reporter hat Walther Jabobs nach dem Rennen interviewed, wie das so ist nach einem Sieg, das übliche wie schön und gefreut und trallalla. Es wurde auch der Ritt nachgefragt, eine Floskel in solchen Fällen. Aber Herr Jacobs hatte da andere Ansichten. Das sei ein Scheißritt gewesen, meinte er unerschrocken. Ich weiß nicht, ob es Bocskai war oder Tylicki, aber das fand ich dann doch sehr bemerkenswert. Gewonnen, aber nicht gut geritten, und öffentlich vom Patron abgemahnt. Der gute Walter Jacobs. Ein Kaffee König, wie man heute so sagt. Die Krönung.

    • Theo Epping sagt:

      Ein paar von diesen Patronen :-) können ganz schön selbstbewusst sein.
      Einer ist mal so weit gegangen und hat seinem Stalljockey die Fleppen zukommen lassen.

    • Un Coeur B sagt:

      Dass er sich so in der Öffentlichkeit exponiert, eigentlich nicht seine Art, über Helliers Derbyritt auf Lomitas echauffierte er sich maßlos, setzen Sie einen anderen drauf, der, der Lomitas im Derby schlug gezogen von der letzten Waldfried Eignerin, die vor kurzem starb, Festa geb. 1893 auch schon Waldfried, von St.Simon dem damaligen Überpferd, gezogen 1881 von Prince Batthyany of Hungary, Batthyany Gestüt Erlenhof, Nebos, T.Epping: so schließen sich im Galopp die Kreise.

  9. kassandro sagt:

    Festa wurde nicht von Waldfried sondern von einem gewissen Lord Dunraven in England gezogen. Die Mutter von Festa, immerhin Siegerin in den Epsom Oaks, stammt von einem gewissen Lord Churchill, wohl ein Verwandter oder gar Vorfahre des berühmten Sir Winston. Dieser war auch ein Pferdenarr und lies einmal sogar eines seiner Pferde in Deutschland laufen. Er war persönlich anwesend und es gab einen riesigen Auflauf. Ich weiß allerdings nicht mehr, wo und wann das war. Ich hab das nur irgendwo irgendwann gelesen.

    • Theo Epping sagt:

      Hat denn jemand nicht gewusst, dass Festa importiert worden ist??

      • kassandro sagt:

        Un Coeur C schreibt doch: der, der Lomitas im Derby schlug gezogen von der letzten Waldfried Eignerin, die vor kurzem starb, Festa geb. 1893 auch schon Waldfried.

        • Theo Epping sagt:

          Ich muss zugeben, so kann man es auch verstehen.
          Er heißt aber Un Coeur B, nicht C.

          • kassandro sagt:

            Ein bisschen Spaß muss sein, lieber Theo. Ich wollte schon “une coeur peu” oder gar “une cerveau peu” schreiben, aber das wäre dann doch zu weit hergeholt gewesen.

          • Theo Epping sagt:

            Sie haben ja so recht, ein wenig Spaß hat noch keinem geschadet, lieber Lasandro!

        • Un Coeur B sagt:

          Festa 1893 geboren, 1891 Henry Miller, Tante Fine, eigentlich Josefine, die Halbschwester meines Vaters, 1894 geboren, irgendwann, 1901, vielleicht auch 1902, ging es für Festa dann ab nach Deutschland, nach Waldfried, vielleicht hieß es nicht sofort so, aber man sollte da nicht so orthodox denken, Festa noch vor der Geburt meines Vaters, 1908, schon Waldfriederin, ihr rechter Bruder Desmond, 1913 Leading Sire in GB und IRE, 1983 und 1984 Northern Dancer Leading Sire ebenda, selbst würde man Henry Miller noch über Festa stellen, und über die Verwandschaft, so wie so.

        • Un Coeur B sagt:

          Suncourt, Love in, Aggravate, Fährhoferinnen – in UK geboren, zuhause und integriert auf Fährhof, wie so viele Migranten, dann doch deutsch, Festa war keine Fährhoferin, Festa war Waldfriederin, in Waldfried daheim, Waldfried und die Gebrüder Weinberg.

          • Theo Epping sagt:

            Was war, wer wo her kommt ist Geschichte.
            Wichtig ist, was ist und was sein wird!
            Sein wird, nicht alle Patrons werden es schaffen, letztendlich die Vollblüter schon!

          • Un Coeur B sagt:

            Die Zukunft ungewiss, die Vergangenheit unwiederbringlich.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Ein ganz entzückender Charakter der “Sir Winston”-wo sonst sollte man ihn suchen, als bei den Tollitäten der Härtetests im Leben der Anderen.

    • Un Coeur B sagt:

      Festa, Full Sister to Desmond, Desmond, Champion sire, was immer das sein mag.

  10. Un Coeur B sagt:

    Gu d’Heripre im Amerique platziert, lächerliche Quote, 23, bei 18 Startern, sein Zuchtgefährte Un Mec d’Heripre noch in guter Erinnerung, Un mec, ein Kerl, ein Macker, mon mec, mein Oller, der Amerique immer am letzten Sonntag im Januar in Paris, 2021 wieder mit einer Dotierung von 1.000.000 Euro, 2020 gekürzt auf 900.000 Euro, Racingman mit einem kurzen Intermezzo weiter oben im Thread, Nichts geht mehr, es geht immer etwas, auch wenn nichts mehr zu gehen scheint, nie, dass irgendetwas nicht mehr ginge.

    • Theo Epping sagt:

      Da stimme ich Ihnen völlig zu.
      Ich würde das, die positive Seite der Medaille nennen.

    • martin sagt:

      aber geht hier völlig unter,keine meldung wert.deutascher züchter und mitbesitzer,nachbarschaft von hschmelz.in hamburg,aber der ist auch ruhig

      • Theo Epping sagt:

        Ginge es vielleicht auch mit Kontext?

      • martin sagt:

        war für un coeur b gedacht,der versteht was davon

        • Theo Epping sagt:

          Dann ist wohl von Walter Heitmann die geheimnisvolle Rede.

        • Un Coeur B sagt:

          Nein, nicht wirklich, aber Interesse war immer da, man weiß, dass Walter Heitmann 1953 mit Permit den Amerique gewann, Johannes Frömming 1964 mit Nike Hanover, 1965 mit Ozo, 1974 mit Delmonica Hanover, Charlie Mills mit Walter Dear, Schockemöhle mit Abano As, Earl of Tinsdals Züchter hatte eigentlich mehr Traber gezüchtet, war in der Fachpresse in den 60er und 70er Jahren immer präsent, Günter Herz von Tchibo, auch Traber affin, auch aus dem Norden und im Norden, das weiß man alles, aber auskennen in der Materie Trabrennsport eigentlich nicht, im Galopp ebenso wenig, T. Epping kennt sich da aus, man selbst nur rudimentär, von der Persönlichkeit Johannes Frömming das absolute non plus ultra, das Lieblingspferd aber Un Coeur B, immer mit Horst Bandemer unterwegs.

          • martin sagt:

            rainer engelke nicht vergessen,züchter und mitbesitzer der 2maligen siegers,besser als all die genannten,auch aus hamburg,das passt aber

        • Un Coeur B sagt:

          Sea Cove ganz vergessen.

          • Theo Epping sagt:

            Ich auch nicht mehr wirklich.
            Meine Storys fangen alle mit,
            “es war einmal” an!

          • Un Coeur B sagt:

            Ein Groß Onkel in Wewer Paderborn hatte einen großen Bauernhof, nebenbei als Hobby einige Kaltblüter, da saß man wohl auch mal ‘drauf, aber man kann nicht sagen, wenn man noch nie intensiven Kontakt mit, zu, Pferden hatte, dass man sich mit Pferden auskennt, das wäre so, wenn jemand sagen würde, der die U.S.A. nur aus Reise Erzählungen kennt, er würde sich dort auskennen.

  11. h.schmelz sagt:

    Hannes Gutschow, Gestüt Kerbella, Little Lucie. Permit und Walter Heitmann. Delmonica Hanover Prix d’Amerique beim Buchmacher Günther Bohn in der Marienstraße in Hannover an der Außenseite. Simmerl. Sea Cove und Charles Grendel mit dem goldenen Mercedes Benz und der Deutschen Bank, der Sea Cove als Pfand diente für des üppigen Mannes Schulden. Brioni und Günther Herz Elitloppet. Der Niedergang, der unaufhaltsame. Bahrenfeld, Farmsen verweht, Peter Heitmann immer zum Galoppderby präsent, er fehlt. Henner hält die Fahne hoch, einsam fast im gelben Haus, umkreist von Desy und der Umgebung allgemein. Ein Jammer, eine Schande. Nur noch Mommert und Herz, keine Schlachtermeister mehr und auch nicht Stall Waltraut. Kerbella eine Gartenausstellung, eine private Bundesgartenschau von Hannes Gutschow. Keine Traber mehr, ein selbstgezogener Vollblüter im Training bei Herrn Nedorostek in Langenhagen. Von Earl of Tinsdal, vier Besitzer aus Hamburg, die letzten Aufrechten. Darboven ist nicht dabei. Derby und Arc fest eingeplant, nächstes Jahr. Hals&Bein!

  12. h.schmelz sagt:

    Ich war nie ein Traber Kenner, aber ich kenne einige Kenner des Trabrennsports, die auch Kenner des Galopprennsports sind. Galopp hat immer was hochnäsiges gegenüber den Trabern gehabt, fast könnte man meinen, die haben die Traber gehänselt. Ich bin auch nicht frei von Schuld, ich weiß. Struppige kleine Pferde im Kreis hat mir nicht nur Bewunderung, sondern auch Ablehnung gebracht. Obwohl es doch nur gutmütig war: eigentlich. Aber der Bierstand rechts neben dem Absattelring in Horn versammelt alle Fraktionen, und vor dem Renntag die Bänke bei der Hundesportanlage mit Wettschalter und Bier. Auch das Lütt Döns in Othmarschen am Bahnhof muß genannt werden, eine Versöhnungsanlage für Trab, Galopp und HaEsVau und FCSP. Praktisch der zentrale Tahrir-Platz Hamburgs, wenn man so will.

    • Theo Epping sagt:

      Da stänkern die Kaltblüter gegen die Warmbüter, die Warmbüter gegen die Vollblüter, die Ponys gegen die Kleinpferde und jeder gegen alle.
      Für die wenigsten sind sie alle Pferde, egal wie nobel die Stammbäume sind oder eben nicht!!

    • Un Coeur B sagt:

      Der Trabrennsport in den U.S.A. legendär, auch in Frankreich, Skandinavien zuletzt mit Potential, Deutschland weniger, Australien, Neuseeland, noch Faktoren, google sagt in Australien 91 Trabrennbahnen, in Neuseeland so beliebt wie Galopp.

    • Un Coeur B sagt:

      Italien und Kanada auch noch.

      • Theo Epping sagt:

        Russland nicht zu vergessen. Die Orlowtraber, ist bestimmt total falsch geschrieben, waren doch legendären.
        Und dann der Roman und Film in mehreren Teilen,
        Leinwandmesser, von Tolstoy.
        Ich habe diesen alten Wallach geliebt.

        Gezogen wie ein englischer Lord, aber ein Schecke und damit nicht tragbar.

      • Un Coeur B sagt:

        Ja, der Orlow Traber, ging einem gestern auch noch durch den Kopf.

        Man könnte meinen, Hamburg und Umgebung, anfälliger für Rennsport Großes, Bollow, Starke, Frömming, Heitmann, Idee Kaffee, Tchibo und Eduscho, vielleicht liegt am Wind dort oben, nicht blowin’ in the wind, sondern, blowin’ with oder durch den Wind.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Da treffen sich die (schlurfenden,hinkenden, grobschlächtigen unansehnlich vollgefressenen)Viehhändler und Sklaventreiber dieser Welt und begreifen nicht, daß sie ihr eigenes Schicksal an ihren ausgebeuteten Untergebenen betrachten können. Schon laufen sie begeistert mit der Sklavenschandmaske herum-in der Hoffnung weiter am Trog fressen zu dürfen-und morgen kommt dann die Herdenimpfung und damit die Er-und endlösung.Die Goldene Regel diesmal nicht via Arcandor, dem Geheimnis des Goldes, sondern durch die Schutzheilige der Schlachter und des Geldwesens. Die Wahrheit war und ist immer offensichtlich.

      • Theo Epping sagt:

        Ihnen auch alles… was Sie sich verdient haben.

      • Un Coeur B sagt:

        Sozusagen der Impf Gipfel und die Wahrheit bleibt weiter immer sehr undurchsichtig.

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Die Wahrheit ist schon so lange so dermaßen offensichtlich, daß man gespannt sein darf auf zukünftige Entschuldigungen der aktuell äußerlich sich selbst als Unmündige dekorierende Herde. Unglaublich, was alles möglich ist.

          • Theo Epping sagt:

            Nichts ist unmöglich, wer könnte das besser dokumentieren, als die Menschen die seit Jahr und Tag Ihr Geschwafel schadlos überstehen,
            liebe Frau Limmer.

          • Theo Epping sagt:

            Ich freue mich schon auf Ihre nette, ach so geistreiche Retoure!

          • Un Coeur B sagt:

            Am Anfang tat ich mich schwer, ich sagte, ich werde die Wahrheit schreiben, so wahr mir gott helfe, und das glaubte ich zu tun, dann merkte ich, dass ich es nicht konnte, niemand kann die absolute Wahrheit schreiben.

          • Theo Epping sagt:

            Wenn man erst einmal verstanden hat,
            dass es die absolute Wahrheit nicht gibt,
            wird es leichter.

          • Un Coeur B sagt:

            Auch für Frau Limmer.

  13. h.schmelz sagt:

    Die viele Welten Theorie des Hugh Everett, die sogar Archibald Wheeler staunen machte. Den Archibald Wheeler, den gewissen, wie GOL schreiben würde. Everett hat wohl Zeit seines Lebens zuviel geraucht, aber das ist Schnee vo gestern. Wheeler wurde über 90 Jahre alt. Hat aber erstaunlicherweise keinen Nobelpreis gekriegt. Wie auch Freeman Dyson nicht. Vielleicht in einer anderen Welt, wer weiß.

    • Un Coeur B sagt:

      Wheeler ließ geheime Unterlagen, in denen der Zündmechanismus der Wasserstoffbombe beschrieben war, auf einer Zugtoilette liegen, Richard Feynman einer seiner Studenten, Feynman starb 1988, Wheeler 2008.

  14. h.schmelz sagt:

    Ja, die Geschichte mit den verlorenen Unterlagen. Das FBI war dran, dann CIA, weil es vielleicht die Russen waren oder Aliens. Wheeler hat das sehr umtrieben, Zeit seines Lebens. Oder die Geschichte mit dem Uran in Hanford, was so unbesorgt rumlag, daß Wheeler erstmal was trinken mußte, bevor er Anweisungen gab, den Kram nicht so unachtsam rumliegen zu lassen. Es könne sonst in die Luft fliegen, wie er meinte. Feynman war sein Schüler, der auch ein famoser Safeknacker war und Karnevalist in Rio. Da trommelte er bereits leidenschaftlich sowie SEX in großen Mengen sein Hobby wurde, nachdem seine Frau während der Los Alamos Zeit gestorben war. Diese Leute bieten Denkanstöße in einer Fülle, da macht man sich heute gar keine Vorstellung mehr von. Ich sage nur Wolfgang Pauli und Fritz Zwicky.

    • Un Coeur B sagt:

      Wolfgang Pauli schon mit 57 Jahren gestorben, zwei Jahre nach Einstein, der ihn als seinen natürlichen Nachfolger ansah, obwohl ihn Pauli des öfteren etwas vorführte, aber Relativität, Quantenmechanik, String Theorien, mehr oder weniger Sackgassen, die ins Nichts führen, für den eigenen Kopf, das einzig fesselnde noch Willensfreiheit oder Determination, der Gang nach rechts oder links immer mit einem vorauseilenden Impuls, wie die Hirnforschung vor Jahren suggerierte, der Mensch vielleicht doch nur die propagierte Marionette.

      • Theo Epping sagt:

        Von wem?

