Die Weihnachtsgeschichte – für Pferde

Eine Weihnachtsfabel (v. David Alexander, aus dem Amerikanischen)

Der alte Schimmel schritt mit kleinen tänzelnden Schritten auf den Weidezaun zu. Er schien den Ort zu kennen und war dennoch fremd. Das Gras war grüner als er es je gesehen hatte und wenn auf das weiße Weidetor schaute hatte es einen perligen Glanz. Und da war noch eine andere lustige Sache. Eine große schwarze Wolke schwebte genau über dem Tor. Die Wolke war nicht am Himmel, wo sie normalerweise hingehörte. Es war als ob eine große Rauchwolke sich aus dem Grass erhebe.

Plötzlich löste sich die Wolke auf und ein Pferd erschien an ihrer Stelle. Es war ein kleiner Fuchs mit einer Blässe, einem weißen Socken und bräunlichen Haaren in Schwanz und Mähne. Der Schimmel dachte, dass es ein etwas altertümliches Aussehen hätte.

Hallo, alter Schimmel, sagte der Fuchs aus der schwarzen Wolke.

Hey, das ist ein wirklich guter Trick, rief der Schimmel auf. Wo hast Du den gelernt?

Der Fuchs verschwand wieder in der Wolke um sofort wieder aus ihr herauszutreten.  Das habe ich schon am Tage meiner Geburt gelernt, antwortete er mit einem Wiehern, das wie ein Kichern klang. Du musst wissen, ich bin am 1. April geboren und es gab eine totale Sonnenfinsternis an diesem Tag. Deshalb nannten sie mich auch Eclipse. Ich habe immer meinen Schabernack mit den Leuten getrieben. Meine Stallburschen trat ich zuweilen, meine Reiter versuchte ich abzuwerfen und ich biss den Auktionator, der mich verkaufte.

Ich heiße  hob der alte Schimmel höflich an, aber der trickreiche Fuchs tauchte in die Wolke ein um sofort wieder zu erscheinen und unterbrach ihn grob. Native Dancer, sagte er. Ich sollte Dich kennen. Ich bin Dein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur- ich vertue mich immer beim Zählen der Urs- ist aber auch egal, Du bist ein Nachkomme von mir. Tatsächlich ist das fast jeder  zumindest bei den Vollblütern.

Bist Du der Torwächter?, fragte Native Dancer.

Meistens, entgegnete Eclipse. Ich bin immer dran, wenn einer meiner Nachkommen herkommt. Und das ist fast immer so, wenn es um Vollblüter geht. Der alte Matchem hat noch ein paar übrig und er übernimmt den Job, wenn einer von Seinen kommt. Und der arme alte Herod stellt sich hier gelegentlich auf, aber es gibt nicht viele aus seinem Mannesstamm, die nicht bereits hier sind.

Wo bin ich hier eigentlich? fragte Native Dancer. Ich vermute, ich habe mich etwas verlaufen.

Die Große Wiese, antwortete Eclipse.  so wird dieser Ort genannt. Die Große Wiese. Die meisten Pferde, die sich verlaufen, kommen hier vorbei. Allerdings müssen wir auch einige wieder wegschicken.

Warum? fragte der Dancer.

Weil sie nicht hier hingehören, darum. Lange bevor ich hier herkam, war da z. B. so ein Geselle mit Namen Bayard. Er war ein Teufelspferd. Er gehörte einem alten Nekromanten namens Malagigi und er tat Teufelswerk. Er half diesem Schurken Aymon von Dordogne bei seinem Triumph über Karl den Großen, sagt man, Und ein Hexer namens Michael Scott hatte eine große schwarze Bestie, der sich auf seine Hinterbeine stellte und so alle Glocken von Paris zum Leuten brachte. Er schaffte es sogar, dass die Türme des Palastes eines Tages einstürzten. Der Große Kumpel mag solcher Art Pferde hier nicht sehen.

Aber wir haben das Pferd von Jesse James hier, und das von Dick Turpin auch. Der Große Kumpel sagt, dass sie selbst doch nichts Schlimmes getan hätten. Sie waren nur ihrem Herrn treu und der Große Kumpel sagt, dass sei eine Tugend.

Wer ist der Große Kumpel? fragte Native Dancer.

Du wirst es noch herausbekommen! antworte Eclipse beiläufig. Er senkte sein Maul und drückte das Tor auf.

Du darfst ebenfalls reinkommen. Aber Du verstehst, dass Du nur zur Probezeit hier bist. Der Große Kumpel entscheidet immer zu Weihnachten über den Verbleib der Neuankömmlinge. Mal sehen, heute ist der 16. November, wie man hier zu rechnen pflegt. Da brauchst Du ja nicht mehr lange zu warten.

