Die Konsequenzen aus dem Fall Rapido

Was geschieht mit dem Pferd nach der Rennkarriere – eine Frage, die sowohl Besitzer als auch einen nicht unwesentlichen Teil der Turf-Öffentlichkeit und natürlich auch Tierschützer und solche die sich dafür halten, beschäftigt. Auch wenn für alle außer dem Besitzer das Interesse nur abstrakt ist, soll man die Bedeutung nicht unterschätzen.

Pferde, die aus dem Rennstall in die Zucht wechseln, bleiben mal außen vor. Es geht viel mehr um die Pferde, die in den Freizeitbereich oder in den Reitsport wechseln. Die Gründe sind vielfältig, spielen aber keine Rolle. Teilweise ist es dann auch der Wunsch der Besitzer, daß die Pferde nicht mehr an Rennen teilnehmen sollen, auch nicht nach einer längeren Pause, wenn das Handicap verfallen ist und sie in leichten Aufgaben neu anfangen können.

In solchen Fällen wird der Ausschluß der Teilnahem an öffentlichen Rennen durch eine vertragliche Vereinbarung geregelt. Eigentlich ist so eine Vereinbarung bindend und auch wenn keine Vertragsstrafe vereinbart ist, kann man die Einhaltung gerichtlich einfordern. Aber die Sache wird schwierig, wenn das Pferd weiter verkauft wird und der Passus in den neuen Kaufvertrag nicht übernommen wird oder wenn der  ehemalige Besitzer – aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr am Galoppsport teilnimmt oder sogar verstirbt.

Die besten Verträge nützen nichts, wenn die Einhaltung nicht überwacht wird.

Abhilfe kann hier ein Kennzeichen in der DVR Datenbank schaffen. Wird beim Verkauf vereinbart, daß das Pferd nicht mehr an öffentlichen Rennen teilnehmen darf, wird ein entsprechendes Kennzeichen gesetzt und der Hinweise erfolgt deutlich sichtbar bei Aufruf des Datensatzes des Pferdes. Es muß allgemein sichtbar sein und nicht nur für Abonnementen. Evtl werden zusätzliche Angaben hinterlegt, wie das Datum der Sperre, den Veranlasser und evtl ein kurze Begründung. Und natürlich muß ein entsprechendes Dokument beim DVR abgelegt werden und die Aufhebung der Sperre ist nur durch den Veranlasser möglich.

Die erforderliche DB-Änderung ist einfach zu realisieren, eine kleine Maske für die Datenpflege und eine Erweiterung in der Anzeige der Pferdedaten. Sollte nicht mehr als einen Tag Aufwand verursachen.

Damit ist Rechtssicherheit gegeben, daß nämlich gesperrte Pferde sofort identifiziert werden können und dadurch auch beim Weiterverkauf keine Probleme auftreten. Natürlich dürfen Pferde mit einem solchen Kennzeichen auch nicht mehr auf der Trainingsliste erscheinen. Allerdings muß der Verkäufer des DVR auch entsprechend informieren, denn nichts ist so desinformativ, wie eine schlecht gepflegte Datenbank.

Fälle, wie sie derzeit leider vor Gericht geklärt werden müssen, kommen dann hoffentlich nicht mehr vor.

Hinweis: Kommentare mit direkten Bezug zum Fall Rapido werden sofort gelöscht, egal wie sachlich sie sind.

Und weil es gerade aktuell paßt: Dieser Blog wird von seinem Betreiber nach einem Bonmot des Fürsten von Bismarck geführt: Wir Deutsche fürchten Gott und sonst nichts auf der Welt!

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159 Antworten auf Die Konsequenzen aus dem Fall Rapido

  1. h.schmelz sagt:

    Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
    § 903 Befugnisse des Eigentümers
    Der Eigentümer einer Sache kann, soweit nicht das Gesetz oder Rechte Dritter entgegenstehen, mit der Sache nach Belieben verfahren und andere von jeder Einwirkung ausschließen. Der Eigentümer eines Tieres hat bei der Ausübung seiner Befugnisse die besonderen Vorschriften zum Schutz der Tiere zu beachten.

    • Blücher sagt:

      Sehr schön, daß Sie 903 BGB zitieren. “…..Rechte Dritter entgegenstehen….” Wenn ein Pferd mit einer Auflage verkauft wird, ist es ein Recht Dritter, das die Verwendung als Rennpferd ausschließt. Oder wie wollen Sie ansonsten eine solche Vertragsvereinbarung interpretieren?

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Neues vom gestrigen Tage von der Siegesstätte des R:

        Alles nur aus “unerklärlichen Gründen”?

        On est à la deuxième épreuve de la réunion de galop qui a lieu à l’hippodrome de Wallonie à Mons. À la sortie du dernier virage, le cheval d’Anthony Deau s’effondre et catapulte violemment le jockey au sol. Si deux autres jockeys chutent à leur tour, c’est bien Anthony Deau qui est le plus touché.

        Comme le rapporte le site Equidia.fr, les services d’urgence ont réalisé des manœuvres de réanimation pendant 28 minutes avant de pouvoir trouver un pouls faible. Cela a permis de transporter Anthony Deau en Ambulance vers l’hôpital le plus proche. Il est actuellement entre la vie et la mort.

        Pour l’heure, les causes de l’accident ne sont pas encore établies. Le cheval, Tocantins, souffrait d’une fracture. Il a été euthanasié suite au drame et les experts doivent désormais déterminer s’il s’agissait d’une simple chute ou si l’animal a été victime d’une rupture d’anévrisme causant le drame.

        • Eva Maria Limmer sagt:

          TOCANTINS (IRE) b. G, 2011 {1-p} DP = 3-4-8-1-0 (16) DI = 2.20 CD = 0.56 – 75 Starts, 8 Wins, 2 Places, 6 Shows Career Earnings: € 127,150

          Sechsjähriger Wallach-soweit die Eisenhufe noch tragen!

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Das würde heißen,dass im Falle des Übergangs der Sache Pferd zwar möglicherweise verhindert werden kann, daß dieses offiziell bei offiziellen geldpreisbewerten Rennen startet,aber ansonsten durch furchtbarste andere Einsätze ungehindert genutzt werden darf.

      Die rennstartfreie Benutzung der Sache kann auch einfach beendet werden,wenn dem neuen Besitzer es als “tierschutzrelevant” erscheint(bewährt: die berühmte Kolik aus ungeklärter Ursache)-oder immer mehr Veterinärämtern ,die dürre Klapperpferde zusammenkehren um dann- in routinierter Symbiose mit den diversen Pferdeendverwertern-nebst daran beteiligter Gewerke-wie z.B.Transportunternehmen,wieder Raum und Platz für die Neuzugänge schaffen.

      Jetzt ist in Mons ein dauerstartender Wallach Tocantins ums Leben gekommen und man hat die Gründe “noch nicht erkennen” können(?),die jedes halbwegs empathische Kind sehr wohl erkennen und vor allem-empfinden! könnte.

      Wenn verarmte Schlucker nur noch eine Hoffnung haben zu überleben,in dem sie ihr einziges Pferd in die Waagschale werfen, in der Hoffnung auf-GELD,dann ist das ja nicht gerade edel,aber irgendwie nachvollziehbar.

      Und der “Rsport” produziert viele arme Schlucker durch den unendlichen Geiz derer,die durchaus das Geld hätten hier (echten) Sport betreiben zu können,statt niedrigster kommerziell profitgesteuerter Finanzspekulation in Sachen Pferd,welche bekanntermaßen keinerlei Rücksicht nimmt auf alles,was nicht Geld heißt und ist.

      Die um dieses unverhüllt dargebotene Profitstreben herum rankenden sentimentalischen und zum Teil recht kindisch wirkenden Vermenschlichungen der eingesetzten Renneinsätze, macht alles nur noch verstörender.

      Sport im Sinne von “sportlich”dürfte wohl selbst für den allergrößten Euphemistiker hier schwerlich auszumachen sein.

      Und was die tragischen Schicksale der Pferde-oft Wallache-in Dauerstandhaltung betrifft: Renn-unsportlicher geht es ja nun wirklich nicht.

      Bequemer und billiger bzgl.der Bereithaltung des Einsatzes allerdings auch nicht.

      Oder sind Sie da anderer Meinung, Feldmarschall?

      Dann wäre ich dankbar für nachvollziehbare Argumente.

      • Theo Epping sagt:

        Jemand der noch vor wenigen Tagen eben diesen niedrigsten,
        kommerziellen, profitgesteuerten Finanzspekulanten in Sachen Pferd seinen höchst limmerschen Segen gab, sollte sich nicht so
        scheinheilig aufplustern.

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Lieber Theo,

          wir alle hörten von der Pisa-Studie.

          Nun wissen wir,warum man diesem Bildungsnotstand in aller Entschiedenheit entgegentreten muß.

          Bei Ihren Textinterpretationsfähigkeit,würden Sie wohl auch Ihr eigenes Todesurteil verfassen und im Vollgefühl des Triumphes auch noch unterschreiben,mit Aufrufezeichen.

          Sie sind wirklich die rhetorische Krönung der Krone der Tierzucht!

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Lieber hschmelz,

      demnach müßte ja jeder Eigentümer eines Pferdes automatisch Pferdeschützer(damit “Tierschützer” ) sein.

      Hier ist der R-sport ja geradezu vorbildlich,da sich auch der Besitzer,der nicht Eigentümer ist,wie der Rennpferdetrainer von

      “unseren Schützlingen”

      spricht.

      Man kann deshalb wohl mit Fug und Recht feststellen:

      Nirgends gibt es so viele ausgewiesene Tierschützer ,wie beim Rennsport.