        • h.schmelz sagt:

          Vielleicht von dem Prinzip der Evolution? Die Frage des Verursachers treibt die Menscheit seit immer an, und die Religionen haben sichs einfach gemacht. Aber so einfach ist das nicht. Fragen Sie mal Steven Weinberg, den Begründer des Standardmodells. Die Zahlen stimmen aufs Gramm, aber mehr ist nicht zu ergründen. Wer will was von wem woraus, sagen die Freunde des BGB, aber schon Planck wußte letztlich nicht, was seine Zahlen wirklich bedeuten. Seit gut 50 Jahren tritt die Physik auf der Stelle, und die Religionen eigentlich auch. Der Mensch erfindet also neue Sachen wie QAnon oder Influencer.

      • Un Coeur B sagt:

        Unter anderem damals, 2000 vielleicht auch 2001 von der F.A.Z. , Artikel mit großem Foto und Marionetten, keine Willensfreiheit, der Mensch dann nur noch Marionette, die Hirnforschung damals mit den vorausgehenden Impulsen bei jedweden Entscheidungen, sofort stellt sich auch dann auch die Frage nach den Verantwortlichkeiten usw. usf.

        • Theo Epping sagt:

          Dem widerspricht die Vielfalt sowohl der Klugen, als auch der Dummen, freien, Entscheidungsmöglichkeiten. Anders ausgedrückt,
          wie können Marionetten unterschiedlich klug, nicht intelligent, sein?

  15. kassandro sagt:

    Polish Vulcano war sicherlich die Überraschung im Bereich der Deckhengste in Deutschland. Er hatte nur zwei Starter auf der Bahn und über die 100%-Trefferquote können selbst die Cracks Galileo, Adlerflug und Soldier Hollow nur staunen. Der eine Nachkomme Sir Polski, wurde dreijährig Sieger im italienischen St. Leger, traditionell ein Treffpunkt deutscher Steher und immerhin Gruppe III. Der andere Sir Vulcano gewann zweijährig auf Anhieb vor vier hervorragend gezogene Pferde ein Maiden-Rennen und ist jetzt Geheimfavorit für das heurige Derby. Beide sind aus derselben Stute, die Herr Darboven angeblich geschenkt bekommen haben soll. Sie ist eine Lando-Tochter und war ein hartes Rennpferd mit zwei Siegen im Ausgleich III, das vorher in der Zucht nichts gezeigt hat. Man muss in der Mutterlinie bis zur 6. Mutter, einer Bold Ruler Tochter, zurückgehen, um irgendwie bessere Klasse zu finden. Herr Darboven hat offenbar selbst nicht viel von seinem eigenen Hengst gehalten. Jetzt hat die Familie Renz angekündigt, ihre Supermutterstute Muriel zu Polish Vulcano zu schicken. Diese Muriel hat bislang fast nur gute Pferde von billigen Deckhengsten gebracht, unter anderem Millowitsch, der jetzt selber Deckhengst ist. Das ist natürlich eine Monsterwerbung für Polish Vulcano. Hinter Polish Vulcano steckt das Genie von Lomitas, wo der Mann, der alles falsch macht, auch eine Menge dazu beigetragen hat, seinen Einfluß in der deutschen Zucht zu minimieren. Gottseidank war ihm dabei kein voller Erfolg beschieden. Lomitas ist auch der zweite Vater der letztjährigen Spitzendreijährigen und vorletztjährigen Spitzenzweijährigen Wonderful Moon und Rubaiyat. Seine Tochter , die Diana-Siegerin Salomina, hat sich in Japan schon in jungen Jahren fast zur “Blue Hen” entwickelt. Ihr Sohn Salios war im letzten Jahr der zweitbeste dreijährige Hengst in Japan und dessen ältere Schwester kam nur knapp geschlagen im Arima Kinen, dem mit Abstand umsatzstärksten Rennen der Welt, auf einen 2. Platz.

    • Theo Epping sagt:

      Ihr 100% Trefferquoten Vergleich macht ihren soliden Beitrag, gleich zu Beginn, lächerlich. Schafe!

      • kassandro sagt:

        Im umzwingeln von Witzen sind sie nicht gerade der Größte, lieber Theo. Natürlich kann man bei einer so kleinen Stichprobe keine vernünftigen statistischen Aussagen machen. Wir hatten mit Pomelatto schon einmal einen Hengst, der mit einem kleinen 1. Jahrgang bemerkenswerte Resultate erzielte. Den holte man dann aus dem Iran zurück, wohin er schon verkauft wurde, ehe er sich in der Zucht irgendwie beweisen konnte. Danach kam dann nicht mehr viel. Umgekehrt war es bei dem von UCP schon mehrfach erwähnten Mr. Prospector. Der war von seiner Rennbilanz her wenig geeignet, um eine Deckhengst-Stelle in Kentucky zu bekommen, und konnte froh sein, irgendwo nahe den Everglades unterzukommen. Dort zeigte er mit drittklassigen Stuten bemerkenswerte Resultate, so dass der Besitzer des letztjährigen Arc-Siegers Sottsass auf ihn aufmerksam wurde. Der holte ihn nach Kentucky, wo er als Mr. P zur Zuchtlegende wurde. Bis zum letzten Atemzug mit wackeren 29 Jahren deckte er dort noch Stuten. Vielleicht wird Polish Vulcano ein deutscher Mr. Prospector. Lomitas wäre dann wie Native Dancer für Mr. Prospector das Genie im Hintergrund. Ich gehe mal davon aus, das Muriel keine Decktaxe bezahlen muss und dort auf dem Gestüt Idee sogar freie Kost und Logie erhält.

        • Theo Epping sagt:

          Und weil Sie so viel gewitzter sind als ich,
          müssen Sie gleich unfreundlich werden.

          • kassandro sagt:

            Wenn man etwas humorig umschreibt, dann ist das doch nicht gleich unfreundlich. Das mittlerweile schon legendäre Galopper-Forum wäre nichts für sie gewesen. Da flogen insbesondere im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends richtig die Fetzen. Herr Schmelz drohte mir mehrfach mit Klagen vor Gericht und wollte sogar mein Fahrrad pfänden. Letztlich haben wir beide das ganze nicht allzu ernst genommen, und sind uns auf der Rennbahn immer sehr freundlich begegnet.

    • kassandro sagt:

      Schon ein Wahnsinn der Auftritt von Salacia (von Deep Impact aus der Salomina) im Arima Kinen:
      https://www.youtube.com/watch?v=EnFawTzHydo
      Noch 50 Meter weiter und sie hätte das Monster-Rennen gewonnen. Vom drittletzten Platz schießt sie an der ganzen Meute vorbei und muss im Schlußbogen noch einen sehr weiten Weg gehen. Sie hat sich mit 5 Jahren noch einmal gewaltig gesteigert und man sollte sie jetzt sechsjährig vielleicht doch noch im Rennstall belassen, obwohl sich der Graf von Lehndorff ob ein solchen Ansinnens im Grabe herumdrehen würde. Der Graf hat dafür gesorgt, das ihre Urahnin in der Mutterlinie, die legendäre Schwarzgold, schon mit 3 ihre Rennkarriere beenden musste. Mit der Schwarzgold-Linie haben die Japaner solch großartige Erfahrungen gemacht, dass ich prophezeie, dass Deutschlands bestes Rennpferd 2020, die Stute Sunny Queen, ebenfalls aus der Schwarzgold-Linie, ebenfalls von den Japanern gekauft wird. Für mich ist sie eine echte Arc-Kandidatin, insbesondere wenn wie in den Vorjahren mächtig was vom Himmel herunterkommt.

  16. Un Coeur B sagt:

    Hat der Mensch einen freien Willen.

    Das kommt auf die Definition von freiem Willen an. Der Mensch kann jedenfalls nicht frei bestimmen. Es kommt ihm bloß so vor. – Zu jeder Entscheidung gibt es vorangehende neuronale Aktivitäten. Einige davon werden uns bewusst, andere nicht. Oft werden uns die Prozesse erst bewusst, nachdem die Entscheidung schon getroffen ist. Man liest etwas über das Thema – Freier Wille – und schon springen die Attraktoren im Gehirn an. Das Gehirn wird neugierig.

    Mein Gehirn gaukelt mir den freien Willen also bloß vor.

    Ja. Denn wir führen über die Prozesse, die im Gehirn ablaufen, ja kein Protokoll. Wir verstehen sie meist nicht einmal. Uns kommt es nur so vor, als sei das Bewusstsein, mit dem wir glauben Entscheidungen zu treffen, den neuronalen Prozessen vorrangig. Aber die Entscheidungen müssen doch im Gehirn fallen – außer man betrachtet das Bewusstsein als etwas, das sich außerhalb des Körpers befindet und auf ihn einwirkt.

    Muss ich demnach keine Verantwortung für meine Taten übernehmen.

    Nein.

    • Theo Epping sagt:

      Ich fürchte Sie haben den Schuß nicht gehört!
      Der eine findet sich humorig, der andere hat sich abgeschrieben.
      Und was Graf Lehndorf angeht, der wußte worum es geht, im Vollblutsport- Zucht.
      Ganz sicher nicht um Events und Haligalli, darum zu prüfen um dem Publikum zu gefallen. Es geht um Zucht, nicht um Rennerfolge!!

  17. Un Coeur B sagt:

    Alle von uns, die nur etwas Bewusstsein und Intelligenz besitzen, wissen, dass wir im Leben irgendeine Rolle zu spielen haben.

    Die Leute sagen oft, Ach, ich kann dies tun, oder ich könnte auch das tun.

    Aber das stimmt nicht. Wir haben keine Wahl.

    • Theo Epping sagt:

      Wir haben immer eine Wahl!!
      Ich habe mich schon als Kind für die Pferde entschieden.
      Das war ein großer Fehler, aus Gesundheitlicher Sicht,
      aber es war mein Wunsch und Wille und ich habe es bis heute nicht bereut. Auch falsche Entscheidungen können die richtigen sein.
      Man macht es sich zu einfach, wenn man sich mit dem Schicksal, Vorsehung oder Puppenspielern rausreden will.

    • Un Coeur B sagt:

      Der freie Wille, ja oder nein, wie Galopprennsport, ein Faszinosum.

    • Un Coeur B sagt:

      Eher nein.

  18. kassandro sagt:

    Diese Diskussion über den “Freien Willen” ist ähnliches Philosophengeschwätz wie die ganze Erkenntnistheorie oder die Frage ob wir “wirklich” oder nur in irgendeiner Vorstellung existieren. All diesem Geschwätz gemeinsam ist, dass Probleme erfunden werden, die gar keine sind, die dann nicht gelöst werden können und deren Lösung auch überhaupt nichts bringen würde. Ich selber hatte umfangreiche persönliche Erfahrung mit einem bekannten Gegenwartsphilosphen, der auch nur ein aufgeblassener Schwätzer war. Meine Erfahrungen habe ich vor knapp 11 Jahren auf Wikipedia zusammengefasst:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Paul_Lorenzen#Lorenzen_aus_der_Sicht_eines_Mathematikers

    • Theo Epping sagt:

      Das ist jetzt aber gar nicht humorig.
      Das ist, na zumindest, nicht nett formuliert.

      • kassandro sagt:

        Nein, dieser Diskussionsbeitrag enthielt keinerlei Humor, der war tatsächlich sehr unfreundlich, allerdings nicht mein unfreundlichster. Das war unzweifelhaft dieser:
        https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Bovine_spongiforme_Enzephalopathie&diff=184991318&oldid=170799863#Wissenschaft_oder_Geschrei
        Dieser Diskussionsbeitrag ist momentan auf Wikipedia gar nicht direkt sichtbar, weil gewisse Kreise diesen einfach nicht hinnehmen wollten. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Corona-Scharlatanerie ist diese Diskussion allerdings aktueller denn je. Wären damals die BSE-Schreihälse mit dem Verlust ihrer Pöstchen bestraft worden, dann wäre die wissenschaftliche Diskussion in der Corona-Krise wesentlich seriöser verlaufen.

        • Theo Epping sagt:

          Gibt es den gar nicht’s positives, worauf Sie stolz sein können?

          • kassandro sagt:

            Da gibt’s ne ganze Menge. Leider wird meine gestrige Antwort von der schwachsinnigen Blog-Software blockiert. Dasselbe ist vor Wochen mit der lustigen Churchill-Geschichte passiert, die ich mitttlerweile recherchiert habe. Ab zwei externen Links werden Kommentare offenbar mit “Dein Kommentar muss noch moderiert werden.” blockiert. Moderiert werden sie aber nie.
            Wenigstens den Link auf das Churchill-Video möchte ich noch mal bringen:
            https://youtu.be/7ahUAhipaBc

          • Theo Epping sagt:

            Tut mir leid, mein Fehler, ich formuliere die Frage anders.
            Gibt es denn gar nichts, das Ihre Mitmenschen auf Sie Stolz macht?

          • kassandro sagt:

            Stolz, lieber Theo, kann man doch höchstens auf seine Kinder oder sich selbst sein. Vielleicht kann man auch ein bisschen stolz auf sein Land oder seinen Fußballverein sein, aber auf andere Personen, mit denen man nichts zu tun hat sicherlich nicht. Man kann solche Personen bewundern, aber das ist was ganz anderes und man sollte damit sparsam umgehen.

          • Theo Epping sagt:

            Ach so ist das.
            Da bin ich, ein völlig fremder, anderer, aber stolz auf Sie, dass Sie mir so nett und liebevoll die Welt erklären.

          • Un Coeur B sagt:

            Das, was den Intellekt betrifft, geben und nehmen sich Kassandro und Frau Limmer nicht allzu viel.

  19. Un Coeur B sagt:

    Heute in Paris die Amerique Revanche, ehemals Prix de France, oder Prix de Paris, man weiß es gar nicht mehr, so genau, auf jeden Fall kürzere Distanz, nur neun Starter, Face Time Bourbon, Favorit, sein letztjähriger Bezwinger, Davidson du Pont, wieder mit von der Partie, sie werden sich nicht gegenseitig bekriegen, bekämpfen, sich werden sich gegenseitig belauern, bevor dann zur Sache geht, auch in Vincennes, wie bei Fußball, keine Zuschauer, der Gesamt Dotierung tut das aber keinen Abbruch.

    • Theo Epping sagt:

      Also geht doch was, die richtigen Leute müssen es nur wollen.
      Was mich am Trabrennsport stört, und das richtig, ist,
      den Pferden wird ein Tempo aufgezwungen bei dem sie,
      wenn man es nicht verhinderte, längst in den nächsten höheren Gang geschaltet hätte.

      • Un Coeur B sagt:

        Trabrennen in Frankreich eine andere Qualität als hierzulande, so wie in U.S.A. , in den Köpfen, in den Medien, auf den Rennbahnen usw.

  20. Un Coeur B sagt:

    Zu guter Letzt musste er auch Frankel loslassen, aber insgesamt hatte er seine Rolle gut gespielt, also Abdullah, nicht Frankel….Frankel auch, Frankel eigentlich auch.

  21. Un Coeur B sagt:

    Frankel loslassen, die Gestüte loslassen, das viele Geld, loslassen müssen, je nach Dauer der Agonie mal schneller, mal weniger schnell, man machte und man tat, und mit mitnehmen ist gar nichts, das Leben ist ungerecht.

  22. Un Coeur B sagt:

    Die ewige Wiederkehr des gleichen und desselben, das Sein als atomares Puzzle, irgendwann genau wieder so, genau wieder so, beliebig oft, dazwischen die deja vus, genauso war es doch schon mal…bis in alle Ewigkeit, und Khalid Abdullah beginnt dann wieder mit seiner Pferdezucht, 1x, 2x, 3x…usw.

    Aber vielleicht ist alles auch ganz anders, schwer zu sagen.

  23. Un Coeur B sagt:

    Walter Scheel und Herr Vesper wahrscheinlich schon x mal Präsident des Dach Verbands für Vollblut Zucht und Rennen, in Vergangenheit und Zukunft, aber niemand merkt es, realisiert es, so recht, tappt dies bezüglich im Dunklen.

    • kassandro sagt:

      Hauptsache sie bilden sich so einen Blödsinn ein. Wenn der auch ewig wiederkehrt, dann Gute Nacht!

