Enable auf den Spuren von Goldikova?

Wie die Racing Post heute berichtet, hat Khalid Abdullah entschieden, daß seine Wunderstute Enable noch ein weiteres Jahr im Training bleiben wird. Damit wandelt Enable auf den Spuren der französischen Superstute Goldikova, aus dem Wertheimer-Stall und trainiert von Freddy Head, die auch sechsjährig im Training blieb. Der Versuch, den Breeders’ Cup Turf viermal zu gewinnen, gelang aber leider nicht. Beim vierten Versuch wurde sie “nur” Dritte.

Und Enable -  soll sie jetzt die erste Stute werden, die die King George VI and Queen Elizabeth Stakes dreimal gewinnen kann? Die Chancen stehen ja nicht schlecht. Oder soll sie mit einem Jahr Pause ein drittes Mal den Arc gewinnen und nach Motrico die älteste Arc-Siegerin der Geschichte zu werden?  Oder vielleicht auch Beides – dreimal King George und dreimal Arc?

Das wäre dann ein Rekord, der vielleicht so lange bestehen wird, wie der von Kincsem – ungeschlagen in 54 Rennen von der Bahn abzutreten. Und Kincsems Rekord wurde dieses Jahr 140 Jahre alt! Und da es gerade paßt: 1929, also vor 90 Jahren, gewann Oleander das dritte Mal den Großen Preis von Baden – 50 Jahre nach Kincsem.

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62 Antworten auf Enable auf den Spuren von Goldikova?

  1. Theo Epping sagt:

    Ein Opfer an die Superlative, sehr traurig, dieser Größenwahn.

  2. Anghione sagt:

    Was ist denn traurig? Finde es viel trauriger, wenn ein Pferd nach ein paar guten Leistungen 3jährig in die Zucht geht. Solange die Stute Spass am Laufen hat und keine gesundheitlichen Probleme hat, warum sollte sie denn nicht noch ein Jahr Rennen bestreiten? Sie ist ja nun wirklich nicht alt.

    • Theo Epping sagt:

      Für Sie ist sie offenbar NUR ein Rennpferd, für mich ist sie auch eine große züchterische Hoffnung. Alt ist sie ganz sicher noch lange nicht.

  3. Un Coeur B sagt:

    Alles wieder möglich, Triples, Quadruples, Quintuples.

  4. Weiß es auch nicht sagt:

    Dahlia lief auch noch 6j., gewann in diesem Alter lt. Galopp-Sieger das Hollywood Invitational Handicap sogar gleich zweimal. Sie hatte dann dennoch eine hervoragende Zuchtlaufbahn.

    • Theo Epping sagt:

      Herrn Abdullah geht es sicher nicht um Geld, sondern tatsächlich um den Ruhm, den Enable noch zusätzlich für ihn erringen kann. Überall wo sie läuft, werden alle eine riesige Show bekommen und einige einen schönen Reibach machen. Übersteht sie das alles gesund, schön und alle haben ihren Spaß gehabt. Wenn nicht, kann ich nur sagen, das war es nicht wert.
      Ob sie ihr Rennvermögen weiter vererbt? Ich weiß es auch nicht.

      • Blücher sagt:

        Geld wird für den Saudi zweitrangig sein. Sie schreiben das richtig, es geht ihm um Ruhm und Ehre. Er will etwas für die Ewigkeit

        So wie Tesio durch Ribot und Nearco unsterblich geworden ist, versucht Khalid Abdullah das mit Frankel und Enable. Gute Pferde hatte er genug, das ist nicht das Thema. Es geht um Pferde, über die man auch in 100 Jahren noch mit leuchtenden Augen spricht!

    • Blücher sagt:

      Danke für den Hinweis. Da war noch ein Fehler in den Daten. Sie hat das Hollywood Invitational Handcap als Sechsjährige natürlich nur einmal gewonnen.

