Aufgaben des Direktoriums gem. Rennordnung

Auf allgemeinen Wunsch einer einzelnen Dame der Abschnitt A (Direktorium ) der Rennordnung in der Fassung von 2015.

1. Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. ist eine anerkannte
Züchtervereinigung auf dem Gebiet der Vollblutzucht im Sinne des § 2 Nr. 2 und §§
3 und 4 des Tierzuchtgesetzes vom 21.12.2006 und nach der Verordnung über
Zuchtorganisationen vom 29.04.2009.

2. Das Direktorium hat die deutsche Vollblutzucht zu fördern, im In- und Ausland zu vertreten und die Rennen, welche die von ihm anerkannten Rennvereine als
Leistungsprüfungen der Vollblutzucht veranstalten, zu beaufsichtigen. Ihm obliegt
die Aufsicht über den Totalisatorbetrieb im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.

3. Dazu erläßt die Mitgliederversammlung des Direktoriums die Rennordnung, in der für die Gebiete Zucht, Rennen und Wettbetrieb die Vorschriften und
Ausführungsbestimmungen niedergelegt, Pflichten und Rechte des Direktoriums
aufgezeigt, die Aufgaben für Rennleitung und Rechtsorgane bestimmt und Ordnungsmaßnahmen und Verfahrensordnung geregelt sind.

4. Die Rennordnung einschließlich der Richtlinien, Ausführungs- und Besonderen Bestimmungen und die in ihrem Rahmen ergangenen Entscheidungen sind
für jeden, der sich an der Vollblutzucht und am Rennbetrieb beteiligt, verbindlich.

5. Das Direktorium gibt den Wochenrennkalender und den Jahresrennkalender heraus. Die in der Rennordnung vorgeschriebenen Veröffentlichungen erfolgen im Wochenrennkalender.

6. Das Direktorium stellt die Legitimationskarten aus, die zum freien Eintritt
zu den dem Direktorium unterstellten Rennbahnen berechtigen, und erläßt hierzu
eine Ausgabeordnung.

7. Das Direktorium erteilt die Lizenzen für Trainer, Besitzertrainer, Berufsrennreiter und Amateurrennreiter sowie die Reiterlaubnis für Auszubildende.

8. Die Mitgliederversammlung des Direktoriums bestellt die Funktionäre
(Starter, Zielrichter, Ausgleicher) für die Rennbahnen, auf denen Rennen der Klasse
A veranstaltet werden. Es kann die Funktionäre auch für eine Bahn bestimmen, auf
der nur Rennen der Klasse B veranstaltet werden.

9. Die Mitgliederversammlung des Direktoriums bestellt auf die Dauer von
drei Kalenderjahren die Mitglieder der Ausschüsse und Kommissionen sowie des
Ordnungsausschusses, des Renngerichts, des Oberen Renngerichts und des
Schiedsgerichts außer den Vorsitzenden und bestimmt die Reihenfolge ihres Einsatzes.

10. Eine Entscheidung der im Rahmen der Rennordnung gebildeten Organe,
Gerichte und Ausschüsse wird mit Stimmenmehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorsitzenden maßgebend. Eine Entscheidung ist, soweit
nicht in der Rennordnung ein Rechtsmittel dagegen vorgesehen ist, endgültig.

11. Die Mitgliederversammlung des Direktoriums setzt die in der Rennordnung vorgesehenen Gebühren und Gelder fest und stellt sie in einer Kostenordnung
zusammen.

12. Das Direktorium ist die Verrechnungsstelle für den gesamten Rennbetrieb.
Hier werden für alle am Renn- und Zuchtbetrieb beteiligten Personen Konten unterhalten. Die Konten werden als Kontokorrentkonten geführt. Jeweils zum Ende eines
Kalenderquartals erfolgt ein Rechnungsabschluß. Die zu diesem Zeitpunkt entstandenen beiderseitigen Ansprüche werden dabei verrechnet. Einwendungen wegen
Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit eines Rechnungsabschlusses müssen innerhalb eines Monats nach Zugang schriftlich erhoben werden. Erfolgt keine Einwendung, gilt dies als Genehmigung. Sämtliche Zahlungen im Renn- und Zuchtbetrieb
sind über diese Konten abzuwickeln. Das Direktorium kann eine eigene Forderung
und eine Forderung eines Rennvereins aus dem Zucht-, Renn- und Trainingsbetrieb
sowie eine Forderung, die sich aus einem Schiedsspruch oder Schiedsvergleich des
Schiedsgerichts ergibt, ohne besondere Anweisung durch Umbuchung verrechnen.
Abtretungen von Rennpreisen, Züchterprämien, Trainerprozenten und Reitgeldern
kçnnen nur nach Verrechnung eventueller Debetsalden bzw. Rennbetriebskosten
vorgenommen werden. Um eine ordnungsgemäße Kontoführung zu gewährleisten,
ist jeder Kontoinhaber verpflichtet, Änderungen des Namens und seiner Anschrift
unverzüglich gegenüber dem Direktorium anzuzeigen. Der Gerichtsstand ist Kçln.
Das Direktorium übt bei der Abrechnung die Funktion einer eigennützigen Treuhand
im Verhältnis zu jedem einzelnen seiner Mitglieder aus, und zwar im Rahmen des
untereinander abzuwickelnden Geschäftsverkehrs auch gegenüber den jeweils anderen Mitgliedern, für die es ebenfalls als Treuhänder tätig wird. Dabei sind die Interessen der Mitglieder so auszuüben, dass diesen kein Nachteil entsteht und somit
auch der Fortbestand des Direktoriums gesichert ist. Die wirtschaftliche Verantwortung für den gesamten Rennbetrieb verbleibt beim jeweiligen Mitglied.

