Pferdesteuer die Zweite

nachdem der Stadtrat von Reutlingen über die Pferdesteuer laut nachgedacht hat, kommt jetzt auch der Rat in Mülheim an der Ruhr auf die Idee, Pferde zu besteuern. So berichtet der WDR diese Woche.

Wenn selbst die Grünen, die sonst keine Gelegenheit auslassen, den Bürger noch weiter zu belasten, diese Idee als wenig zielführend bezeichnen, ist das schon bemerkenswert.

Die Städte sind klamm und die Situation wird sich absehbar nicht bessern und man darf gespannt sein, auf welch verrückte Ideen die Politik noch kommen wird. Pferdesport jedweder Art gilt in der Politik als Reichen-Sport und wer es den Reichen nimmt, tut in den Augen der weitgehend linken Politik eine gute Tat. Dann kann man sich mal wieder der kleine Robin Hood fühlen.

Lassen wir uns überraschen und seien wir wachsam,. Die Politik führt nichts Gutes im Schilde!

WDR-Meldung zur Pferdesteuer in Mülheim

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

102 Antworten auf Pferdesteuer die Zweite

  1. Theo Epping sagt:

    Die Städte sind klamm, weil die Politik Wasser predigt und Wein säuft und weil das so ist, kommt so ein Unfug zustande. Sollen die doch die Katzen und Meerschweinchen usw. auch noch besteuern, die Veterinäre werden vor Spaß im Kreis rasen…

  2. h.schmelz sagt:

    Pferdesteuer in Mülheim als Grünen Bashing ist keine zündende Idee für die Schriftleitung des Blattes. Herr Rumstich! Stick to your guns, schwelgen Sie im Dunkel der hippologischen Geschichte als Brennpunkt zweier Stränge – Pferd und Militär.

  3. kassandro sagt:

    Man sollte von “aussaugen” statt “belasten” sprechen. Der Quälfaktor steht bei solchen Bagatellsteuern im Vordergrund. Die Bürokratie drumherum sollte die Einnahmen übersteigen, aber auch das macht Spaß.

  4. Racingman sagt:

    Am 13. Juli wird Blücher 65 Jahre alt. Dies wäre ein guter Zeitpunkt für den Mann aus Mettmann, um seine Galoppsieger-Website, dieses gescheiterte Experiment, endgültig zu schließen. Ein Coach würde Blücher ohnehin empfehlen, in der verbleibenden Lebenszeit den Fokus auf das Wesentliche, nämlich das Geldverdienen, zu richten und den Galopperkram ad acta zu legen. Mit dem kleinen Besteck kann man nicht das große Rad drehen. Zur Erinnerung an den Blücher Blog hier meine Spitznamen der wenigen Beerdigungsgäste:
    Blücher: der Schauspieler
    Theodor A. Epping: der Stänkerer
    Kassandro: Waldschrat Swag
    Daily Impact: der ohne Agenda
    Martin: der Zweizeiler
    Martillo: Martin 2.0
    Old Vollblut: der Inscheniör
    Lindenau: der Träumer
    KurfürstFW: der Blaublüter
    Frankfurter: der Bembel-Boy
    Manto: Amelies Klügster
    Parlo: Daniel Düsentrieb
    Evchen Limmer: die Unvergessene
    Heinz Calloway: der Untote

    • Theo Epping sagt:

      Racingmen: die Schnarchnase

    • kassandro sagt:

      Von gescheitert kann bei Galopp-Sieger.de überhaupt keine Rede sein. Es ist schon bemerkenswert, solch ein Nonprofit-Projekt über Jahrzehnte fast unverändert durchzuziehen. Nur die Datenbank wird immer größer. Da kann ich nur den Hut ziehen. Da hätte Blücher eigentlich schon längst einen Orden verdient, wenn er denn nicht dauernd über die hohen Herren lästern würde. Gerade wegen des großen Erfolges, sollte Blücher sich um die Nachfolge kümmern, schließlich hat er schon einmal ein schwerwiegendes Herz-Kreislauf-Ereignis gehabt.
      Racingman fällt nichts anderes ein als dichtmachen, das Rennbahnen, das Galopper-Forum und jetzt Blüchers großartige Seite, die ich selber intensiv nutze. Die Darstellung von Zuchtlinien ist wirklich einzigartig. Nehmen wir nur mal unser Schwarzes Gold:
      http://www.galopp-sieger.de/galoppsieger/stammtafel_html?startPferd=SchwarzgoldAlchimist&fart=&ftype=&tiefe=715&suchePferd=schwarz&efil=

      • Racingman sagt:

        Wenn Galoppsieger wirklich im Turf praktisch relevant wäre, dann müsste es doch Branchenleute geben, die als Referenz fungieren, z.B. Gebhard Apelt: “Ohne die Galoppsieger-Website gäbe es überhaupt keinen Deckplan von Schlenderhan.” Solche Referenzen von maßgeblichen Leuten kann Blücher aber nicht präsentieren. Ein Kassandro zählt dafür nicht.

        • Theo Epping sagt:

          Ich war in meiner Zeit mit dem heutigen, Schlenderhahner Gestütsleiter per Du, ich habe ihn immer wegen seinen Leihtext Strüchen aufgezogen.

          Der Mann weiß worauf es ankommt, eine Rennmaus sicher nicht.

        • kassandro sagt:

          Ich weiß nicht, ob Herr Apelt Galopp-Sieger.de benutzt. Wenn nicht, würde es gegen ihn sprechen. Ich glaube aber schon. Dieser Blog, den Racingman auch wohl schon einmal stilllegen wollte, obwohl er – Theo mal ausgenommen – ihn wegen seiner Mitteilungsucht so nötig braucht wie kein anderer, ist im Vergleich zur Datenbank von Galopp-Sieger.de und deren einzigartiger Software völlig unwichtig, aber auch dieser irrelevante Blog wird von wichtigen Leuten gelesen. So z.B. ein ehemaliger Chef von Theo, der durchaus in derselben Liga wie der Gebhard spielt.

          • Racingman sagt:

            So, so, welches Schwergewicht soll das denn sein? Es muss dann ja jemand sein, der vor 1994 schon Gestütsleiter war. Und würde der das mit dem Lesen des Blücher Blogs auch bestätigen, falls man ihn telefonisch befragen würde?

          • Theo Epping sagt:

            Es gibt nicht viele Chefs von mir, die noch lesen… können

          • Theo Epping sagt:

            Ausser unser großer Rennmann, weiß wohl jeder, von wem die Rede ist.