  2. h.schmelz sagt:

    ******************Edit durch Admin ***********************************
    Teilweise stimme ich Ihnen in der Argumentation zu, teilweise sehe ich das anders, wobei Sie recht haben können, daß es dünnes eis sein kann. Das will ich nicht bestreiten.

    Ich hatte aber ausdrücklich erwähnt, daß hier Kommentare mit einem direkten Bezug zum Fall Rapido gelöscht werden! Und deswegen muß ich hier leider blank putzen.
    *******************************************************************

  3. h.schmelz sagt:

    ihre großmächtige lösch- und putzaktion macht alles nur noch schlimmer, weil jeglicher sinn verloren geht. warum tun sie sich das an?

    zum weiteren zu § 903, auch das schaffen sie nicht, richtig zu interpretieren. im fall des pferdes war ein anderer (neuer) eigentümer, wie auch in ihrer neuartigen fallkonstellation. dessen recht ist als erstmal durch § 903 geschützt, und wer was anderes behauptet und andere rechte reklamiert, muß das beweisen. wer will was von wem woraus? das ist die bringschuld, und nix anderes von wegen holschuld. und die gilt nicht nur vor gericht, die betrifft noch wesentlich mehr, wenn überhaupt, eine demarche beim dvr.

  4. h.schmelz sagt:

    und herr rumstich, stellen sie sich mal vor, der neue eigentümer obsiegt im hauptverfahren, was machense denn dann? wer ersetzt dem neuen den möglicherweise entgangenen gewinn, das dvr? sie, oder ich? und dem trainer und dem reiter? diese fragen stellen sich ganz zwanglos, aber unerbittlich, wenn sich diese büchse der pandora öffnet.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Der hier tabuisierte Schenkungsfall ist aber doch aus mehr als einem Grund sehr interessant,denn:

      1. Zeigt er die Machtlosigkeit des Eigentümers einer lebenden Sache Pferd,wenn der sein Eigentum auf-bzw.abgibt.
      Hier müßte der Alteigentümer doch auch überlegen,wie er sicherstellen kann,daß die Sache (Glombas erfreuliche 30plus-These)über ein weiteres Vierteljahrhundert mit steigendem Pflegeeinsatz und fallendem Besitzernutzen finanziert werden soll.
      Der Alteigentümer selbst sah sich dazu ja offenbar nicht in der Lage.

      2.Wie reagiert man als Alteigentümer darauf,wenn die mindernutzbare Sache vom neuen Eigentümer vollumfänglich wieder instantgesetzt werden konnte-sogar womöglich noch verbessert?

      Im konkreten-nicht ansprechbarem-Fall,müßte das ja eigentlich den Alteigentümer mindestens erleichtern,dessen Personal-inklusive Veterinäre-sich allerdings fragen lassen,was bei ihren Künsten noch ggf. verbesserungswürdig sein könnte.

      Dass man aber über alle diese Dinge nicht sprechen darf und dass vermutlich noch niemand selber vor Ort sich das Tabu angesehen hat oder wenigstens den Neubesitzer nebst Tierklinik,wirkt nicht gerade sehr interessiert an der Sache an sich,sondern wohl eher an der Durchsetzung der eigenen Antiwettbewerbsklauseln.

      Pikant in diesem Zusammenhang auch,daß man anscheinend plötzlich die “Gefahren des Rennstarts” erkennt,die man beim zweijährigen Jungpferd keinesfalls als Hinderungsgrund angesehen haben dürfte.

      • Blücher sagt:

        Mäßigen Sie sich, Frau Limmer!!

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Das tue ich doch schon die ganze Zeit.

          Bedenken Sie den Bismark`schen Wahlspruch,dem Sie sich als Feldmarschall v.Blücher,wohnhaft bei mir um die Ecke,verpflichteten.

          Da wird man doch wohl nicht vor Mammon und Jurisprudenz einknicken wollen.

          Sie haben hier ein wichtiges Thema angestoßen und im Sinne des von Ihnen vermutlich angestrebten sportlichen Rennsports und seiner Teilnehmer,sollte man das seitens derselben nutzen als Anregung hier entsprechend positiv nachzubessern und vorzusorgen.

          • Blücher sagt:

            Sie rühmen Ihren schnellen Ritt und merken nicht, daß Sie gar nicht mehr die Pferde unter sich beherrschen.

            Kurz und knapp – friedlich sein, oder ich lösche!!

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Ich wollte noch niemals “die Pferde beherrschen”,da ich diese nicht fürchte,sondern nur Gott.

        • Eva Maria Limmer sagt:

          …Gott,unter dessen Herrschaft ich mich gerne stelle-ganz in Ihrem Sinne,Feldmarschall v.Blücher.

    • Theo Epping sagt:

      h.schmelz eine ganz zwanglose Frage von jemandem der keinerlei Zwist mi dem Direktorium hat oder jemals hatte.
      Was spricht dagegen, dass das Direktorium, präziser seine Rechtsabteilung, einen Weg (er)findet der juristisch wasserdicht ist und den Wunsch und Willen seiner Verbandsmitglieder zum Wohl ihrer Pferde nachhaltig und rechtswirksam verankert??
      Und Pandora bleibt wo sie hingehört.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Oder, dass das Direktorium die Verbandsmitglieder daran erinnert,schon vor dem ersten Start an “das Wohl ihrer Pferde” zu denken, auf dass es gar nicht erst zu so schweren Schäden kommt,wie hier mannigfach reportiert.

        Gemäß den offenen und detaillierten Darstellungen der aktuellen Besitzer und Profi-Trainer zum ursprünglichen Krankheitsfall des Derbyteilnehmers und GAG 95 Hengstes Ametrin,konnten dessen schwere körperliche Beschädigungen geheilt werden, so daß auch Ametrin wieder an Rennen teilnehmen kann.

        Hier hätte ich nun gedacht,daß sich gerade Rennsportler darüber ganz besonders freuen würden,mindestens dafür sehr interessieren-ggf.die hier tätige Pferdeklinik eingehend befragen.

        Sehr interessant wäre auch die Vorbesitzer und behandelnden Tierärzte,Schmiede etc. von Ametrin und Rapido zu befragen,was sie von deren aktuell veröffentlichtem Zustand halten?

        Ich würde mich freuen,wenn meinem sehnenkranken Pferd,welches ich nicht heilen konnte, eine Therapie zugute kam,die es wieder gesunden ließ.

        Sie doch sicher auch,oder etwa nicht?

  5. Blücher sagt:

    Herr Schmelz, eigentlich müßte ich aus Gründen der Konsequenz wieder löschen, aber ich lasse es mal stehen.

    Das Problem, das sich ergeben könnte, ist das in den nunmehr zwei oder drei Verkäufen des Pferdes die ursprüngliche Auflage / Beschränkung nicht weiter gereicht wurde, so daß der aktuelle Eigentümer (im Rennsport salopp und juristisch meistens nicht korrekt als Besitzer bezeichnet) von dieser Beschränkung beim Kauf keine Kenntnis erhalten hat. Könnte man so sehen, es könnte aber auch eindeutige Indizien geben, die dagegen sprechen. Man kann es ja auch sehr gut organisieren, daß solche Informationen in einem Vertrag nicht weiter gegeben werden.

    Aber das ist alles egal und interessiert eigentlich nicht mehr, wenn öffentlich proklamiert wird, daß das Pferd Kunigunde, gezogen 2014 von Ketchup und der Zigarrenkiste von Herrn Piesepampel in Schilda nicht mehr an öffentlichen Rennen teilnehmen kann. Dann gibt es klare Aussagen und niemand kann sich auf Unwissenheit berufen.

  6. Blücher sagt:

    Anders gefragt, Herr Schmelz. Haben Sie juristische Gründe, die gegen eine solche Kennzeichnung des Pferdes in der DVR-DB sprechen oder Gründe, die diese Proklamation unwirksam machen?

    Das wären interessante Fragen und Anregungen!

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Und desweiteren,was passiert,wenn das Pferd z,B, nach China exportiert wird-möchte ich noch ergänzen,bezugnehmend auf unsere große “Globalität und Weltoffenheit”.

    • h.schmelz sagt:

      die gründe habe ich aufgezählt. das gesetz, und die gerichte. das muß reichen, finde ich. was sie hingegen wollen ist eine opportunische haltung des dvr zugunsten einer partei, die zufällig publikumswirksam was bei ihnen schreibt. ohne die umstände vollständig zu klären. ich habe nicht umsonst darauf hingewiesen, aber ohne resonanz. na schön.

  7. Karola Bady sagt:

    Also eher wie in fauler Kompromiss

  8. Theo Epping sagt:

    Immer gleich so defätistisch.
    Einen faulen, also nicht fleißigen Hund, kann man nur schwer mobilisieren.
    Einen faulen Apfel kann man leicht durch einen gesunden ersetzen, wenn vorhanden.
    Bezug nehmend auf h.schmelz Antwort.
    Ich habe ja nicht danach gefragt was heute nicht geht, sondern danach was machbar sein könnte, wenn man es den (ver)suchte.

    • h.schmelz sagt:

      wie viele fälle dieser art sind bekannt? bis jetzt einer. wozu all das gefuchtele ohne sinn und verstand? wo ist denn der faule apfel in köln? sie berauschen sich kollektiv an einem nicht-fall, der auch keinerlei statistische relevanz hat, aber dafür jede menge naive aufgeplustertheit.

      ansonsten sage ich von anfang an: beantragen sie die einstweilige verfügung auch gegen das dvr. mal sehen, was das LG köln dazu sagt.

      • Theo Epping sagt:

        Sie wohnen doch in Hamburg,
        lesen sie meine Worte noch mal in Ruhe.
        Ich habe nicht das DVR gefragt, sondern Sie.
        Wie viele Fälle müssen es den sein, bis es relevant wird?
        Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!
        Naivität gehört übrigens nicht zu meinen Attributen.