  5. Racingman sagt:

    Hallo, Ihr munteren Vögel! Blüchers Armee ist ja nicht so wirklich kopfstark vertreten hier… Was bleibt nach dem Stalingrad von Amelies Pegida-Forum noch für die Turffans? Die Abteilung „Galopprennbahnen“ im Trottoforum:
    http://trottoforum.de/forum/index.php?board/24-galopprennbahnen/

    Da hab ich sozusagen mein Privatforum, und ganz ohne braunes Störfeuer. Cool! Dort steht Neues zur: Doppelrennbahn; Neuss; Italo-Rennpreise; Antisemitismus & Galopp; usw. Der Forumsbetreiber ist ja eigentlich für großzügiges Sperren bekannt, insofern ist es für mich schon eine Überraschung, dass ich dort noch immer schreibe, hi hi…

    • h.schmelz sagt:

      warum soll man da was schreiben, wenn man das auch hier machen kann? was wissen sie speziell zur doppelrennbahn, was nicht auch hier zu lesen wäre? schreibense doch hier, dann werdense nicht gesperrt. cool & hihi!

  6. kassandro sagt:

    Goldikova lief nie ihm Breeder’s Cup Turf sondern stets in der Breeder’s Cup Mile, die allerdings ebenfalls auf Gras gelaufen wird. Goldikova war gesundheitlich besser drauf als Enable, hatte aber deutlich weniger Klasse. Es wundert mich deshalb, dass ein so intelligenter Mann wie John Gosden den Besitzer nicht von einer Karriereverlängerung abhält. Sie wird weder ein drittes Mal das King George noch den Arc gewinnen.

    • Blücher sagt:

      Sie haben natürlich recht, Goldikova ist immer in der Breeders’ Cup Mile Turf gelaufen und nicht im Breeders’ Cup Turf über 2414m gelaufen. Wäre ja auch ein bißchen zu weit für die Stute gewiesen. Wenn man einen Text schnell runter schreibt, passiert das schon mal.

      Und was die Stute nächstes Jahr noch gewinnt – ich lasse mich da überraschen und ich sehe das sehr positiv. Wenn der Jahrgang 2017 gelungen ist, dann könnte es in der zweiten Jahreshälfte schwer werden, aber bis dahin bin ich vor allem für den Sommer in Ascot guter Dinge!!

    • Un Coeur B sagt:

      Racingman vor Kassandro, auf den Einlauf wäre man hier nicht so, ohne weiteres, gekommen.

    • h.schmelz sagt:

      so ein intelgenter mann, kann sich nicht durchsetzen, obzwar Goldikova weniger klasse hatte. deutlich zumal. ach was, ist das so? nein, natürlich nicht. Goldikova hatte ein bestes rating von 130. Enable von 128.

      • Blücher sagt:

        Bitte nicht vergessen, per Definition ist das Rating der Vergleich der Pferde EINES Jahrgangs und kann nur nährungsweise als Vergleich von Pferden verschiedener Renn-Jahrgänge. Nur mal als krasse Beispiele:
        Magnat (1941) 112 kg
        Anilin (1965/1966/1967) 108 kg, 110 kg, 111 kg
        Star Appeal (1975) 110 kg
        Acatenango (1986) 110 kg
        Danedream (2011) 104 kg
        Novellist (2013) 104 kg
        Abgesehen davon, daß die Skala in Deutschland einmal zur internationalen Harmonisierung grundsätzlich geändert wurde, wollen Sie doch nicht ernsthaft die Leistungen der hier genannten Pferde aus verschiedenen Epochen einzig über das GAG vergleichen. Leider habe ich in den 40ern Lücken und kenne die GAGs von Ticino nicht, der dürfte auch bei 110 gelegen haben.

        Ich würde Enable “rein gefühlsmäßig” über Goldikova stellen. Das liegt allerdings auch daran, daß ich Steher als die besseren Pferde sehe im Vergleich zu den Meilern. Ansonsten sind es zwei hochklassige Stuten, die wegen unterschiedlicher Distanzpräferenzen nicht gegeneinander laufen könnten. Wer will da sagen, daß die eine zwei Pfund über der anderen steht???

        • h.schmelz sagt:

          Sie können da alles fühlen, was Ihnen Ihr Gefühl eingibt. Für alle anderen ist das IR am Ende des Tages einschlägig. Und da steht es dann 128 zu 130 als jeweils bestes der Karriere. Meilererin hin, Steherin her.

          • Blücher sagt:

            Ist richtig – aber wie eben auch gesagt, mit dem Rating werden die Pferde eines Jahrgangs verglichen und nicht über Jahrgänge hinweg. Gucken Sie sich doch einfach Acatenango contra Danedream an. Sehen Sie zwischen den Beiden 6 Kilo??