          • Racingman sagt:

            Dann muss es wohl Karl Jörg sein. Und dieser einstige Zuchtheroe ist als Rentner so auf den Hund gekommen, dass er jetzt sogar den Blücher Blog liest? Oh je. Das kann ich nicht glauben, bis er es nicht selber hier bestätigt. Und warum sollte er es ausgerechnet einem Waldschrat im Oberharz mitteilen, dass er BB-süchtig ist? Wie auch immer, im Januar 2019 sagte KJ dies in einem Interview:
            GaloppOnline.de: Wie sehen Sie die Zukunft des deutschen Rennsports?
            Karl Jörg: „Ich glaube, dass in den nächsten zehn Jahren keine rosigen Zeiten auf uns warten. Dem müssen wir entgegenwirken. Wir müssen zwingend wieder in die Medien. Ohne diesen Schritt wird es nicht funktionieren, davon bin ich überzeugt.“

  5. Racingman sagt:

    Theodor A. Epping als Werbeträger für eine EDV-Firma – auf diese Idee muss man erst einmal kommen. Wer als Kunde einen EDV-Berater im Bereich Rhein/Ruhr sucht, findet auf einer einschlägigen Website eine Liste aller IT-Dienstleister mit einem Link zu deren jeweiliger Internetpräsenz. Wer diejenige vom EDV-Blücher anklickt, landet beim Galoppsieger Theo & Co.

    • Theo Epping sagt:

      Sind Sie Eiversüchtig oder nur eine Schlaftablette?

      • Racingman sagt:

        Der NFL-Fan Daily Impact ist Ei-versüchtig.

        • Theo Epping sagt:

          Ich habe schon darauf gewartet, dass Sie Ihrer, bekanntermaßen, mangelhaften Sozialkompetenz freien Lauf lassen.

          • Racingman sagt:

            Hm, meine Sozialkompetenz hat aber gereicht, um im März 2002 vier deutsche Galopper zum Mijas Cup an der spanischen Südküste zu lotsen – auf einer neuen Rennbahn, die in Deutschland niemand kannte und die zweitausend Kilometer vom Rheinland entfernt war. Trainieren durfte ich meine Sozialkompetenz übrigens in Brüssel: Da gehörte es auch zu meinem Aufgabenbereich, wildfremde Leute anzurufen und sie zu einer Arbeit zu überreden, für die sie eigentlich weder Lust noch Zeit hatten, und das Ganze für lau oder für möglichst kleines Geld.

          • Theo Epping sagt:

            Kompetenz trift da wohl zu, nicht aber Sozial sonder doch eher Spitzbube und Schlitzohr, Bauernfänger, Seelenverkäufer…

          • Racingman sagt:

            Wikipedia: „Sozialkompetenz ist ein Komplex von Fähigkeiten, die dazu dienen, in Kommunikations- und Interaktionssituationen entsprechend den Bedürfnissen der Beteiligten Realitätskontrolle zu übernehmen und effektiv zu handeln. Als effektiv kann Handeln bezeichnet werden, wenn sich dadurch positive (erwünschte) Konsequenzen maximieren und negative (unerwünschte) minimieren lassen.“
            Bei dem großen Rennen in Spanien war Letzteres sicher der Fall, weil ein Deutscher den Sieg holte (€ 105.000), während ein weiterer als Vierter noch im Geld war und Zwei unplatziert endeten.

          • Racingman sagt:

            Mich würde es menschlich viel mehr interessieren, wenn andere Teilnehmer hier über sich erzählen würden, etwa: Gibt es etwas im Leben, das T. Epping wirklich gut beherrscht? Welche praktischen Erfahrungen hat Martillo mit Pferden? Wie kam es weiland zum Ausflug des Seerechtsbären Daily Impact in die Immo-Branche? Wie würde Lindenau sein IT-Know-how im Vergleich zu dem von Blücher einstufen? usw.

          • Racingman sagt:

            Was ist beim Thema „Sozialkompetenz“ der Unterschied zwischen einem Gestütswärter (ich bleibe bei diesem allgemein verständlichen Begriff) und einem Gestütsleiter? Aus meiner Erinnerung an ein Schüler-Praktikum im Gestüt weiß ich noch, dass für einen Stallmann im Gestüt Sozialkompetenz überhaupt keine Rolle spielt, weil er hauptsächlich mit Pferden zu tun hat. Bei einem Gestütsleiter sieht das schon anders aus. Angenommen, Gräfin Posemuckel als Gestütsbesitzerin wäre auf die abwegige Idee gekommen, T. Epping als ihren Gestütsleiter zu installieren, und er hätte dann die Aufgabe gehabt, ein Foal Sharing mit dem Honeysuckle Stud in Killarney zu arrangieren. Bei Theo, der nicht einmal den vollbluttechnischen Unterschied von Lexington und Louisville kennt, wäre sofort die Panikdüse angesprungen: Was zum Teufel ist ein Foal Sharing? Wer ist das Honeysoundso? Und dieses Killarney muss ich erst mal googeln. Und muss man so ein Foal Sharing schriftlich vereinbaren, womöglich auf Englisch? Da wird von einem Gestütsleiter auch Sozialkompetenz gefordert, weil er mit fremden Ländern mit ganz anderer Mentalität umgehen muss.

    • Racingman sagt:

      Eine Software-Firma ohne eigene Website als Referenz? Da würde der Verschwörungstheoretiker Kassandro doch mutmaßen, dass das Blücherium nur eine Tarnfirma ist. Aber für was?

      • martin sagt:

        zu theos aktiven zeiten kannte noch kaum jemand das wort foal.-share. heutzutage nimmt jeder schlauschnacker das wort in den mund, ichglaube ,das erste deutsche foal-share ergab mandelbaum. womi wir wieder bei THEO sind..

        • Theo Epping sagt:

          Sehr richtig und THEO hat beiden Seiten geraten nicht zu verkaufen.
          Tja, wer nicht hört…

          • Theo Epping sagt:

            Ich überlege gerade.
            Wo hört eigentlich lästig auf und fängt Stalking an?

          • martillo sagt:

            der Generalmanager von Schlenderhan hat eine Stute sicher sehr günstig abgegeben welche dann 2 Klassepferde
            produziert hat ,so ist das mit den Empfehlungen

          • Theo Epping sagt:

            Und was sagt uns das?
            F. Leisten hat etliche Pferde unter Preis verschärbelt, zB.
            Nightelife.
            Fährhof hat Elektra abgegeben, danach fohlte sie Elegie, Mutter von Elle Danzig, und Elektrant, Vater von Mandelauge, Mutter von Monduro. Salesiana war auch kein Fehlkauf oder Nicegold.
            Allesamt keine teuren Ankäufe und nur eine winzig kleine Auswahl…

          • Theo Epping sagt:

            Fehler:
            Mandelauge – Mandellicht – Manduro

          • martillo sagt:

            wichtig ist wenn man Fehler macht muss man investieren können sonst ist man tot, ob man den gleichen erfolg hätte weiss man nicht. Lissy hat das bei Franky im Podcast wegen danedream erzählt

          • Theo Epping sagt:

            Oder mit meinen, einfacheren Worten,
            er Pferde hält, sollte Geld haben, das er/sie nicht braucht.