13. Die Mitglieder und Beauftragten des Direktoriums haben Zutritt zu allen
Rennbahnen.

14. Die Haftung des Direktoriums, seiner Organe sowie seiner Funktionäre ist
beschränkt auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

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34 Antworten auf Aufgaben des Direktoriums gem. Rennordnung

  1. Eva Maria Limmer sagt:

    “Auf allgemeinen Wunsch einer einzelnen Dame”

    Ist j.w.denn eine Dame,die einen “allgemeinen Wunsch”äußerste-also das Sprachrohr der Allgemeinheit?

    Ich dachte j.w.ist als “ein Herr” unterwegs?

    Aber heutzutage weiß man ja nie…..

  2. Eva Maria Limmer sagt:

    Lieber Blücher,

    Sie haben völlig recht:Das kleine Kürzel j.w.bat nicht,sondern forderte von Ihnen:

    j.w. sagt:
    28. August 2017 um 15:39
    werter blücher, setzen sie doch mal nr. 1 und nr.2 der “rennordnung” hier in ihren blog.

    Wo irrte ich denn noch?

  3. h.schmelz sagt:

    “Kampf ums Geld
    Die Rechnung ist simpel: Je mehr Geld in den Rennsport und zu den Vereinen fließt, desto mehr Rennen finden statt. (Foto: dpa)
    Es sollte fairer zugehen: Eine Gesetzesänderung versprach, dass die Steuern auf Buchmacherwetten zurück in den Galopprennsport fließen. Aber auf den Rennbahnen kommen die Millionen nicht an.
    Von Maximilian Länge
    Wer nach Iquitos will, hat es schwer. Er muss sich den Weg durch den Dschungel Perus schlagen, Straßen gibt es nicht, Iquitos ist die größte Stadt der Welt, die nicht auf dem Landweg zu erreichen ist. Wer auf Iquitos wetten will, hat es leichter. Der fünf Jahre alte Hengst gilt als Favorit beim Großen Preis von Baden am Sonntag auf der Rennbahn in Iffezheim. Er ist Titelverteidiger. Er ist Galopper des Jahres 2016. Er hat zuletzt den Dallmayr-Preis in München mit drei Längen Vorsprung gewonnen.
    Iquitos, ein Name mit Symbolkraft, der gut zur Situation im Pferderennsport passt. Denn verworren wie der Dschungel um die peruanische Stadt ist spätestens seit Juni 2012 – seit einer Novelle im Rennwett- und Lotteriegesetz – auch die Situation der Rennvereine und Pferdezüchter.
    Damals wurde den Rennvereinen durch eine Gesetzesänderung mehr Geld in Aussicht gestellt. Und: mehr Fairness. “Es war der politische Wille”, sagt Jan Antony Vogel, der Geschäftsführende Vorstand des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen (DVR), “dass alle Lager, die vom deutschen Pferderennsport profitieren, sich auch finanziell daran beteiligen.” Steuern bezahlen sollten nicht mehr nur die Vereine als Veranstalter der Rennen und des Wettgeschäfts am Ort, sondern auch diejenigen, die fernab der Rennbahnen Wetten vermitteln. Ihre Wetteinnahmen werden deshalb seit 2012 identisch besteuert, mit fünf Prozent. Von den Einnahmen, so ist es festgeschrieben, fließen 96 Prozent zurück an die Rennvereine, zweckgebunden zur Förderung der Vollblutzucht, die die Grundlage ist für den Sport. So steht es im Rennwett- und Lotteriegesetz (RWLG).
    Wenn also Iquitos am 3. September beim Hauptrennen der Großen Woche an den Start geht, werden an der Bahn viele Menschen mit Tippscheinen stehen. Und es werden überall auf der Welt Menschen an Computern oder Smartphones bei Online-Anbietern wetten. Beides sollte den Rennvereinen Geld in die Kassen spülen. Eigentlich.