Ich wette, der Große Kumpel ist Man O’War, sagte Native Dancer als er eintrat und über die smaragdgrünen Flächen blickte, die sich bis in die Unendlichkeit auszudehnen schienen.

Eclipse schnaubte. Werd nicht vorlaut, Junge. Dann fügte er boshaft hinzu: Auch Du wirst Deine Wette verlieren. Genauso wie die vielen Leute ihre Wetten auf Dich in Churchill Downs an jenem Tag verloren haben.

Native Dancer fühlte sich verletzt, denn sein Ahn hatte seinen wunden Nerv getroffen. Seine Lippe zittere etwas als er zu seiner Verteidigung erwiderte: Das Derby war das einzige Rennen, das ich je verlor.

Ich habe nicht ein einziges Rennen verloren, sagte Eclipse ohne Mitgefühl. Also sei nicht vorlaut. Der Große Kumpel will keine vorlauten Kerle auf der Grünen Wiese. Denk daran!

Native Dancer war von der sensiblen Art. Er fühlte, wie sich seine Augen mit Tränen füllten und hoffte, dass es Eclipse nicht bemerken würde. Ich gewann 21 meiner 22 Rennen, und Man O’War gewann nur 20 seiner 21, erklärte er. Und mein Sohn Kauai King gewann das Kentucky Derby.

Meine Söhne gewannen 3 Derbys zu Epsom, sagte Eclipse. Young Eclipse gewann die zweite, Saltram die vierte und Sergeant die fünfte Austragung und ich hätte dieses wunderbare Rennen selbst gewonnen  nur gab es dies noch nicht zu meiner Zeit. Also lass die Aufschneiderei. Es könnte jemand vorbeikommen und Dich reden hören und es dann dem Großen Kumpel erzählen, das würde einen Minuspunkt für Dich bedeuten.

Ein braunes Pferd, das noch altertümlicher als Eclipse aussah, kam heran. Bin ich jetzt dran?, fragte es eifrig.

Noch nicht, Herod, antwortete Eclipse in einem freundlicheren Tone. Old Fig ist jetzt an der Reihe, einer aus seiner Sippe nähert sich.

Wer ist ‘Old Fig’? fragte Native Dancer. Diesen Namen habe ich noch nie gehört.

Es gibt eine Menge Dinge, von denen Du noch nicht gehört hast, Junge, antwortete Eclipse. Sein richtiger Name ist Figure, aber unten nannten sie ihn Justin Morgan, nach seinem Besitzer. Da kommt er schon.

Ein sehr kleines, dunkelbraunes Pferd mit einem runden Rumpf, fast durchsichtigen Beinen und pelzigen Fesseln kam zum Tor angeschnaubt. OK, OK, ich übernehme, sagte er geschäftig. Wo ist der Junge? Kann Verspätungen nicht vertragen. Ich habe zu tun. Eine Wagenladung zu ziehen, ein Feld zu pflügen, ein Rennen zu laufen, ein Trab hier und ein Trab dort. Keine Zeit zu verschwenden. Wo bleibt dieser Junge denn nun?

In den folgenden Wochen begegnete der Tänzer hunderten, vielleicht tausenden von Pferden. Einige von ihnen waren berühmt, manche waren es nicht, einige waren seine Ahnen, und ein paar wenige waren seine eigenen Söhne und Töchter.

Er traf einen schnaubenden weißen Hengst namens Bucephalus, dem der Große Kumpel den Verbleib auf der Grünen Wiese zugestand obwohl es Gerüchte gab, dass er der tödlichen Sünde des Stolzes erlegen sei. Weil er einst einen Eroberer namens Alexander getragen hätte. Er traf einen anderen Schimmel, der lahmte, weil er auf einen rostigen Nagel getreten war gerade bevor er sich für immer verlaufen hatte. Er heiß Traveller und er war auch ein Schlachtpferd aus den Tagen, als ein Mann namens General Lee ihn besessen hatte. Es gab andere Soldatenpferde, zwei von ihnen stammten von dem geschäftigen kleinen Pferd ab, das sie hier ‘Old Fig’ nannten. Einer von denen war Phil Sheridans schwarzer Rienzi und das andere Pferd nannten sie einmal Fancy und ein andermal Little Sorrel und war das Pferd von Stonewall Jackson gewesen.

Native Dancer empfand Man O’War liebenswert trotz seines aristokratischen Betragens und er mochte besonders gern einen knochigen alten Gesellen namens Exterminator, der geduldig alle seine Fragen bis auf eine beantwortete. Er stellte diese eine Frage jedem: Wer ist der Große Kumpel?

Die Antwort war immer die Gleiche: ‘Warte bis Weihnachten!’