  6. Racingman sagt:

    Blüchers Kernkompetenz sehe ich nicht bei der IT, sondern woanders. In der Gründerphase von Galoppsieger gelang es Blücher sogar, den nüchternen Wissenschaftler Dr. Parlo so emotional zu entflammen, dass dieser bei ihm als Geschäftspartner der Website einstieg.

    • martin sagt:

      aber wo ist parlo? im nirvana verschwunden! hier nix ,kein neues buch,einfach weg.

      • Racingman sagt:

        Vor einem halben Jahr, im letzten November, hat Parlo hier was geschrieben, seitdem Sendepause.

      • Racingman sagt:

        Vor vier Tagen wollte Frank J. Richter (Parlo) den untenstehenden Beitrag hier veröffentlichen, doch der verschwand im rheinisch-bergischen Bermuda-Dreieck. Im Sinne der Meinungsfreiheit bringe ich ihn hier dennoch:

        ******************************
        Frank J. Richter sagt:

        Dein Kommentar muss noch moderiert werden.

        21. Mai 2026 um 17:50

        Wer immer “Dr. Parlo” sein soll – ich kann versichern, dass dieser niemals “Geschäftspartner” von Blücher war.

        Ich war selbstverständlich zu Anfangs rennsportlich begeistert von galopp-sieger.de und deshalb habe ich damals für gut 1.900 std. Rechercheaufwand geleistet, Daten gepflegt, Fehler korrigiert, einige Ideen eingebracht, Informationsquellen erschlossen, die damals und auch heute noch nicht ausgeschöpft sind. Dies Letztere erklärt z.B. die großen Lücken, die GS immer noch zur Historie des britischen Rennsports aufweist und die sich kaum verringert haben, seitdem ich mich diesem Thema nicht mehr im hiesigen Rahmen widme.

        Seinerzeit hat es sogar Überredungsaufwand benötigt um Blücher verständlich zu machen, dass die Qualität von GS schnell erheblich gewänne, wenn er einigen anderen verlässlichen Personen Administratorfunktion einräumen würde.

        Im Übrigen sehe ich die Kommentarfunktion des Blücher-Blogs überaus kritisch, die dortigen Meinungs-Beiträger sind zumeist keine Werbung für den Galoppsport. Sie liefern – bedingt durch ihre Möglichkeiten – zuviel Desinformation, weil sie auffällig an Problemen leiden, die allgemein unter “mentalen Wahrnehmungsverzerrungen” bekannt sind.

        Wenn ich mit Racingman kommunizieren möchte, so brauche ich dazu den Blücher-Blog und seine Ungeister nicht.

        Ob das “Projekt GS” gescheitert ist – wie Racingman meint – weiß ich nicht. Momentan sieht es so aus, als ob das “Projekt Galoppsport in Deutschland” insgesamt gescheitert ist. Warum dann noch (gar “ehrenamtlich” “travailler pour le Roi de la Prusse” wie Blücher einst so schön sagte?) Aufwand in nach 20 Jahren wohl notwendige Renovierung und Erweiterung von GS stecken? Oder überhaupt noch in den dt. Galoppsport?

        Die Welt und das Leben kann auch ohne ihn schön sein … man muß es nur erkennen (können). Die vielen unseligen Verblendeten und Betriebsblinden im status-quo-Galoppsport können dies freilich nicht.

        • Racingman sagt:

          In der Teamvorstellung vom Galoppsieger steht Parlo aber immer noch drin – nach all den Jahren. Gab es da weiland keine geschäftliche Vereinbarung? Immerhin investierte Parlo fast zweitausend Arbeitsstunden – nur pro bono? Schuldet Blücher seinem Ex-Kumpel vielleicht noch Honorar? Wie auch immer, ich halte Blücher genauso wenig für teamfähig wie Kassandro. Bei Kassandro kann ich mir auch nicht vorstellen, dass er früher mal an Tisch 16 im Großraumbüro der Albingia-Versicherung saß.

  7. Racingman sagt:

    Welche Parameter gibt es, um den Erfolg einer Website zu messen?

    Nun, zunächst könnte man sich auch von allen Parametern freimachen und einfach nach dem persönlichen Wunschdenken urteilen. So wie einst Kassandro, der den Blücher Blog quasi als das Zentralorgan des deutschen Turfs empfand.
    Seriöser ist es, den kommerziellen Erfolg einer Website als Maßstab zu nehmen anhand der Mitgliedsbeiträge oder Werbeeinnahmen, die generiert werden.
    Eine zweite, in der Praxis meist verwendete Option sind die Klickzahlen. Früher hatte ich hier einen Beitrag geschrieben, der sich auf die Zahlen eines professionellen Zählservice stützte. Da lag Galoppsieger unterhalb der Messschwelle, so dass gar keine Zahl genannt werden kannte.
    Eine weitere Option sind die maßgeblichen Protagonisten der Branche, die die Website aktiv nutzen. Wenn beim Galoppsieger Branchenleute wie Christoph Berglar, Peter Franceschini und Günther Schmidt über die Zukunft des Rennsports diskutieren würden, wäre das eine ernstzunehmende Plattform. Wenn allerdings nur die Rentner Heinz und Theo aus Greater Dortmund Belanglosigkeiten aus Langeweile verbreiten, interessiert das niemanden. Das Knock-out-Argument, warum man die Website schließen sollte, ist jedoch die Tatsache, dass nur ein einziger Teilnehmer (Racingman) fachliche Beiträge schreiben kann und will.

  8. Racingman sagt:

    Zwischendurch ein kleines Turf-Quiz für die echten Galopp-Aficionados: Wie heißt bzw. hieß im Turfdeutsch umgangssprachlich der Hügel hinter der Gegengeraden auf der Neuen Bult? Zumindest das Hannoveraner Urgestein Daily Impact dürfte das wissen.