    • h.schmelz sagt:

      Scheel Borchert Vesper – drei Leichtmatrosen auf letzter Kaperfahrt. Käpt’n Iglo ist als nächster dran. In Köln steht man bereit, das Bett ist gemacht. Rette sich, wer noch kann.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Lebt der immer noch unser Walter Scheel? Im Club der Hundertjährigen. Oder ist das wie mit dem Rennpferd 30 plus topfit auf Weide und Reiten-es stirbt ja bekanntlich nie, sondern wird nur schlimmstenfalls” nicht aktiv”.

  24. Eva Maria Limmer sagt:

    Greift die “todbringende Seuche” auch die Gehirnzellen an, oder ist es “die Mikrobe der menschlichen Dummheit”(gem.Kurt Goetz), die unter den sitzenden Rennsportlern wütet? Oder die Wirkung der CO 2 Selbstvergiftung!

  25. Eva Maria Limmer sagt:

    Mit “rennsportlicher” meinten Sie sicherlich, lieber Theotor , deshalb hier weitere Menschlichkeiten:
    https://www.youtube.com/watch?v=YUVAVSfPx9g

    • Theo Epping sagt:

      Ihre reichen mir völlig zum Verdruss, schlimmer kann’s da nicht werden.

    • kassandro sagt:

      Brandmarken bekommen Rennpferde nur in Australien und Neuseeland. Viele der in obigem Video gezeigten Pferde sind überhaupt keine Vollblüter. Außerdem ist es grob falsch, dass die meisten Fohlen im Schlachthof und nicht auf der Rennbahn landen. Die japanischen Statistiken sind sehr akkurat und fälschungssicher. Ich nehme jetzt mal die Zahlen von Novellist, der den Japanern etwa 20 Mio. € kostete, als Deckhengst aber ein ziemlicher Versager ist. Er sollte also überdurchschnittlich viele schlechte Fohlen haben:
      https://www.jbis.jp/horse/0001178418/sire/generation/
      2014 war sein erster Jahrgang, der 2015 auf die Welt kam. Er hatte in diesem Jahrgang 106 Fohlen. Davon sind 103 registriert worden und 92 sind gestartet. 2015 zeugte er 107 Fohlen, wovon 106 registriert wurden und 100 dann gestartet sind. In Japan schaffen es also etwa 90% der Fohlen auf die Rennbahn und etwa 50% siegen dort sogar. In Deutschland schaffen es sicher weniger auf die Rennbahn, weil das sehr teuer ist und man wesentlich weniger verdienen kann als in Japan. Dort sind die Rennpreise eben 10 mal so hoch wie bei uns. Es werden auch durchaus Stuten in die Zucht übernommen, die es nicht auf die Rennbahn geschafft haben, wenn sie eine gute Abstammung haben. Was mit den anderen Pferden geschieht, weiß ich nicht. Einige gehen sicherlich in den Schlachthof, viele werden aber auch Reitpferde. Ich war vor ein paar Wochen auf dem Gestüt Hof Iserneichen bei Hannover und den Tieren geht’s dort wirklich sehr gut, viel besser als beispielsweise im Zoo, wo auch viele Tiere getötet werden müssen, weil man nicht weiß wo hin damit. Die Zeit auf der Rennbahn und im Training ist sicherlich für ein Rennpferd weniger lustig, aber das sind im Durchschnitt nur so etwa 3-4 Jahre. Das Video zeichnet insofern ein totales Zerrbild. Auch in Australien ist es nicht so schlimm. Der Fall des Wallach War Ends scheint ein Ausnahmefall gewesen zu sein und sein übles Schicksal ist auch auf PQ vermerkt.

      • Theo Epping sagt:

        Hat man erst ein mal begriffen, durchschaut, das man statt:
        misshandeltes Jungpferd und Peitschenmissbrauch, auch,
        mit der Klatsche erschlagene, gemeine Eintagsfliege lesen kann,
        dann weiß man, wie man die Limmer’s dieser Welt zu nehmen hat.
        Und die Beschützerin der Rechtlosen weiß ganz genau,
        an dem Tag, an dem sich ihre Wahnvorstellungen erfüllen,
        ist der Tag, an dem das Ende einer ganzen Art besiegelt ist.
        Mehr als unwahrscheinlich.

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Lieber Theotor, jetzt sind Sie aber wieder sehr erregt.Mit oder ohne Fliegenklatsche-Ihr Schicksal wird voraussichtlich auch irgendwann besiegelt sein und bitte merken Sie sich doch:
          In Ihrer Muttersprache-so nehme ich es jetzt einmal an-bedarf es keines Apostrophs für den Plural.Bei Ihrem Namen könnte man natürlich die elegantere Variante wählen, die Theotore oder wahlweise -toren, statt die Theos .

          Was der alte Stallmeister noch wußte:

          Töricht Deppen, tumbe Toren,
          erschrecken sehr der Pferde Ohren.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Liebes kassandro, vielen Dank für Ihre elaborierte Antwort. Sie gehen also davon aus, daß ein “Starter” am Leben bleibt und die Schlachthöfe nur mit “Nichtstartern” gefüllt werden? Ihre Zeilen deuten auf eine Arglosigkeit und Unerfahrenheit in der praktischen Pferdehaltung. Wieviel Prozent der “Starter” verdienen sich denn durch ihre “Gewinne” die karge Unterkunft oder gar die Aufzuchtkosten-ganz zu schweigen von der “nichtaktiven” Zeit und den zusätzlich entstandenen Kosten zur Renovierung der “aktiven” Zeit.Ich fürchte, es würde Sie der Schlag treffen, wenn Sie der Realität real begegnen würden.

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Ich vergaß noch die Investition Kaufpreis und die Investition Pension für verbrauchten Spieleinsatz.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        https://www.youtube.com/watch?v=kQH23aTw-do

        Die Wahrheit kommt nun eben doch ans Licht

        • kassandro sagt:

          Dieses Video hat von mir sogar ein Like bekommen, und Mick Fitzgerald hat genau das ausgedrückt, was so ziemlich alle in diesem Sport im Angesicht dieses Skandals gedacht haben. Ich weiß nicht welcher Teufel da Gordon Elliott geritten hat. Er hat zwar eigentlich nichts strafbares gemacht, denn die Stute ist schon vorher eines natürlichen Todes gestorben, aber er hat dem Ansehen des Sportes schwersten Schäden zugefügt und viel Wasser auf die Mühlen solcher Limmer-Gestalten geleitet, die das Tierwohl als Vorwand dazu nehmen, um ihren erbärmlichen Charakter an anderen abzuputzen.
          Gordon Elliott ist schon gestraft genug. Pro forma sollte man ihn für 1-2 Jahre seine Trainerlizenz entziehen. Da kann er seinen Rennstall für diese Zeit seinem Assistenten übergeben und dann zurückkehren, wenn genügend Gras über die Sache gewachsen ist. Mit Existenzvernichtung ist keinem geholfen, wobei es schwierig sein wird, seine Existenz zu retten. Einige Besitzer haben schon ihre Pferde abgezogen und andere werden noch folgen.
          Hart muss gegen den Photographen vorgegangen werden, der dieses Bild veröffentlicht oder besser verkauft hat. Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz für akkreditierte Photographen in diesem Sport, niemals dem Sport abträgliche Bilder zu veröffentlichen. Dagegen hat dieser Dreckskerl auf’s übelste verstoßen. Er sollte nie mehr eine Akkreditierung bekommen.

          • Theo Epping sagt:

            Dieses abstoßende Ereignis ist ja wohl nicht aktuell. Wie und warum kommt es jetzt in die Öffentlichkeit?
            Der Mann ist ja ein, erwiesenermaßen, erfolgreicher Trainer, aber sicher nicht aus Zuneigung und Respekt zum Pferd.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Eine wirklich informative Antwort zur Erläuterung von Korruption, Scheinheilig-und Schamlosigkeit auch in den Nebengewerken des Zockermilieus.Der Vorfall scheint aber eher die Regel als die Ausnahme und es ist doch wirklich gut, daß es jetzt dank dieser Inkarnierten Version eines ungeschlachten, verrohten Schlachtergesellen Elliot offenbar wird.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Es ist alles sehr aktuell und offenbar usus,wird aber nicht immer öffentlich gefeiert, lieber Landmann. Lesen Sie hier zu ihrer fachlichen Bildung in Sachen “Rennsport” wie er leibt und lebt…und was dabei zugrunde geht.
            https://www.theguardian.com/sport/2021/mar/02/jockey-rob-james-apologises-for-climbing-on-top-of-dead-horse

          • kassandro sagt:

            @Theo Epping:
            Ich hab hier wohl zwei zeitlich deutlich auseinander liegende Fälle zu einem zusammengezogen. Die Geschichte mit der fünfjährigen Stute stammt aus dem Jahr 2016. Sie involviert den Amateurreiter Rob James. Ein Video von seinem Fehlverhalten wurde im Nachgang zu dem Skandal-Photo mit Elliott auf dem Wallach Morgan aus dem Jahre 2019 öffentlich. Dieser starb an einem Aneurysma, das dem Pferd auch ohne die Rennbelastung früher oder später zum Verhängnis geworden wäre. Das Skandal-Photo war im Besitz von Ryanair Chef Michael O’Leary und die Veröffentlichung soll ein persönlicher Racheakt gewesen sein. Dafür sollte O’Leary als der eigentliche Urheber des so schädlichen Skandals hart zur Verantwortung gezogen werden, auch wenn er ein noch so bedeutender Besitzer im National Hunt Bereich ist. Auf der anderen Seite hat der Verband kaum Möglichkeiten einen intriganten Besitzer zu bestrafen.

          • Theo Epping sagt:

            Mein Lieber Kassandro,
            das alles läuft bei mir unter :
            GESUNDSCHRUMPFEN
            Wenn all diese Subjekte, wer auch immer dazu gehört, weg sind, geht es wieder aufwärts.
            Daran werden weder Frau Limmer noch
            Herr Kassandro etwas ändern.

            Es gibt auch heute noch Menschen, denen aufrichtig etwas an den Pferden gelegen ist.

  26. Eva Maria Limmer sagt:

    Das soll also Ihrer Expertise nach “eine Stute” sein auf der der proletarische Fettsack Elliot seinen breiten Arsch platzierte, Sie Fachkompetenz Kassandro? Und das Allerbeste an Ihrem Kommentar, welchen ich sicherheitshalber abgespeichert habe (auch hier enthüllt sich jetzt dankenswerterweise alles, dank der Doofheit), fand ich
    O-ton Photokassandro:

    “Hart muss gegen den Photographen vorgegangen werden, der dieses Bild veröffentlicht oder besser verkauft hat. Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz für akkreditierte Photographen in diesem Sport, niemals dem Sport abträgliche Bilder zu veröffentlichen. Dagegen hat dieser Dreckskerl auf’s übelste verstoßen. Er sollte nie mehr eine Akkreditierung bekommen.”

    Und ich finde “das Pferd”…dessen Namen keiner kennt und nennen will…muß bestraft werden, daß es den großartigen sitzenden! Rennsportler (und humorvoll siehe Text unter Bild) in eine solch peinvolle Lage brachte.Wie konnte es das tun. Es wurde doch so geliebt!

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Kassandros Stute des armen Gordon Elliot:

      Morgan, der neunjährige Dauerstarter, der man bequem zum Wallach kastrierte, zwecks ökonomischer Ausbeutung und der dann schließlich- zuschandengeritte-n zusammenbrach und mit seinen!? Gewinnen nun leider keine Rente genießen können wird-was auch sicherlich nie beabsichtigt war.
      Herzinfarkt! Mit neun Jahren. Irgendwann fällt eben der Stärkste um.
      Das undankbare Tier. Hätte sich doch einfach nachts neben die Abfuhrrampe legen können.Unauffällig.

  27. Eva Maria Limmer sagt:

    Die Kommentare von Kürzel Kassandro, mit Längen Vorsprung vor Theotor dem fröhlichen Landmann, geben dem Vorfall-hier euphemistisch “Fehlverhalten” genannt, die würdige Abrundung und erläutern damit auch bestens die geistige “Gemengelage”-um eine der Lieblingsvokabeln von hschmelz zu bemühen-der sitzenden Rennsportler.

    Sie verdeutlichen, daß es sich hier mitnichten um “Fehlverhalten” grobschlächtiger Pferdeliebender handelt..oder unbotmäßiger Kollegen des dem “Sport wohlgesonnenen” und so Kasse machenden Kassandro/dra, sondern um die Normalität, die schon so normal in diesem Milieu ist, inklusive mafiotischer Schweigegebote aus Selbstschutz vor den eigenen Untaten, daß es natürlich Fassungslosigkeit auslösen muß im Milieu, wenn hier ein übliches Ritual veröffentlicht wird.

    Nicht etwa wegen der -angeblich auch so gestorbenen Pferdeleiche ,dem 170.000$ Rennsportler Morgan des Billigflug-Iren, sondern wegen ” dem Sport”.

    Von wegen!

    In Wirklichkeit nämlich einzig und allein wegen des eigenen kommerziellen Nutzens, den man aus diesem Mordsvergnügen auf Kosten wehrlos gemachter Pferde zu generieren gedenkt. Und genau das wird jetzt hochverdient zum gerechten Untergang eines total entgleisten und verrohten sog. Rennsports führen, der mit solchen primitiven Protagonisten-nebst einfältigem Fußvolk-genau dem Ende entgegenstolpert, welcher er massenweise seinen wahren Protagonisten, den Pferden, bereitet.

    Das heißt aber ganz bestimmt nicht, daß es deshalb nie mehr Pferderennen geben muß. Im Gegenteil.

    Die Veranstaltung und vor allem deren wahre Protagonisten, müssen allerdings vorab von den Primitiven ,den Rohlingen und Knechtsseelen -mit oder ohne Geld- erlöst werden. Dann bedarf es auch keiner Photoshopregeln mehr für die Kassemachenden auf Kosten der Pferde, die dafür mit ihrem Leben bezahlen müssen. Mutmaßlich einem sehr freudlosen, erbärmlichen und meist verfrüht endenden traurigen Leben, das ja einst doch hoffnungsvoll begann.

    Wenn das dem normalen Menschen zur Kenntnis gebracht wird, die Schleier der Scheinheiligkeit werden ja immer dünner, dann mögen die kassandros-innen, sich öffentlich zu Wort melden mit ihren Fehlverhaltensthesen. Da bin ich dann gespannt drauf.

  28. Eva Maria Limmer sagt:

    Was Sie und Ihren aktuellen Mitkommentator betrifft , so ist da meine Hoffnung gestorben, daß Ihnen irgendetwas dämmern könnte.Den dicken Gordon haben Sie sich redlich verdient inklusive seines Besitzers, des Billigfliegeriren.
    Eine ständig anwachsende Hoffnung und Gewißheit habe ich allerdings, daß die Pferde endlich die Lebensumstände erhalten werden, die sie sich schon längst verdient haben, ob Ihnen das nun passt oder nicht, lustiger Landmann.
    Horses first! Nicht nur theoretisch und werbetechnisch.

  29. Eva Maria Limmer sagt:

    Vielleicht fährt ja noch der Heilige Geist in Sie hinein, lieber Theo.Pfingsten naht!

  30. Un Coeur B sagt:

    Auf youtube eine Straßenbahnfahrt 1931 durch Leipzig, nachkoloriert mit Computer und künstlicher Intelligenz, irgendwo da auch die Galopprennbahn, ein reges Treiben in den Straßen, eine etwas andere Welt, so ziemlich alle nicht mehr existent, nur noch Chimäre.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Sie werden wohl auch nicht mehr leben, wie ihre Urgroßeltern dereinst. Das ist der Wandel der Zeit. „Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ (Heraklit von Ephesus, 535-475 v. Chr.)

  31. Un Coeur B sagt:

    Das eine oder andere Automobil vielleicht auf der Fahrt zur Galopprennbahn, gucken, was die Rennpferde so machen, was Trainer sagt, oder das Stallpersonal, vielleicht, aber eher unwahrscheinlich die Fahrt zur Rennbahn, hinten an der Ecke, wo die Straße den Knick macht, ein Vater mit seinem Sohn, mit einer größeren Karre und einem Fass Bier darauf, der Sohn sorgsam zurückblickend, weil die Straßenbahn kommt, der Vater ganz anders, nicht nach rechts oder links blickend, sich ziemlich sicher, dass das Fass Bier ihm niemand mehr nehmen, wegnehmen kann, etwas weiter spielende Kinder, auf dem Bordstein sitzend, am Georgi Ring ein älterer Herr mit Sommerhut und Gehstock, Frauen mit recht ansehnlichen Kleidern, ihrem Schicksal bestimmt, dem sie sich nicht entziehen können, spezielle und allgemeine Relativitätstheorie, die gerade entstehende Quantenmechanik, können da auch nicht helfen, können ihnen nicht helfen, das Ende bei dem einen eher, bei dem anderen nicht so schnell, 1931, in Leipzig.