          • Theo Epping sagt:

            Sehr enttäuschend h.schmelz, ich habe Ihnen mehr Interpretationsvermögen zugetraut. Hätte nicht erwartet, dass Sie buchstabengetreu sind.

        • h.schmelz sagt:

          Natürlich sehe ich da Unterschiede, Herr Rumstich. Ich sehe Grand Prix de St.Cloud gewonnen und verstochen im Arc gegen den Arc gewonnen und die King George VI gewonnen. Das ist der Unterschied, auf dem Rasen und mit Zielpfosten. Paßt.

  7. h.schmelz sagt:

    Fast 5 Millionen Pfund haben sie gestern in Ascot ausgeschüttet, und die Idee des Champions Day nimmt immer mehr den Weg des Zuviel zu Spät zu Satt. Wegen Regen geschlossen wäre auch angebracht gewesen, weil das Flachgeläuf nicht mehr praktikabel war, und sie teilweise auf die Hindernis Bahn ausweichen mußten. Aber man wollte nicht den Franzosen das letzte Wort in Sachen Flachsaison lassen – dem Arc Wochende – und so wurde dieser Tag vor einiger Zeit ersonnen.

    Ich war mal da, vor Jahren, und statt Hats and Tails regieren die Wachsjacke und der Schirm. Dazu pfeifft der Wind, es nieselt, und die Felder sind üppig, aber nicht erstklassig für den Anspruch des Titels. Von den Top Ten der Graspferde waren nur wenige da, und einer davon, Stradivarius, hat wegen des Bodens nicht gewonnen. Ryan Moore war gar nicht da, weil in Australien, und so schwebte über allem eine Herbststimmung. Und im Parliament ging es zumindest nicht weniger unterhaltsam zu. Man muß Fan sein, um von Waterloo aus nach Ascot zu fahren, bei dieser Gemengelage.

    Nach BB muß man auch nicht fahren, weil es noch beschwerlicher ist als von Waterloo nach Ascot. 600 km plus von Hamburg, endlose Zeiten auf der Autobahn oder der Bahn, seit die einzige Verbindung mit dem Aeroplan zugemacht wurde. Das macht keinen Spaß und kostet mit Taxi und Hotel mehr, als die Veranstaltung verdient.

    Am letzten Wohenende war großer Kampftag in Bahrenfeld mit dem GP von Deutschland, immerhin mit 150.000 dotiert. Es waren fast nur Ausländer am Start, Pferde, Fahrer, Trainer, Besitzer, und am Ende hat einer in Besitz einer Truppe aus Italien gewonnen, trainiert von einem Schweden, gefahren von einem Schweden. Das sah sehr gut aus, er ging im Bogen schon händevoll in der vierten Spur, und gewann dann mit der halben Geraden. Es wurde die Italiänische Hymne gespielt, es wehten skandinavische Flaggen. Und, wichtig für den Laien zu erleben, alle kamen ins Ziel. Das ist bei denen nicht oft der Fall. Guter Sport den ganzen Tag, wahrscheinlich der beste in GER im ganzen Jahr. Zuschauer vielleicht 2.000 plus. Das Wetter war schön, die Wolken dramatisch, und die Flugzeuge aus Fuhlsbüttel stiegen wie stets bei Südwestwind mit singenen Motoren über der Bahn gen Himmel. Die Bratwurst war auch gut.

    Das Schicksal der sogenannten Doppelrennbahn wird nur dann wahr, wenn sich Günther Herz und Albert Darboven resp. die beiden Vereine auf ein Betreiberkonzept mit finanzieller Unterfütterung einigen können. Das ist ein Junktim, welches die Stadt seit Jahr und Tag deutlich kommuniziert. Ohne das, wird es nix. Es geht dabei nicht um Zusagen, es geht um belastbare Verpflichtungen. Ich kann nicht erkennen, daß sich in der Hinsicht irgendwas bewegt.