  9. Racingman sagt:

    PAULINA UND DAS LOS DER SELBSTÄNDIGEN

    Am Pfingstwochenende habe ich mal wieder deutsche Galopprennen im Internet angeschaut. Moderator Thorsten Castle ließ den kleinen Riemer Renntag am Samstag aus, weil er am Sonntag in Hoppegarten und am Montag in Köln im Einsatz war. In Weidenpesch turnte immer noch der mittlerweile 72-jährige Daniel Delius als Tipster mit dem Mikro im Führring rum – er bekommt eben keine fette Beamtenpension als ehemaliger Oberregierungsrat. In Riem agierte die in der Schweiz aufgewachsene Berliner Schauspielerin Paulina als Hauptmoderatorin mit Christoph „Lusche“ Barluschke als Tipster an ihrer Seite. Die mit ihren 1,78 m nicht zu übersehende Paulina war auch schon als Sidekick beim Deutschen Derby im Einsatz. Sie wird bald 33 Jahre alt und ist bisher über Nebenrollen als Aktrice noch nicht hinausgekommen. Das wird schwierig werden in diesem brutalen Business, von dem die Allermeisten nicht leben können. Nebenjobs sind da unvermeidlich. Um auf das nötige rennsportliche Fachwissen zu kommen, bräuchte sie wesentlich mehr Einsätze im Turf. In Riem machte sie gleich beim Sieger-Interview mit Leon Wolff einen Fehler, weil sie den Rennverlauf falsch gesehen hatte, und das machte ihr der Jockey mit deutscher Direktheit auch klar. Autsch, aber Shit happens. Paulina hat das locker weggesteckt und souverän weitergemacht. Richtig so.

    • Racingman sagt:

      Eine kleine Korrektur: Paulina ist in Ibiza und Berlin aufgewachsen und erst später für das Schauspielstudium nach Zürich in die Schweiz gekommen. Reiten kann die Moderatorin, wie der Kollege Thorsten Castle auch.

  10. h.schmelz sagt:

    Herr Matthiessen ist letzte Woche verstorben. Er war leider sehr krank, aber er hat eisern durchgehalten, solange es ging. Das Beileid gilt seiner ganzen Familie, aber besonders seiner Gattin.

    Er war deiner der letzten Mohikaner des Rennsports, ein Mann des Wettgeschäfts. Ein Experte für alle möglichen Formen der Wetterei. Sein ewiges Verdienst sind seine wichtigen Beiträge zur Kooperation mit der PMU, ohne die der deutsche Trab- und Galopprennsport nicht da stünde, wo er heute steht. Sondern möglicherweise bereits in der Abwicklung. Bis zum Schluß war er mit Wettstar eng verbandelt, mit Riko Luiking, dem er als Fachmann und mutmaßlich auch Freund treu diente.
    Sein bester Rath, den er mir mal gab, war gelegentlich einer informellen Sitzung des Hamburer Rennclubs im Frühjahr 2011. Da wurde über das kommende Meeting gesprochen, und er fragte mich, ob wir Durban Thunder anspannen würden. Ich sagte ihm, das würden wir sicher ins Auge fassen, wenn man sich seitens des Verstanstalters durchringen könne, wieder über 2.200 Meter auszuschreiben. Nein nein, sagte er, daß bräuchten sie nicht. Das Pferd könne auch 2.400. Na ja, das stimmte. Fast.

    Er hatte nie selbst Pferde, zumindest bei den Galoppern, aber er war brenend an allem interessiert, was sich auch zwischen den Wochenenden abspielte. Er wußte bestens Bescheid, er konnte Rennen und Formen lesen, und er konnte das auch einem Publikum via Microphon korrekt und fehlerfrei rüberbringen. Bei den Trabern hat er auch vom Turm die Rennen kommentiert, und wir mir Kenner der dortigen Szene glaubhaft versichern, auf deren Urteil ich was gebe. Und er wußte zu allen Zeiten die Kontostände bei den Wettkassen und den Wettkonten, auf Euro und Cent und inkl. aller Boni und deren Auszahlungs Modalitäten. Er hatte auch den Finger am Puls der Startmanschaft. Manche sagen, er hat ihn je nach Bedarf angehalten oder beschleunigt. Den Puls.

    Sein letzter Dienst war der des Präsidenten des Hamburger Rennclubs. Den hat er nach turbulenter Mitglieder Versammlung nolens volens, aber nicht wirklich überrraschend, angenommen. Das war ein Himmelfahrtskommando, wie man wußte, und er hat das auch mangels Alternative gemacht. Wer weiß, wie es ohne ihn weiter geht. Auch insofern geht der letzte Mohikaner im offiziellen Hamburger Rennsport

  11. Racingman sagt:

    WER WAR HOLGER MUSSWITZ?

    Machen wir mal einen Demenz-Test bei den älteren Herrschaften im Blücher Blog: Erinnern Sie sich noch an den früher beliebten und umstrittenen Websiten-Betreiber Holger Mußwitz? Der norddeutsche Wahl-Frrangge aus Nürnberch schrieb vor geraumer Zeit (es muss wohl im Jahre 2007 gewesen sein) auf seiner Website Galopprennen.org: „Jeder, ich betone, jeder Rennverein liest meine Seite.“ (Ähm, ist der Holger vielleicht ein entfernter Verwandter von Kassandro…?) Es war die gute alte Zeit des deutschen Turfs, als es noch wesentlich mehr Rennsportmedien gab. Die Seite gibt es immer noch, wird aber wohl schon einige Jahre nicht mehr aktualisiert. Auf seiner neueren Website Musswitz.de mit aktuellerem Foto des Meisters gibt es nicht nur Rennsport, sondern auch politische Weisheiten.

    Auf Galopprennen.org heißt es im Jahre 2007(?): „Unabhängig vom Internet führe ich seit fast 30 Jahren eine Datenbank. Früher noch auf über 10.000 A6 Karteikarten, heute im Zeitalter der Computer mittels dieser Technik. Der Zeitaufwand füllt mich, beschäftigt mich. Hinzu kommt aber seit Januar 2004 der Aufwand für meine „Sites“. Anfangs ging es mehr um Inhalte der Informationsseiten, Hinweise und Vorschläge zur Problembewältigung.“ 

    Klingt irgendwie ziemlich blücherig mit der Datenbank, jedenfalls was die kauzige Mentalität des Machers betrifft.

    • Theo Epping sagt:

      Wer sich so intensiv mit anderen beschäftigen, ausschließlich negativ, in Ihrem Fall, der muss extrem viel vor sich selbst verleugnen.

      Racingman, Sie sind, waren und werden immer nur ein armer
      SCHMIERFINK bleiben.

    • Racingman sagt:

      Für mich war der Turf immer eine hochspannende Branche, aber eben doch eine Schweinebranche. Deshalb wollte ich mit diesen Menschen privat nie etwas zu tun haben. Den Holger Mußwitz sehe ich aber als harmlosen Spinner an.

  12. Racingman sagt:

    Wird Theodor A. Epping aus Rhynern die neue Greta Thunberg? Übermorgen am 30. Mai findet in Hamm und damit quasi vor seiner Haustür eine große Klima-Demo statt im Rahmen des Klima Camp. Greenpeace, BUND und Fridays for Future unterstützen die Veranstaltung. Sie kämpfen für erneuerbare Energien und gegen Gas.
    Warum Hamm? Die Bundesregierung und die Energiekonzerne wollen das östliche Ruhrgebiet rund um Hamm zum Hotspot des fossilen Gasausbaus machen. Dort sollen gleich drei der geplanten neuen Groß-Gaskraftwerke entstehen. Vor Theos Haustür…
    Hildegard Epping fordert zur Teilnahme auf: „Los, Eppes, komm endlich in die Hufe, du fauler Hundsfott!“
    http://www.zukunftstattgas.de

    • Theo Epping sagt:

      Wie immer quarken Sie nur Blödsinn, meine Haustüre steht weit weg von Hamm, Sie nicht wirklich informierter Schmierfink.

