Fundraising für die Familie von Anthony Deau

Für den am Sonntag tödlich verunglückten Jockey Anthony Deau haben der ehemalige Amateurrennreiter Loek van der Ham und die Familie von Adrie de Vries ein Fundraising Projekt gestartet.

Ein solches Projekt hatte nach dem schweren Unfall von Frederic Tylicki eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst und es waren mehrere hundertausend Pfund gespendet worden. Der Familie von Anthony Deau ist ähnliches zu wünschen.

Spenden für Anthony Deau

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15 Antworten auf Fundraising für die Familie von Anthony Deau

  1. Eva Maria Limmer sagt:

    Nachdem der Münchner Journalist Graf Dohna sich der Jockey-Schicksale angenommen hat,finde ich,daß man die möglichen Ursachen dieser Schicksale hier vielleicht auch mal thematisieren und “hinterfragen” sollte.

    Ein unglaublich hohes,unversichertes Risiko der angemieteten reitenden Rennsportler für Mindestlohn.

    Dass der Titel eines aktuellen Dohna`schen Werkes daher lautet:

    Sieger, zum Verlieren verdammt – Jesko zu Dohna | torial
    https://www.torial.com/jesko.zu-dohna/portfolio/219527
    26.05.2017 – Reportage: Jedes Wochenende riskieren JOCKEYS auf Rennbahnen für eine Handvoll Euros ihr Leben. Hunger, Entsagung, Schmerz und …

    und dann noch vor dem Hintergrund der hschmelz`schen Ambientebeschreibungen im Vipzelt, läßt dieses doch eigentlich sinnvoll erscheinen.

    Es sei denn,man interpretiert diese Unfälle gründsätzlich als “gottgegebenes Sportlerrisiko”.

    Wir wissen ja nicht, wie es auf den Kaffeeplantagen zugeht, aber man hat da so Ahnungen.

    Dass auch wirklich außergewöhnlichste Rekordleistungen keinesfalls aus einem Jockey einen Sieger machen, habe ich selbst und persönlich Mitte der Neunziger Jahre in Böhmen auf dem ehemaligen Kinsky Gestüt erfahren müssen.

    Der in Folge dreimalige Sieger des Pardubitzer Hindernisrennens,Pawel Liebich auf bzw. durch und mit dem Wallach Sagar, fristete dort ein sehr bedauerliches Leben und völlig unbeachtet als- alter Knecht.Bekam sozusagen sein Gnadenbrot.

    Der dreimalige! Sieger, Sagar, soll in böser Absicht zu Tode gebracht worden sein.

    Was mir aber besonders auffiel war,daß der vor mir reitende,das zweite Jagdfeld anführende Pawel Liebich, ein wirklich bemerkenswert guter Reiter war,der bezüglich leichter Kommunikation mit seinem Pferd, dem überwiegenden Teil der anderen Reiter,haushoch überlegen war.

    Leider schien aber-auch das-niemanden zu interessieren.

    Sowohl seine drei Siege hintereinander auf demselben! Pferd ,als auch seinen, von mir damals beobachteten Umgang mit den Gestütspferden, fand ich wirklich bewunderungswürdig.

    • Theo Epping sagt:

      Und die Leistungen waren ja auch bewundernswürdig.
      Es sind aber immer nur ganz wenige die auch bekommen was sie verdienen.
      Die meisten, egal in welcher Branche und wo auf dieser Welt, können froh sein, wenn sie nur ausgetauscht und nicht auf irgend eine Weise entsorgt werden. Wobei die deutsche Harz 4 Variante noch zu den humanen zählt.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Lieber Theo Epping,

        wenn ich Ihnen hier widersprechen darf:

        Ich denke,jeder! kriegt ,was er verdient,auch wenn es mitunter erstmal nicht zu erkennen ist.

        Man erntet,was man gesät hat .

        Aber auch der Undankbare und Infame soll eben die Möglichkeit haben,gemäß seines freien Willens,alles zeigen zu können,was in ihm steckt.

        Die kleinen Sünden bestraft der liebe Gott sofort,die großen sollen sich erstmal entfalten können.Ob das ein Glück für den Sünder ist, könnte man bezweifeln.

        Die mangelnde echte Anerkennung den angeblich so geschätzten Siegern des Rennsports gegenüber(zwei-und vierbeinigen),war das Allererste, was mir beim allerersten Besuch der “Rennbahn” im Stall Schütz aufgefallen ist.

        Damals hoffte ich noch,daß ich mich vielleicht irrte.

        Heute kann ich nur sagen:Leider nein.Die Hoffnung starb allerdings zuletzt…..hier.