        • h.schmelz sagt:

          lieber herr epping, ich werde offengestanden nicht schlau aus ihren worten. was heute nicht geht, ist andersrum der status quo. was wieder anderes ist, was sie persönlich sich wünschen. da stoßen sich die dinge hart im raume.

          zum letzten mal: ich sehe keinerlei problem, also auch keinen handlungsbedarf. und ich sehe auch keinen raum für ihre vorgestellten probleme, weil ich nicht erkennen kann, auf welcher legalen basis sich das dvr als suprainstanz der zilvilgerichte betätigen sollte. der lateiner nannte das “ultra vires”. wenn sich zwei parteien oder drei nicht über die modalitäten einer schenkung einig werden können oder meinetwegen eines kaufs, dann mögen sie die gerichte einschalten und dabei versuchen, das dvr als dritte partei in das verfahren einzuführen. wenn das gericht dem dvr aufgibt, das und das zu tun, wird es das tun. sonst nicht.

          so sehe ich das vom schreibtisch in hamburg aus.

      • Blücher sagt:

        Nein, es sind einige mehr Fälle – allerdings auch über Jahre. Und die konnten nach meinem Wissen immer in Ruhe beigelegt werden. Daß ein Gericht für die Frage Starten oder nicht Starten bemüht werden muß, ist allerdings wohl einmalig. Aber wenn man die Streitsucht in der Welt sieht, dann glaube ich nicht, daß es der letzte Fall dieser Art ist.

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Eine Tierärztin zur wichtigen Frage:

          “Mit oder von Pferden leben”

          http://www.badische-zeitung.de/…/fragwuerdiger-umgang-mit-d…

          • Karola Bady sagt:

            Der Link führt bei mir ins Leere, also Fehlermeldung. Aber ich glaube, ich kenne die Vet und das Thema schon. Und sonst? War nun jemand mal vor Ort und hat sich schlau gemacht?
            @ Blücher: wozu haben Sie einen Blog, wenn Sie nicht konforme Beiträge löschen und damit jede Diskussion unterdrücken wollen? Straftatbestände ausgenommen.. Aber die sehe ich hier ja nicht. Oder selten

          • Karola Bady sagt:

            So, jetzt hat es auf Umwegen geklappt. Der Mangel an Leserbriefen – Frau Limmer hat sich verewigt – zeigt mir, wie wenig das Thema auch im Vorfeld des Stuttgarter Turniers die ZeitungsleserInnen tangiert. Eine Flut an Leserbriefen bleibt aus. Sicher auch eine Folge davon, dass Reiter wie Markus Ehning generell nicht in Frage gestellt werden. Die Leute könnten inzwischen sogar auf die Abreiteplätze und zusehen, wie er da die Rollkur praktiziert, mit welchen Gebissen und Sporen. Aber sie geben lieber auf den Tribünen das Klatschvieh

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Wer hatte eigentlich die Idee zu diesem bescheuerten Begriff:Rollkur?

          • Theo Epping sagt:

            Das kann ich auch nicht beantworten.
            Gesehen habe ich sie zum ersten Mal 1973 in Aachen bei Alwin Schockemöhle.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Stimmt.Dieses seltsame Bild mit Warwick Rex.Ich glaube ,man fand es befremdlich,aber dachte wohl,des Alwins Zweck heiligt seine Mittel.Nur hatte man diesen merkwürdigen Fachterminus noch nicht im Gebrauch.Schön ist jedenfalls anders.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Bei Ihrer offenbar ganz neuen Begeisterung für Formulierungskünste und Allegorien,sollten Sie die Logik und das Thema vielleicht nicht so ganz vergessen-im Rausch Ihrer semantischen Höheflüge.

      Und überlegen Sie kurz,ob das,was jetzt als besonders pointierte Retourkutsche gerade aus Ihnen heraussprudeln will, zielführend sein könnte,statt einfach nur theotoretisch.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Ich beziehe mich auf den Frau Bady rügenden Kommentar des Gestüters Theo von 15.47h

        • Theo Epping sagt:

          Ach die aller liebste Frau Limmer aus Meererbusch,
          einer der teuersten Wohngegenden Deutschlands.
          Deren sündhaft teure Erziehung eine Frau hervorgebracht hat die die Fähigkeit hat in atemberaubend kurzer Zeit harmlose Worte in grauenerregende Texte zu verwandeln.
          Gratulation!!

          • Theo Epping sagt:

            Noch was.
            Was h.schmelz die Umschalt- ist Frau Limmer die Leertaste. Das ist jetzt eher keine Retourkutsche, aber ein schöner Querschläger.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Sehen Sie Theo ,welche Phobien durch Ihre Leseschwäche bei Ihnen aufgetreten sind.

            Deshalb sollten Sie jetzt vielleicht einfach professionellen Rat einholen,denn nicht immer werden Sie auf so wohlwollend um Ihr Begreifen bemühte Menschen treffen,wie bei Ihren Rennsportkollegen und-

            ….man soll die Hoffnung nie aufgeben, Sie alter Gestüter,dass auch Sie irgendwann,gemäß den Gesetzen der Sprache und Logik,schriftliche Aussagen Ihrer Mitmenschen werden begreifen können.

            Vielleicht war ja genau Ihr Kommunikationsproblem auch die entscheidende Ursache für die Probleme im hier tabuisierten Fall des Eigentum-und Besitzübergangs einer Sache,die nicht mehr zu Rsportzwecken benutzt werden sollte,weil Grund und Sinn einer Klausel nicht verstanden wurden.

            Auf jeden Fall ist aber doch der weitere Verlauf des Schicksals der Sache “Schnell” nicht nur aus juristischer,sondern vor allem pferdezüchterischer und tierärztlicher Sicht,sowie selektionstechnisch-rennsportethischer-hochinteressant.

            Würde ich noch im Rheinland wohnen,hätte ich “Schnell” schon längst einen Besuch abgestattet,da die ihn aktuell Besitzenden ja außerordentlich gastfreundlich sind.

            Ich rege an,dass der Feldmarschall höchstselbst einmal dort die “Gemengelage” besichtigt.

            Und Sie ,als gestüterische Fachkraft und gemäß Selbsteinschätzung-nicht naiv,wären doch geradezu prädestiniert! ihm hier als General zur Seite zu stehen.

          • Theo Epping sagt:

            Gegen so was lästiges wie Phobien bin ich seit langem resistent. Sie sind nämlich weis Gott kein Unikat liebe Frau Limmer.
            Wäre es so, wäre die Welt friedfertiger.

          • Eva Maria Limmer sagt:
          • Theo Epping sagt:

            Ich habe mir das Filmchen drei Mal angesehen.
            Jedes mal empfand ich die Atmosphäre sehr angespannt. Ich hatte nicht den Eindruck dass sich dort jemand richtig wohlgefühlt hat.
            Die Hengste nicht und die unsichtbaren Menschen schon gar nicht.
            Irgendwie stand immer der Satz im Raum:
            “Wenn das mal gut geht?”

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Lieber Theo,

            ich war gespannt,ob es ausnahmsweise mal zu einem richtigen Pferdethema irgendeine Reaktion geben könnte.Wenn,dann hätte ich diese auch in der Tat nur von Ihnen erwartet.
            Das war jetzt nett gemeint.

            Hier haben keine Pferdehippis mit zotteligen unterernährten “Freizeitpferdchen” geübt,sondern Professionelle mit erwachsenen Hengsten agiert,deren Tätigkeit offenbar auch wissenschaftlichen Studien diente.Leider soweit nur auf französich und völlig unbeachtet “im Netz”.

            https://www.youtube.com/watch?v=96Er1UbsvP4

            Was hier demonstriert wird,entspricht auch meiner Erfahrung.Der praktischen.

            Aber das große Problem in der Pferdehaltung sind nun mal leider die großen Phobien,die riesige Angst, vor einem Pferd als Pferd und nicht als abgerichtetes Nutztier mit oder ohne sentimentalischer Mystifizierung und desweiteren auch das- im Sinne der kommerziellen Optimierung verständlich- nicht vorhandene Interesse, eine kostensparende Isolationshaltung im Käfig durch eine viel größere menschliche,fachliche und räumliche Gegebenheiten voraussetzende pferdegerechte Pferdehaltung einzutauschen.

            Ein ungutes Gefühl”wenn das mal gut geht”hat natürlich derjenige,der von der Kasernierungs-und Angstpferdehaltung mit Steigergebissen und sonstigen Methoden Indoktrinierte,der aber beim Abliefern eines Jährlings im “Rennstall” diese dann wohl nicht hat,egal welchen Zuständen ein ahnungsloser,gutartiger Jährling hier plötzlich physisch wie psychisch ausgesetzt wird.

            Dass ausgerechnet die Hengste nun so besonders gefürchtet werden und praktischerweise-natürlich für deren ureigenstes Wohlbefinden-am liebsten zu Kastraten gemacht werden, ist schon durchaus bezeichnend für eine Zeit in der,der von unserem Feldmarschall angeführte Bismark`sche Wahlspruch, als “Bonmot” bezeichnet wird.

            Um eine derartige Situation erschaffen zu können,wie in “dem Filmchen” gezeigt,benötigt es sehr viele Kenntnisse und praktische Fähigkeiten und nicht zuletzt richtige Pferdeweiden.

            Meistens ist nicht eine einzige Komponente vorhanden und somit sollte “das Filmchen” auch besser nicht zur Nachahmung anregen,denn da könnten dann tatsächlich sehr ungute Gefühle berechtigt sein.