Er begegnete Messenger und Hambletonian und Hindoo. Er traf Pferde, die sich an die schrecklichen Hindernisse des Grand National gewagt hatten. Er begegnete einem Pferd, das blind in die smaragdfarbenes Dunkelheit starrte – es war Lexington. Er traf Pferde, die Zirkuswagen und solche, die Brauereiwagen gezogen hatten, solche die Pflüge über die Felder der Erde gezogen hatten und er traf andere, die Könige und Feldherren getragen hatten. Jedes Pferd, dem er begegnete, war von jemandem geliebt worden, aber kein Pferd sollte seine Frage beantworten. Die Antwort war immer die Gleiche: ‘Warte bis Weihnachten!’

Eclipse sorgte sich um ihn und hielt ein wachsames Auge über sein Betragen and sagte, er wiehere zu viel und würde zu viele Fragen stellen. Eclipse konnte den Gedanken nicht ertragen, dass der Große Kumpel einen seiner Nachkommen von der Grünen Wiese verbannen sollte.

Und Native Dancer wollte auch nicht gehen. Er bezweifelte, ob er jemals den Weg zurück nach Maryland finden würde, falls der Große Kumpel ihn wegschicken sollte. Die Grüne Wiese war in jeder Beziehung sehr angenehm. Das Grass war reichhaltig und er traf so viele bemerkenswerte Pferde. Früher, zu Hause, war er manchmal von Alpträumen geplagt worden, wenn ein Dark Star durch seine Träume jagte, aber jetzt schlief er friedlich and erinnerte sich nur selten an das Derby, das er verloren hatte.

Dennoch wurde er nervös als die Wochen vergingen und die Sterne immer heller schienen.

Endlich war es soweit. In einer Nacht, in der der Himmel im Sternenlicht brannte, versammelten sich alle Pferde so nah wie möglich bei einem kleinen Hügel auf der endlosen Koppel. Es waren Hunderte, Tausende, vielleicht Millionen, eine erwartungsvoll murmelnde Menge, die sich über das smaragdfarbene Grass unter den Diamanten des Himmels ausbreitete.

Eclipse war sehr gespannt. Er schwebte zu Native Dancer herüber und flüsterte: Pass jetzt gut auf. Sei ruhig und bescheiden. Der Große Kumpel wird jede Minute hier eintreffen.

Plötzlich war die unüberschaubare Menge genau so still wie die Sterne über ihnen. Der Große Kumpel stand auf dem Hügelchen in einem blendenden Strahl des Sternenlichts und Native Dancer konnte es kaum fassen. Er verschluckte ein spöttisches Wiehern und flüsterte Eclipse zu: Das ist der Große Kumpel? Er ist doch so klein! Und  er ist ja nicht einmal ein Pferd! Was hat der denn jemals geleistet?

Eclipse flüsterte: Er ist ein Esel. Er trug eine schwangere Frau in eine kleine Stadt in einer anderen sternenklaren Nacht. Aber das war vor einer langen, langen Zeit.

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2 Antworten auf Die Weihnachtsgeschichte – für Pferde

  1. Eva Maria Limmer sagt:

    Auf einen Pferdemarkt – vielleicht zu Haymarket,
    wo andre Dinge noch in Ware sich verwandeln,
    bracht einst ein hungiger Poet
    der Musen Roß, es zu verhandeln.

    Hell wieherte der Hippogryph,
    und bäumte sich in prächtiger Parade,
    erstaunt blieb jeder stehn und rief:
    “Das edle, königliche Tier! Nur schade,
    daß seinen schlanken Wuchs ein häßlich Flügelpaar
    entstellt! Den schönsten Postzug würd es zieren.
    Die Rasse, sagen sie, sei rar,
    doch wer wird durch die Luft kutschieren?
    Und keiner will sein Geld verlieren.”
    Ein Pachter endlich faßte Mut.
    “Die Flügel zwar”, spricht er, “die schaffen keinen Nutzen,
    doch die kann man ja binden oder stutzen,
    dann ist das Pferd zum Ziehen immer gut.
    Ein zwanzig Pfund, die will ich wohl dran wagen”;
    der Täuscher, hoch vergnügt die Ware loszuschlagen,
    schlägt hurtig ein. “Ein Mann, ein Wort”,
    und Hans trabt frisch mit seiner Beute fort.

    Das edle Tier wird eingespannt.
    Doch fühlt es kaum die ungewohnte Bürde,
    so rennt es fort mit wilder Flugbegierde,
    und wirft, von edlem Grimm entbrannt,
    den Karren um an eines Abgrund Rand.
    Schon gut, denkt Hans. Allein darf ich dem tollen Tiere
    kein Fuhrwerk mehr vertraun. Erfahrung macht schon klug.
    Doch morgen fahr ich Passagiere,
    da stell ich es als Vorspann in den Zug.
    Die muntre Krabbe soll zwei Pferde mir ersparen,
    der Koller gibt sich mit den Jahren.