        • Theo Epping sagt:

          Liebe Eva Maria Limmer,
          Sie haben keine Ahnung wie verachtend Sie daherreden.
          Woher soll es jemand auch wissen, der/die aus einem
          Nobelstall kommt.
          So eine, Entschuldigung, Scheiße kann nur jemand
          von sich geben, der sein Leben lang nie wirklich für seinen Unterhalt arbeiten musste.
          Wenn jeder bekäme was er verdient, möchte ich nicht in Ihrer Haut stecken!

          • Eva Maria Limmer sagt:

            LIeber Herr Theo Epping,

            es ist leider unverkennbar,daß Sie mich offensichtlich abermals falsch verstanden haben.
            Möglicherweise leiden Sie unter einem Sozialstatuskomplex womöglich durch TV-Soap-Operas befeuert und vor allem das Getue der Vipzelt-Cliquen,die hier beschrieben werden.

            Vielleicht lesen Sie doch noch mal ihre eigenen Texte und Vermutungen und überdenken Ihre Diktion.

            Man bekommt den Eindruck,daß Sie sich als äußerst ungerecht behandelt fühlen vom Schicksal ,gleichwohl Sie größte Leistungen erbrachten.

            Sollte dieses so sein,gehe ich davon aus,daß es letztendlich auch eine Würdigung erfahren wird.
            Wenn Sie diese natürlich nur in Geldwerten bemessen wollen und als ultimativen Maßstab Ihre daraus resultierende Konsumfähigkeit zugrunde legen,dann kann ich Ihren Unmut ja verstehen.

            Vielleicht sind Sie verarmt und unzufrieden.
            Das wäre nicht schön.

            Dann müßten Sie ja gerade Mitgefühl mit den Rennpferden haben,denn die können dazu noch nicht mal etwas schreiben,wie Sie und haben noch nicht mal Anspruch auf die allergeringste Sozialhilfe,egal wieviel sie jemals selber ersiegten.Dasselbe könnte auch für etliche ausgediente Jockeys gelten.

            Da könnte man in der Tat dazu kommen,diejenigen Menschen,die dieses als normal und gerechtfertigt empfinden,nicht besonders zu bewundern.

          • Theo Epping sagt:

            Sie liebe, Frau Limmer, sind verarmt im Geist und im Herzen. Wer so herablassend über Menschen spricht, dem sind auch alle anderen
            Wesen scheißegal.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Lieber Theo Epping,

            ob es nun Ihrer offensichtlichen Lese-,Schreib-und Informationsverarbeitungsschwäche geschuldet ist,oder einer grundsätzlich vorhandenen paradoxen Wahrnehmung kann ich nicht beurteilen.

            Daraus schließe ich ,daß Ihre-normalerweise als schwere Beleidigungen aufzufassenden Worte-eigentlich Ihre Bewunderung und Zustimmung ausdrücken sollen.

            Das ist halt nicht Orwell-Neusprech,sondernTheotorhetorik at its best!

            Ihre Kommentare sind wirklich regelmäßig immer wieder ein “Highlight” der rennsportlichen Interpretation meiner -eigentlich einzigen These:

            Die Sklaverei soll endlich ein Ende finden!

          • Theo Epping sagt:

            Um es mit Frau Badys Worten zu sagen:
            “Wer austeilt, muss auch einstecken können!”
            Sollte ich einen empfindsamen Nerv bei Ihnen
            getroffen haben, tut mir das unendlich leid!
            Hätte nicht erwartet bei Ihnen einen zu finden.

  2. Eva Maria Limmer sagt:

    Und um es mit Trainer Jentzsch zu sagen:

    “Das Personal hat nichts zu sagen,nur zu hören”.

  3. Eva Maria Limmer sagt:

    Geht doch.

    • Theo Epping sagt:

      Und wie es geht!
      Mit der Wiedergabe dieser Heinz Jentzsch Aussage, haben Sie wieder Mal
      allen klar gemacht, dass Sie keine Ahnung haben worüber Sie ständig
      Ihren Unrat spartenübergreifend entleeren.
      Sie müssen einfach immer nur rumpöbeln.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Lieber Theo,

        für Sie gilt ab jetzt der vorgenannte Jentzsch`sche Imperativ,bis Sie gelernt haben sich weniger ungehobelt zu entäußern.

        Und arbeiten Sie endlich an Ihrer Leseschwäche.Das ist ja nicht auszuhalten-auch für Sie,wenn Sie sich immer derartig unsinnig erregen müssen.

  4. Karola Bady sagt:

    Wer zitiert mich hier? Das ist nicht von mir, nur geliehen. Ist es möglich, hier mal nur für einen Tag Frieden zu simulieren? Bitte. Mir ist heute nicht nach Streit. Sitze noch im Strandkorb mit Blick auf die Pferde

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