Wenn Pferde fliegen können

Durch Zufall bin ich über einen Zusammenschnitt der besten Siege von Chautauqua, einem australischen Flieger gestolpert. Faszinierend, mmit wie viel Speed  der Encosta de Lago-Sohn seine Rennen gewonnen hat. Leider war er Wallach und konnte seinen Speed nicht vererben.

Chautauqua Zusammenschnitt

Der Beste ist für mich aber immer noch dieser namenlose Japaner, der von ganz weit hinten kommt und dann noch locker gewinnt. Dabei ist nicht nur die Speedleistung des Pferdes phantastisch, der Kommentator, der hinterher nur noch im Stakkato stammelt, ist ein Hörgenuß dazu.  Könnte man fast als Klingelton auf dem Handy verwenden.

Ein fliegender Japaner

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

18 Antworten auf Wenn Pferde fliegen können

  1. Un Coeur B sagt:

    Ein Pferd mit viel Speed hätte 1 gegen 1 mit einem anderen keine Chance, im Rudel, in schnell gelaufenen Rennen, sähe die Sache dann vielleicht anders aus.

    Galopp, mehr vielleicht als Trab, eine gemeinnützige Angelegenheit, Galopp Affine kommen viel weniger auf dumme, kriminelle, Gedanken – Faszination Galopp ein Sozial Therapeutikum, Ausnahmen bestätigen die Regel.

    • Theo Epping sagt:

      Der Speed ist ja nicht wirklich ein außergewöhnliches Talent, das vererbt werden müsste. Er ist eine, vielleicht die letzte, Möglichkeit, einem Feind zu entkommen und somit jedem Pferd eigen – mehr oder weniger.

  2. h.schmelz sagt:

    Der Dichter Ror Wolf ist ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Er hat viele schöne Sachen geschrieben, Gedichte und Berichte aus der Welt und von Hans Waldmann. Auch aus der Welt des Fußballs. Vom Rennsport hat er aber wohl nichts gewußt. Daher ein Fußball Gedicht zur Erinnerung:

    “Der Nebel pfeift. Es ist etwas geschehen.
    Es klatscht ganz naß. In diesem Dämmerlicht
    Beginnen wir mit unsrem Schlußbericht.
    Wir sehen nichts. Wir können nichts verstehen.

    Nur die Gesänge, die vorüberwehen.
    Da ist nicht viel bei dieser schlechten Sicht.
    Wenn es nicht läuft, dann läuft es eben nicht.
    Borussia Dortmund wird nicht untergehen.

    Der Rammer tankt sich durch, ihr lieben Leute.
    Der Stopper: ja, so sieht es aus von hier.
    Er senst ihn um, wenn ich das richtig deute.

    Die Neun läuft an. Das war das Vierzuvier.
    Ins Netz gefetzt. So wunderschön wie heute.
    Ein volles Pfund. Und diesmal singen wir.”

  3. h.schmelz sagt:

    Es gibt einen ganz hervorragenden Bericht über eine Orgie von Ror Wolf. Ich meine, da kommen folgende Zeilen vor:

    “…….Und gießt dann eine Flasche Henkell
    Trocken über ihre Schenkel………….”

    Das müßte bei Raoul Tranchirers Sammlungen stehen. In der Nachbarschaft von Hans Waldmann und Gräfin Winternitz.

  4. h.schmelz sagt:

    Zum Thema Speed. Damit bezeichnet man im englischen Kontext die Grundschnelligkeit des Pferdes, nicht das, was wir als Rums zum Schluß meinen. Diese Pferde werden dort closer (fast) genannt.

  5. h.schmelz sagt:

    Fabiola Geißler stellt uns Alson vor:

    https://www.youtube.com/watch?v=15EMf9ys_EY

    So stellt sich Herr Pommer den Rennsport vor. Hupfdohlen mit Kind und Gequatsche. Was für eine sinnlose und alberne Veranstaltung.

    • Blücher sagt:

      Gefäääährlich. Die Pommeranze will aus der Leistungsprüfung Galopprennsport mit angeschlossener Gesellschaftsabteilung ein Event der Beliebigkeit machen. Da geht jedes Standing, jeder Anspruch den Bach runter und das kann es nicht sein.

    • h.schmelz sagt:

      Mittlerweile habe ich rausgefunden, wer das ist, diese Fabiola Geißler. Es ist eine rennsportbegeisterte Influencerin. Wie Deutschland Galopp atemlos berichtet. Also eine Beeinflusserin, wenn ich das verdeutsche. Letztlich wie Vesper, nur für weniger Kohle zu haben. Eine Miettante also, so wie er ein Mietonkel ist. Für Schokoriegel, für Tampons, für Energiesteine – you name it. Da lobe ich mir Helmut Kappes.

      • Blücher sagt:

        Naja, also mit Verlaub Herr Schmelz, jene Damen und Herren, denen einst der Soldatenkönig einen schwarzen Talar verordnete, damit man sie schon von weitem erkennen kann, vertreten heute diese Meinung und bestreiten morgen selbige auf das Heftigste, weil die Mandantschaft die Interessen hat, die der gestrigen Mandantschaft vollkommen zuwider waren.
        Und von den Söldnern, die zwischen 1618 und 1648 heute für die Sache der Protestanten stritten und morgen die Haut für die Sache der Katholiken zu Feld trugen, weil der Wenzel die Seiten gewechselt hat oder weil der Kaiser besser zahlte als der Schwede, will ich mal gar nicht sprechen.
        Es ist so wie es schon immer war, wess Brot ich ess, des Lied ich sing.

        • Theo Epping sagt:

          Wohl wahr. Und so unerträglich für uns diese “Vögelchen” auch durch das Filmchen flattert, es tut nur was sein Dresseur von ihm erwartet. Wir sollten nicht den Boten erschlagen.

  6. Un Coeur B sagt:

    Mietonkels, für viel Geld geleast, die dann die Weidegründe wieder verlassen, wenn alles
    abgegrast, anbei Influencers und Whistleblowers, neue Hoffnungsträger, nicht für alle.

  7. Un Coeur B sagt:

    Tatsachenentscheidungen, Entscheidungen, die den Tatsachen nicht entsprechen, wie beim Fußball einführen, auch keine Lösung für Galopp.

  8. Un Coeur B sagt:

    Vielleicht kann Herr Göntzsche helfen, wenn ihn das Zeitliche noch nicht gesegnet haben sollte.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>