    Der Anfang ging ganz gut. Das leichtbeschwingte Pferd
    belebt der Klepper Schritt, und pfeilschnell fliegt der Wagen.
    Doch was geschieht? Den Blick den Wolken zugekehrt,
    und ungewohnt, den Grund mit festem Huf zu schlagen,
    verläßt es bald der Räder sichre Spur,
    und treu der stärkeren Natur
    durchrennt es Sumpf und Moor, geackert Feld und Hecken,
    der gleiche Taumel faßt das ganze Postgespann,
    kein Rufen hilft, kein Zügel hält es an,
    bis endlich, zu der Wandrer Schrecken,
    der Wagen wohl gerüttelt und zerschellt,
    auf eines Berges steilem Gipfel hält.

    “Das geht nicht zu mit rechten Dingen”,
    spricht Hans mit sehr bedenklichem Gesicht.
    “So wird es nimmermehr gelingen;
    laß sehn, ob wir den Tollwurm nicht
    durch magre Kost und Arbeit zwingen.”
    Die Probe wird gemacht. Bald ist das schöne Tier,
    eh noch drei Tage hingeschwunden,
    zum Schatten abgezehrt. “Ich hab’s, ich hab’s gefunden”,
    ruft Hans. “Jetzt frisch, und spannt es mir
    gleich vor den Pflug mit meinem stärksten Stier.”

    Gesagt, getan. In lächerlichem Zuge
    erblickt man Ochs und Flügelpferd am Pfluge.
    Unwillig steigt der Greif, und strengt die letzte Macht
    der Sehnen an, den alten Flug zu nehmen.
    Umsonst, der Nachbar schreitet mit Bedacht,
    und Phöbus’ stolzes Roß muß sich dem Stier bequemen,
    bis nun, vom langen Widerstand verzehrt,
    die Kraft aus allen Gliedern schwindet,
    von Gram gebeugt das edle Götterpferd
    zu Boden stürzt und sich im Staube windet.

    “Verwünschtes Tier!” bricht endlich Hansens Grimm
    laut scheltend aus, indem die Hiebe flogen.
    “So bist du denn zum Ackern selbst zu schlimm,
    mich hat ein Schelm mit dir betrogen.”

    Indem er noch in seines Zornes Wut
    die Peitsche schwingt, kommt flink und und wohlgemut
    ein lustiger Gesell die Straße hergezogen.
    Die Zitter klingt in seiner leichten Hand,
    und durch den blonden Schmuck der Haare
    schlingt zierlich sich ein golden Band.
    “Wohin, Freund, mit dem wunderlichen Paare?”
    ruft er den Baur von weitem an.
    “Der Vogel und der Ochs an einem Seile,
    ich bitte dich, welch ein Gespann:
    Willst du für eine kleine Weile
    dein Pferd zur Probe mir vertraun,
    gib acht, du sollst dein Wunder schaun!”

    Der Hippogryph wird ausgespannt,
    und lächelnd schwingt sich ihm der Jüngling auf den Rücken.
    Kaum fühlt das Tier des Meisters sichre Hand,
    so knirscht es in des Zügels Band,
    und steigt, und Blitze sprühn aus den beseelten Blicken.
    Nicht mehr das vor’ge Wesen, königlich,
    ein Geist, ein Gott, erhebt es sich,
    entrollt mit einemmal in Sturmes Wehen
    der Schwingen Pracht, schießt brausend himmelan,
    und eh der Blick ihm folgen kann,
    entschwebt es zu den blauen Höhen.

    DESHALB:

    Pegasussens Aufruf zum neuen Jahr!

    Hinaus aus dem Joche ihr adligen Pferde-
    das klobige Fußvolk, es plumpst auf die Erde!
    Es wollte gleich Phaeton die Rosse sich zähmen,
    doch kann halt ein Ochse dieselben nur lähmen.
    Sich endlos im sinnlosen Kreise drehen,
    da hilft kein Bitten, hilft kein Flehen,
    es bricht das Herz,es brechen Beine,
    die Sehne reisst , man stirbt alleine.

    Die Niedrigen, bemerkens nicht,
    ihr winzig kleines Seelenlicht,
    verzückt, da steht es unter Seinesgleichen,
    auf einem Berg von Pferdeleichen.

    Gar kurz das Bein und breit die Hüfte,
    umweht von der Zigarren Düfte,
    die Junker von des Zinses Gnaden,
    die voller Stolz die Knechte laden.

    Die Sklaven die das möglich machen,
    die haben- weiß Gott- nicht`s zu lachen,
    von Brosamen nur karg genährt,
    da enden sie bald ausgezehrt.

    Doch wer geboren ist zum Siegen,
    der kann und wird zur Freiheit fliegen,
    erduldete die Quälerei,
    entscheidet dann: Jetzt bin ich frei!

  2. MarieWab sagt:

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