    “Es wäre fair, wenn das Geld bei uns landet”, sagt Jutta Hofmeister, die Geschäftsführerin von Baden Racing, “die Buchmacher haben keine Veranstaltungskosten, sie müssen ja keine Rennen organisieren.” Doch bei Baden Racing, dem Veranstalter der Großen Woche, kommen nach eigenen Schätzungen rund 250 000 Euro jährlich zu wenig an. Der Grund: Steuern von Buchmachern mit Sitz im Ausland, die aus Wetten auf inländische Rennen generiert werden, werden bei der Bundesfinanzverwaltung in Frankfurt nicht als Rennwettsteuer erkannt. Stattdessen landen sie im großen Pool der Sportwettsteuern, in den unter anderem auch Steuern auf Fußballwetten fließen. Von dort fließen sie: in die Haushalte der Bundesländer. Statt, wie vorgesehen, zu den Rennvereinen.
    Und um nun das ganze Ausmaß des Problems zu begreifen, muss man noch diese Zahl kennen: 80 bis 90 Prozent jener Buchmacher, bei denen auf deutsche Pferderennen gewettet werden kann, sitzen aus steuerlichen Gründen im Ausland. Die Neuregelung ist ein einziges Desaster.
    Was bleibt, sind die Geldsorgen der Rennvereine. Überall in Deutschland beklagen Veranstalter und Züchter sinkende Sponsorengelder und steigende Kosten. Immer mehr Menschen wetten online statt auf der Rennbahn. Hinzu kommen Fixkosten für die Instandhaltung der Renngelände und für die Pferdezucht. All dem sollte die Gesetzesänderung 2012 entgegenwirken. Andere Zuschüsse wurden daraufhin 2013 gestrichen: In NRW beispielsweise die eine Million Euro jährlich aus der Zusatzlotterie “Spiel 77″. Ein Verlustgeschäft.
    Was auch bleibt, ist die Frage, wer an der verkorksten Neuregulierung Schuld trägt. “Wir sahen es damals als selbstverständlich an, dass unter den Begriff Buchmacher die im In- und Ausland ansässigen Unternehmen fallen”, sagt Vogel: “Wir haben Gutachten anfertigen lassen, die die Gesetzesänderung als wirksam bestätigten.” Niemand habe darüber nachgedacht, dass der Buchmacher-Begriff nicht fürs Ausland gilt.
    Doch als sich die deutschen Rennvereine Ende Juni 2013 erstmals bei den für die Verteilung zuständigen Bundesländern nach dem eingesammelten Steuergeld erkundigten, wurde ihnen mitgeteilt, es sei keines vorhanden. Nur in Nordrhein-Westfalen wurden rund 3500 Euro pro Renntag ausbezahlt. Geld aus Steuerabgaben einiger Buchmacher mit Sitz in NRW. In allen anderen Bundesländern warten die Vereine seit vier Jahren vergeblich.
    Galoppverbands-Chef Vogel hätte sich gewünscht, “dass die Politik schneller reagiert”
    Die Buchmacher halten das Gesetz für eine “Fehlkonstruktion”, sagt Norman Albers, Vorstand beim Deutschen Buchmacher-Verband: “Unter Wahrung des Steuergeheimnisses ist es den Buchmachern mit Sitz im Ausland gar nicht möglich, Wetteinsätze nach Herkunft oder Sportart zu unterscheiden.” Dabei sei kein Buchmacher daran interessiert, dass das Steuergeld woanders lande als bei den Rennvereinen. Die simple Rechnung: Je mehr Geld in den Rennsport zurückfließt, desto mehr Rennen finden statt und desto mehr Wettangebot gibt es. “Das Geld soll im Kreislauf bleiben”, findet Albers.
    Im Bundesfinanzministerium (BMF) hält man das Ziel der Gesetzesänderung hingegen für erreicht. Sowohl die Buchmacher als auch die Rennvereine bezahlen jetzt ja ihre Steuern nach Vorschrift. Wo die Steuereinnahmen landen, sei hingegen Zuständigkeit des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), heißt es in einer Stellungnahme des BMF. Das BMEL wiederum verweist in einer separaten Stellungnahme auf das BMF als zuständiges Ministerium. Praktisch: So ist am Ende keiner zuständig.
    Der Galoppverbands-Chef Vogel hätte sich gewünscht, “dass die Politik schneller reagiert, als wir 2013 feststellten, dass die Steuereinnahmen nicht bei uns ankommen”. Die jetzige Auslegung widerspreche dem politischen Willen der Gesetzesänderung, sagt er. Und sie kostete die Rennvereine rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr – Geld, das endgültig verloren ist.