    • Blücher sagt:

      Früher gab es nur die Champion Stakes, ein uraltes und hoch renommiertes Rennen des englischen Kalenders. Viel älter als der Arc. Das Wetter ist im Oktober halt so eine Sache und der Boden auch. Aber ich mal schweren Boden, da gewinnen dann nicht nur die Favoriten. Und immer nur trockene Piste ist doch langweilig. Und in den Champions Stakes gab es schon immer Überraschungen. Lorenzaccio hat hier den großen Nijinsky 1970 geschlagen und niemand ist Frankel so sehr auf die Pelle gerückt, wie Cirrus des Aigles in den Champion Stakes von 2012. 1 3/4 Längen war der Vorteil von Frankel – das war verdammt eng für seine Verhältnisse. Magical hat ihre Scharte aus dem Arc ausgewetzt und sie wird dann auch noch im Breeders’ Cup laufen. So wie Found, die hier 2015 Zweite zu Fascinating Rock wurde und dann im Breeders’ Cup Golden Horn schlug.

      Ohne den Regen von Paris hätte Waldgeist den Arc nicht gewonnen. Vielleicht waren die Pferde dieses Jahr nicht ganz so gut – auch wegen des Wetters und weil ja noch der Breeders’ Cup ansteht. Es können ja nicht jedes Jahr die Superstars in Ascot zum Champions Day laufen. Und so viele Super Stars haben wir im Moment in Europa auch nicht. Und wenn man einen Blick in die Siegerliste wirft – da ist die Creme de la Creme sehr gut vertreten.

    • wat-ten-scheid sagt:

      So sehen fachkompetente Aussagen aus anstatt pathologischer Miesmacherei:

      “October 21, 2019 at 09:34 in reply to: Ascot Champions Day – a failure

      It’s very easy to knock Champions Day after this year. It was always going to draw its criticism, but they can’t do much about the weather. Everyone will have their own opinions, but Champions Day has undoubtedly been a success. Viewing figures were up, tickets were sold out in September and this year wasn’t even a vintage meeting. You only have to look at the horses that have turned up over the years, to see it’s been a great success. (i’m not going to go and name them all, because there’s too many).

      I know for some, Newmarket is the unofficial home of horse racing, but for me, Ascot is the home. You have to have it there, it’s by far the best racecourse in Britain and its stooped in history. It has a global appeal that no other racecourse does.

      Also, what do people expect, a champion wins every horse race? If that happened, Champions Day would be VERY boring. A 1/4 shot going in on every race. Champions Day is not about the best horse in the best division, it’s like the Champions League of football. You don’t have to win the Domestic league to be in the Champions League, but the collective best are usually always in it.

      The best of the best for me is Royal Ascot. A proper flat meeting run in summer conditions. Champions Day is in the only slot it can be in pretty much. It’s always in danger of the ground affecting the day but it has to be, by definition at the end of the season.

      If viewing figures or attendance aren’t a way to measure it, then look at the horses that turned up.

      QEII
      Eng 2000 Guineas Winner
      Irish 2000 Guineas Winner
      2 Queen Anne Winners
      A Falmouth Winner
      A triple Group 1 winning 126 Rated

      Sprint
      Commonwealth Cup Winner
      2 x Haydock Sprint Cup Winners
      Prix De La Foret Winner
      Prix De L’Abbaye Winner
      A Diamond Jubilee Winner

      I won’t go through all of them, but if you do, you’ll see the depth of talent.

      On top of that, Star Catcher won the F&M, which was her 4th Top level win of the season over distance in a row. How’s that not at Champion level?

      Magical won her 4th Group 1, again that’s champion level.

      Not every season is going to produce 4 or 5 130 rated winners on Champions Day. I find the criticism of the day frankly a bit ridiculous, sorry.

      I’m not a big fan of 33/1 mudlarks going in on Champions Day, as I’m sure most others aren’t, but the weather is the weather. Only 2 of the last 9 since it moved to Ascot have been run on Heavy.”

  8. h.schmelz sagt:

    Was auch keinen Spaß macht ist die causa Frankfurt. Nachdem Herr Vogel vor mehr als zwei Jahren mitgeteilt hat, Miglieder des Frankurter Rennvereins hätten sich für die Rückzahlung der 75.000 “verbürgt”, ist immer noch kein Geld zurück geflossen. Das DVR hat also insgesamt 100.000 in dieses Abenteuer versenkt. Ich nenne das Management Versagen. Er wird von Herrn Vesper unterstützt, der Kritik an diesem Versagen öffentlich abkanzelt und sich an der Vernebelung der ganzen Sache beteiligt. Es geht insofern wie immer und gehabt. Unter den Teppich damit und der Öffentlichkeit dummes Zeug verkaufen.