          • Theo Epping sagt:

            Ich habe absolut keine Angst vor Pferden, nicht als Pferd, nicht als Nutztier und schon gar nicht als Hengst. Ich hatte schon immer eine besondere Beziehung zu Hengsten, weil sie die rebellischeren und aufmüpfigeren Charaktere sind. Gleichzeitig sind sie auch sensibler und schneller verdorben. Die Mädchen sind zickiger, dafür nicht so nachtragend.
            Die Kastration habe ich lange Zeit als sehr bösen Eingriff in das Wesen eines Hengstes empfunden. Bis mir klar wurde, sein Leben wird dadurch um vieles leichter, weil der durchschnittliche Pferdehalter nicht mit ihm umgehen kann.
            Womit ich bei der Hengsthaltung in Gruppen angekommen bin. Sie können persönliche Erfahrungen, die ich Ihnen nicht absprechen will, nicht einfach auf die Allgemeinheit übertragen. Hengst Gruppenhaltung ist und bleibt eine heikle Angelegenheit, besonders wenn es sich um gestandene Deckhengste handelt. Das hat Ihr Filmchen (nur 4 Min. etwas) auch deutlich gemacht.

            PS. Ich muss ein Pferd nicht reiten o. fahren, habe seit über 40 Jahren auf keinem gesessen.
            Ich war seit Jahrzehnten auf keiner Rennbahn, Turnierplatz und in Reitställen schon gar nicht, das gab immer nur Ärger.
            Sorry das es so lang geworden ist.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Lieber Theo Epping,

            vielen Dank für Ihre diesmal gut verständliche Antwort,die ja durchaus nachvollziehbar ist.

            Bei diesem Film handelt es sich allerdings nicht um “mein Filmchen”,sondern um eine -erst gestern gefundene-Darstellung des Schweizer Staatsgestütes zu dessen seit 2008 praktizierten Gruppenhaltung von erwachsenen Hengsten.

            Erst soeben fand ich unter dem video bei youtube-unter dem französischen Text-wichtige Hinweise in Deutsch, die sicherlich nicht den ihren widersprechen dürften.Vielleicht werfen Sie einen Blick darauf.

            Interessant und,wie ich finde durchaus optimistisch stimmend,die freundliche Aufforderung, sich dort jederzeit Beratung einholen zu dürfen und auch viele Hinweise zu Veröffentlichungen.

      • Karola Bady sagt:

        Haben Sie einen besseren Begriff, Frau Limmer? Hyperflexion? Low, deep and round? Piepegal, wie es genannt wird, es gehört geahndet, konsequent. Nicht erst, wenn die Zunge blau ist oder ab. Tierärzte, die das nicht melden, wenn Pferde damit in die Klinik kommen, bitte ebenfalls

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Liebe Frau Bady,

          meine Frage,die Herr Theo Epping verstanden hat, war,wer eigentlich diesen seltsamen Begriff erfunden hat und nicht,daß ich für diese brutale und der klassischen Reitlehre in Gänze widersprechenden Gewaltausübung eine andere Begriffsbildung fordere oder gar selber liefern möchte.

          Ich finde,Frau Bady,daß der Begriff “Rollkur” genau das suggeriert,was der Rollkurer bzw. der dressierende Kurpfuscher hier wohl darstellen will,nämlich eine Art “Kurbehandlung”-im Sinne von dressurreitkünstlerischer Sportgymnastik.

          Es ist eine durchaus erfolgserprobte Methode, zur Verschleierung unangenehmer Aktivitäten,sich einer euphemisierenden Begriffsverwirrung zu bedienen.

          Und dieser bescheuert klingende Begriff gehört- für mich- dazu.

          • Karola Bady sagt:

            Wo waren Sie denn, als eine Gruppe sich formierte, um genau gegen diese “Ausbildungsmethode” etwas zu unternehmen? Es gibt Leute, die mit den Lippen Bekenntnisse ablegen, und solche, die aktiv gegen etwas einschreiten. Ob es was bringt, ist beiderseits die Frage. Das Thema ist hier durch, ich erinnere daher nur kurz daran, dass es deutsche Ausbilder waren, die das praktizierten, und die Holländer haben es später in jeder Form praktiziert. Der Begriff könnte von der Chefin a. D. von St. Georg stammen, richtig. Oder von Heinz Meyer direkt, der ein Buch drüber schrieb und das Vorwort für Dr. Heuschmanns Buch. Verhindert hat das nichts. Heuschmann wünschte sich 100 Leute, die am Viereck Protest ausdrücken, T-Shirts in die Kamera halten mit Sprüchen. Es kam nie dazu. Warum wohl nicht? Weil Maulhelden kneifen?

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Liebe Frau Bady,

          Ihre Frage “wo ich war” beantworte ich gerne,obwohl ich nicht ganz verstehe,was diese mit meiner Frage nach der Begriffsherkunft eines Wortes zu tun hat.

          Ich hatte nie etwas mit dieser Art von Reiterei zu tun,habe mich niemals mit Turnier-Dressurreiten beschäftigt oder gar identifiziert und war und bin kein Besucher oder Berichterstatter von Dressurturnieren.

          Der Sport der Könige,vergleichsweise sympathisch dagegen, hat mir genügt und noch tiefere Abgründe-quantitativ wie qualitativ, wollte ich eigentlich nicht ausloten.

          Deshalb war ich auch bei keiner diesbezüglichen Gruppenbildung und konnte auch kein T-Shirt in die Kamera halten, was ich-egal aus welchen Gründen-auch etwas lächerlich gefunden hätte.

          • Theo Epping sagt:

            Entschuldigung wenn ich störe.
            Wie schafft man den Spagat zwischen
            Rollkur und Schattenboxen?

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Eine weitere Sportart?

          • Theo Epping sagt:

            Jep, eine für Hochbegabte …

          • Karola Bady sagt:

            Sport der Könige? Polo? Man muss nicht im Irak oder in Syrien gewesen sein, um sich gegen den Krieg zu engagieren, oder? Sie sagen doch immer, wenn man davon weiß, darf man nicht weg sehen, man muss was machen. Wenn TV Zuschauer beim CHIO in Aachen plötzlich 100 T-Shirt mit dem Emblem gegen Rollkur sehen, regt das mehr zum Denken an als das dümmliche Gequetscht von Sostmeier

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Liebe Frau Bady,

            wenn Sie mich jetzt ansprachen,dann ist meine Meinung,daß der “Byständer”,der Gaffer,der Mitwisser,der Helfershelfer und derjenige mit Zungenlähmung wider besseres Wissen,den Täter(Pferdebenutzer) unterstützt,indem er das Opfer (Pferd) gewissermaßen ignoriert und diesem nicht hilft,statt ihm beizustehen.

            In diesem Blog geht es um Rennsport und nicht um andere Unsportlichkeiten,wenn ich das richtig erfasst habe.

            Dennoch hat diese vorgenannte menschliche Charakterschwäche sozusagen spartenübergreifend Methode und es ist natürlich schon ziemlich bedenklich,daß es soviele Menschen gibt,die Mißhandlungen von Pferden nicht gut heißen,aber sich dennoch nicht in der Lage sehen,sich hierzu wenigstens irgendwie zu äußern.

            Allen voran die Tierärzteschaft ,die hier die “wissenschaftlich fundierten” Alibis liefert.

            Ich bevorzuge meinen Beistand für Schwächere aber an Ort und Stelle zu tun bzw.konkret bezogen auf etwas,was ich selber erlebt habe.

            Sich mit Tshirts irgendwo zu winkend und schreiend zu positionieren,statt der direkten Ansprache der Beteiligten und ihrer Sponsoren, würde ich persönlich nicht als ernstzunehmende Methode meiner Meinungsäußerung betrachten,sondern als eine etwas hilflos und infantil wirkende Kundgebung.

            Vermutlich ist die Wirkung dann ähnlich wie bei den hier von hschmelz erwähnten Petaaktionen vor Rennbahnen,die niemand wirklich beachtet und versteht und die somit auch sehr kontraproduktiv wirken könnten-im Sinne von:Verbesserung von Pferdeleben durch nicht ganz ernstzunehmende erregte Veganer-innen, die den (wohl leider sogar berechtigten) Eindruck erwecken,überhaupt keine Ahnung von der Materie zu haben-wie mir übrigens noch in 2011 ihr Chef persönlich zur Kenntnis brachte.

            Sehr peinlich für eine Organisation,die so viele Spendengelder generiert.

  9. h.schmelz sagt:

    “Und weil es gerade aktuell paßt: Dieser Blog wird von seinem Betreiber nach einem Bonmot des Fürsten von Bismarck geführt: Wir Deutsche fürchten Gott und sonst nichts auf der Welt!”

    schreibt der fürst der finsternis. thea lüders, meine oma, hätte dazu folgendes parat gehabt:

    ‘Da lachen ja die Hühner!”

    • Theo Epping sagt:

      Was veranlasst Sie ausgerechnet hier und jetzt Ihre Oma zu bemühen?
      Ist es einfach nur so, oder wollten Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche erwischen?

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Vielleicht handelt es sich ja bei Herrn Rumstich um einen oder -den- letzten Ritter des fast schon untergegangenen (deutschen) Abendlandes.

      Aber wenn man dieses hehre Bekenntnis als “Bonmot” betrachten bzw. degradieren will,dann ist das ja vielleicht auch ein nettes Witzelein für Omas und Hühner.

      Ich hoffe allerdings,daß dieses Bekenntnis wider die allgemeine subalterne,vorausschauend unterwürfige,den Deutschen eingebläute Leisetreterei abgerichteter Dienstboten,ernstgemeint ist und wenigstens schon mal theoretisch als Leitbild angestrebt wird.

      Möge die Praxis dementsprechend sein!