    Dass sich das ändert, fordern die Rennvereine nun seit vier Jahren von der Politik. Ihr Ziel: Buchmacherwetten auf Pferderennen in Deutschland müssten vor der Finanzverwaltung Buchmacherwetten bleiben, egal ob sie im Ausland oder Inland vermittelt wurden. Die zuständigen Ministerien kennen diese Forderung. Bei einem Fachgespräch im Mai 2016 erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im BMF, Michael Meister, dem Direktorium jedoch, dass eine Einbeziehung ausländischer Buchmacher in den Buchmacher-Begriff “nicht in Betracht gezogen werden” könne. Daraufhin schlug das DVR vor, das Gesetz um einen Satz zu erweitern, um die Gelder in die richtige Richtung zu leiten.
    Laut BMEL erfolgt derzeit eine Abfrage bei den Ländern, ob diese dem Vorschlag zustimmen können. Aber das hieße ja: Geld abgeben. “Einige Länder wollen nicht, dass ihre Haushalte angetastet werden”, sagt Vogel. Anderen Ländern sei der Verwaltungsaufwand zu hoch. “Im Nachhinein ist man schlauer”, sagt Vogel.
    Iquitos, Windstoß, zwei Engländer – der Große Preis von Baden am Sonntag verspricht Spannung
    “Das Geld würde uns wirklich gut tun”, sagt Jutta Hofmeister. Ihr Verein veranstaltet die im Schnitt am höchsten dotierten Rennen in Deutschland. Hofmeister glaubt, dass es noch Jahre dauern wird, bis eine Einigung erfolgt. Für sie sind die fehlenden Steuergelder allerdings nur ein “Mosaikstein” im Gefüge der Pferderennsport-Krise. “Die Vereine”, sagt sie, “haben ihr Schicksal teilweise selbst in der Hand.” Indem sie Medienpräsenz schaffen, indem sie den Renntag als Event stärken. In Baden-Baden scheint das zu funktionieren, 60 000 Zuschauer will Baden Racing diesmal über sechs Renntage verteilt an die Bahn nach Iffezheim locken. Mit Promis wie Daniela Katzenberger oder dem Bachelor aus der RTL-Castingshow, mit Motto-Tagen wie dem zur Jockey-Nachwuchsförderung, mit Hüpfburgen für Kinder, mit hübschen Kunststoffpferden vor dem Baden-Badener Kurhaus. Und natürlich mit dem Highlight am Finalsonntag: Iquitos, der Vorjahressieger und Favorit, Windstoß, der Derbysieger und erste Herausforderer, sieben Pferde insgesamt, darunter auch zwei Hochkaräter aus England. 2400 Meter. 250 000 Euro Preisgeld.
    Wer nach Iquitos will, der schafft das am Ende auch. Über den Amazonas ist die Stadt per Schiff zu erreichen, in drei Tagen und zwei Nächten. Der Galoppsport hofft auf eine Einigung noch in diesem Jahr. Sollte die politische Lösung nicht kommen, wird es das Direktorium über den gerichtlichen Weg versuchen. “Aber eigentlich wollen wir das nicht”, sagt Jan Antony Vogel. Besser, als weiter im Dschungel der Gesetze umherzuirren, wäre es aber allemal.”

    ein artikel aus der sz, von maximilian länge. der zum beschluß sogar sowas wie mut zur handlung aufzeigt, ja fast dazu anregt. gell, herr vogel?

    • Theo Epping sagt:

      Ich habe den Artikel zwei Mal gelesen, weil ich dacht ich hätte etwas übersehen. So viel Blabla und nur eine wichtige Information?

      Der finanzielle Retter hat sich an dem Wort “Buchmacher” stranguliert!!

      Ich kann es nicht glauben.

  4. h.schmelz sagt:

    gut immerhin der einschub “darunter auch zwei Hochkaräter aus England”. nein, bei allem wohlwollen, das waren zwei konfirmanten mit ebensolchen jockeys, eine liebenswürdige geste des rulers aus dem märchenland. letztlich eine beleidigung des hiesigen rennsports. die kann man so oder so sehen. ich seh se so.

  5. h.schmelz sagt:

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/esoterikmesse-in-berlin-interview-mit-kerstin-heck-15188085.html

    für alle, die keine zeit haben, zur esoterik messe nach berlin zu fahren. interessant, was die dame zur quantenphysik zu sagen hat. “Ich bin da nicht ganz sattelfest”. ach was, wer hätte das gedacht. sie meint wahrscheinlich das phänomen der verschränkung, dem sich auch das podolsky-rosen experiment widmet. unter mithilfe von albert einstein. sie kann auch mit tieren parlieren, wie sie sagt. vor allen dingen pferden. na, wenn das mal stimmt.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Wer von der Quantenphysik sagt,er sei dort “sattelfest”,ist ja auch entweder ein Genie oder das Gegenteil vermutlich.
      Bezüglich rennsportlicher Sattelfestigkeit haben Sie ja kürzlich ein traumhaftes Bilddokument geliefert a la`Caprilli war gestern-heute turnt der Affe.
      Auch auf diesem Gebiet offenbart die größte Zuversicht nicht selten auch die hierzu geringste Grundlage,es sei denn,es handelt sich um einen Zentaur.