  32. h.schmelz sagt:

    Die Rennbahn, die Stadt, die Zeiten. Straßenbahnen mit Schaffner, die gab es nur in der Linie 5, von Anderten am Ostrand bis nach Stöcken zu VW, einmal durch die ganze Stadt Hannover. Holzplattform mit Luftaustausch, nur die alten und schwachen saßen drinnen. Tierärztliche Hochschule eine markante Haltestelle, von da konnte man zu Fuß zur Alten Bult gehen, oder vom alten Schlachthof, das war näher. Wir sind mit dem Rade gefahren, durch die Eilenriede, von Kleefeld aus. Der Weg führte dann über den Altenbeckener Damm bis zum Maschsee, zur Lernanstalt. Direkt an der Ostseite der Bahn entlang, 2 Meter entfernt. Das hat geprägt.

    Damals war die Rennbahn eine völlig in das städtische Leben integrierte Institution. Hannover war immer Pferdeland, bäuerlich fast. Celle nicht weit entfernt, Hartwig Steenken ein stadtbekannter Reiter und Säufer. Oft Gast in der Turmstube an der Leine, wo er dann auch seine letzten Biere zu sich nahm, bis ihn der Herrgott zu sich nahm. Es gab ein scharfes Getränk mit viel Alkohol, Bullenschluck genannt, angeblich nur zur äusseren Anwendung bei Paarhufern gedacht und von findigen Leuten der Hochschule erdacht. Aber ich glaubem, das war nur eine Werbemasche. Ging so in die Richtung Lockstedter oder Ratzeputz. Auf der Rennbahn trank man Bier, evtl. als Rezept mit Korn, Aber eigentlich ist Bier das Getränk auf der Bahn gewesen, Gilde oder Herrnhäuser. Es gab sicherlich auch feine Pinkel, die tranken dann vielleicht Henkell Trocken oder Kupferberg Gold, aber die tranken dazu auch Scharlachberg Meisterbrand. Not my cup of tee.

    Es waren bei Lichte gesehen sehr gemütliche Zeiten damals.

    • Un Coeur B sagt:

      Ja, so ziemlich jede größere Stadt mit Straßenbahn und Rennbahn, Ausnahme vielleicht Stuttgart, Stuttgart ohne Rennbahn, auf der Rennbahn – Wambel – wurde in den 50er und 60er Jahren auch gern Sekt getrunken, nach gewonnenen Wetten, für die Galerie, mehr gesehen werden als sehen, die Schwester meines Vaters bekam dann auch sehr oft ein Gläschen Sekt ab, was ihr dann auch gefiel und ihr Spaß machte.

    • Theo Epping sagt:

      Bei Licht gesehen sagen die heute jungen Leute, über das Heute, in ein paar Jahrzehnten das Gleich. Ich denke, das muß so sein. Irgendwie muß man sich doch erklären, warum man mit dem aktuellen Tempo nicht so richtig mithalten kann. Logischer Weise ist die Zeit, als man es konnte, die bessere.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Das war jetzt aber mal ein wirklich philosophischer Beitrag von Ihnen, schwungvoll in Worte gekleidet und pointiert ins Schwarze treffend. Weiter so!

  33. Un Coeur B sagt:

    Some of the horses buried at Clairborne Farm

    Blenheim, Bold Ruler, Buckpasser, Mr.Prospector, Nasrullah, Nijinsky, Princequillo, Pulpit, Secretariat

    Some of the horses buried at Clairborne’s Marchmont Farm division

    Ack Ack, Forli, Damascus, Danzig, Sir Ivor, Tom Rolfe, Unbridled

  34. Un Coeur B sagt:

    Heute St.Cloud, morgen Fontainebleau, endlich wieder Rennen auf Gras, ob nun mit Zuschauer, oder ohne Zuschauer, egal, es geht auch so, ohne Zuschauer, sofort ein Derby Favorit dabei, Martial Eagle, wie In Swoop von Adlerflug, wie In Swoop von Graffard trainiert, und noch andere Parallelen, die Leute meinen, das könnte wieder gehen, und liegen damit, wie immer, falsch, of course.

  35. Un Coeur B sagt:

    Die Clairborne Farm mit seinen Heroen, Secretariat, Nijinsky, Mr.Prospector usw. , liegt in Paris, Saint-Cloud, die Rennbahn, etwas außerhalb von Paris, Galopprennen, ob nun auf Sand, oder Gras, letztlich egal, ob vor Zuschauern, oder unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die Zeit macht alles gleich, auch der Fußball braucht keine Zuschauer, alles geht auch, so.

    • Theo Epping sagt:

      … alles geht auch so.
      Heißt für mich : Der ganze Publikums – und Leistungsprüfungs- Unsinn
      ist nicht wirklich wichtig, habe ich nie gebrauch.

      Der Motor unserer Welt hatte einmal 4 Hufe, heute hat er nur noch
      1-sen und 0-llen.
      Bei Licht besehen, nicht sehr.. gemütlich!

      • Un Coeur B sagt:

        Die 1-sen und die o-llen ermöglichen im grunde erst das ‘es geht auch so’ und im grunde ist man dadurch auch viel näher dran, obwohl man weiter weg davon ist, und das alles gerade ‘mal erst der Anfang der 1-sen und der o-llen, wo sie uns dann hinführen werden, schwer zu sagen, aber vielleicht beißt man auch vorher ins Gras und bekommt von alle dem nicht mehr viel mit, aber auch das ziemlich egal…..nicht vielleicht, man wird vorher ins Gras beißen.

        • Theo Epping sagt:

          Another one bites the Dust

          Ich bin auch ein Queen Fan,
          guter Geschmack Un Coer B!

          • Theo Epping sagt:

            Verzeiung, habe das U verschluckt

          • Un Coeur B sagt:

            Another one bites the dust

            Noch einer beißt ins Gras

            Mehr meine Partnerin ein Queen Fan, selbst eigentlich nur Dylan in Verbindung mit Campbell und Garnier, Willie Nelson vielleicht noch, Neil Young, John Lee Hooker, Muddy Waters, Letzterer sogar mit Mick Jagger und Keith Richard gut, aber auch Fats Domino und Jerry Lee Lewis:

            http://www.youtube.com/watch?v= yqI9KNrH07c

      • h.schmelz sagt:

        L’art pour l’art, wenn man so will. Eigentlich der reinste Ausdruck davon. Ich bin mehr ein Leser und Genießer der Kunst, des Schauspiels, der Unterhaltung. Sie können ohne mich, ich aber nicht ohne Sie. Die Welt ist ungerecht.

  36. h.schmelz sagt:

    Die Nullen, die Einsen, die Spin Zahlen. Eine Welt als Mathematik ohne Übergänge, diskret, nicht kontinuierlich. Nils Bohr, der alte Däne.

  37. h.schmelz sagt:

    Es sind wohl die Skalen, die uns allen so viel Schwierigkeiten machen. Der Mensch ist nicht für das Kleine und das Große gemacht. Ihm fehlen die Sinne, die Tastatur für die Haptik der Quanten und der Lichtgeschwindigkeit. Roger Penrose ist ein interessanter Denker. A Nobel Laureate.

  38. h.schmelz sagt:

    Sir Roger hat mich oft perplexed, und das Interview wie folgt besonders:

    https://www.youtube.com/watch?v=9Gl8pwY2kW8

    “Das Universum hat vergessen, wie groß es ist. ”

    Es geht um das zyklushafte des Universums, die Routine, das ewige Hin und Her. Ich habe dann auf das Wenige zurückgeriffen, was mir gegenwärtig ist, der Erhaltungssatz der Energie, die Gravitation als Resultat der Masse. Und das Equivalent von Masse und Energie. E gleich M mal c Quadrat. Und wenn alles verschwunden ist dermaleinst, alle Masse, woher konnt dann die Energie und die Gravitation? Was ist mit der Raumzeit? Hören die Uhren auf, zu zählen? Hört die Zeit auf, zu ticken? Braucht es einen Quantensprung des Zufalls, um alles wieder zu starten? Weil die Energie nur gehortet wurde, für den Fall der Fälle?

    Mal sieht, einen Derby Sieger zu züchten und vorher zu sagen, ist dagegen ein Kinderspiel.

    • Un Coeur B sagt:

      So ganz genau scheint man es noch nicht zu wissen…das Universum dehnt sich immer schneller und weiter aus, um dann wieder in sich zusammenzufallen, um erneut zu explodieren, das wäre die Routine, das ewige Hin und Her, die ewige Wiederkehr des gleichen und desselben, aber es ist noch nicht ausgemacht, ob alles wieder in sich zusammenstürzt, das wäre die Voraussetzung des ewigen Hin und Her, apropos Niels Bohr, das war auf irgendeiner Konferenz in den 30er Jahren, als Einstein bezüglich der Quantentheorie mit einer verblüffenden Logik kam, ich meine, es handelte über das Phänomen Schrödingers Katze, Bohr brachte das ziemlich ins Schwitzen, brauchte schließlich ein oder zwei Nächte um Einsteins Gedankenkonstruktion auseinander zu nehmen, Bohrs Denken war eigentlich immer einen Tik zwingender und logischer als das von Einstein, sieht man mal von seiner allgemeinen und speziellen Relativitätstheorie ab.

      • Theo Epping sagt:

        Das hört sich alles sehr zauberhaft an, für mich.
        Das sind Dinge, die kann man wissen, muss man aber nicht.
        Weder wer Derbysieger wird, noch ob der Einstein oder irgendein anderer recht hat.

  39. h.schmelz sagt:

    Schwarze Löcher haben keine Haare, hat Archibald Wheeler einst messerscharf erkannt. Masse, Ladung, Spin. Mehr ist da nicht zu kennen. Scheitel, Vokuhila, Mecki, Sideburners sind nicht einschlägig. Alles verschwindet im Scharzen Loch, außer Hawking Strahlung kommt nichts raus. Am Ende ist alles verdampft. Vielleicht wird da der nächste Big Bang vorbereitet, heimlich still und leise. Erst wird alles sauber gemacht, besenrein und steril, die Uhr wird immer langsamer und dann angehalten, und dann genügt ein Funke, eine Quantenfluktuation, und die ganze gehortete Masse/Energie/Gravitationskraft tritt machtvoll wieder auf den Plan.

    • Un Coeur B sagt:

      Auch im Zentrum der Milchstraße ein riesiges schwarzes Loch, Sagittarius A, ob es da ‘mal richtig knallt, eher unwahrscheinlich, Schwarze Löcher gehören einfach dazu, sind so gut wie überall, so gefräßig wie D. Trump, wollen sich alles einverleiben, Sieger des Millionenrennens in Down Under gezogen von Nicola Bscher, gut möglich, dass T.Epping sie vor Jahren noch im Kinderwagen erlebte.

      • Theo Epping sagt:

        Nein, wir haben nicht die Schnuller getausch.
        Nicola Bscher habe ich nie getroffen,
        ihr Bruder, Thomas heißt er glaube ich,
        kam gelegentlich mit seiner Mutter ins Gestüt.
        Hat sich in den USA mal unter dem Namen
        Robert Abs als Sänger versucht.

        • kassandro sagt:

          Die Bscher- oder Gamshof-Pferde grasten, glaube ich, alle auf Zoppenbroich. Von Luciano, dem Liebling von Trainer Sven von Mitzlaff, der irgendwie auch der Boss von Zoppenbroich war, hatte sie ihre beiden besten Pferde, Las Vegas und Kandia. Kandia verkaufte sie an ihren Trainer und sollte auch eine großartige Vererberin werden. Las Vegas, die sogar als eine der wenigen Stuten Galopperin des Jahres war, behielt sie und wurde eine Totalversagerin in der Zucht.

          • Theo Epping sagt:

            Sie haben fast recht.
            Frau Bscher hatte eine begrenzte Boxenzahl in Zoppenbroich, einige Pferde standen also immer auch im Union Gestüt.
            Für Frau Bscher waren Loisach und ihre Mutter Loire und Krönungsgabe die besten Pferde im Stall.
            Was Herrn von Mitzlaff angeht, er war ganz sicher nicht der Boss von Zoppenbroich.
            Er hatte Luciano und Presto in Newmarket auf der Fohlenauktion gekauft. Luciano sogar auf eigenes Risiko ohne Kaufauftrag.
            Zwei Jahre später hieß es dann im Derby:

            Luciano – Norfolk – Presto von Mitzlaff 1-2-3.

        • Un Coeur B sagt:

          Ja, das hatte ich dann wohl richtig im Kopf mit Ilse Bscher und Zoppenbroich.

        • Un Coeur B sagt:

          Abs wie Hermann Josef Abs, Letzterer kein Sänger.

          • Theo Epping sagt:

            Das war wohl so eine jugendliche Verrücktheit.
            Der Name setzt sich, denke ich mal, aus dem Vornamen seines Opas und dem Familiennamen seines Patenonkels zusammen.

          • Un Coeur B sagt:

            Herr Epping!

            Sie waren sehr nah dran an die Top Upper Class, ob nun in Mönchengladbach oder Homburg vor der Höhe, Pferdmenges, in seiner Wikipedia Vita Hermann Josef Abs, Friedrich Karl Flick, viel höher war da nichts, höher war da nichts, und das merkt man Ihren Kommentaren und Einlassungen an, Frau Limmer merkt und spürt das nicht, weil sie beschränkt und dumm ist.

          • Theo Epping sagt:

            Dann habe ich wohl den gleichen Fehler gemacht, wie der gute alte Ikarus :-(

          • Un Coeur B sagt:

            Nicht Friedrich Karl Flick, für Friedrich Flick leitete Pferdmenges den Konzern mit Hermann Josef Abs von 1948 bis 1951 treuhänderisch, Friedrich Flick und Hermann Josef Abs die absoluten Feindbilder der Linken in den 70er Jahren, hier in der Leibnizstraße überwachte der Verfassungsschutz damals das Haus eines Klassenkollegen, nur einige hundert Meter weiter soll sich damals Christian Klar aufgehalten haben, so nah dran und letztendlich doch nicht erfolgreich, Flick und Finck nach dem Krieg die Gates und Buffetts Deutschlands, Fincks Sohn auch beim Galopp unterwegs, aber nicht dass man ihn kennenlernen möchte, er mag freundlich und symphatisch sein, aber die Distanz nach Süddeutschland ist okay, würde er hier ‘mal anschellen, sagte man wohl, Sag ich bin nicht zuhause, Sag ich wär verreist.

          • Theo Epping sagt:

            Das würde ich ganz bestimmt nicht tun, im Gegenteil, ich würde ihn herein bitten und eine Tasse Kaffee anbieten.
            Westfälische Gastfreundschaft und so.
            Vielleicht könnte ich ihm ja bei einem Problem behilflich sein. Die hohen Herrschaften sind doch auch nur Menschen, da muss man keine Angst vor haben. Respekt, wenn sie ihn sich verdient haben, reicht vollkommen.

          • Un Coeur B sagt:

            Ja, vielleicht aber auch nein.

          • Theo Epping sagt:

            Und ob! Sie sind nicht besser, sie bekommen nur mehr, für was auch immer.

          • Un Coeur B sagt:

            Der ideale Tag wäre, vor allem keine Störungen, keine Telefonanrufe, keine Besucher, und keine Briefe, die dringend beantwortet werden müssen.

            Ein Tag für mich, und dann würde ich vielleicht aus eigenem Antrieb ein paar Briefe schreiben, spät aufstehen, nur, wenn mir danach wäre, mit Schwung aus dem Bett springen.

          • Theo Epping sagt:

            Keine lästigen Störungen, OK!
            Den Tag im Bett vergammeln, nein danke!
            Ein idealer Tag wäre, morgens früh aufstehen,
            in den Stall und auf die Koppel gehen,
            sich um die Pferde – die leider nicht mehr da sind,
            kümmern… lassen.
            Es sind ja nicht grundlos keine mehr da.
            Die Hoffnung stirbt zuletzt.