    Das große Problem dieses Sports sind die Leute an der Spitze. Kein Sachverstand, viel Geld verdienen, und das Geld der anderen verjuxxen.

    • Theo Epping sagt:

      Wie wäre es denn, h.schmelz, wenn wir zwei beiden zusammen tuten täten? Ich habe kein Geld und Sie keine Ahnung, nach einer Weile wäre es dann hoffentlich genau anders rum!!

    • wat-ten-scheid sagt:

      Während der Phase, in der h.schmelz Mitglied des BV-Vorstandes (“Vorstand der Macher” im Selbstverständnis) war, war es um die Management-Kompetenz der Führung auch nicht besser bestellt. Oder ist damals etwas Zielführendes initiiert worden? Welche Ziele hat der Rennsport eigentlich? Mehr als Erhalt der Züchterprämie im status quo?

      Es liegt auch nicht an den “neuen” Spitzenkräften, was h.schmelz bemängelt und uns glauben machen will. Was ist, wenn die zwar wollen, aber nicht dürfen, weils den Altvorderen nicht pläsiert?

      Das Führungsproblem des Rennsports und damit seine Probleme im Selbstverständnis und in der öffentlichen Wahrnehmung geht weit über die 15 Jahre der amtierenden Ostermann-Regentschaft hinaus.

      Wie ist es aber möglich, dass die Erben großer Vermögen aus regen Unternehmerfamilien des Nachkriegs-Wirtschaftswunders (evtl. darunter auch einige Kriegsgewinnler?) von moderner Unternehmensführung und Organisationsentwicklung nichts verstehen? Ist es die natürliche Schlaffheit der in x-ter Generation mit dem goldenen Löffel im Mund Geborenen? Ist es das fortwährend larmoyante Dahinköcheln im eigenen Sud?

      Inzwischen sehen wir: Sie verstehen nicht einmal etwas von der Vollblutpferdezucht, können mit der eigenen Pferde-Produktion nicht die Rennen im Land halten und verlieren zunehmend den internationalen Anschluß, von dem sie glaubten, immer noch glauben?, ihn längst geschafft zu haben. Wollen dem Publikum aber einreden, dass Waldgeist ein “Produkt der besten Linien dt. Vollblutzucht” sei. Vom Pferdehändler zum Roßtäuscher ist es nur ein kleiner Schritt.

      • Theo Epping sagt:

        Vom Redner zum Schwätzer auch.

      • Blücher sagt:

        Ganz so einfach ist es ja nun mal nicht. Die Schwäche der deutschen Vollblutzucht ist die geringe Größe und diese hängt unmittelbar mit dem schwächelnden Rennsport zusammen. Wenn ich keinen Heimatmarkt mehr habe und für den Export zu klein bin, dann gebe ich eben auf. So haben viele Züchter in den letzten Jahren entschieden. Als in den 90ern der Rennsport in Dtld sich geöffnet hat, war Deutschland bei größerter Zucht erst einmal Importland für Vollblüter, denn in dem damaligen Aufschwung (es gab über 3000 Rennen im Jahr) war die deutsche Zucht gar nicht in der Lage, die Nachfrage zu befriedigen. Heute haben wir eine kleiner Zucht und sind Exporteur nicht nur guter Stuten geworden. Das gab es schon immer, aber die Relation ist heute einfach fatal geworden.

        Und was die Deklaration von Waldgeist als Produkt Deutscher Zucht betrifft – im inzwischen vollkommenen eingeschlafenen französischen Forum sprach man, als dort noch der Bär steppte, voller Hochachtung von den deutschen Stutenlinien und wie sehr man auf die Qualität bei den Stuten in deutschen Gestüten achte. Egal ob das Schlenderhans “S” oder Zoppenbroichs “K” oder was auch immer war. Und eine Allegretta wurde als Deutsche Stamm-Mutter einer internationalen Linie hoch gelobt.

        Die einzige Frage wäre, wie lange man eine Nebenlinie einer solchen Stutenlinie noch als Deutsch bezeichnen kann, wenn sie im Ausland fort geführt wird. Ich halte es so, daß wenn Hengst oder Stute oder Stutenvater “Deutsch” sind, wird das Pferd als “Mit deutschem Einfluß” in den Rennergebnissen markiert. Bei den Ammerländern habe ich das inzwischen weitgehend (nicht komplett) aufgegeben, denn die Blutlinien sind nicht mehr heimisch, die heran gezogenen Hengste haben nur noch selten deutsche Wurzeln und kaum ein Ammerländer ist in Deutschland geboren.