      Rupert Sheldrake spricht von morphogenetischen Bewußtseinsfeldern und der über diese möglichen Kommunikation.
      Sender und Empfänger müssen aber kompatibel sein.

      Das ist aber schon längst exoterisches Allgemeinwissen.

      Einem stockunmusikalischen Menschen zum Beispiel, wird die wunderschönste Musikkomposition selbst in exquisitester Ausführung, aller Wahrscheinlichkeit nach, sehr wenig bis gar nichts “kommunizieren”-können.

      Grundsätzlich könnte nämlich tatsächlich gelten:

      “Wenn ihr`s nicht fühlt,ihr werdet`s nicht erjagen.”

      Gegen Stumpfsinn kämpfen ……selbst vergebens,wenn dann noch die

  6. h.schmelz sagt:

    jetzt gleich die irish champion stakes in leopardstown. mit Churchill und Eminent als favoriten. ich hoffe, daß Eminent gewinnt. einfach mal so. die beste ausgabe des rennen gab es zwischen Fantastic Light und Galileo. der ist jetzt der beste deckhengst der welt, und Fantastic Lights reiter frankie dettori macht heute noch mit. mit Eminent.

    • Theo Epping sagt:

      Na dann drück ich ihm doch mal die Daumen und hoffe das es nützt.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Bloß nicht,sehen Sie nur,was Sie wieder mal verbaselt haben.

        • Theo Epping sagt:

          Gegen Sie kann jede/r nur ein blutige/r Anfänger/in sein.
          Sie sind die Krönung der Schöpfung?
          Das Grauen nimmt kein Ende.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Lieber Theo Epping,

            ich möchte mich bei Ihnen ausdrücklich für Ihre emotional geprägten und im hier gegebenen Sinnzusammenhang durchaus erhellenden Kommentare bedanken!

            Sehr interessant auch,was Sie -hinsichtlich des Blücherblogthemas und der hier von etlichen Ihrer Rennsportkollegen geäußerten Informationen ganz offenbar als “Das Grauen” ausgemacht haben, nämlich, wenn ich Sie hier wiederholt richtig verstehe:

            Meine Kommentare bzw.mich selbst.

            Und das, obwohl ich nach Einschätzung des Rennsportspezialisten und Feldherrn seines Blogs “nichts verstehe”-von der Krone der Tierzucht , in welcher Sie Theo,nach eigenem Bekunden und als Hochbegabter in Sachen Pferd (Haasler) sogar professionell tätig waren.

            Ihnen graut demnach vergleichsweise wenig oder gar nicht vor z.B.:

            – Den hier reportierten zahllosen Knochenbrüchen in der Klinik Szemes,noch

            - vor dem aktuellen Statement der “startenden Sehnenschäden bei Schiergen”,noch
            -
            - vor dem Tötungsparagraphen der Rennordnung ,angeblich bestenfalls

            höchst schwächlich kontrolliert von einer angeblich total dämlichen Verwaltung namens DVR, (die gewohnheitsmäßige Verhöhnunung des eigenen Verbandes und der rennsportlichen Wettbewerber gehört offenbar dazu.) und schon gar nicht

            -vor dem Schicksal eines gewöhnlichen Rennbetriebsmittels beim und nach dem
            “Sport der Könige”,

            der hier mit allerlei bizarren Aliasnamen an der internen Verbandsverhöhnung teilzunehmen scheint.

            Mir hingegen-offenbar ganz im Gegensatz zu Ihnen-graut es vor dem Schicksal ,welches den equiden Rennbetriebsmitteln bereitet wird-u.a. unter aller Gestüter-und Besitzeraugen.

            Ich kann immer nur wiederholen;

            Mich interessieren nur die Pferde selbst und nicht “der Rennsport”,gegen den ich überhaupt nichts hätte, wenn er -gemäß der gestrigen Bestätigung an mich aus dem DVR-nicht nur theoretisch postuliert,sondern praktisch auch realisieren kann und will ,dass

            das Wohl und die Gesundheit der Pferde(Rennbetriebsmittel) an erster Stelle stehen muss,

            demnach nicht an zweiter bzw. allerletzter.

            Bevor Sie jetzt wieder zur rhetorischen Blutgrätsche anlaufen,rege ich an,daß Sie darüber nachdenken, wo Sie selbst sich bei diesem Thema eigentlich positionieren.

            Als Beispiel aus (Ihrer) Praxis können Sie ja über das Leben der Stute Thailand nachdenken.

            Einem erfolglos und somit wertlos gebliebenen Rennpferd,welches man -wie üblich-noch bei Jagdrennen benutzte und als Stute wenigstens noch für die Weiterproduktion hätte verwenden können -obwohl dieses ja eigentlich den Härteselektionsstatuten widersprechen würde.

            Aber vielleicht gilt das beim Rennsport –rücksichtsvollerweise-nicht für die weiblichen Teilnehmer.