  10. h.schmelz sagt:

    “Auf Betteltour. Ein Mann stemmt sich verzweifelt gegen den Untergang”

    fast wie die bild zeitung schreibt im spiegel herr ACHTUNG ADEL “jesko zu dohna” über eugen-andreas wahler im speziellen und den deutschen galoppsport im generellen. hört hört. nach dem manager magazin gleich noch so ein sittengemälde. aber da es aus dem selben haus stammt, wird man das thema gerne nochmal mit anderen beilagen serviert haben. im großen und ganzen nicht falsch, und die berichterstattung erlebt einen flotten höhepunkt bei der schilderung des vergeblichen besuchs der beiden männer wahler und darboven in quatar vor jahr und tag. den teil mit der nationalhymne hätte ich gerne beigesteuert, wie so manches. um das gericht noch schmackhafter zu machen, würziger und kroßer. aber immerhin, der ritter von der traurigen gestalt macht sich durchaus passend in dem stilleben.

    • Theo Epping sagt:

      Lieber h.schmelz
      Die Spendenaktion für die Hinterbliebenen des Anthony Deau
      eine Betteltour zu nennen ist für mich, gelinde gesagt, noch geschmackloser,
      als für sie die Aktion.

      Sollte ich Ihre Worte in den falschen Hals bekommen haben,
      dann waren sie zumindest ungeschickt gewählt,
      in Anbetracht des aktuellen Themas.

  11. Karola Bady sagt:

    Lieber Herr Epping. Der Bericht handelt von der Betteltour der Rennsportpromis in Quatar allgemein für die Sache. Hier ging es nicht um Anthony Deau. Hätte nicht gedacht, dass ich mal für hschmelz übersetzen muss

    • Theo Epping sagt:

      Ich muss zugeben, mein Mütchen war nach der Einleitung auf Sturm gebürstet. Der folgende Text ist da untergegangen.
      Entschuldigung, mein Fehler!

  12. Karola Bady sagt:

    Macht doch nix. Dafür weiß der Herr aus HH nicht, dass die Zeitschriften zwar im selben Haus gemacht werden, aber die Redaktionen wahrlich keine Texte absprechen oder gar gemeinsam an Themen sitzen. Eher in Konkurrenz stehen, wer ein Thema zuerst hat. Alles andere sind Verschwörungstheorien von Krawallbrüdern

  13. h.schmelz sagt:

    die tour nach quatar war recht eigentlich der höhepunkt im wirken von eugen-andreas und albert, wobei dem eine machtvolle vorbereitung in hamburg voraus ging. beim derby hatte man teppiche aufgeboten für die herren aus dem morgenland und allerlei anderen firlefanz inclusive dem abspielen der nationalhymne, einem schier endlosen gequacke und gezirpe und gedudele, das einem die ohren abfielen. ein anderer höhepunkt war die reitvorführung in alberts reithalle durch die tochter von eugen-andreas während der derby woche, wobei die tochter bestimmt alles richtig gemacht hat, hingegen vater eugen-andreas als gestrenger lehrhherr in der mitte stand und lauthals dirigierte und belehrte und korrigierte, daß es eine art hatte, die nicht wenigen zuschauern und hörern das gruseln lehrte. ein salbadernder schnösel, ein näselnder hanswurst. die allerbeste pointe in diesem nunmehr langjährigen schauspiel der beiden männer ist jedoch der kontrast von wirklichkeit und folklore – 110% hanseatisch als selbstverliebte und selbstverliehene attitüde, jedoch der eine aus darmstadt und der andere aus medingen. vornehm geht die welt zugrunde, oder achte darauf – wenn du hinter eugen-andreas hergehst – daß du nicht ausgleitest.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Wir schien ja alles schon immer sehr lustig beim Rsport,außer leider das Leben der eingeparkten,manchmal aber einzig rennenden Rennsportler.

  14. Karola Bady sagt:

    Klingt mir eher wie Eifersucht oder Aufmerksamkeitsdefizit bei hschmelz. Hätte er eine talentierte Tochter, würde er vielleicht auch gefragt werden wollen, ob er sie zeigt? Die Katari finden Pferde sicher interessant, dass sie aber an Showvorführungen Interesse haben, die einer Dressur-Trainingsstunde gleichen, würde ich bezweifeln. Obwohl: im Landgestüt Warendorf gibt es auch Kontakte nach Katar, mit schlimmer Konsequenz…

  15. h.schmelz sagt:

    “Die Frage aller Fragen: Wer war denn alles auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn? Hier die Social-Influencer @milenalesecret, @alexacarolinthiele und @catharinazeitner”

    eine frage von betörender schlichtheit, gefunden auf der neuen heimatseite des hrc. unter einem photo, welches die drei grazien zeigt. gott wie schön! hrc goes future, but unfortunately the future is already past, gell. auch herr linde macht sich so seine gedanken, was alles besser werden muß und der junge vorstand, der schon tüchtig umstriebig ist und überhaupt. daß spiegel und mm sich des themas annehmen liegt aber mehr an den kommödiantischen aspekten der diversen darsteller als an neuer wichtigkeit des sports. eugen-andreas hat das wahrscheinlich gar nicht mitbekommen in medingen bei kaffee und bienenstich.

    • Theo Epping sagt:

      Eine Frage und zwar unabhängig von Sympathie und dem Gegenteil.
      Wie überlebensfähig ist der HRC ohne solche Kaffee – Geldsäcke und ähnliche
      Witzfiguren?
      Siehe aktuell Bremen, Dortmund knabbert auch wohl schon am Hungertuch,
      Neuss nicht zu vergessen u.s.w.

  16. h.schmelz sagt:

    das ist eine gute frage, besonders nach der art der zuwendung. wer zahlt was und wieviel? was zahlt herr darboven wirklich? gibt es kompensationsgeschäfte? wie bewertet man den werbewert für seinen kaffee? was zahlt die stadt, früher immerhin € 400.000 p.a.. wie kommt es, daß baden racing € 500.000 verbraten hat und geld vom sport haben will? was wird aus der tribüne in baden baden, wer übernimmt die in zukunft? wer hat frankfurt verkommen lassen? wer hat in bremen alles verjuxt? wieso funktioniert hannover so erstaunlich gut? eine menge fragen.

    • Theo Epping sagt:

      Vielleicht fehlt es nicht nur an solventen,
      sondern auch an berufenen Führungskräften?
      Deren Motto nicht – ein bisschen Spaß und Publicity,
      plus ein Säckchen voll Reibach lautet.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Die Dinge enden wie sie angefangen haben und die Lebenszykluskurve neigt sich hier halt dem Ende zu.
        Da wird man dann wohl endlich etwas Neues erschaffen müssen.
        Nichts ist ewig.In diesem Fall ein Trost.

      • h.schmelz sagt:

        es gibt unendlich viele gründe für den abstieg, die alle bekannt sind und diskutiert hin und her ohne ende. wichtig erscheint mir die dezentrale strategie, also die fehlende abstimmung der veranstaltungen. jeder macht, was er will, und am ende veranstalten mehrere an ostern, und es gibt keine reiter, die gut genug sind, diese veranstaltung zu bespielen. in england geht das mit knapp 100 reitern, verteilt auf 4 plätze, so gerade eben. bei uns sind zwei fast schon zuviel. aber jeder rv ist sich selbst der nächste, jeder hat seine verbindungen zu den örtlichen sponsoren, und das föderale system läßt kaum etwas anderes zu. ich habe erlebt, wie verbissen die rv resp. die bgg um gelder kämpft, jeder braucht jede mark, und was der eine braucht, fehlt dem anderen. nrw hat sechs bahnen, von denen zwei platt sind – mühlheim und neuss. dortmund und krefeld sind kritisch, und nur düsseldorf und köln haben sowas wie eine daseinsberechtigung. aber alle sind eingetragene vereine, und keine zentrale kann sie zumachen oder zu sinnvollerer terminierung zwingen. oder hoppegarten oder münchen, die machen ihre eigene welt, egal was es kostet. und der mann in hannover, herr baum, der auch macht, was er will, aber immerhin die hecken ordentlich schneidet und beste besucherzahlen hat, weil hannover traditionell gerne zum rennen geht und er die örtliche wirtschaft einbindet. hilfst du mir, helf ich dir.

        • h.schmelz sagt:

          in hamburg speziell hat der hrc schon lange seinen eigenen untergang befeuert, und das kam so; nämlich, sogar der nette herr franz-günther v.gärtner, der so viel gutes geld in den verein geschmissen hat, hatte ein sehr gestörtes verhältnis zum sozialdemokratischen umfeld in der stadt, u.a. auch zum ndr, den er gerne als rotfunk bezeichnete, der nette herr gärtner. und also wollte er nix mit jobst ploog zu tun haben, dem mann an der spitze des ndr, und so ging die lust des funks an ordentlicher berichterstattung wie zu zeiten vom kugelblitz vom rothenbaum fritz klein peu a peu perdu. das wurde später bitter bereut, und heute ist schluß mit lustig. wie auch die nachfolger von v.gärtner ausgiebig das konservative millieu darstellen, mit minelle und hut in den gedeckten farben des waldes. die heute aufdringlich zur schau gestellte publikumsnähe ist ein schmarrn; als die nunmehr endlich ausgelutschte air berlin noch sponsor war, gab es ein prunkzelt an der innenbahn, wo sich die beiden herren wahler und darboven fast ausschließlich zur zelebration von siegern aufhielten und sekt schlürften. den rest des festplatzes kannten die überhaupt nicht. und nun ist die zahnpasta aus der tube, und illona vollmers muß stets aufs neue schlechte zahlen präsentieren.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            “..gab es ein prunkzelt an der innenbahn, wo sich die beiden herren wahler und darboven fast ausschließlich zur zelebration von siegern aufhielten und sekt schlürften…”

            Kurz:

            Spießers großer Traum vom eigenen Sieg-Reichtum.
            (sitzend erkämpft via eingekaufter Vertretung)

          • Theo Epping sagt:

            Unter Brieftaubenzüchtern heißt es:
            “Kannst Du dein Geld nicht sehen liegen,
            kauf Dir Tauben, dann lernt es Fliegen!”