          • Un Coeur B sagt:

            So, wie Baden-Baden zuletzt sterben würde, die Rennbahn, eine Lösung, eine Zwischenlösung, keine große Überraschung.

          • Theo Epping sagt:

            Leute wie Sie und ich können nur dastehen und die Daumen drücken und hoffen, dass die verantwortlichen das zustande bringen, das andere sich nicht vorstellen können oder einfach nur schlechtreden.
            Baden Baden, sprich Iffezheim ist nicht Frankfurt, wo profitgierige Lokalmatadoren sich die Taschen füllten und ein unfairer DFB seine Muskeln spielen ließ.

        • Un Coeur B sagt:

          Ilse Bscher, Tochter von Robert Pferdmenges, den Adenauer seinen einzigen Freund nannte, Pferdmenges war nur dreimal in seinem Leben im Kino, im Kino wird man zum Publikum, und Publikum ist gleichzusetzen mit Unfähigkeit zur schöpferischen Aktivität.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Coeur B!

            Sie sind die Upper Class. Das merkt doch jeder.Immer diese falsche Bescheidenheit.
            Sie sind klasse! Prösterchen!

  40. Un Coeur B sagt:

    Lanfranco Dettori wurde 50, alle tun älter werden, Herr Hentschker, die unter 50 jährigen, Pferde werden älter, Grocer Jack nun schon vier, 4 Jahre alt, heute in einer Art von Zuchtrennen, der Favorit Wallach, Makzeem und Ateem auch Wallache, gleiche Endung, e e m, Skalleti 5 mehr an Valeur wie Grocer Jack, dieser 8 mehr an Valeur wie Makzeem, die kürzere Distanz könnte ihm, Grocer Jack, entgegenkommen, Pontille eher nicht, Hengst Cnicht, gewinnt nicht, auch für Ecrivain die Distanz vielleicht schon etwas zu weit, Ecrivain: Schriftsteller, bliebe noch Stute Grand Glory, aber so richtig mag man an ihr auch nicht glauben.

  41. Un Coeur B sagt:

    Hongkong Derby 2021 an Sky Darci, Star Appeal über seinen Sohn Star Way, Champion Sire in Neuseeland, daran nicht ganz unbeteiligt.

    Buchner eins, zwei und drei muss man erst einmal wieder aus dem Kopf bekommen, warum tut man sich das aber auch an.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Brauchen Sie vielleicht etwas Weißdorn, Herz B.-ein bißchen wirken Sie schon wie in der Agonie oder verstehe ich nur ihre kryptischen Namedropping Aphorismen nicht? Vermutlich wird es so sein.Wahrscheinlich Rennsportfachspeech.

      • Theo Epping sagt:

        Ach Evchen Limmer, Sie haben den schmalen Grad zwischen Genialität und Wahnsinn schon vor langer Zeit überschritten!

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Könnten Sie das etwas konkretisieren liebes Törchen?Welcher Genius und welcher Wahn machen Sie-woran-fest?
          P.S. Ich hoffe ja immer noch auf die Definition des Fachterminus(?) “Trampolinreiten”.Die Hoffnung stirbt zuletzt.Vielleicht können Sie hier helfen.

          • Theo Epping sagt:

            Mit vergnüge kann ich das konkretisieren.
            Ihre zweite Frage, ist ein schönes Beispiel für dafür.

  42. Un Coeur B sagt:

    M F Weißmeier heute mit King Nonantais von Mühlheim nach Compiegne, der Rapport Ouvrier mit 21:10 lässt etwas aufhorchen.

  43. Un Coeur B sagt:

    Mir kommen morgens manchmal so viele Gedanken während einer Stunde, die ich noch im Bett liege, dass ich den ganzen Vormittag und bisweilen den ganzen Tag und länger brauche, um sie klar zu Papier zu bringen.

  44. Eva Maria Limmer sagt:

    Aristoteles
    Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.

    • Theo Epping sagt:

      Aristoteles war ein Athenagoras Halbbruder von Alpenkönig. Er war für eine Alpenkönig Kind ungewöhnlich groß. Sie meinen aber den alten Griechen und nicht das bedauernswerte Opfer der menschlichen Gier.

      Ich will gar nicht recht haben, es passiert mich einfach so :-)

      • Eva Maria Limmer sagt:

        THEODOR (IRE) b. G, 2013 {9-f} DP = 1-3-7-1-0 (12) DI = 1.67 CD = 0.33
        Breeder: A Renk & Swordlestown Little

        Vater: Trügerische Stadt
        Großvater: Trügerische Qualität, dennoch 413.000,-$

  45. Eva Maria Limmer sagt:

    Ein Panoptikum des Vulgären in Wort und Bild und Ton.
    Herrliche Szenen der Liebe im Führring, die bei ausgewachsenen Pferden wohl schnell mal zum Exitus des Pferdeliebenden führen würden.

    Zuchtauslese-Isfahan. Der Jaloppspocht kann froh sein, daß nur so arglose Leute berichteten-bis jetzt.
    Da können Sie doch mal Ihre Fachexpertise zu Gehör bringen,lieber Theo Epping.
    Zum Beispiel die Erläuterung der Zuchtauslese Derbysieger Isfahan.”Nur die Härtesten….”. Er war ja offensichtlich den Härten nicht gewachsen.

    https://www.youtube.com/watch?v=epwVOCEdd8o

    • Theo Epping sagt:

      Es ist erschreckend was für einen Schwachsinn Sie von sich geben.
      Wenn man Sie so schwafeln hört, könnte man glauben, Pferde wären genauso unsozial wie Sie.

  46. Eva Maria Limmer sagt:

    Vielen Dank, lieber Theo, daß Sie das hier schon mal “andenken”.

    Für Pferde ist das nämlich die beste Strategie im Sinne einer Erhöhung ihrer Überlebenschance.
    Mit dieser Anregung “you should not whisper but shout out loud into their ears ,that they should kick the hell out of their owners”brachte ich Ende der Neunziger vor Publikum den damals noch sehr feisten Monty R. fast zum Zerbersten, da es bei ihm einen eruptiven Lachkrampf auslöste. Er fing sich dann wieder-bevor seine Weste platzte-murmelte böse sein scheinheiliges Glaubensbekenntnis zu “violance” und kurz danach wollte er wohl das Ankündigungsschild seiner Signierstunde zu “seinem” vierten Werk “Was wir von den Pferden lernen können” (ich glaube hier ging es um Kindesmißbrauch und seine vielen Fosterchilds….wer weiß was sich da noch entpuppt?) auf dem Steinwayflügel des Meyer`schen Buchhandlung zerschmettern-wie in einem Saloon a la Vier Fäuste für ein Halleluja..Im letzten Augenblick stoppte er die Aktion-vielleicht durch meine telepathische Bitte.
    Danach zog er ein Messer und fuchtelte damit vor mir herum…es nützte nichts.The man who is whispering to horses über den der Stallmeister der Königin v.England in einer WDR Produktion sagte: Vor zweihundert Jahren hätte man so einen sofort “beheaded”….der wurde und wird offenbar besonders geliebt von der Spießergilde der Plantagenbesitzer, was nicht verwundert, denn diese Spießigkeiten fühlen die vertrauten eigenen Blutlinien und Gelüste und können dann auch ganz sie selbst sein.
    Und die vornehmen Pferde müssen diese primitiven Gemütsathleten -im wahrsten Wortsinne-ertragen.

    Da ist es jetzt an der Zeit, daß dieses schöne Geschenk aus der neuen Welt sich jetzt auch und insbesondere für die rennenden Rennsportler endlich realisieren kann:https://www.berliner-woche.de/zehlendorf/c-politik/amerikaner-schenken-den-deutschen-eine-spektakulaere-skulptur_a180923

  47. Eva Maria Limmer sagt:

    Lieber Theotor,

    in diesem speziellen Fall hätte ich mich -vor 200 Jahren-vielleicht dazu bereiterklärt,wenn sich kein Scharfrichter gefunden hätte um dem Grauen ein Ende zu bereiten. Als Vergnügen hätte ich es aber sicherlich nicht empfunden.
    Sie aber wahrscheinlich, denn ich bin sicher, Sie und Ihresgleichen hätten sich die Gelegenheit der Verlustierung auch in diesem Fall-aus sicherer Entfernung selbstredend- nicht entgehen lassen. Heute heißt das Gaffer, oder modern: Bystander.
    Wir warten jetzt erstmal die Story mit den “47 Fosterchilds” ab.Wo sind sie geblieben?Wenn die Kindesliebe so ausgeprägt war wie die Pferdeliebe des Monty, dann kann man sich ja auf einiges gefasst machen.

  48. Theo Epping sagt:

    Sie können SICH so schönreden wie Sie wollen,
    Sie sind keinen Deut besser als diese Montys,
    Sie haben nur ein anderes und weniger lukratives,
    wie ärgerlich für Sie, Model Ihres Auftretens gewählt.
    Scharlatan allesamt.

  49. Eva Maria Limmer sagt:

    Lieber Theo,

    gibt es denn etwas noch mehr Monty-Models? Wissen Sie da mehr?
    Und was sagt Kaffee Jacobs zu Ihrer Einschätzung-Sie gehören schließlich zum Fachpersonal.
    Aber schön, daß Sie hier schon mal auf “Scharlatanerie” hinweisen.
    Viel wichtiger für den Rennsportfreund müßte in diesem Zusammenhang aber doch die Frage sein-was macht so ein Monty-Model beim deutschen Jalopp und dann noch bei Jacobs Krönung?

  50. Un Coeur B sagt:

    Im Schlaf, in den Träumen, schaltet sich das kritische Bewusstsein, aus

    Das ist wichtig

    Fürs Überleben

    Auch Pferde träumen

  51. Eva Maria Limmer sagt:

    Aber ich bin doch weder beim Jaloppspocht, noch bei den Plantagenbesitzern oder den Rittern vom Zinsfuß zu finden. Ganz im Gegensatz zu Monty R.-siehe auch liebevolle Berichterstattung Fährhof.Die wären dort bestimmt sehr traurig, wenn sie Theos niederschmetterndes Testat lesen müßten.
    Desweiteren beleidigen Sie den Fährhofer Pferdeflüsterer auch noch als Gestütsbesitzer der namhaften Flag is up Farm.Er ist doch vor allem auch Rennsportler.Er liebt den Rennsport…und Sie reden so schlecht über diesen Prominenten ihres eigenen tollen ! Spochts.
    Und dann vergleichen Sie diesen Helden der Rennbahn mit mir, einer Nichtheldin der Rennbahn.
    Das kann ich aber gar nicht verstehen.
    Haben Sie sich vielleicht schon impfen lassen und sind coroniert?

    • Theo Epping sagt:

      Sie sind verzweifelt, das ist deutlich zu merken.
      Das ist Ihre eigene Schuld, wer sich so dumm benimmt und so primitiv mit Unrat um sich wirft, der fängt früher oder später auch an zu müffeln.

  52. kassandro sagt:

    Mishriff ist der neue Gosden-Superstar. Vor einem Monat hat er das höchsdotierte Rennen der Welt, den Saudi Cup, über 1800 Meter auf Sand gewonnen und gestern das Dubai Sheema Classic über 2400 Meter auf Gras:
    https://www.youtube.com/watch?v=eJmlHR3nkCA
    Er kam von ganz hinten und konnte zwei harte Steherinnen aus Japan niederringen, die zweitplatzierte Chrono Genesis immerhin glückliche Siegerin über “unsere” Salicia im Arima Kinen über 2500 Meter. Mir fällt kein anderes Pferd ein, das jewels eine Megarennen auf Sand und eines auf Gras gewonnen hat und dann noch auf so unterschiedlicher Distanz. Mishriffs Urahne in der Hengstlinie, der legendäre Native Dancer, wollte es einst versuchen und war auch schon in Paris für den Arc, aber er war dann doch schon zu kaputt, so dass man ihn zurückzog und seine Rennkarriere beendete. John Gosden dachte wohl mit dem Start im Sheema schon an den Arc im Herbst, denn eigentlich wäre ein Start beim doppelt so hoch dotierten Dubai World Cup über 2000 Meter auf Sand viel nahelegender und die Konkurrenz schwächer gewesen. Man traute Mishriff die 2400 Meter auch gar nicht so richtig zu, aber er hat den Test glänzend bestanden. Interessant auch, das Mishriff nicht von Frankie, dem Stalljockey von John Gosden, sondern von dem 21 Jährigen David Egan geritten wurde, der auch ein glänzend getimeten Ritt hinlegte.

  53. Eva Maria Limmer sagt:

    Lieber Theo Epping,

    jetzt greifen Sie aber in einer letzten rhetorischen Verzweiflungstat tief in die Sandkastenkiste des Infantilisten.
    Wann schaffen Sie es mal zu einem einzigen sachlichen Argument?

    Bezüglich des v.g.Themas bin ich alles andere als ver-zwei-felt, da bin ich sehr eindeutig, was bei so viel Offensichtlichkeit ja auch nun wirklich nachvollziehbar sein dürfte-selbst für Sie.
    Wer so ruinös mit Pferden umgeht, wie der aktuell praktizierende “Rennsport”(Sie waren Helfershelfer-gegen Salär natürlich),der ist ja nun mindestens Kulturbanause (wenn man das Pferd zur dinglichen Vermögenssache und Wettspieleinsatz degradiert) und versucht womöglich tatsächlich verzweifelt, sich mittels des -mittlerweile etwas altbackenen-Statussymbols “Rennpferd” rückwirkend zu adeln.

    Man bleibt aber nun, was man ist und genau das ist es, was “der Rennspocht” aktuell seinen Protagonisten vermitteln könnte, nämlich daß auch für sie gilt : Vergebliche Liebesmühe einer Selbstveredelung mittels Versklavung von Mensch und Tier.

    Das beeindruckt dann aber offenbar die Fraktion der Einfältigen-nur fragt sich, ob diese das Objekt der Begierde für jene verkörpern. Wohl eher nicht. Das Mitleid des Schwächlings tröstet nicht und die Bewunderung des Toren kann auch kontraproduktiv wirken.
    Und die Wut der versammelten Toren und Tollitäten fand einen sehr schönen Ausdruck im verhöhnenden Artikel dereinst in der WELT zur Derbyrede des-eigentlich doch nach den eigenen Statuten -höchst erfolgreichen Rennsportlers v. Boetticher.
    Während ich seine Leistung und die seiner Pferde durchaus anerkennenswert finde und hier der Internationalen Vollblutagentur durchaus folgen kann, da sieht das alles bei der Haute Volee der versammelten Spießigkeiten aber ganz anders aus, folgt man den Elogen des Experten Göntzsche.

    Besser geht`s nicht!

    • Theo Epping sagt:

      Es geht durchaus sehr viel besser, allerdings nicht mit Ihnen.
      Seit Jahr und Tag immer die gleichen, verzweifelten, Tiraden, obwohl Ihnen niemanden ernsthaft zuhört. Selbst Menschen die Ihnen durchaus in einigen Punkten zustimmen, ich tut das auch, können und wollen Ihr massloses Beschimpfungen nicht mehr hören oder lesen.
      Mit dem Wissen, dass es tatsächlich vergebens ist, freue ich mich auf Ihre kommenden Lieblichkeiten.

    • kassandro sagt:

      Von Boetticher ist ein sehr guter Mann und seit er wieder das Ruder in München übernommen hat, ist dort wieder eine wohltuende Ruhe eingekehrt. Ich hoffe, es gelingt ihm noch die Verwertung des riesigen Grundstücksareals in Riem. Ich würde nicht nur das Trainingsgelände sondern gleich die gesamte Anlage in Erbpacht verkaufen. Der Barerlös würde sicherlich für eine neue Rennbahn wieder mit guter S-Bahn-Anbindung in der Nähe des neuen Flughafens reichen, und mit den Erbpachteinnahmen könnte man den laufenden Betrieb üppig unterstüzten, so daß München im Galoppsport zur Nummer 1 in Deutschland und zu einer der Topbahnen in Europa werden würde.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Liebes kassandro,

        auch hier wird gelten “Wie der Herr so`s Gescherr” und “nomen est omen”.
        Von Birgit, der Helfenden über Britannia rules the waves zu Borgia -das Bermuda Dreieck weist nach Bergama.

        Man darf gespannt sein, wann und wie sich die kassandra`sche Prophezeiung erfüllt.