            Sollte diese Stute tatsächlich “im Gestüt” ein lebenslang gesichertes ,heiteres Leben geführt haben -dürfen,wäre das ja sehr vorbildlich.

            Darüber und über die hierfür erforderlichen Bedingungen und Voraussetzungen (materiell,fachlich,empathisch),sollten Sie berichten,auf dass es auch anderen -insbesondere den Heerscharen der unendlich vielen jugendlichen Rennversager-zugute kommen möge.

            Oder graut es Ihnen auch davor?

            Das allerdings könnte ich mittlerweile verstehen.

          • Theo Epping sagt:

            Mir graut nicht vor Ihren edlen Beweggründen, sondern vor Ihrem verlogenen, selbstherrlichen Palaver.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            Lieber Theo,

            da bin ich ja beruhigt,denn:

            An den Taten sollt ihr sie erkennen..

            nicht am “Palaver”.

            Und die Taten von denen hier im Blüchersblog berichtet wird und auf die ich mich dann beziehe,kann ich mitunter nur noch als Untaten bezeichnen.

            Nochmals möchte ich daran erinnern,daß mein einziger Beweggrund ganz offenbar völlig konform ist mit dem mir vom DVR zuletzt gestern bestätigten rennsportlichen Tierschutz-Imperativ:

            (Natürlich) muß das Wohl der Rennpferde an allererster Stelle stehen!

            Ich halte dieses für eine Selbstverständlichkeit,Sie offenbar für “edle Beweggründe” , meine diesbezüglichen Erklärungsversuche hingegen…siehe Ihre heutige höchst abwertende Formulierung.

            Sie könnten ja meinen,Ihrer Meinung nach “edlen Beweggründe” mit Ihren Worten zum allgemeinen Verständnis verhelfen.

  7. h.schmelz sagt:

    hat nicht ganz gereicht, aber von vorne ist immer schwer. dritter ist ok, aber die wollten natürlich gewinnen. so geht’s, für den sieger Decorated Knight gab es 25:1.

  8. h.schmelz sagt:

    am wochenende gab es noch einige rennen mehr, auf dem curragh und in chantilly.

    in chantilly hat der favorit Cracksman gewonnen, geritten von frankie dettori und trainiert von john gosden. es ging über 2.400 meter, also arc distanz, der an nämlicher stelle in drei wochen ausgetragen wird. der prix niel ist eines der beiden trials für den arc, der für die dreijährigen. Cracksman wäre favorit, wenn er im arc laufen würde, und wenn Enable da nicht laufen würde, was aber nicht so aussieht. beide werden von john gosden trainert, und dettori kann nur ein pferd reiten, und nach vorleistung kann das nur Enable sein. wenn nix dazwischen kommt. der besitzer von Cracksman, herr oppenheimer, hat bereits erklärt, eigentlich würde er gerne schluß machen für dieses jahr, und diese erklärung macht ja auch sinn. solange Enable läuft. wenn nicht, tja dann, sehr verehrte damen und herren…. .

    das andere trial, den prix foy über die gleiche distanz, hat zur großen überraschung speziell der deutschen rennsportfreunde Dschingis Secret gewonnen, leicht und locker und von adrie de vries umsichtig vorgetragen. er wird von markus klug trainiert. der japaner mit den vorschußlorbeeren, Satono Diamond, war ziemlich weg.

    auf dem curragh hat Order of St.George gewonnen, im handgalopp über weite 2.800 meter. eigentlich ist das irish st.leger kein rennen für arc pferde, aber der ton hat viel musik gemacht, und im augenblick hat ballydoyle nix richtiges im stall, was sich für den arc aufdrängt. die dreijährigen mitteldistanzer laufen sehr durcheinander, und Highland Reel hat auch keine prickelnde form.

    mir hat Dschingis Secret sehr gefallen, was ich vorher nicht gedacht hatte. Order of St. George hat mir auch sehr gefallen, und bei dem japaner vermute ich mehr, als er am sonntag gezeigt hat. bei Enable stört mich das scharfe programm, ansonsten nichts.

    ich finde, der arc ist offener und spannender, als es der markt suggeriert.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      “herr oppenheimer, hat bereits erklärt, eigentlich würde er gerne schluß machen für dieses jahr, und diese erklärung macht ja auch sinn. ”

      Das macht wirklich Sinn.

      Nachhaltig und ohne Einschränkung sehr sinnvoll von dem Oppenheimer.

    • Theo Epping sagt:

      Ich fürchte Dschingis Secrets Chancen steigen und fallen
      mit seinem Reiter.
      Siehe Nebos und Mäder, mit Yves Saint – Marin, der Nebos unbedingt reiten wollte, hätte man ihm die Kiste nicht zu gemacht.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        ,von wem Sie -ganz aktuell -zu berichten wissen-in Ihrer gewohnt lässigen Schreibweise.