      • Racingman sagt:

        Sie wohnen doch seit Jahr und Tag im Holthöfener Weg, gell? Da, wo auch Nachbarhund Atze zu Hause ist. Das ist von der Hammer Innenstadt schätzungsweise nur so zehn Kilometer wech. Und die Gaskraftwerke werden ja nicht in Hamm, sondern bei Hamm gebaut. Hoffentlich werden Sie da nicht enteignet.

        • Theo Epping sagt:

          s.o. Dummkopf

        • martin sagt:

          laut routenplaner ist THEOs heim weit weg vom ort des geschehens in stockum. da wird er von der randale wenjg mitkriegen. es sei denn, er schmeisst sich ins getümmel

          • Theo Epping sagt:

            Der Routenplaner weiß nur was man ihm eingibt, aber nicht wo mein Heim steht und das geht auch weder ihn noch sie was an…
            Das KFZ Kennzeichen ist nicht HAM.
            Ganz ehrlich, ich begreife nicht, was dieses Interesse oder was auch immer, am mir soll?
            Wie verkorkst muss man sein…

          • Racingman sagt:

            Das Kfz-Kennzeichen besagt gar nichts, denn da sind viele Leute wegen der Kfz-Steuer erfinderisch über lange Zeiträume. Wenn Blücher mal wieder eine neue Adresse hat, überrascht mich das nicht, aber beim Theodor kann ich mir das nicht vorstellen. Sagen Sie doch einfach ehrlich „ja, ich wohne im Holthöfener Weg“, und dann kommen Martin & Martillo zum Kaffeetrinken vorbei und bringen noch Gebäck mit. Und vielleicht kommt Racingman als Überraschungsgast gleich mit…

          • Racingman sagt:

            Darf ich Ihre obige Antwort als Einladung auffassen? Egal, die brauche ich nicht. Früher war es für mich gängige Praxis, bei Firmen und Organisationen ohne Anmeldung hereinzuplatzen, und das hat meist gut funktioniert. Beim italienischen Galopper-Dachverband in Rom war ich mal ohne Anmeldung, weil ich ein paar renntechnische Fragen hatte, und zwei Mitarbeiter haben mir das sehr nett und ausführlich erklärt.
            In der Nähe vom Theodor hatte ich dagegen mal einen Überraschungsbesuch unternommen, der beinahe schmerzhaft ausgegangen wäre. Es war zu der Zeit, als die Warendorfer Rennbahn in der Planungs- oder Bauphase war. Ich war mit dem Auto auf der Autobahn von Norden kommend Richtung Ruhrgebiet unterwegs, und als ich in der Nähe von Warendorf war, dachte ich mir ganz spontan, hey, ich könnte ja mal für einen kurzen Stop bei Ferdi Leve vorbeifahren und mich wegen des Rennbahn-Projektes erkundigen. Ich hatte zuvor noch nie Kontakt mit Herrn Leve gehabt, aber egal.
            Als ich bei seinem Grundstück ankam, konnte man auf dem Gelände einen großen Zwinger mit einem unfreundlich knurrenden Kampfhund erblicken (nicht so nett wie Theos Nachbarhund Atze). Ich dachte mir, na, wenn der Köter in dem Zwinger ist, ist ja alles in Butter, und ging durch die Eingangspforte Richtung Haus. Was ich zunächst übersehen hatte, war die Tatsache, dass hinten im Zwinger eine Klappe war, durch die Bello raus konnte. Und das tat er dann mit großen Schritten auch. Mir war klar, dass Diskutieren sinnlos wäre, also den ungeordneten Rückzug angetreten mit einem Sprung auf den Zaun rauf. Gott sei Dank bin ich dann auf der Außenseite runtergefallen, so dass Bello nicht fündig wurde. Schwein gehabt. Beim Theodor wäre der Empfang bestimmt herzlicher.

          • Theo Epping sagt:

            Versuch macht klug!

  13. Racingman sagt:

    Für meinen treuesten Leser Karl Jörg habe ich hier Informationen, die er nicht der SPORT-WELT entnehmen kann. Früher wurden dort immer die Umsatzzahlen der Galoppveranstaltungen veröffentlicht, aber das ist lange her. Die Traber sind diesbezüglich transparenter. Andi Gruber hat es trotzdem geschafft und veröffentlicht regelmäßig Umsatzahlen von Galoppern und Trabern, und auch mit Details wie Starterzahlen, Umsatz pro Rennen und pro Pferd. Am aussagekräftigsten finde ich den Umsatz pro Rennen, den ich hier für den 1.Mai mit gerundeten Zahlen wiedergeben möchte.

    Berlin-Karlshorst war mit € 9.400 Wettumsatz pro Rennen das heulende Elend, während Gelsenkirchen mit € 18.000 doppelt so hoch lag. Die Galopper bewegten sich in anderen Dimensionen: Hannnover (€ 48.600) und Leipzig (€ 44.000) jeweils mit bumsvoller Bude, während München-Riem selbst mit dem Grupperennen Bavarian Classic als Attraktion nur auf € 34.000 kam. Auf Fernsehbildern fällt immer wieder auf, dass Riem auch an Grupperenntagen nur bescheidenen Besuch aufweist, sofern nicht wie am Dallmayr-Renntag mit Freikarten und Tombola nachgeholfen wird.

  14. Racingman sagt:

    STAATSOPER STATT DOPPELRENNBAHN

    Für meinen treuesten Leser Karl Jörg gibt es hier wieder etwas Panorama aus der Welt des Turfs. Bald steht ja auf dem Horner Moor das Derby-Meeting an, und da lautet jedes Jahr der Running Gag: Was ist eigentlich mit der geplanten Doppelrennbahn? Antwort: Die kommt irgendwann… im Herbst der Reformen.. aber in welchem Jahr?