  54. Eva Maria Limmer sagt:

    Lieber Theo Epping,

    Sie bestätigen doch regelmäßig, was ich hier schreibe-
    “obwohl Ihnen niemanden ernsthaft zuhört.”

    Schreiben Sie doch, was “durchaus besser”geht, damit man etwas lernen kann.
    Ich bin doch gar kein “Rennsportler”-mit mir hat das doch nichts zu tun, auch wenn Sie mich offenbar hier-wenn auch nur negativ-integrieren wollen.
    Ich gehörte nie zum “Rennsport” und will und werde nie dazu gehören.

    Mein Interesse gilt den Pferden.

    und hier expertiert Kassandra passend dazu:
    ” Native Dancer, wollte es einst versuchen und war auch schon in Paris für den Arc, aber er war dann doch schon zu kaputt, ..”

    …und wurde in der Weiterproduktion zu Profit gemacht. Interessante Auslese!

    P.S.Ich weiß ja nun nicht, wieviele Millionen Menschen diesen interessanten Blüchersblog regelmäßig lesen und ob Sie für alle Menschen auf der Welt sprechen wollen, oder nur für die hiesige Tafelrunde, die sich gegenseitig regelmäßig wechselseitig beleidigt?
    Werden Sie doch mal konkret, das würde helfen bei der Wahrheitsfindung.

    • Theo Epping sagt:

      Da es keine dummen Fragen gibt, werde ich Ihre mal nicht so benennen.
      Nicht zu lügen und zu belügen, auch nicht sich selbst.
      Beispiel: Ihr Interesse gilt nicht den Pferden, sondern sich selbst.
      Beweis : Sie versuchen sympathisch die Existenz der Pferde zu zerstören.
      Das Pferd hat seit 70 Jahren keine Bedeutung mehr im täglichen Leben, bezüglich seiner Arbeitskraft, es wird nicht mehr gebraucht, es ist ein Luxus Pferde zu halten. Und genau dort wohl man es noch am besten um sie kümmert, hinterlassen Sie Ihren Unflat.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Lieber Theotor,

        “Und genau dort wohl man es noch am besten um sie kümmert”
        …da wird es den undankbaren Geschöpfen oft so unwohl…

        https://www.youtube.com/watch?v=tlFGmoxFtVU&t=567s

        Ganz so aussichtslos ist es für die Pferde gottseidank dann auch wieder nicht. Nehmen Sie doch einfach den Fall Aspantau.(NDR Beitrag 2017)

        Seine Versorgerin hat bescheiden verschwiegen, daß sie vorab schon drei abgeschriebene Rennsportler aufgenommen hatte, und zwar-gemäß Theos Einschätzung von
        ” genau dort wohl man es noch am besten um sie kümmert,”und sich die Kümmerung offenbar nur so lange leisten kann, bis das Gerät ausgeschöpft bzw. “schon zu kaputt”(siehe Kassandro von heute)ist und es sich deshalb ausgekümmert hat.

        Im selben Beitrag äußert sich eine Frau Nico Welp, die offenbar auch schon viele Rennbahnexistenzen vor der Auslöschung bewahren mußte bzw. wollte.Sie äußert sich auch zu den von ihr angenommenen Ursachen der Existenzbedrohung.

        Die materielle Verarmung scheint eben sehr groß bei den Kümmerern. Selbst Milliardäre müssen da eben auf das Geliebte schnell man verzichten-man muß halt sehen wo das man bleibt.

        Zu dieser , Ihrer Steinzeitthese:
        “Das Pferd hat seit 70 Jahren keine Bedeutung mehr im täglichen Leben,”

        gab und gibt es nun wirklich gegenteilige Beweise.Ob die nun grundsätzlich schöner und lebenswerter für die Pferde sind, müßte man individuell betrachten, zumal das Durchschnittsalter seit Ende der Sechziger Jahre in abgrundtiefe Tiefen gesunken sein soll.Die Statistiken sind dazu noch beunruhigenderweise , wie regelmäßig vermerkt wird-ohne! Rennpferde erstellt.Diese sterben ja auch nie, sondern werden nur nicht-aktiv.

        Dass ich-anscheinend sympathisch wirkend auf das Direktorium Vollblutzucht in Köln, die Existenz von rennenden Rennsportlern auf eigene Kosten sicherte, bestätigte man mir sogar schriftlich und freute sich offenbar wirklich für diese Rennsportler-was ich nun hinwiederum sympathisch fand..denn -siehe u.a. der Fall Rapido

        …das ist ja nicht gerade selbstverständlich, daß sich die Best-Kümmerer daran erfreuen, wenn ein so Bekümmerter wieder zu Kräften kommt, anstatt “als Freizeitpferd” irgendwo schlurfend und verdorrend a la” 30plus auf Weide ” oder Intermondo (“hat uns viel Spaß gemacht-so sein “Besitzer”) ganz sicher nie mehr zu irgendeiner Konkurrenz erstarken wird, sondern ganz brav und konkurrenzunschädlich gemacht, sang-und klanglos verschwindet.
        Preisklasse-siehe verlinkter Beitrag.

        Das Pferd hatte und hat immer noch “eine große Bedeutung”, die ihm selbst aber leider oft so gar nicht gutgeschrieben wird, sondern seinen Benutzern, die ein Pferd hier in Leibeigenschaft als Besitz und Eigentum in Anspruch nehmen.

        Viel eher muß man doch erkennen, daß die Pferde selbst als Lebewesen und Individuen für die von Ihnen hier proklamierten “Best-Kümmerer”überhaupt keinen Wert haben dürften, sondern nur als Handels-Auktions-und Tauschware, Wetteinsatz, Kryptowährung, Statussymbol gegen Profilneurosen und letztendlich nur für den kommerziellen und narzisstischen Profit “umkümmert” werden und dann….verschenkt, vergessen oder “erlöst werden…-müssen”.
        Für letzteres bietet sich ja immer-außerhalb des harten Rennkampfes-die bewährte Kolik an, mitunter auch Weide-und Boxenunfälle, praktischerweise noch “aus ungeklärter Ursache”(Dictators Song, Ohlerweiherhof).

        Die bloße Aufzählung, alleine nur der rennsportseitig ! selbstveröffentlichten ! Fälle würde doch schon ein dickeres Buch füllen.
        Dazu dann noch die selbstveröffentlichten Werbebilder, die nicht nur einmal-nach meiner Bíldanalyse-plötzlich verschwanden und die nun wirklich höchst anschaulich auf die Konsequenzen hinweisen, die heute Kassandro als “schon zu kaputt” interpretierte.
        Wo landen denn Ihrer Meinung nach all die jungen unausgewachsenen, früh beschlagenen, falsch aufgezogenen,traumatisierten Jungpferde, die schon im “Training” ruiniert wurden oder-siehe Video-sage und schreibe 300,-Euro in mehreren Starts erkämpften?

        Bei netten jungen Frauen, die sich die Renovierung und Erhaltung eines ruinierten Wetteinsatzes -leisten können,im Gegensatz zu Millionären,gleichwohl doch “die wohl am besten kümmern können”?

        Hier werden Pferdeexistenzen nicht nur versucht zu zerstören, sondern diese werden systemimmanent zerstört, durch absolut verantwortungslose Behandlung, erschwerend-unausgewachsener-Pferde.

        Wenn das alles an der Gestütskraft Theo vorbeigegangen sein sollte, ohne dass diese etwas bemerkt haben will, dann erklärt solch ein Personal natürlich, wie der Herr über das Gescherr schalten und walten kann.

        Wer zählt die Pferde, nennt die Namen,
        die einfach so ums Leben kamen?

        Sie offenbar nicht, lieber Theo Epping.

        • Theo Epping sagt:

          Ich habe keine Lust so viel Schwachsinn auf einmal zu lesen, teilen Sie es in Kleinere Häppchen ein.

          Für jemanden, die nicht sehen will, ist natürlich alles Weiche, worin sie tritt, ein Scheißhaufen, den sie dann, heftig strampelnd, in alle Winde verspritzt.

  55. Eva Maria Limmer sagt:

    Lieber Theo Epping,

    ich gehe davon aus, daß Sie niemals selbst und eigenverantwortlich für ein Pferd, zumal noch Rennpferd und dann auch noch ein abgeschriebenes, gar eines, was alle in Angst und Schrecken versetzte,aufgekommen sind inklusive aller Kostenarten, die hier anfallen. Deshalb verstehen Sie wahrscheinlich auch kaum etwas.Sein Sie froh.

    • Theo Epping sagt:

      Gehen Sie aus, wovon Sie wollen,
      Sie haben auch davon keinen blassen Schimmer,
      verbreiten ständig Ihre krusen Dummheiten
      ohne auch nur Ansatzweise eine Ahnung von dem zu haben,
      worüber Sie schwadronieren.
      Sie tun mir aufrichtig leid, so falsch das auch isz.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Lieber Theo !
        Jetzt wirken Sie ! aber sehr verzweifelt. Auch Ihre Fortschritte in der Groß-und Kleinschreibung leiden darunter ersichtlich.
        Die Lektüre von zu vielen Sätzen zu anstrengend,obwohl man doch jeden Tag ein Sätzelchen lesen könnte, jetzt “kruse Dummheiten”,aber-wie gewohnt-keine konkrete Antwort von Ihnen.
        Ich habe also recht, Sie haben niemals ein eigenes Pferd versorgt.Wie bequem.Da bleibt es dann eben bestenfalls bei “Ahnungen”.Bei mir sind das hingegen reale Erfahrungen.Bei Ihren schwachen Nerven und wahrscheinlich auch ansonsten wenig vollblütiger Belastbarkeit wahrscheinlich auch eine gute Entscheidung.
        Das heißt aber nicht Freispruch, weil dann auch noch zu faul und desinteressiert über die Konsequenzen für die rennenden Rennsportler wenigstens sitzend nachzudenken.

        • Theo Epping sagt:

          Als ob sich jemand etwas aus Ihre Vergebung macht.
          Das Sie recht haben ist, wie immer, weit daneben.
          Ich verstehe jetzt Ihre Beziehung zu den Pferden, obwohl Sie so oft darauf hingewiesen haben,
          sie deviniert sich durch nur über ihren Geldbeutel.
          Armselige Heuchlerin.

  56. Un Coeur B sagt:

    Racingmans Test Ballon von Frau Limmer mutwillig zerstört, wie das Leben, so spielt.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Aber was haben den Testballons mit dem harrrtten Rennsporrt zu tun ?
      Ein kleiner Pieks und schon geplatzt?
      Hier muss mehr Härte walten unter den sitzenden Rennsportlern, sonst muß man sich leider von ihnen trennen und sie in Gute Hände geben.

  57. Theo Epping sagt:

    Nur keine Panik!
    Grundsätzlich hätte sie den Interlekt dazu,
    praktisch ist sie aber nicht klug genug dazu.
    Die Frau ist einfach nur arm dran…

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Lieber Theo,

      jetzt aber brrrr…Sie sind jetzt so erregt, daß meine Bemühungen um Ihre Rechtschreibung genauso zu zerplatzen drohen wie der hier erwähnte “Testballon”.

      Auch inhaltlich sind wir wieder “auf Anfang”, wie es scheint.

      Aber vielleicht verstehe ich einfach nur Ihre rennsportlichen Fachtermini nicht.Man kann sie auch nicht “ergoogeln”.

      Ansonsten werden Sie wieder zu einem anschaulichen Beispiel sitzrennsportlicher Logik mit dem dazu passenden Jargon.

      Sehr gut gefällt mir diese kommentarübergreifende Kombi:

      “(…)Beziehung zu den Pferden, obwohl Sie so oft darauf hingewiesen haben,
      sie deviniert sich durch nur über ihren Geldbeutel…

      “Deviniert”-vergöttlicht?

      Schlußfolgerung Theo E.

      “Die Frau ist einfach nur arm dran…”

      Also um Ihnen wirklich folgen zu können, bedarf es wohl in der Tat eines sitzrennsportlichen “Interlekts”…und eines Wörterbuchs.

      Vielleicht könnten Sie Ihre Diagnosen noch etwas konkretisieren und vielleicht helfen die Kollegen mit weiteren Testballons?
      Ich bin durchaus interessiert und lernbereit.

      • Theo Epping sagt:

        Hätte ich kopflos geschrieben,
        hätten Sie mich wieder der Mordandrohung bezichtigt.
        Im Gegensatz zu Ihnen bin ich nicht nur lernbereit,
        sondern auch lernfähig.

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Wenn Sie aber doch schon beheaded sind, lieber Theo,wer soll dann noch morden?
          Könnten Sie sich demnach selber köpfen? Und dann wie Störtebecker noch weiteragieren? Enorm! Alle Achtung.
          Da kann man wirklich von Ihnen lernen.

  58. Un Coeur B sagt:

    Ein Mann aus dem Mittleren Westen der U.S.A. meinte mit einem leichten Lächeln, dass in seinem Bundesstaat jede Woche ca. 2 Millionen Tiere zu Fleisch verarbeitet würden, woanders aber auch nicht viel besser, Tiere schächten, ein Lebewesen das Grab des anderen usw., wenn jemand daran etwas ändern könnte, dann Frau Limmer.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Nicht ich, aber Die Goldene Regel. Ich versuche ja nur meiner mitmenschlichen Christenpflicht zu genügen und darauf hinzuweisen.Und vielleicht erfolgreich, denn Theo Epping köpfte sich-nicht!

      • Theo Epping sagt:

        Nicht mehr viel und sie flippt ganz aus.
        Dann fällt sie in ihrer eigene Sinnentleerung
        und taucht vielleicht nie wieder auf.

  59. Eva Maria Limmer sagt:

    Ein verwirrter Geist ist wie trübes Wasser, er muß erst ruhen, um Klarheit zu erlangen.

    Ruhen Sie sich erstmal aus und dann immer nur ein Wort nach dem anderen.

    • Theo Epping sagt:

      Erstaunlich wie zielsicher Sie ständig daneben treffen.
      Ich habe viel zu viel Ruhe, glauben Sie, ich würde mich sonst mit Ihnen abgeben.

  60. Eva Maria Limmer sagt:

    In der Ruhe liegt die Kraft!

    Dann können Sie ja jetzt endlich devinieren, um es mit Ihren Worten zu sagen.

    Nomen est omen!

  61. Eva Maria Limmer sagt:

    Das wäre nett von Ihnen, wenn Sie das etwas genauer erklären könnten.Ganz in Ruhe.

    • Theo Epping sagt:

      Sie sind ganz schön Erklärung intensiv.
      Nomen est Omen:
      Eva ist die Sünde selbst.
      Maria die Jungfräulichkeit in Person.
      Haben sie es jetzt geschnallt oder haben Sie es immer noch nicht kapiert?

  62. Eva Maria Limmer sagt:

    Lieber Gott,

    ich hatte ja keine Ahnung, daß Sie so fest verwurzelt in der stockkatholischen Exegese sind und verstehe bei so viel Extrempolarität wie Sie zu der Interpretation kommen.
    Die Bedeutung des Namens “Eva” ist “Die Lebenspendende” ( und nicht “Die Sünde”).
    “Maria” bedeutet auch nicht “Jungfrau”.

    Aber wer nun sich selbst Gott nennt, der nimmt dann eben auch die Interpretationshoheit für sich in Anspruch, wobei Ihre eher dem satanischen Weltbild zuzuordnen sein dürften. Zu Ostern ruft der Vatikan ja auch immer nach Luzifer, auch Pate des Glücksspiels.
    https://www.youtube.com/watch?v=ShpV7dAnrNQ

    • Theo Epping sagt:

      Sie haben keine Ahnung!
      Sie können sich nicht selbst erklären!
      Sie müssen bei anderen nachlesen, um etwas zu deuten!
      Alles was Sie sagen stammt von jemand anderem. Zitat hier, Youtube da.

      Können Sie irgendetwas selbst? Außer unangenehm Auffallen!

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Ahnen Sie weiter lieber Theo, so kommt es auch weiterhin zur theotörichten Logik.
        Darf ich es so deuten, daß Sie höchstselbst die Eva als “die Sünde selbst” erkannten-ohne Quellenstudium-ganz aus Ihrer inneren Weisheit und Erkenntnis erwachsen?