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Wo blieben all die schönen Pferde,fände ich ja nach wie vor die wichtigere Frage um zur Ursache des Verfalls vorzustossen.

      • Karola Bady sagt:

        Die haben dann nur noch ihre Trainingsbahnen für die Zuchtauslese, Rennen ohne zu zocken. Wie lange wird das gehen? Frau Limmer, das werden dann alles Freizeitpferde

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Meine Frage bezog sich auf die Vergangenheit und vor allem darauf,daß der Umgang mit den Pferden die Grundeinstellung offenbart,die auch alles andere betrifft-bis hin zur Materie-die man eben auch entsprechend ausschöpft.
          Die Konsumphilosophie des egozentrisch-egoistischen Verbrauchers.

          • Karola Bady sagt:

            Da bin ich eher vorsichtig, wenn es um eine Vergangenheit geht, die ich nur aus Beschreibungen anderer kennen kann. Oft sind Erinnerungen geschönt und so entsteht ein Mythos, dass früher alles besser war. Sie zitieren doch gern aus der Bibel, deren erste Bücher ca. 70 Jahre nach Jesus aufgeschrieben wurden. Wieviel Wahrheit ist da wohl noch drin?

          • Theo Epping sagt:

            Die Bibel ist doch kein Geschichtsbuch,
            sondern ein Geschichtenbuch.
            Ganz sicher in die eine oder andere Richtung
            passend gemacht. Genau wie viele Bilanzen und Statistiken.

          • Karola Bady sagt:

            Für viele Menschen ist die Bibel Gesetzbuch. Stimmt, Statistik ist auch beweislastig

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Liebe Frau Bady,

            leider verstanden Sie wiederholt nicht,was ich sagen wollte mit meinem Kommentar vom 15.10./20.11h.

            Ich nehme die Schuld natürlich auf mich,denn offenbar drückte ich mich mißverständlich aus.

            Und zu Ihrer, sich wohl auf meinen Erklärungsversuch “Vergangenheit” beziehender, Bibelerwähnung:

            Ob die Bibel Recht hat oder nicht, wird sich vielleicht irgendwann zeigen.Dass es bis vor nicht allzu langer Zeit verboten war ,in dieser zu lesen,deutet eher daraufhin,daß zumindest diejenigen, die sich hier das Nutzungs-und Deutungsmonopol sichern wollten,wohl eher nicht an ein harmloses “Geschichtenbuch”glaubten.

            Und ein letzter Versuch mich Ihnen gegenüber verständlich zu machen:

            Der Umgang mit-z.B.Pferden-die man “besitzt” offenbart meiner Meinung nach(sie kann natürlich falsch sein),bestens, welche Einstellung man grundsätzlich auch zu allen anderen Besitztümern hat.

            Die Materie reagiert mitunter entsprechend ihrer Schwingung und vor allem wenn man Geld für Reparaturen hat, langsamer auf Mißhandlung,aber sie reagiert entsprechend…wie man hier erläutert bekommt.
            Es hat schon seine Gründe,wenn die Tribünen vermorschen.

            Gott schläft in den Steinen,
            Gott atmet in den Pflanzen,
            Gott träumt in den Tieren
            und Gott erwacht im Menschen.

            Es gibt Früh-und Spätaufsteher.

  17. Karola Bady sagt:

    Dann mal los, lassen Sie sich aufstellen und wählen! Zeit ist doch kein Problem. Dann sind Sie auch bei freiem Eintritt in der Hansestadt in Horn dabei :-?

  18. h.schmelz sagt:

    “Für alle, die jetzt nicht mehr klarsehen, empfehlen wir 1, Korinther Dreizehn.”

    h.d.hüsch

    • Theo Epping sagt:

      Soll das heißen, “die” Liebe gibt es nicht?
      Oder einfach nur: “Hört auf zu schwafeln?”
      Ich habe da noch eine Möglichkeit: Beides

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Das soll heißen,Theo Epping,daß alles letztendlich nichts ist ohne Liebe.Es bleibt eine kalte,leere Hülle.

        Ersatzweise kann man diese noch mit Sentimentalitäten ausstatten, sozusagen mit dicken Make-up Schichten versehen bis hin zu den beliebten Operationen, die dann die Bildnisse des Dorian Gray -besonders bei Tageslicht-so richtig zur Geltung bringen.

        Und da man die echte Liebe nicht kaufen kann, ist man als Materialist nun mal gezwungen sich die unechte kaufen zu müssen und allerlei geistige Getränke und sonstige Latwergen hier ebenfalls in Anspruch nehmen zu müssen,um die Illusionen wenigstens ein paar Minuten festhalten zu können.Prösterchen!

        Und was für Erscheinungen sich daraus entwickeln, ist ja nun sehr hübsch an den hier so gerne zitierten Örtlichkeiten und Höhepunkten des rennsportlichen Erlebens zu bewundern.
        Und wehe man darf nicht mitprosten, wie ich hier erst lernte(Fall Pudwill).Da ist man dann zutiefst geschockt.

        In jeglicher Hinsicht und Ausprägung eine der besten Bestätigungen des von hschmelz zitierten Bibelverses.

        Ich finde,daß die hier besonders von hschmelz beschriebenen Zustände des “Rennsports” eigentlich doch sehr bestätigen,daß tatsächlich gelten könnte:

        Sprüche 19:29 / LUT
        Den Spöttern sind Strafen bereitet, und Schläge auf der Narren Rücken.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Dem stimme ich vollumfänglich zu,hschmelz.

      Ich hoffe -auch für Sie-Sie meinten es nicht ironisch,als offiziell der Härteselektion jugendlicher Lebewesen Verpflichteter.

      Man muß natürlich demjenigen,der unter diesem.laut Bibel-ultimativen- Mangel leidet, es vielleicht noch nicht mal bemerken kann-zugestehen,daß er Ihre hier zitierte Bibelstelle eben deshalb gar nicht verstehen kann.

      Der Mangel an Liebe bzw. die Lieblosigkeit dürfte sich auf alles beziehen,mit dem der Lieblose in Kontakt kommt, doch kann sie sich u.a. besonders an den Pferden austoben,da diese fatalerweise stumm bleiben.So wie auch viele unterjochte und entmutigte Menschen(kinder),die nicht (mehr)die Kraft haben sich für ihre Rechte einzusetzen und denen es von vorneherein abtrainiert wurde dieses zu tun.

      Je früher die Programmierung zu mangelnder Selbstliebe und Unterwürfigkeit beginnt,desto erfolgversprechender für die Nutznießer,die sich dann über die Frühreife des bedingungslosen Gehorsams erfreuen dürfen.

      Das wichtigste Zwangs-und Kontrollmittel für Versklavung,welches seine Krönung erreicht,wenn der so Versklavte es nicht nur nicht bemerkt,sondern sogar noch selber begrüßt.

      Und genau das wird dann “nach unten” weitergegeben.

  19. h.schmelz sagt:

    der fall Rapido verschwindet rapide aus dem fokus, denn immer neues drängt sich nach vorne auf die rampe. das muß nicht sein. denn siehe, auch alte geschichten haben ihren ganz eigenen reiz, zumal, wenn sie bereits passiert sind. nehmen wir mal die doppelrennbahn in horn, die als rüstigen chimäre seit gut 10 jahren durch das weichbild des sports gallopiert, oft und begeistert von den männern darboven und wahler angespannt, wenn ansonsten nix erfreuliches zu vermelden war. also fast immer. wie die wurzel an der leine vor dem maul, schnapp schnapp. mal macht die bild zeitung mit, mal herr göntzsche in der welt oder seinem blatt, mal das abendblatt, oft gol. nur, das verblüffende, nix ist jemals passiert. wirklich, es stimmt, niemals auch nur der leiseste hauch von arbeit an der sache, außer einem uralten architektenentwurf, den herr herz in auftrag gegeben hat vor jahr und tag. dann waren vor ewig langen zeiten herr woeste und herr tiedtge in hamburg, bei herrn herz, um hinterher verblüfft festzustellen, daß der nicht nur geld geben sollte, sondern auch mitreden wollte, dieser schelm. und das war es dann auch gleich wieder. mit der zusammenarbeit mit den trabern, die sich die männer darboven und wahler bereits festlich ausgemalt hatten, allerdings als köche, während die doofen traber kellner die zeche zahlen sollten.

    der stets wache herr epping fragt besorgt, ob die probleme des sports auch was mit dem personal zu tun haben. aber wo, herr epping. wie kommen sie denn darauf? das personal des sports ist einfach nur tagträumerisch und wundergläubig. fragen sie mal die katholiken!

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Lieber hschmelz,

      der Fall Rapido,das heißt das Pferd Rapido,ist für mich überhaupt nicht vergessen.Ich finde,daß dieser Fall wirklich sehr interessant ist.Aus mehreren Gründen.
      Die materielle Vermorschung ,die Sie beschreiben,nebst Lethargie der Verantwortlichen,weist doch eigentlich nur darauf hin,daß hier dringender Revitalisierungsbedarf in jeglicher Hinsicht bestehen dürfte.

      Mit alten Methoden und uralten Ansichten wird man sich wohl kaum der Zukunft stellen können.

      Vielleicht macht “der Rennsport” mal eine Ausschreibung für Erneuerungsvorschläge.

      Mein Vorschlag wäre,den “Rennsport” zu einer sportlichen Veranstaltung zu machen,bei der man sich-vor allem auch den rennenden Sportlern gegenüber-sportlich verhält.

      Aktuell ist der Rennsport-nicht nur für mich übrigens-die perfekte Darstellung von Sklaverei und ihren sich dort stölzlich präsentierenden Nutznießern.