    Nach dem Derby-Meeting des Jahres 2022 hatte ich Kontakt mit einem Journalisten des Hamburger Abendblatts, der mir Folgendes per E-Mail schrieb: „Nach unseren Informationen hat der Senat das Projekt Doppelrennbahn bislang nicht gekippt. Auch der von Ihnen angeführte Artikel des NDR gibt das unseres Erachtens nicht her. Dass der Zeitplan (Auszug der Traber aus Bahrenfeld bis 31.12. 2024) sehr ehrgeizig und schwer einzuhalten ist, darüber hatten wir bereits vor dem Derby berichtet. Andererseits ist inzwischen ein Businessplan erstellt worden, und auch ein Gutachten zur denkmalgeschützten Tribüne liegt vor. Wir werden die weiteren Entwicklungen verfolgen und darüber berichten.“ Na denn man tau, kann da nur kommentieren… Nach dem Derby-Meeting 2025 erklärte Daily Impacts Blankeneser Lieblingsnachbar, der kürzlich verstorbene Pempi, im Hamburger Abendblatt zum Dauerthema Doppelrennbahn: „Ich rechne mit einer Entscheidung der Stadt in den nächsten sechs bis neun Monaten.“

    Nüscht da. Weder der Rennsport noch der Hamburger Senat kommt in die Pötte. Stattdessen zieht die Hamburgische Staatsoper im kommenden Jahr im Sommer für mehrere Monate auf die Trabrennbahn Bahrenfeld, weil ihr Stammhaus in der Hamburger Innenstadt renoviert wird. In Bahrenfeld werden die Opernfreunde mehrere verbundene Zirkuszelte unter dem Markennamen „Kuppel Hamburg“ belegen, die im früheren Schlussbogen der stillgelegten Großen Bahn (1200 m) der Traber stehen. Also gibt es 2027 in Bahrenfeld Opernmusik statt Baulärm für die geplante Science City nebst Wohnungen. Der Herbst der Reformen dauert in Hamburg eben noch etwas länger. Dafür wird es jetzt beim Derby-Meeting 2026 am 2. Juli vier Trabrennen auf der Grasbahn des Horner Moors geben.

    • Racingman sagt:

      “kann man da nur kommentieren” muss es heißen.

    • Racingman sagt:

      Angesichts der Trabrennen in Horn am 2. Juli gibt Bahrenfeld nun seinen am 8. Juli geplanten Renntag nach Straubing ab. Ich würde mal sagen: Vielleicht sind die Bahrenfelder sogar froh darüber, dass sie nicht veranstalten müssen. Sie mussten in diesem Jahr auch schon vor dem 8. Juli bereits drei Renntage mangels Startpferden absagen. Das Horner Projekt Doppelrennbahn ist der größte Schwachsinn, den man sich vorstellen kann.

      • Racingman sagt:

        Zur Erläuterung: Die Trabrennbahn Bahrenfeld muss sich auf Gastpferde aus Berlin, NRW und den Niederlanden stützen, um überhaupt noch ein Rennprogramm zusammen zu bekommen. Das klappt nicht immer. Der Trabernorden ist noch nicht klinisch tot, aber man arbeitet daran. Dennoch wollen sich Volker Linde & Co. diesen Koma-Patienten auf die Horner Anlage für eine Doppelrennbahn holen.

  15. Racingman sagt:

    Im Galopprennsport gibt es jede Menge Menschen, die dort nach öffentlicher Anerkennung lechzen. Eine Möglichkeit, sich die „five minutes of fame“ zu erkaufen, gibt es gelegentlich in England. Man muss nur bei einer Charity-Auktion auf einer Rennbahn das letzte Gebot haben, und dann wird man ein Jahr später eine Romanfigur unter dem eigenen Namen im nächsten Rennsportkrimi von Felix Francis, dem Sohn von Dick Francis.
    Im aktuellen Krimi mit dem Titel „Dark Horse“ war es eine Dame namens Sophie Burnett, die im November 2024 auf der Rennbahn Cheltenham das letzte Gebot bei der Charity-Auktion zu Gunsten der Racing Welfare and the Countryside Alliance hatte. Und nun hat Felix Francis eine fiktive Person namens Sophie Burnett in sein Buch hineingeschrieben. In welcher Rolle das genau ist, kann ich noch nicht sagen, denn ich habe die Lektüre des Buches gerade erst angefangen. Ich erinnere mich aber, dass Francis dieses Prinzip auch früher schon angewendet hat. Ein kleiner Spoiler: Der nächste geplante Francis-Krimi wird „The Chase“ heißen, und da wird es vielleicht auch wieder einen Charity-Auktionsgewinner darin geben. Lustig wäre es, wenn der Gewinner aus Deutschland käme. Dann würde der Rennsekretär der Rennbahn Fakenham vielleicht Heinrich Müller-Lüdenscheid heißen.

  16. Racingman sagt:

    Heute werden in Düsseldorf die German 1000 Guineas gelaufen, die von Horn & Company gesponsert werden. Horn & Company, das ist die Unternehmensberatung des Düsseldorfer Präsidenten Alexander Bethke-Jaenicke. Anfang Mai wurden in Köln die beiden Grupperennen ebenfalls von Turfgrößen finanziert: der Sauren Dachfonds Preis und das Karin Baronin von Ullmann Schwarzgold-Rennen. Im ersten Fall dürfte es Sponsoring sein, im zweiten Fall Mäzenatentum. Sponsoring ist ein Austausch von Leistung und Gegenleistung und ist unternehmerisches Handeln, während Mäzenatentum eine einseitige mildtätige Gabe darstellt.

    In Riem wird der Renntag um den Dallmayr-Preis vom Kaffee-Imperium des Riemer Ex-Präsidenten Wolfgang Wille finanziert. In Hamburg gibt es den Wettstar.de Großer Hansa Preis und das Idee Deutsches Derby. Der Düsseldorfer Henkel-Preis der Diana geht auf Albrecht von Woeste aus dem Henkel-Clan zurück. In Hoppegarten fördert Marian Ziburske den Sport mit dem Westminster Großer Preis von Berlin. In Köln gibt es ferner den Mehl-Mülhens-Stiftung Preis von Europa sowie in Hoppegarten noch den Wettstar.de Preis der Deutschen Einheit.

    Dies sind nur einige Beispiele, die aufzeigen, auf welcher wirtschaftlichen Basis das Sponsoring im deutschen Rennsport beruht: Es sind in der Regel reiche Turffunktionäre und ihr Haus-Buchmacher, die quasi ihre eigenen Rennen finanzieren. Eigentlich sollte Sponsoring ja Geld von außen in den Sport bringen. Es ist aber ganz schwer, Sponsoren von außen zu finden, die nichts mit dem Rennsport zu tun haben und die investieren, weil das Rennsponsoring eine unternehmerisch überzeugende Marketing-Maßnahme ist, die für das Unternehmen vom Preis-Leistungs-Verhältnis her einen guten Deal bedeutet. Dies hat natürlich ganz wesentlich mit der fehlenden Medienpräsenz des Turfs zu tun. Und da sind wir wieder bei meinem treuesten Leser Karl Jörg und seiner zutreffenden Meinung über die Wichtigkeit der Medienpräsenz.

  17. Racingman sagt:

    Am Samstagabend kam die „Theo Demo“ in Hamm in den Fernsehnachrichten. Die Klima-Aktivisten protestierten gegen die drei im Großraum Hamm geplanten Gaskraftwerke.