        Das wäre ja dann wirklich sehr originell und tiefschürfend-da kann ich in der Tat nicht mithalten mit meinen , von Ihnen offenbar verachteten, Quellenangaben.
        Ein Theo braucht so etwas eben auch nicht. Das sagt ja schon sein Name.

        Sein Sie doch froh, daß Sie so ein unabhängiger

        • Eva Maria Limmer sagt:

          …Geist sind.

          • Theo Epping sagt:

            Kaum darf man hoffen, jetzt hat sie,
            schon macht sie es wieder zunichte.

            Was du mit den Händen aufbaust,
            reißt du mit dem Hinter wieder nieder.
            Zitat von, hab ich vergessen

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Lieber Theo,

            nach sechs Tagen harter Arbeit darf man am siebten Tage ruhen. Sie haben es sich verdient mit “der eigenen Hände Arbeit” durch Ahnen und Hoffen und dann setzt sich ihr Hinter(n) drauf und macht alles kaputt.

            So ist das eben, beim Sitzsportler.Sein Sie einfach ein guter Verlierer.

            Bleiben Sie gesund!
            Bald kommt die Impfung und die ist todsicher.

          • Theo Epping sagt:

            War ich schon immer und Sie?
            Für mich war schon der Weg das Ziel,
            als ich olympisch nicht mal nachlesen konnte.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Sie sprechen in Rätseln. Das theotoretische Enigma? Bitte Entschlüsselungscode mitsenden.

      • Un Coeur B sagt:

        Zitat hier – youtube da, ja, selbst denken wichtig, eine Sünde wider den heiligen Geist ein Buch in die Hand zu nehmen solange man noch eigene Gedanken im Kopf hat, wie wenig muss jemand zu denken gehabt haben, dass er so viel hat lesen können, usw. usf., Frl. Eon schien gestern kurz bezüglich des dritten Platz kurz zu schwimmen, aber noch mal alles gut gegangen, für die Simple Place Spieler, die 1100 Meter für die Stute wohl schon 100 Meter zu weit.

  63. h.schmelz sagt:

    Er murmelt nochmal Junge Junge,
    dann dringt ihm Wasser in die Lunge

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Ihm schenkte großer Dichtkunst Gabe,
      in eigner und in fremden Zungen,
      ein Gott, auf dass er uns erlabe,
      um jede Silbe ward gerungen.

      Sein zarte Schmelz der Worte hold,
      die in der Klugheit Sonne gleißen,
      verschrecken Tor und Lügenbold,
      weil sie Erbauung uns verheißen.

      Was Theos A…….hat eingerissen,
      wird niemals wieder auferstehn,
      man wird es aber nicht vermissen,
      und will es auch nicht wiedersehn.

      Denn Klugheit, Witz und Sachverstand,
      die sprießen aus hschmelzens Sätzen,
      man hört sie gern in Stadt und Land,
      die Tränen tun das Aug benetzen.

      Erbost darob ist Theotor,
      und flucht nun der Erkenntnis Sünde,
      dem Apfel, den er auserkor,
      der Adam an das Böse bünde.

      Aus seiner Not macht er die Tugend,
      und bleibet Jungfrau allezeit,
      erhält sich Unschuld so und Jugend,
      erstrahlt in reinster Göttlichkeit.

      Der Name Gott ist sein Programm,
      mal ist der Stier, mal ist er Lamm,
      und steht ein Theo vor dem Tor,
      dann heißt`s nur:Da sei Gott davor!

      • Theo Epping sagt:

        Liebe Eva Maria,
        ich bin verblüfft und begeistert, einfach so aus dem Handgelenk. Das ist toll! Ich wusste es, niemand kann gar nichts.
        Warum bleiben Sie nicht dabei, dann finden Sie vielleicht doch noch ein paar Freunde und/ oder Bewunderer.
        Ich würde es Ihnen ehrlich gönnen.

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Lieber Theo,

          das freut mich sehr, daß mir nun endlich auch etwas “Tolles” gelang in Ihren kritischen Augen, aber Sie dürfen hier nicht zu bescheiden sein, denn ohne Ihren Beistand als Muse, wäre das Tolle nicht entstanden.
          SIE sind es, der`s geschafft hat!

  64. Un Coeur B sagt:

    So, wie man Frau Limmer nicht aufessen möchte, so möchte man im grunde auch keine Schweine mehr aufessen, heute in Fontainebleau sechs Handicaps, bliebe noch das Verkaufsrennen, und das Listenrennen, auf den ersten Blick im Listenrennen die 1, die über die sehr kurze Distanz schon Listen und Gruppe gewonnen hat, einfach mit Platz, Simple place, warum immer unbedingt den Sieger treffen wollen, aber Frl. Eon war für Air de Valse’s Trainerin immer außerhalb der Platzierung, 9x schon, auf der anderen Seite packt Frl. Eon sicher einige Punkte bei der Platzierung drauf, weil sie Frau ist, und nicht die Klasse hat wie ein Boudot oder Peslier, aber warum überhaupt wetten und spielen, wenn man nicht mehr so recht weiß, was man mit dem Gewinn, anstellen soll.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Sie könnten aber doch durch -IHRE-Gewinne….weiterhin der Fleischeslust frönen, denn die scheint Priorität zu haben in Ihrem Dasein, was ich Ihrer einleitenden Argumentation entnehme.

    • Un Coeur B sagt:

      Nein, nicht weiterhin Fleischeslust frönen, keine Priorität im und am Dasein, einleitende Argumentation wohl falsch verstanden…..wo kein Einsatz, da auch kein Gewinn.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Entschuldigung, ich wollte nur ganz auf Sie eingehen.Danke für die Richtigstellung.Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

  65. h.schmelz sagt:

    Es wohnt ein Wind in Leningrad
    wer da nicht einen Mantel hat,
    der hustet bald.

  66. Un Coeur B sagt:

    Frau Limmer, meine Muse, gut sie nicht um sich zu haben, so wie Sundermann und Ostermann, mit Ostermann und Sundermann zusammen, das wäre nicht schön, was, mit dem Geld machen, ein Rennpferd kaufen, viel zu viel Aufwand, ein Gestüt kaufen, um gottes willen, alle Beschränkung beglückt, nur im Idyll so etwas wie Glück und Zufriedenheit möglich, ein Galopprennen eine Art von Idyll, sehr beschränkt, auch zeitlich, Galopprennen online, man kann die Stimme des Rennkommentators abstellen, wegklicken, man braucht kein Fernglas, man ist ganz nah dran, sieht von vorn bis hinten was Sache ist, ästhetisch schön.

    Eine Rennbahn auch schon eine Art von Idyll, ein Galopprennen ein Idyll in einem Idyll, eingebettet in schönem Ambiente, in Chantilly am großen Schloß vorbei, vor Tribünen oft mit kleinen Türmchen.

  67. Eva Maria Limmer sagt:

    ???

  68. Eva Maria Limmer sagt:

    Das geht ja nun aus meinen Zeilen eindeutig hervor.

  69. h.schmelz sagt:

    Wisdom is not driving the day.

  70. h.schmelz sagt:

    Woll, gää, näh. Kalmierend, Sicherheit heischend und gebend, die Welt ins Reine setzend, sich auch gleich. Mundart wie sie sein soll, woll?

  71. Un Coeur B sagt:

    Frau Limmer gehört dazu, so wie die Queen dazugehört, als Teil des bunten Treibens, auch Kassandro mit seinem Fahrrad und seinen hanebüchenen Fehlurteilen, oder der Scheich aus Dubai, der seiner Verwandschaft im Ausland nachstellt und Vollblüter mag, oder Herr Krischbin, vor dessen Stimme man auf den Rennbahnen bis in die letzten Ecken und Winkel flüchtet, alles und alle, muss und müssen so sein, wie es ist und wie sie sind, oder Racingman, der Herrn Weller ein wenig vermisst.

    denn es geschieht alles notwendig

    Zitat Schopenhauer

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Der arme Schopenhauer!
      genau vor solchen “Fans” soll er sich besonders geekelt haben um auf die Frage nach einer vor dem Mob geschützten Begräbnisstätte dann -resignierend -zu antworten:

      “Sie finden mich doch”

      So wird man eben ungefragt vereinnahmt.

      Wer hat denn nun eigentlich Ihre volle Sympathie und aufrichtige Anerkennung verdient, von denen “die dazugehören”?

      Wozu eigentlich?

      Das wäre doch wichtig und auch interessant zu lesen, wer dem Coeur B denn genehm ist und vielleicht auch-warum.

      • Un Coeur B sagt:

        Henry Miller und Schopenhauer, weil man sich bei ihnen in seinem Mutterhass verstanden fühlte.

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Zu Norman Bates reicht es eben nicht.

        • Un Coeur B sagt:

          Als wir sie begruben, geschah etwas Seltsames. Es war ein kalter Tag und schneite in dicken Flocken. Sie konnten den Sarg nicht in die richtige Position bringen, um ihn in das Grab hinabzulassen. Es war, als ob sie sich uns immer noch widersetzte. Und vorher in der Leichenhalle, in der sie aufgebahrt lag, öffnete sich jedesmal, wenn ich mich über sie beugte, eines ihrer Augen und starrte mich an.

          • h.schmelz sagt:

            Wow!

          • Theo Epping sagt:

            Ich wünsche allen ein schönes, Schrecken freies, langes Wochenende :-)

          • Un Coeur B sagt:

            Als wir sie begruben…vorletzte Seite, Mein Leben und meine Welt, H.Miller – zwei Seiten vorher: Wieviel ist zwei mal zwei, fragte sie, und meine Schwester, die nicht die geringste Ahnung hatte, erwiderte: Fünf, nein – sieben, nein – drei. Einfach aufs Geratewohl. Peng. Noch eine Ohrfeige oder ein Puff. Dann wandte sich meine Mutter an mich und sagte: Warum muss ich dieses Kreuz tragen? Was habe ich getan, dass ich so gestraft werde? Fragte mich, einen kleinen Jungen. Warum straft Gott mich so? Da können Sie sehen, was für eine Frau das war. Dumm? Schlimmer als das.

            Meine Mutter war genauso, dazu noch hysterisch, warf in der Küche mit Geschirr um sich.

          • Theo Epping sagt:

            Die Stunde ist rum,
            jetzt aber runter von der Coutsch
            und in den Garten, Eier suchen!

  72. kassandro sagt:

    Nur wenige Monate nach dem Ende des etliche Jahrhunderte alten Gestüts Harzburg, ist auch dessen letzter großer Deckhengst Adlerflug überraschend im Alter von nur 17 Jahre eingegangen. Die Gestüt Harzburg GmbH, die der große Profiteur der Gestütszerstörung werden wollte, ist damit bei Adlerflug dasselbe passiert wie bei der brillanten Mutterstute Shivara, einer Monsun-Tochter, die man ebenfalls billig aus Liquidationsmasse des Gestüts erworben hatte. Die Gestüt Harzburg GmbH ist ein ziemliches Fehlinvestment geworden und wird jetzt wohl bald aufgelöst werden. Man kann hier nur ein altes Sprichwort zitieren: Unrecht Gut gedeiht nicht gut!

    • Theo Epping sagt:

      Ich finde es sehr wichtig, dass Menschen sich freuen, das tut ihnen gut!
      Machen Sie sich keine Sorgen Kassandro, es ist Ihre ureigenste Angelegenheit, was Sie erfreut!!

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Lieber Theotor!
        Was soll denn Ihrer Exegese nach kassandro erfreuen am “überraschenden Tod” des Adlerflug?
        Ich entnehme seinen Worten eher Trauer.
        Aber vielleicht erfassen Sie nicht worum es geht. Unter der Blindheit ihrer Mitmenschen litt ja schon dereinst Kassandra, die Tochter des Priamos, die beklagte: Ich allein muß einsam trauern, denn mich flieht der holde Wahn..

        • Theo Epping sagt:

          A) lügen Sie, wäre ich Ihnen nicht zuvorgekommen, hätten Sie ihm eins reingewürgt.
          B) als ob Sie den Unterschied kennen.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Lieber Theotor!
            Soll das die Beantwortung meiner Frage sein?

            Einteilungen sind ja schön und gut, aber :
            Bitte dechiffrieren.

            Ich glaube, immer wenn Sie erregt sind, verwirren sich Ihre Worte weil Sie so viel sagen wollen aus Ihrem guten Herzen heraus, daß es dann leider …überraschend unerklärlich bleibt.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Und dann können Sie vielleicht erklären was es mit dem “überraschenden Ableben”von Pferden auf sich haben könnte, die in den hochprofessionellen Liebeshänden des Rennsports verbleiben und kommerziell weiter Nutzen erbringen sollen. Kann man die Überraschung erklären?

        • Theo Epping sagt:

          Leider haben Sie nicht so viel Glück wie die gute Kassandra, Sie flieht er nicht, der unholder Wahn,
          Sie hat er fest im Griff.

    • Un Coeur B sagt:

      Nach mir die Sintflut, aber auch das ziemlich egal, sollen sie weiter ihre Lack Schuhe kaufen und im Führring ihre Schau machen, mit ihren Sonnen Brillen auf ihre teils dämliche Stirn gezogen, Adlerflug tot, hat Chapman dann doch überlebt, der Derby Sieger heißt Adlerflug, hieß Adlerflug, vielleicht letzten Endes auch aus gequetscht, kurz vor seinem Tod hätte er noch eine Stute gedeckt, man ist nicht neidisch auf diese Entourage, sie tun fast alles, dass einer, wie selbst, seine Rennen gucken kann, immer sehr kurz das ganze, zwei Minuten, mal etwas mehr, mal etwas weniger, für diese zwei Minuten reisen die Eigner zuweilen um die halbe Welt, nehmen jedwede Strapazen in Kauf, die man selbst scheut, wie das Teufel das Weihwasser.

      Chapmans Diktion kurz nach dem Ziel, der Derby Sieger heißt Ad ler Flug gefiel auch der Partnerin, was schon etwas heißen soll.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Mein Gott Herz B, das rührt ja zu Tränen…”die Eigner”…dann mitunter noch “Tränen wegen Plänen…denn das tolle Pferd mußte ÜBERRASCHEND….:

        für diese zwei Minuten reisen die Eigner zuweilen um die halbe Welt, nehmen jedwede Strapazen in Kauf, die man selbst scheut, wie das Teufel das Weihwasser.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Überraschend?…eingegangen? Einfach unangekündigt verblasst und dahingeschieden? …”…aus ungeklärter Ursache…”?
      Was sagt die Versicherung?

      • Theo Epping sagt:

        Die Versicherung sagt:
        So schlau wie die Limmer, sind wir immer.

        • Theo Epping sagt:

          Für Sie noch mal in Klartext:
          Adlerflug war lebend ein vielfaches seiner Versicherungssumme wert. Das passt aber nicht in Ihr stupide Menschenbild.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Sie kennen also die Versicherungssumme-nebst! Bedingungen? Interessant.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Die Frage stellt sich aber doch jedem Nichtrennsportler instantaneously:

            Woran? starb Adlerflug …”überraschend”.

            Das müßte doch einen Pferdezüchter im Sinne der Zuchtauslese interessieren. Aber Sie sind ja keiner, vermute ich mal.

  73. Eva Maria Limmer sagt:

    Denn unser Ceo dat iss Theo!
    Da darf man auch nicht viel erwarten,
    er sucht sein Osterei im Garten.
    Als er es überraschend fand,
    da fand er das so allerhand,
    wie er entdeckt im Ei die Delle,
    verstarb vor Schreck er auf der Stelle.
    Und niemand hatte einen Schimmer,
    wie starb die Muse von der Limmer.

    • Theo Epping sagt:

      Wie gesagt, bleiben Sie beim reimen,
      ist das Einzige, das Sie einigermaßen auf die Reihe kriegen.
      Ansonsten taugt Ihr Mist nicht mal mehr zum Spaß haben.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        “Mist”? Finden Sie Ihre Ausdrucksweise angemessen bzlg.meines Interesses an der Todesursache des Derbysiegers von 2007?
        Auf meinem Mist ist so ein “Überraschungstod” sicherlich nicht gewachsen.
        Es überrascht aber, daß sich niemand für die Gründe zu interessieren scheint.Sie offenbar interessiert es nicht, woran der erfolgreiche Rennsportler Adlerflug überraschend starb.