      Die Wetterei ist hier eigentlich völlig neutral und die von Ihnen hier zur Kenntnis gebrachte Idee,daß die rennenden Rennsportler prozentual an den Wettprofiten beteiligt werden ein grandioser Schritt in die Neuzeit und sehr zu begrüßen.Auch marketingtechnisch.

    • Theo Epping sagt:

      Der Vergleich mit den Katholiken hinkt ein wenig bis sehr,
      die sind doch mit ihrer Show schon über 2000 Jahre erfolgreich auf Tournee.
      Vielleicht hätte man statt eines Bundespäsidenten aD,
      einen Kardinal oder so nehmen sollen.

  20. h.schmelz sagt:

    na ja, herr epping, die wundergläubigkeit und das tagträumerische haben diese beiden fraktionen doch eindeutig gemeinsam. ich sehe was, was du nicht siehst, hu hu! oder zara durcheinander, die wußte, es werde mal ein wunder geschehen. also wird gebetet, was das zeug hält, aber es hilft natürlich nix, trotz amullet und rosenkranz und energiesteinen und anderem obskurem firlefanz. aber das publikum dürstet danach, da haben sie durchaus recht, jedoch der erfolg der letzten 2.000 jahre wirft kein gutes licht auf die kirche und den glauben, sondern ein schlechtes auf das publikum, welches diesen hokuspokus glaubt. statt der wissensschaft. aber wie es richtig heißt – wer nichts weiß, muß was glauben

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Mephistopheles
      Daran erkenn’ ich den gelehrten Herrn!
      Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern,
      Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar,
      Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr,
      Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht,
      Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.

    • Theo Epping sagt:

      Sag ich doch, nur anders. Die haben es sich mit mir gründlich verdorben. Was nicht heißt, dass ich nicht auch gefühlsduselig sein kann.

  21. h.schmelz sagt:

    “With or without religion, good people can behave well and bad people can do evil; but for good people to do evil—that takes religion.”

    steven weinberg

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Meinen Sie die Religion im Sinne von “Glaube an Gott,Götter,etwas Höheres und dem Verstand nicht Begreifliches” oder im Sinne von “Kirche”-gar noch Vatikankirche?

      Letztere ist doch höchst materialistisch und dass man diese “Heiligkeit” mit allerlei seltsamen sentimentalischen Mystifizierungen versieht-auf dass die wahre Absicht dem Gutgläubigen verschleiert werde-dieses dürfte doch einem Rennsportler nun wirklich nachvollziehbar sein.

      Die einen “lieben” Gott,die anderen “Pferde”.

  22. Karola Bady sagt:

    Religion als Rechtfertigung jedenfalls nicht. Ganz egal wo, ich habe nie oder nur ganz selten eine Kirche gesehen, die sich bescheiden geschmückt hat. Besonders bitter fand ich es in St. Petersburg oder in Brasilien. In Russland alles überzogen mit Gold und Edelsteinen, eine Gasse weiter bröckelte überall von den Fassaden der Putz, alles gammelte. Symbolisch wie in Brasilien: die Menschen leben in der Farvela in der größten Armut, aber eine Gasse weiter stellt die Kirche den Reichtum aus. Dass es da nicht schon Revolten gegeben hat und die Kirche abgeschafft wurde, zeugt davon, dass der Mensch sich vielleicht zu oft in sein Schicksal ergibt? Wenn dann Religion noch als Grund dafür herhalten kann, ob jemand ein guter oder böser Mensch ist, kann man eigentlich nicht mehr an die Existenz eines “Gottes” glauben. Außerdem gibt es vier, fünf Religionen, die keinen Gott verehren, und dass es sich die Christen auf die Fahnen geschrieben haben, in Kreuzzügen die Heilige Stadt zu erobern, spricht ja nun auch nicht gerade dafür, alles unwidersprochen hinzunehmen. Gäbe es einen so allmächtigen Gott, wie die Kirche ihn propagiert, müsste der sich langsam fragen, wieso er all dieses Unrecht zulässt und damit im Grunde arbeitslos wird. Alles Mensch gemacht? Wo wohnt Gott? Hinter dem Mond ganz weit draußen? Unendlich weit…

    Kirche und Religion sind dafür da, die Menschen klein zu halten, sie zu führen. Wer nicht schreiben und lesen konnte, musste alles glauben, bis zu Luthers Zeiten. Der hat aber erst einmal tüchtig die Kräuterfrauen (Konkurrenz) angeklagt und zu Hexen ausgerufen. Keiner ist so schlecht wie sein Ruf, keiner so gut wie sein Nachruf…

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Wer schreiben und lesen kann, muß zwar nicht alles glauben,kann es aber und dabei sogar noch alles falsch verstehen.

      Was man nicht in sich selber besitzt und erkennt,wird man schwerlich im Aussen erkennen können.

      Und dass Worte überhaupt nicht verstanden werden können oder- wollen, oder paradox interpretiert werden,dass ist ja nun zuletzt hier an Ort und Stelle nicht mehr zu übersehen.

      Warum sollten die “Kirchenfürsten” hier eine Ausnahme sein.
      Sie beherzigten halt vor allem und vor allem für die ihre Schäfchen:

      Ora et labora

      Was hier aber,im nicht-sakralen Rennsportblog- sehr deutlich erkennbar ist,das ist die Hauptprämisse:

      Sprechen Sie bloß nicht….

      über Pferde!

  23. Karola Bady sagt:

    Entschuldigung, ich hatte ganz verdrängt, dass Sie die Einzige sind, die alles immer richtig deutet. Wobei, Sie zeigen hier doch immer öfter Schwächen, um nicht zu sagen, deftige Fehlinterpretationen, falsche Einschätzungen anderer. Tja..

  24. Eva Maria Limmer sagt:

    Was mich betrifft: Völlig richtig.

    Denn ich dachte doch tatsächlich,daß es hier,wenigstens peripher,auch um Pferde gehen könnte.

    Das war ganz sicher eine eklatante Fehlinterpretation.

  25. h.schmelz sagt:

    in ascot ist heute champions day mit jede menge sturm und regen. da kann es sehr ungemütlich werden, weil es sowieso schon so furchtbar zieht in der tribüne. immerhin kommen mit Cracksman und Ribchester und Barney Roy und Highland Reel einige sehr gute pferde an den start. ich drücke Quiet Reflection im sprint die daumen. eigentlich drücke ich dem reiter, martin harley, die daumen. alte verbundenheit, wunderglauben, talisman und bock drauf.

    • Theo Epping sagt:

      Hat es was gebracht zu drücken?

      • h.schmelz sagt:

        na ja, ich habe ja nur virtuell gedrückt, aber es war eine nummer zu groß. dafür hat Cracksman mit der halben bahn die champion stakes gewonnen, im stil von Harbinger an gleicher stelle, was einiges heißt. Cracksman hat john gosden wie immer sehr vorsichtig behandelt, und jetzt geht die saat auf. echter bomber, konnte man schon im derby und irish derby sehen, als er jeweils etwas eingeklemmt war. hoffentlich geht es nächstes jahr so weiter.

  26. Karola Bady sagt:

    Das gehört zur Fehlinterpretation: es geht hier um Jockeys, Besitzer, Trainer, Personal, Zuschauer. Um Pferde doch wohl am wenigsten

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Ich glaube die Reihenfolge stimmt hier nicht und vor allem wurden die Spitzenreiter vergessen:

      Geltungssucht und das Suchtmittel Geld.

      • Theo Epping sagt:

        Was sind Sie doch wieder schafsinnig.

        • Eva Maria Limmer sagt:

          Und Sie,wie gewohnt, so schafsichtig,Sie Tünnes.

          • Theo Epping sagt:

            Er hat schon seinen Grund, der Buchstabe r!
            Doch Frau Limmer, wie immer, begreift es nimmer, ihr Stumpfsinn wird noch schlimmer.
            Nicht schön, aber selbstgemacht.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Wenn er es nicht in Prosa kann,
            dann fängt der Depp zu reimen an;
            obzwar er sehr ums Wort gerungen,
            schon wieder ist ihm nichts gelungen!

            Es rät dem Toren der Prophet:
            Oh Depping bleib bei deiner Leiste,
            versuch dich nicht noch als Poet,
            denn leider fehlt`s an Witz dem Geiste.

          • Theo Epping sagt:

            Und ob mir was gelungen ist,
            wie gesagt: Die Limmer merkt’s nimmer.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Des Toren Stolz soll niemand ihm verwehren,
            er ist wie Holz und kann kein Wort gebären.
            Doch kann er durchaus Gutes leisten,
            Als Holzscheit unter Seinesgleichen,
            So kommt auch er dann zur Erleuchtung,
            durch Feuer und Totalentfeuchtung.

          • Theo Epping sagt:

            Und wenn die Limmer nimmer kann, dann fängt auch die zum reimen an.

  27. Karola Bady sagt:

    Das Thema hier lautet aber gerade exakt: Hilfe für die Familie von Anthony Deau.

  28. Karola Bady sagt:

    Themenliste ganz oben: was steht da, bitte, aktuell?

  29. h.schmelz sagt:

    da steht:

    “Die Konsequenzen aus dem Fall Rapido”

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Und diese Konsequenzen werden sich ja-nicht nur formal juristisch ,sondern auch konkret auf das Schenkungsgut Rapido selbst, noch zeigen.

      Dank der Offenheit seines neuen Standortes, dürfte man ja hier noch einiges an Erkenntnis erlangen,auch-wie der Verschenker damit umgehen könnte,daß sein aus Schonungsgründen verschenktes Gut,plötzlich bei bester Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist.

      Eigentlich müßte das auch vor allem den Tierarzt interessieren,der das Gegenteil diagnostizierte.

      Oder eben nicht.