    Am Sonntagabend dann ein großer Tag für Heinz Baltus, den Ruhrpott-King in Magdeburg, wegen eines Berichts in den ARD-Tagesthemen über die Deutsche Dackelmeisterschaft im Herrenkrug. 40 m geradeaus ging die Rennstrecke. Vor dem Rennen gab es sogar einen Medizin-Check der kleinen Kläffer.

  18. Racingman sagt:

    Die Stadt Hamm im Freudentaumel: Theos Puschenklub, der Fußball-Fünftligist Westfalia Rhynern, hat sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2026/27 qualifiziert.

  19. Theo Epping sagt:

    Was könnte entspannender und einschläfernder sein, als eine Racingman Litanei?

  20. Racingman sagt:

    Wahrscheinlichkeitsrechnung würde ich einem Schüler so erklären: Eher wird Tradwife Hildegard Epping Bundeskanzlerin, als dass der Theo mal einen Blücher-Beitrag mit rennsportlicher Substanz schreibt.

    • Theo Epping sagt:

      Jetzt reicht es mir aber, mit Ihrem frauenfeindlichen Matschogelaber, dabei tut nichts zur Sache, dass ich seit Jahrzehnten gar keine Frau mehr habe, was Ihnen offensichtlich auch entgangen ist, Sie armer Tropf.

      • Racingman sagt:

        Journalistenfrage an Dr. Parlo: “Warum lesen Sie den Blücher Blog?” Antwort: “Wegen des Matschogelabers.”

        • Theo Epping sagt:

          Journalistenfage an den großartigen Racingman:
          Großer Racingman, wieso gebt Ihr Euch immer wieder mit diesen langweiligen Tatagreisen in diesem scheintoten Blücher Blog ab?
          Antwort: Weil die, die einzigen wahren Tierfreunde sind und mich armen Mäuserich so armseelig ich auch bin, leben lassen.

          • Racingman sagt:

            Gibt es hier etwa echte Tatagreise? Nö! Alle fit wie ein Turnschuh.

            Daily Impact: „I am past 60 but I’ve still got all my marbles.“

            Kassandro: „Und ich laufe nachts die zehn Kilometer von der Bushaltestelle in Braunlage nach St. Andreasberg durch den dunklen Wald, weil ich zu geizig bin, mir ein Auto zu kaufen.“

            Kurfürscht FW: „Ich habe gerade das junge Frollein Heidi aus dem Café gegenüber zum nächsten Renntag eingeladen!“

  21. h.schmelz sagt:

    Der Prix du Jockeyclub. Mit Gostam.

    Das Rennen in Chantilly war extrem schnell, 2 Minuten 3 Sekunden. In München waren sie auf 100 Metern kürzer fast 5 Sekunden langsamer. Das ist eine Welt. Er hing am Start deutlich nach rechts und brauchte einige Zeit, um sich zu balancieren. Da hat er sein Rennen verloren. Unterwegs war auch immer Unruhe und wenig Platz. Ob er gegen die Coolmore Pferde angekommen wäre., glaube ich nicht Aber am Ende war er dicht dran. 3 3/4 Längen vom Sieger. Gut gelaufen, noch grün.

    • martillo sagt:

      was heisst noch grün der hat 5 Starts lieber im lande bleiben und hier gewinnen
      unsere haben es hier schon schwer gegen Ausländer ,währe hier vielleicht ungeschlagen ins Derby gegangen

    • Blücher sagt:

      Es war die drittschnellste Zeit von Chantilly über 2100m
      Zeiten sind interessant, aber auch mit Vorsicht zu betrachten. Man denke an die Japaner, die zu Hause Zeiten laufen, daß es einem die Schuhe auszieht und dann wirken sie hier nicht wirklich zwingend. Wurde das Rennen schnell gemacht, können alle schnell laufen, und sonst braucht man eben mehr Zeit – ohne daß die Pferde schlechter sind.
      Chantilly ist in Frankreich auch eine sehr schnelle Bahn, 2100m werden nirgendwo schneller gelaufen.

    • kassandro sagt:

      Ganz so ist es auch nicht. Der uralte 2000m Bahnrekord in München von Turfkönig liegt bei 2:01,1. In Chantilly wurden über 2100m 2:03,5 gelaufen. 6 Sekunden für 100m entspricht genau einer Zeit von 60 Km/h. Mit Hilfe dieser Daumenregel kann man Zeiten gut vergleichen. Mit Hilfe dieser Daumenregel entspricht die 2100m Zeit von 2:03,5 einer 2000m Zeit von 1:57,5. Sie ist also 3,6 Sekunden schneller als die Turfkönig-Zeit.
      Zwischen Düsseldorf und Köln gibt es eine große Rivalität, die zu einem regelrechten Schwindelwettbewerb um die schnellste Zeiten über 2200m und 1600m geführt hat. Im Kölner Union-Rennen hält Straight den Rekord mit 2:11,8, nach obiger Daumenregel nur 2,3 Sekunden langsamer als die Chantilly-Zeit. Die Düsseldorfer kontern im Preis der Diana mit 2:11,2 und verzichten dabei auch noch auf die Y-Chromosomen. Wer schon mal – wie ich zu Fuß eine Runde gedreht hat, kann diese Zeiten nicht glauben.

      • Blücher sagt:

        Gucken Sie sich mal die Zeiten in Japan an. Für 2000m sind die schnellsten 100 alle unter 2 Min.
        In DE war lange Katmai in FFM im Preis der Volksbanken 1987 das schnellste Pferd über 2000m, 2024 lief Erle in Hoppegarten im Diana Trial schneller.
        Diese Zeiten sind insofern alle plausibel, weil es eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung gibt, die man über Jahrzehnte nachvollziehen kann. Wann das Ende der Fahnenstange erreicht ist, weiß ich nicht, entscheiden sind für mich die Beine, die das Tempo aushalten müssen.

      • Blücher sagt:

        Im Menüpunkt “Sieger großer Rennen” gibt es “Schnelle Zeiten”. Da kann man je Land und je Bahn abfragen. Bei den Engländern und Amerikanern UNBEDINGT eine Spannungsbreite eingeben. 1 1/2 Meilen sind mal 2414 und mal 2404m.

  22. Racingman sagt:

    PFERDEWETTEN.DE
    Am letzten Freitag fand die Hauptversammlung der pferdewetten.de AG in Düsseldorf statt. Lars-Wilhelm Baumgarten verließ den Aufsichtsrat auf eigenen Wunsch mit dem Ablauf der Hauptversammlung. Zu seinem Nachfolger wählte die Hauptversammlung mit nahezu 100% der Stimmen den früheren GaloppOnline-Mitgründer Patrick Byrne. Dem ehemaligen Vorstandsmitglied Pierre Hofer wurde für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2024 keine Entlastung erteilt.