        Yves Saint-Martin(?)

        Wirklich oll heo!

        Unglaublich komprimiertes Fachwissen!
        Man merkt:Er kennt sich aus!

        • h.schmelz sagt:

          sie hingegen nicht.

          • Karola Bady sagt:

            Ach, da haben sich ja zwei gefunden :-)

          • Eva Maria Limmer sagt:

            “sie hingegen nicht”
            wie “Das Direktorium” also.

            Heiliger Marinus !

            Selbst ich weiß,wie der Name dieses französischen Eisenfußes geschrieben wird bzw.wie der kleine Jockeymann heißt, lieber hschmelz.

            Wahrscheinlich wird es aber tatsächlich von einem sitz- aktiven Rennsportler schon als enorme geistige Leistung empfunden,sich halbwegs Namen und Zieleinläufe und “Deals und Stories” zu merken und auf diesem Wege zum…Rennpferde-Renn-und Zuchtexperten zu werden.Theo-retisch wenigstens.

            Ob dieses Hobby lediglich Symptom oder Ursache für die auffällige Legasthenie seiner Betreiber ist,wird sich vielleicht auch noch offenbaren.

            Man sieht ,wo diese geballte rennsport-hippologische Fachkompetenz soweit hinführte.

            Leider so fatal für die Pferde,sonst ja in der Tat eine fleissig sprudelnde artesische Quelle urkomischer Selbstenthüllungen.

          • Eva Maria Limmer sagt:

            In der Not frisst der Teufel Fliegen.

  9. h.schmelz sagt:

    herr de vries hat in ascot letzthin, und auch schon letztes jahr, gezeigt, daß er international auf augenhöhe mit der spitze reitet. auch in dubai. wenn sie peslier kriegen können hingegen, das wäre bestimmt eine überlegung wert. olivier peslier ist der st. matin von ehemals.

    leider ist der arc von 1980 im film nur schwer zu entziffern; diffuse bilder mit einer kamera in der geraden , verwaschene farben, und insofern das ganze ein rätsel, bis Nebos auf einmal ganz außen auftaucht. was bis dahin geschehen ist, kann man nicht wirklich entziffern. nur den dreschflügeligen stil des reiters. also bleibt es bei den fans bis heute dabei, lutz mäder hat den arc in den sand gesetzt. aber das sagen sie bis heute auch von lester piggott und seinem ritt auf Nijinsky im arc 1970. das sehe ich anders. Sassafras und St. Matin waren einfach besser. an dem tag.

    https://www.youtube.com/watch?v=nZh3Z3h6m8w

    https://www.youtube.com/watch?v=nZh3Z3h6m8w

    kuck’nse mal genau hin.

  10. h.schmelz sagt:

    One name that might at least gain consideration is that of Olivier Peslier who, like Dettori, has four Arcs to his name already and to whom Gosden has turned for the ride on Coronet this season.

    Peslier’s judgement of pace and local knowledge would be huge assets to the cause, while this most sympathetic of horsemen could be relied on by Oppenheimer not to bottom Cracksman.

    When discussing Peslier I am often reminded of the words of a now retired colleague in the French press room, Gerard de Chevigny, who observed that the only time he saw the talented – but notoriously tricky – Golden Lilac truly settle in a race was when Olivier deputised in the 2012 Prix d’Ispahan.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Isn’t it marvellous?

      Oh so tricky!

      Eine Leseprobe?

    • Eva Maria Limmer sagt:

      My opinion is:

      Karl Burke’s exceptional season continued when he landed a double on day two of the St Leger Festival courtesy of Laurens, who was well backed into 11-4 favouritism before the Group 2 May Hill Stakes and edged out Dark Rose Angel in the final strides. The trainer had earlier won the nursery with the Clifford Lee-ridden Ellthea.

      Burke, who has already claimed big race successes with fellow juveniles Havana Grey and Unfortunately this season, has always held Laurens in high regard and the market got it spot on with the lightly raced Siyouni filly who found just Polydream too good in a Group 3 in France last time.

  11. h.schmelz sagt:

    erfreulich für fährhof. Quidura gewinnt in woodbine gruppe II sehr leicht als favoritin. next station breeders cup. hals&bein.

    https://www.bloodhorse.com/horse-racing/articles/223639/quidura-shows-her-class-in-canadian-stakes

  12. h.schmelz sagt:

    aus alter zeit:

    “Die neue Bult ist jetzt über 35 Jahre in Betrieb, und man weiß immer noch nicht, was man davon halten soll. Die Alte Bult wirft einen langen Schatten, und die neue wirkt nach wie vor, als wenn man sie einfach aus der Luft ins Gelände geworfen hätte. Dabei hatte man sich viel vorgenommen, und der Anfang war spektakulär, im Sommer 1973. Da saß ich bei der Eröffnung am Totalisator und stanzte Wettkarten, richtige Pappen mit einer Maschine mit großen Rädern mit eingravierten Zahlen und Bakelitknöpfen, damit man diese vertikalen zwei Räder richtig schön rauf und runter leiern konnte, wegen der Einläufe hin und zurück und solch feinen Sachen. Die Autos stauten sich an diesem Tag bis zum Silbersee, wie die HAZ anderntags berichtete, Odenwald gewann unter Peter Remmert das erste Rennen, und Raimund Prinzinger mit Alcazar das Hauptrennen (das weiß ich nicht aus der Erinnerung, sondern aus dem Jahrbuch 73). Wo heute der Absattelring und die Chambre separees der Sponsoren funktionieren, waren das früher Führring und Sattelboxen, aber die fürchterliche Betontribüne steht immer noch genauso kahl und leer wie damals, ein Schandfleck der besonders hässlichen Art. Die Bahn wurde zur Eröffnung, was keine Kunst war, als modernste Europas gefeiert, mit überhöhten Kurven und allerlei Firlefanz, aber leider funktioniert die Drainage bis heute nicht richtig, so daß alle Rennen sehr hängend zur Außenseite gelaufen werden, was regelmäßig Platz- und Einsortierschwierigkeiten verursacht. Außerdem versperrt den Sattelplatzbesuchern eine mitten auf dem Sattelplatz installierte Bier- und Wurstbude weite Teile der Sicht auf den Einlauf. Aber die Qualität der Bratwürste ist wie generell in Hannover hoch, und noch besser schmeckt die Erbsensuppe um die Ecke, wo sie dazu Maggi aus der Großflasche servieren. Ein vorbildlicher Service.

    Die Bahn kam anfangs gut aus der Maschine, auch wegen der guten Trainingsbedingungen. Nach wie vor nicht die ganz große Klasse, aber immerhin Babant und Vivi und noch ein paar Gute sowie viel solide Mittelklasse sorgten für ordentliche Qualität. Dazu die teilweise erstklassigen Steepler von Steintor, Schwarzwälder, Capo etc. Das konnte sich sehen lassen. Erinnerlich ein erstaunliches Hürdenrennen mit Bream, einem umgeschulten Flieger des Gestüts Nehmten. Der gewann wirklich mit mehr als der halben Bahn. Es gab den Deutschen Stutenpreis, welchen der Autor als einziger Mitbesitzer vor Ort 1999 mit Evil Empire gewann, es gab die Deby Revanche, wiederum gewonnen mit Indikator im Jahr davor, es gab die Hunderttausender Hindernis Serie. Aber es gab immer mehr die Schwierigkeiten der Peripherie und Abgelegenheit vom Westen: zuwenig Besitzer, zuwenig Zuschauer, zuwenig Wetten. Und den kalten Wind, der beständig um die Ecken pfeift, was zwar für den nahe gelegenen Flughafen Langenhagen eine feine Sache ist, nicht aber für die Zuschauer auf der Galopprennbahn. Und so ging es kontinuierlich bergab.

    Dann kam ein neuer Präsident, der seine Privatschatulle aufmachte, und den Laden auf Vordermann brachte. Das hat Tradition in Deutschen Sportvereinen, jedoch stellt sich die Frage, ob das wirklich eine dauerhafte Lösung der lokalen und strukturellen Probleme darstellt. Örtliche Sponsoren sollen Gelegenheit zur Darstellung und zum Engagement erhalten, und die logistische Lösung mit den alten Sattelboxen ist vorbildlich; die Sponsoren können begöschert werden, ohne die Veranstaltung zu stören. So soll es sein. Es macht einfach mehr Spaß, wenn Leute auf der Rennbahn sind, und daher hat es der Präsident unternommen, die örtlichen Gewerbetreibenden und Presseleute und das gemeine Volk zum Besuch der Rennbahn zu animieren. Da kommen jetzt bis zu 20.000, Zahlen, die ansonsten nur in grauer Vorzeit erreicht wurden. Es wird was geboten, Pferderennen, Ritterspiele, Haribo Schnecken, und die Gastronomie am Absattelplatz wird original Italiänisch absolviert, vom lieben Piero vom Hindenburg Classic. Wenn jetzt noch dem Platz Buchmacher Albers untersagt würde, verbotene Wetten anzunehmen, und wenn insofern und ansonsten der Totalisator wieder auskömmlichen Umsatz machte, dann könnte der rührige Präsident seine privaten Gelder einsparen, und alles ginge seinen ordentlichen Gang”

  13. h.schmelz sagt:

    das st.leger heute in dortmund hat gezeigt, wo der deutsche rennsport im moment siedelt. unten. last man standing hat gewonnen, mangels konkurrenz, die teilweise schon unterwegs platt wie ne flunder war. riesige abstände im ziel, die letzten waren fast schon abgesattelt. keine werbung für den sport, aber das sehen die leute sowieso nicht. hoffentlich hat die wurst geschmeckt.

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