      Nicht nur dann sollte “der Fall Rapido” Anlaß sein,über das “Verschenken” von gesundheitlich angeschlagenen Jungpferden in, vermeintlich oder tatsächlich, liebe, gute,aber “rennunsportliche”-Hände nachzudenken bzw.wie dieses so zu bewerkstelligen sein könnte ,daß hier tatsächlich jemand gefunden wird,der für das ganze weitere Leben eines für seine Rennsportler unbrauchbar gewordenen “Renn”pferdes, jahrzehntelang ! selbstlos und fachgerecht aufzukommen willens und in der Lage ist.

      Also alles das,wozu sich der Vorbesitzer erwiesenermaßen nicht in der Lage sah.

      Alleine der Ausschluß von sog.”Rennen” ist ja nun wirklich nicht die Gewähr für ein erfreuliches Pferdeleben.

      Ein Besuch bei Pferdehändlern,Gnadenhöfen und diversen “Freizeithaltungen” wäre hier sicherlich durchaus informativ.

      Eigentlich müßte man das zwingend für seine Mitglieder vorschreiben-in den Vereinsstatuten des “Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen”.

    • Karola Bady sagt:

      Themenliste ist nicht Überschrift, Sie ANWALT

  30. h.schmelz sagt:

    eine hose ist eine dose ist eine rose. frau karola b. ist alles zusammen, und noch etwas mehr. wundervoll.

  31. h.schmelz sagt:

    aber zurück zu den schnellen pferden gestern in ascot. der tag wirkt von jeher wie eine retourkutsche der engländer gegen den arc, gegen den sie aber nicht anstinken können. also macht man ein 2.000 meter rennen draus, kommt aber dabei den irish champion stakes ins gehäge, die die nämlichen pferde ansprechen. der arc über 2.400 meter ist und bleibt das gras rennen der welt über diese distanz und als jahrgangsvergleich dreijährige und ältere. da beißt keine maus den faden ab. in ascot ist es zudem um diese jahreszeit jahreszeitlich frisch, was auch die pferde merken. es bläst der wind, und es regnet auch mal. der boden ist klebrig und zieht. aber der kalender muß vollgemacht werden vor dem breeders cup und melbourne und hong kong, und dann geht ja auch in amerika schon bald die dreijährigen saison an und dubai steht vor der tür. vorwärts immer, stillstand nimmer. früher gab es bei uns winterpause, bis diese schrecklichen sandbahnrennen erfunden wurden, die so fürchterliche bilder liefern, bei denen man mit mensch und tier mitleidet, sogar am fernseh, dem heimatlichen. hoch spritzt der dreck, das geld ist weg.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      So ein harrrter Sport, wie der aktive Rennsport, erfordert eben Härte und ist nicht für verweichlichte Geschöpfe gedacht.

      Herrliche Härte aus der dann das wahrhaft Edle sich herauskristallisiert,welches sich in höchster Vollendung im aktiven Rennsportler inkarniert als die Krönung rennsportlicher Schöpfung in Exterieur wie Interieur und deshalb auch vertreten in allen namhaften Hochglanzmagazinen und dort in anmutigster Gestaltwerdung zu bewundern.

    • Theo Epping sagt:

      Was denken Sie h.schmelz, warum hat die Schlange wohl die Eva und nicht den Adam verführt? Vielleicht weil die nicht das Format von unserer Hochgeschätzten Eva Maria hatte?

      • h.schmelz sagt:

        ich habe keine wirkliche ahnung von den biblischen geschichten. ein wenig gebrüder grimm, karl may, karl kraus und fix&foxi muß reichen. die sportwelt habe ich bereits vor mehr als zehn jahren abbestellt. seitdem lebe ich sparsamer und umweltschonender. sie verstehen, weniger abfall und so. wenn ich heute geschichten lesen will, greife ich zur handbibliothek, abteilung rennsport, unterteilt in damals und heute und englisch und amerikanisch. sehr unterhaltsam und nicht so ostentativ religiös, und wenn doch, dann ironisierend. das fehlt dem religiösem meistens, eigentlich immer. da geht es streng zu, oder monströs, oder gewaltbereit, oder abstrus. aber nicht ironisch. höchstens albern. aber das reicht mir nicht.

        • h.schmelz sagt:

          ein schönes buch hat bill nack geschrieben, über Secretariat. vielleicht das beste rennpferd aller zeiten, und bestimmt eines der besten bücher über den sport. bill nack wußte, wovon er schrieb, weil er das pferd fast täglich besuchte und die damatis personae alle gut kannte. trainer lucien lorin und reiter ron turcotte, beide kanadier, und eddy sweat, seinen pfleger. zur einstimmung kann man ein video sehen, ein interview mit ihm:

          https://www.youtube.com/watch?v=uJKWXvc7xko

          • h.schmelz sagt:

            lucien laurin natürlich

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Lieber hschmelz,

            ich sah es gerade bis minute 1:47 und muß sagen,die Katholische Kirche kann da aber noch einiges lernen bzgl.Wundergeburten.

            Dass die arme Stute “collapste”,die man liebevoll in einen vermutlich recht bescheidenen Stall gesperrt hatte,ist bei der Ausstrahlung der vermeintlichen Geburtshelfer total verständlich.

            Ein wertvoller Beitrag,um den Märchenmythos “Rennsport durch Pferde”darstellen zu können.

            Das erklärt vermutlich auch,warum sich an den Haltungs-und Produktionsbedingungen bis heute kaum etwas geändert hat.

            Wer kam wohl als Erster auf die Idee eine Stute in einen unappetitlichen,in der Regel noch-winzigen-Koben zu sperren auf dass sie dort,wo sie freiwillig weder hingehen ,geschweige denn bleiben würde….gebären solle?

            Aber natürlich wären die riesigen Schultern des Neugeborenen ,nebst seines riesigen Herzens ohne die Hebammer niemals an den Start gekommen.

            Und es begab sich bei großér Kälte in einem kleinen Stall mit einem großen Himmelszeichen……..dass uns …..gesendet wurde.

          • Karola Bady sagt:

            Alte Männer erzählen von ihrem Hobby. Irgendwo geht ein Stern auf, ja. Ob eine Stute möchte, dass ihr so jemand “hilft”? Zur Geburt ziehen sie sich für gewöhnlich zurück. Ausser sie sind eingesperrt

          • Theo Epping sagt:

            Das mit dem Zurückziehen ist missverständlich.
            Die Stute verkriecht sich nicht zur Geburt,
            sie entfernt sich nur ein wenig von der Herde.
            Aber nie sehr weit und immer an einen Platz der im Notfall von der Herde verteidigt werden kann, Sie selbst ist ja beinahe wehrlos.
            Ich habe erlebt, dass uns Stuten nicht an eine fohlende Stute herangelassen haben, sie hatten einen Verteidigungsring um sie gebildet.
            Es war eine normale Geburt, also gab es keinen Grund das nicht zu akzeptieren.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Das ist ja mal ein interessanter hippologischer Beitrag von Herrn Theo Epping.Leider beschreibt er nicht,um was für eine Herde es sich hier handelt.

          • Theo Epping sagt:

            Na was schon?
            Limericks waren das. Was sonst?

  32. Karola Bady sagt:

    Wenn Dubai vor der Tür steht, einfach nicht aufmachen, und schön die Hose anbehalten, sonst gibt es wieder Brüche

  33. Karola Bady sagt:

    Ganz einfach, siehe oben:
    …ascot ist es zudem um diese jahreszeit jahreszeitlich frisch, was auch die pferde merken. es bläst der wind, und es regnet auch mal. der boden ist klebrig und zieht. aber der kalender muß vollgemacht werden vor dem breeders cup und melbourne und hong kong, und dann geht ja auch in amerika schon bald die dreijährigen saison an und dubai steht vor der tür. vorwärts immer, stillstand nimmer.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Es ist doch schön,daß endlich ein echter Rennsportler das Ungemach der Pferde erwähnt, die dort zusätzlich zu allen Härteprüfungen ggf. auch noch mit matschigem Boden und eisigen Regenschauern kämpfen müssen.

  34. Karola Bady sagt:

    Kalender vollmachen ist ja auch sehr poetisch

  35. Karola Bady sagt:

    Na, das klingt doch schon mal ganz anders, wenn es Fohlengeburten auch in einer Herde gab. Das war dann doch wohl nicht auf dem Lehrhof, oder? Ich habe immer noch diese unselige Geburt in Graditz aus dem MDR vor Augen, wo sich die Stute zwar Bekannten, aber eben doch Menschen ausgeliefert gefühlt haben muss, in so einer kleinen “Abfohlbox” (wie klein sind dann erst die normalen? 3 x3?). Menschen, die nach der Geburt dann noch unbedingt das Fohlen anfassen müssen und damit das zarte Band zerstören, das zwischen Fohlen und Stute entstehen sollte

    • Theo Epping sagt:

      Die Mindestgröße einer Pferdeboxe ist: Stockmaß mal 2 im qm
      Abfohlboxen sind üblicherweise und sicherheitshalber deutlich größer.
      Jedenfalls die in den mir bekannten Gestüten ist das so.
      Das zarte Band ist so zart gar nicht, ganz im Gegenteil, die Stuten können
      ganz schön rabiat werden, wenn sie ihr Fohlen bedroht glauben oder wenn es sich selber zu ungeschickt anstellt.
      Wenn sie mal eine Nabelinfektion oder eine Darmpechverhaltung, meist anatomisch bedingt bei den Hengstfohlen, erlebt haben, dann sehen sie die Störung eher als Hilfe oder doch wenigstens als begründete Vorsichtsmaßnahme.
      Ich habe viele Geburten in meinem Leben erlebt, egal ob es ein Welpe, ein Ferkel, ein Kalb, ein Fohlen oder ein Baby ist, es ist jedes mal ein unbeschreibliches Glücksgefühl, das zerstört man nicht ohne Grund.

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