        • Eva Maria Limmer sagt:

          GAG 100,5 kg

          Retired May 2009 after fracturing a cannon bone during a workout.
          Standing at Gestüt Schlenderhan. Info Stud fee for 2018: €15,000

        • Theo Epping sagt:

          Genauso angemessen, wie wenn Sie den Tod für Ihre Propaganda missbrauchen.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Sie verwechseln dauernd Ursache und Wirkung,lieber Theo.
            Monsun wurde blind und blinder und Adlerflug brach sich 5 jährig die Knochen und wurde daraufhin weiter ausgebeutet.Für Geld. Der einzige und entscheidende Maßstab und Richtwert. Fünfjährig Röhrbeinbruch beim Training würde doch bedeuten: Entweder war dieser Hengst mit 100 GAG dem Härtetest nicht gewachsen oder der Härtetest konnte von ihm nur so beendet werden. Für Kollegen unter 95GAG wohl dann ein Todesurteil.Lesen Sie endlich mal die Statistiken Ihres geliebten “Sports” Sie alter Faulpelz.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Lobenswert hingegen ist ja dann dieser Ansatz:
            Godolphin Lifetime Care – Godolphin Lifetime Care
            von 2 Anbietern
            godolphinlifetimecare.com
            Our horses receive the highest standard of care throughout every stage of their lives. Whether they are the top-performing, best-bred horses –…
            aber da sind Sie sicherlich auch viel zu faul und desinteressiert….

          • Theo Epping sagt:

            Ich lese keine Statistiken, die sind genauso auslegbar wie Ihre einseitigen, vorwiegend negativen Schlussfolgerungen.
            Sie legen alles so aus, dass es in Ihren Feldzug passt. Hätte ich Unrecht, könnte man wenigstens gelegentliche mal etwas positives von Ihnen lesen. Aber nein, Sie sind die einzige Hoffnung der geknechteten Kreaturen und sonst niemand. Offensichtlich sind Sie Gott und nicht ich.

  74. Eva Maria Limmer sagt:

    Deutschlands stärkster Hengst hatte einfach keine Kraft mehr

    Der Schaden für die Besitzer und die deutsche Vollblutzucht insgesamt ist enorm: „Adlerflugs“ Wert wird auf knapp 5 Millionen Euro geschätzt.

    https://www.bild.de/news/inland/news-inland/deutschlands-teuerster-deckhengst-adlerflug-starb-60-minuten-nach-dem-sex-75973918.bild.html

    Er selbst zahlte nur mit seinem Leben.Wie konnte er nur….knapp fünf! Millionen wert und einfach …..ohne Rücksicht auf den deutschen Rennsport und die shareholder.Undankbares Tier.Es bekam doch schließlich Futter und eine Zelle für sich alleine.

  75. Eva Maria Limmer sagt:

    und wurde doch so sehr geliebt, daß er sogar einen Grabstein! bekommen soll.Da wird er sich aber freuen.

  76. h.schmelz sagt:

    Die gute Fau ist manchmal etwas rollig und verschwitzt. Kann mal passieren, kein Grund zur Aufregung. Dem Pferd ist es egal.

  77. Un Coeur B sagt:

    Adlerflug und Limmer kann man nicht vergleichen, auf der einen Seite der edle Vollblüter, auf der anderen das immer wiederkehrende monotone Geplärre.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Die Tragik für die edlen Vollblüter ist, daß sich die kleinen Leute ihrer bemächtigt haben, um sich damit zu verlustieren und selber zu erhöhen.
      Wenn Sie dann die Objekte ihrer Begierde zerstören, dann muß sie das wahrscheinlich überraschen, weil sie selber gar nichts erkennen können, als ihre infantilen Bedürfnisse, die befriedigt werden wollen.
      Worum es da geht, ist der hiesigen Oparunde ja sehr gut zu entnehmen.
      Da kann man nur wünschen: Bleiben Sie wie Sie sind und vor allem:
      Lassen Sie sich impfen.

      • kassandro sagt:

        Es ist richtig, dass die heutigen Rennpferdbesitzer kaum mehr zur “feinen Gesellschaft” gehören, wie das früher einmal war. Da wurden Neureiche wie der unehlich geborene Waldemar Zeitelhack mit Worten “der ist schlimmer als der Abdecker” noch zutiefst verachtet und als er zum ersten mal im Baden Badener Führring mit seinem Star Appeal aufgetaucht ist, wollte man ihn glatt rauswerfen. Er hat dann auch prompt dieses Rennen, den Großen Preis der Badischen Unternehmer gewonnen. Der Glamour ist einfach weg, Baden Baden, in der Belle Epoque vielleicht der mondänste Ort der ganzen Welt, ist es noch schlimmer ergangen als der Rennbahn. Das von Max Grundig erbaute Prunkhotel auf der Bühler Höhe steht seit Jahren leer und verfällt, weil es für derlei Prunk keine Kunden mehr gibt, zumindest nicht mehr in Baden Baden. Aus der feinen, meist adligen Gesellschaft von einst ist der internationale Jetset geworden, der sich überall auf der weiten Welt ein Stelldichein gibt aber kaum mehr in Baden Baden. Letztlich hat das Flugzeug Baden Baden trotz eines eigenen Flugplatzes ruiniert. Vor kurzem ist mir altes Video aus dem Jahr 1979 unter die Hände gekommen. Da ging es dem Rennsport noch sehr gut, aber in Baden Baden trauerte man bereits den alten Zeiten nach. Ich muss das Ding mal auf Youtube hochladen, Da gibt es ein Wiedersehen mit Königsstuhl und Sven von Mitzlaff. Gewonnen hat er damals nicht, aber ein paar Wochen später dann das St. Leger und damit – als einziges Pferd überhaupt – die deutsche Triple Crown.

        • Theo Epping sagt:

          Sind Sie Waldemar Zeitelhack, in seiner ganzen Größe, jeh begegnet?
          Der Mann war sicherlich kein Abdecken, aber ein Kaufmann durch und durch. So wie den Mann stellte ich mir Napoleon vor. Hatten beide ihre große Zeit und sind genauso großartig auf den Plan getreten, wie verschwunden.
          Wenn der Eiffelturm abgerissen wird, dann mache ich das! Soll er mal verkündet haben.

          Pferde – Zucht – Sport und Freizeit – Haltung geht nicht ohne Geld, Liebe allein reicht nicht.
          Das Geschwafel von diversen, selbsternannte Glülcks und Heilsbringern/und rinnen, hilft ihnen nicht, im Gegentum, es schadet ihnen mehr, als diese armen Dummköpfe wahr haben wollen.

          Fühlen Sie sich angesprochen, Frau Limmer!!

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Nein. Ich kannte Herrn Zeitelhack nicht.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            in der neuseeländischen Zucht. Dort verstarb Star Appeal am 25. Dezember 1987 im Alter von 17 Jahren.

          • kassandro sagt:

            Nein, ich habe ihn nie persönlich kennengelernt. Mein Stiefbruder kannte ihn aber flüchtig, denn Zeitelhack lebte etliche Jahr in seiner erweiterten Nachbarschaft in Schwaig bei Nürnberg. Dort hatte auch seine Firma ihren Sitz und seine Tochter betreibt zu Füßen des Moritzberges, dem Hausberg der Nürnberger, ein Gestüt für Miniaraber. Als Abdecker wurde er von denen bezeichnet, die ihr Geld ererbt hatten, und es als unziemlich empfanden, dass man sein Geld selber verdiente und bei ihnen mitreden wollte. Ob die Geschichte mit dem Rausschmiß aus dem Führring stimmt, weiß ich nicht. Ich hab sie irgendwo gehört und würde zu seiner Legende gut passen. In den Wikipedia-Artikel über Star Appeal habe ich sie nicht aufgenommen. Ich mag solche Geschichten, weil sie zur Legendenbildung beitragen. “Setzt mich auf’s Rad” sollen Tom Simpsons letzte Worte gewesen sein, als er am Mont Ventoux schwer gedopt zusammenbrach. Durch seinen Tod wurde er unsterblich und der Mont Ventoux zum größten Mythos des Radsports. Die Geschichte ist höchstwahrscheinlich falsch, aber sie passt.

          • Theo Epping sagt:

            Nicht schlecht, Frau Limmer, nur eine viertel Stunde hat’s gedauert bis Sie einen weiteren Tod ausgegraben haben.
            Ein Tipp : Der Tod ist ein Bestandteil des Lebens, aber nicht der wichtigste, weshalb er auch an seinem Ende steht.

          • Theo Epping sagt:

            Die Geschichte mit dem Führring ist ganz sicher Wunschdenken einer ganz bestimmten Person gewesen und ich weiß auch ziemlich sicher welcher.
            Da Sie so auf Dönekes stehen:
            Fürst zu Oettingen – Wallerstein, der bekanntlich immer etwas zerknittert wirkte, hastet in Hamburg die Treppe zur Ehrentribüne hoch und… wird von einem Ordner gestoppt. Zutritt nur für Besitzer mit einem gültigen Ausweis.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Wie bei Derbysieger Adlerflug. Tod als Siebzehnjähriger. Da stellt sich schon die Frage,ob man der Härte gewachsen war.

  78. Un Coeur B sagt:

    Kein Problem für Zeitelhack, den Eiffelturm, wenn nötig, abzubauen, ein paar Meter weiter der Arc, den der sich 1975 einverleibte.

  79. Un Coeur B sagt:

    Moritz Zeitelhack, Star Appeal, Gestüt Röttgen, Theo Grieper: wohl schon von Maria Mehl-Mülhens ausgeguckt, Sterkönigs Ur Großmutter, Sterna, die Mutter von Star Appeal, Echt Kölnisch Wasser letzten Endes sehr ergiebig und ertragreich, mal irgendwo gelesen, dass Frau Mülhens zuletzt alles aus dem Bett managte, mit Fragezeichen das ganze, die drei alten Damen auf der Terrasse in Röttgen, waren das Frau Mülhens Töchter? , der eine Sohn der einen Dame Tierarzt in Cambridge, das, was von Herrn Grieper in Erinnerung blieb: seine markante Frisur, sein stets präsentes Fernglas und dass er nicht wetten würde, Letzteres klingt besser als: ich wette auch ‘mal ganz gern…Star Appeal der erste deutsche Sieger des Arcs, war da nicht Gr.Batthyanys San San 1972, der Wikipedia Artikel über Star Appeal sehr luschig geschrieben, nicht schön, aber was soll’s…auf Röttgen sollen wichtige Verträge von Adenauer mit den Allierten ausgehandelt worden sein, Röttgen vielleicht ein kleiner Wink von Adenauers Berater Robert Pferdmenges, wo man dann schon bald wieder bei Zoppenbroich und Herrn Epping wäre.

    • Theo Epping sagt:

      Jetzt ist aber genug, bitte!
      Wenn Sie in Verbindung mit Zoppenbroich schon Namen nennen,
      dann doch bitte:
      Heinrichs – Barten und aktuell Thomas Grote.

    • Un Coeur B sagt:

      Heinrichs, Barten, Grote, Namen, die einem nichts sagen, es ging ja auch nicht so sehr um Zoppenbroich, sondern um, 47 11.

    • Un Coeur B sagt:

      Wöhler heute in Fontainebleau, Schiergen und Murzabayef in Fontainebleau und Frau Bocskai und Frl. Vogt.

    • Theo Epping sagt:

      … Theo Grieper: wohl schon von Maria Mehl-Mülhens ausgeguckt.

      Nein, ausgeguckt oder vorgestellt hat ihn Heinz Haasler in Röttgen,
      sie kannten sich durch die Zusammenarbeit mit Herbert Cohn.
      Herr Grieper war Futtermeister bei H. Cohn… wenn ich mich recht erinnere.
      Das mit den Töchtern kann ich nur bezweifeln, meines Wissens hatte sie nur einen Sohn… aus erster Ehe, der den Konzern leitete, leider aber überhaupt kein Interesse an Pferden hatte.

  80. Eva Maria Limmer sagt:

    Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm (der Stämmin)- wie Theos Schlußsatz offenbart.

  81. Eva Maria Limmer sagt:

    Was habe ich denn mit Mehl und Müller zu tun. lieber Theotor?
    Das ist Ihr Milieu.

  82. kassandro sagt:

    Mansour heute im Ausgleich II in Mülheim völlig überlegene Ware. Er hat in den Handicaps nichts mehr verloren und sollte jetzt in den Gruppe-Rennen starten. Das Gruppe II Rennen auf der gleichen Bahn im Juni drängt sich auf. Da ist am Montag Nennungsschluss. Frech wäre eine Nachnennung für den Prix Ganay, aber auch irgendein Listenrennen in Frankreich wäre ein guter Pausenfüller.

  83. kassandro sagt:

    Ich hab gerade gesehen, dass der Nennungsschluss für den Prix Ganay erst am 14.04 ist. Nur einer unter den deutschen Besitzern hätte die Chuzpe gehabt von einem Ausgleich II in ein internationales Gruppe I Rennen zu springen. In den letzten beiden Jahren gewann der Arc-Sieger vorher auch den Prix Ganay. Trainer Potters ist aber mehr in Harzburg als in Longchamp zu Hause. Vor etlichen Jahren hatte er allerdings schon mal ein Gruppe-Pferd, Sir Oscar, und Besitzerin war dieselbe Schweizerin Angelika Muntwyler . Wohl dem, der solch treue Besitzer hat. Am selben Tag wie der Prix Ganay gäbe es noch ein Gruppe III Rennen über 2000m, das für Mansour vielleicht besser geeignet wäre, aber das wäre langweilig. Man muss nach den Sternen greifen, wenn man auf dem Mond landen will.

    • Theo Epping sagt:

      Auf anderer Leute Kosten und Risiko läst es sich leicht zum Mond düsen.
      Das ist es auch was mich an diesen Agenten so beeindruckt.

      • kassandro sagt:

        Der Gesamteinsatz für den Ganay beträgt 3000€, der Ersteinsatz gerade mal etws mehr als 800€. Dort absolvieren meist Pferde, die den Arc im Visier haben, ihren ersten Jahresstart. Da hätte er einen echten Konditionsvorteil. Etwas Bedenken habe ich bezüglich des Bodens. Seine brillanten Leistungen in Krefeld letztes Jahr (da war ich selber dabei) und gestern in Mülheim hat er stets bei ziemlich aufgeweichten Boden und kühlem Wetter erzielt. Solche Bedingungen wird man Anfang Mai in Longchamp kaum haben. Die einzige knappe Niederlage hat er bei seinem Debut am 20.09.2020 in Hannover (da war ich auch dabei) erlitten. Da war der Boden gut, aber auch die Distanz mit 1600m wahrscheinlich zu kurz. Die Mutter war ein Ausgleich III Pferd über eine Distanz von um die 2000m. Beim Vater Tai Chi weiß man nicht, was er eigentlich vererbt, denn er ist eigentlich nur zweijährig gelaufen, jedenfalls hat er dreijährig oder älter keine Gruppe-Platzierung erzielt, was meiner Meinung nach Voraussetzung für die Anerkennung als Züchterprämien-berechtigter Deckhengst ist. Kurioserweise sind Hengste mit einem solchen Profil, das ich persönlich überhaupt nicht mag, in der Zucht überdurchschnittlich erfolgreich. Das hat sich auch bei Tai Chi bewahrheitet. Frühreife, auf die die Züchter besonders scharf sind, vererbt er allerdings deutlich weniger, als er selber hatte. Mit einem späten Debut als Dreijähriger scheint Mansour ein besonders spätes Pferd zu sein, aber wahrscheinlich ist er erst spät ins Training gegangen, was in billigen Quartieren wie dem von Potters nicht unüblich ist, weil man an Derby usw. überhaupt nicht denkt. Der Toni Potters denkt ja des öfteren ans Aufhören, kann es dann aber doch nicht sein lassen. Jetzt wo er so einen Crack im Stall hat, wird er das sicher nicht bereuen. Wenn er den Ganay gewinnt, dann bekommt Mansour von mir auch einen Wikipedia-Artikel, weil dann noch viel mehr zu erwarten ist. Deshalb sollte man auch gleich eine Arc-Nennung abgeben. Da hat France Galop allerdings im letzten Jahr den Ersteinsatz deutlich angehoben.

        Der Jahrgang 2017 kristallisiert sich immer mehr als Jahrhundertjahrgang heraus, vielleicht sogar besser als der von 1990 mit Lando, Monsun, Sternkönig, Kornado usw..

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