    • Blücher sagt:

      Die Nichtentlastung eines Vorstandmitglieds ist ja mal eine Ansage. Sowas schlägt in der Wirtschaft normalerweise hohe Wellen.

      • Racingman sagt:

        Ich wage mal die Voraussage, dass es in der SPORT-WELT keine hohen Wellen schlagen wird, hi hi… Von den drei früheren Vorstandsmitgliedern wurde einer entlastet, die anderen beiden nicht. Die fehlende Entlastung würde dem Unternehmen jetzt grundsätzlich die Möglichkeit eröffnen, eine Schadensersatzklage gegen Pierre Hofer zu richten. Ob das in der Praxis wirklich geschehen wird, ist aber kein Automatismus. Da muss man die weitere Entwicklung abwarten. Für Hofer stellt sich außerdem die Frage, was er jetzt mit dem Riesenberg von PW-Aktien machen wird, auf dem er sitzt.
        Hofer wurde im Forum der Vorwurf gemacht, zwar bei Pferdewetten kompetent zu sein, nicht aber bei den Sportwetten. Bei seinem Nachfolger Chris Gruber scheint es umgekehrt zu sein. Offenbar will sich das Unternehmen in beiden Feldern positionieren, also braucht man im Prinzip die Eier legende Wollmilchsau an der Unternehmensspitze. Für den deutschen Galopprennsport ist das wirtschaftliche Schicksal von PW von Bedeutung, weil so viel Geld aus der Branche da drin steckt.

  23. Racingman sagt:

    Apropos Finanzen: Im Direktorium befindet sich „Janine die Knautzige“ schon seit einiger Zeit im Mutterschaftsurlaub. Jetzt muss der „Gestütswärter“ ohne seine „Finanz-Aufpasserin“ zurechtkommen.

    • Theo Epping sagt:

      Drei Diplome hat er angeblich, das vom Knigge ist aber garantiert nicht darunter.

      • Racingman sagt:

        Als Anhänger des gepflegten Altherrenwitzes bleibe ich auch weiterhin ein Fan des von Sat.1 gefeuerten Fußballreporters Jörg Dahlmann. Der Dahlmann ist ein ganz Netter, genau wie ich. Er hatte mal als Reporter eine lustige Bemerkung über sexy Simone Thomalla gemacht, was als Kompliment gedacht war. Die Thomallasche hat sich über die Bemerkung selber gar nicht echauffiert, dennoch feuerte Sat.1 den Jörg. Der lebt jetzt als Zwangsrentner mit seiner neuen Lebensabschnittsgefährtin in einem Apartment in Palma de Mallorca und war auch im RTL-Dschungelcamp, um sich was dazuzuverdienen. Die Bonzen in den TV-Sendern haben eine derartige Angst vor Shitstorms in den Unsozialen Medien, dass jetzt nur noch dreifach chemisch gereinigte Bemerkungen über den Äther dürfen. Schrecklich. Ich bleibe jedenfalls bei meiner launigen Linie.

        • Racingman sagt:

          Sophia Thomalla war gemeint. Nicht die Mutter, sorry.

        • Theo Epping sagt:

          Sie begreifen, wie meistens, gar nichts, meine Bemerkung bezieht sich auch auf Ihre, unverkennbar herabwürdingende Formulierung:
          …der “Gestütswärter”…

          • Racingman sagt:

            Bei dem neutralen und gebräuchlichen Wort „Gestütswärter“ weiß jeder, was gemeint ist. Genauso, wenn ich „Direktorium“ sage. Dass ein Gestütsmalocher Chefmanager des deutschen Turfs wird, ist doch schon ziemlich ungewöhnlich. Im Organigramm des Direktoriums ist der Name von Janine Knautz übrigens als Co-Geschäftsführerin inzwischen entfernt worden, während sie als Controllerin noch mit dem Zusatz „im Mutterschaftsurlaub“ steht.

  24. Theo Epping sagt:

    In Ihrem Kontext ist das Wort alles andere als neutral.
    Ihr Versuch, der Rolle rückwärts, ist wieder sehenswert.

    • Racingman sagt:

      Da muss man zwischen der (neutralen) Wortbedeutung und meiner persönlichen (kritischen) Meinung über den INHALT der Pferdeberufe unterscheiden. Die Dachverbände der französischen Galopper und Traber betonen in ihren Verhandlungen mit den Pariser Politikern immer wieder, wie wichtig die Pferdeberufe im Rennstall und Gestüt sind, um die vielen Unqualifizierten unterzubringen, die ansonsten auf dem Arbeitsmarkt kaum Chancen hätten. Was wäre denn aus einem T. Epping geworden, wenn es die Pferdeberufe nicht gäbe? Sie haben ja neulich auf meine Frage hin keine Tätigkeiten nennen können, die Sie richtig gut beherrschen.

      • Blücher sagt:

        Na na na – immer gemach und langsam mit den jungen Pferden. Oder wollen Sie, daß ich Sie Bismarcks Äußerungen zu Ihrem Beruf erinnere?

        • Racingman sagt:

          Ich bin Rentner. Hat Bismarck etwas über Rentner gesagt?

          Ich habe ganz ohne Thorsten-Castle-Zuckerguss über die Pferdeberufe das gesagt, was Realität ist. Die Pferdetrainer sind doch froh, wenn sie überhaupt noch jemanden für die Reste-Rampe finden. Als Erika Mäder Vorsitzende des Trainerverbandes war, hatte sie zusammen mit der Arbeitsagentur versucht, die kleinen und leichten Syrer-Flüchtlinge für die Arbeit im Rennstall zu begeistern. Ohne Erfolg. Attraktiv sind die Bedingungen wirklich nicht: Gewicht halten, schlechte Bezahlung, großes gesundheitliches Risiko mit der Gefahr einer Querschnittslähmung, unchristliche Arbeitszeiten.

          Die seinerzeitige Kronzeugin im Riemer Strafrechtsprozess, eine junge Arbeitsreiterin, hatte sich damals hilfesuchend an mich gewendet und mir auch vom drögen Alltag der Arbeitsreiter erzählt. Wie geht tschechisches Biomüll-Recycling in Riem? Apartmentfenster auf und Bananenschale raus. Ob das jetzt in dem schicken Neubau immer noch so ist, weiß ich nicht. In Riem wohnen und arbeiten die Stallangestellten zusammen, und dazwischen schlagen sie die Langeweile tot. Man säuft zusammen, man bumst zusammen. Ein Mikrokosmos in sich, der Turf.

  25. Theo Epping sagt:

    Was nimmt man nicht alles auf sich, für ein bisschen besseres Leben. Besser die Tonne leeren, als ihr Inhalt sein.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>