    • Blücher sagt:

      Frankfurt ist in der Tat ein Problem. Vor über einem Jahr wurden von der StA Frankfurt Ermittlungen gegen einer der ehemaligen Protagonisten wegen der Veruntreuung von einer runden Millionen aufgenommen. Fortschritte gibt es in dieser Causa nicht, mein Stand ist allerdings gute drei Monate alt. Ob es dort ein zivilrechtliches Verfahren gibt und wie der Sachstand dort ist, ist mir im Moment nicht bekannt. Mir mangelt es aber auch an Zeit, mich damit eingehend zu beschäftigen. Leider. Ich empfinde es jedoch als bemerkenswertes Zeugnis für unsere Justiz, wenn nach über einem Jahr in diser Sache kaum Fortschritte zu vermelden sind. Will man sich da um eine Entscheidung drücken und hofft auf “andere” Ereignisse?

      Ich glaube, wenn man in FFM noch tiefer bohrt, werden noch einige unangenehme Wahrheiten öffentlich werden und die betreffen dann nicht die PErsonen,die auch mit eigenem Geld und, wie Sie richtig schreiben, mit dem Geld des DVR versucht haben, die Bahn zu retten.

      • h.schmelz sagt:

        lieber herr rumstich, sie haben sich persönlich an die spitze der kampagne wider stadt und dfb und dvr gesetzt, und das horn des rv inkl. dessen vertreter getutet. unermüdlich haben sie hier und anderswo angeblich hochwichtige neuigkeiten von der front berichtet, die allesamt juristisch unhaltbar waren, was die gerichte unisono bestätigt haben. sie haben den heroischen kampf des penismannes sowie seiner mutter unterstützt, daß es eine art war. und als alle sehen konnten, was für scharlatane da am werk waren. sie haben letztlich auch des herrn vogels unglaubliche 100.000 katastrophe gefordert und unterstützt, bis zur letzten patrone und atemzug, um in ihrem jargon zu sprechen. sie sollten ganz stille sein in dieser sache.

  9. j.w. sagt:

    die damen schmeißt der blücher hier raus und das “neue” linksgesindel” darf sich hier austoben? na bravo …

    • Theo Epping sagt:

      Sein Sie froh über Ihr Glück, Sie dürfen noch hier sein.
      Recht – links – alles die selben Dummschwätzer und Schäfchen ins Trockne Treiber.

    • Blücher sagt:

      Das stimmt nicht, ich haben niemanden raus geworfen. Lediglich einer “Dame” habe ich klar gemacht, daß sie persona non grata ist. Diese ewigen “Ergüsse” mit vollständig einseitiger Tendenz waren einfach nicht zu ertragen.

      Ansonsten ist dies ein freier Bloq und wer möchte, darf seine Meinung zum Besten geben. Solange die Grundregeln der Höflichkeit beachtet werden, der gute Geschmack nicht verloren geht und der Post nix Strafbares enthält, wird auch nicht redigiert.

  10. Un Coeur B sagt:

    Enable unable for Arc Triple…nur ein Wort Spiel, falsches English, aber egal.

  11. h.schmelz sagt:

    Früher hatte das Rennen den Titel Racing Post Trophy. Heute gibt es einen neuen Sponsor mit Namen Vertem, aber es ist immer noch Gruppe I und wird am Sonnenbend in Doncaster über die Meile auf der geraden Bahn gelaufen. Es sind 12 genannt, davon einer von Ian Balding – Kameko – und 11 von O’Brien. Man erinert sich an Cheltenham und Michael Dikinsons alle Fünfe 1983 im Gold Cup, aber 11 von 12 ist neu, selbst für Coolmore. Das Rennen ist ein Witz.

    • Blücher sagt:

      Und dann gewinnt der Balding…..

      Es ist schon verwunderlich erschreckend wie dominant die Iren im englischen Rennsport sind – und an großen Besitzern mangelt es doch wahrlich nicht.

  12. h.schmelz sagt:

    O’Brien unable to lift Trophy despite running 11 of 12 runners at Doncaster. Bookies cry foul, lucky punters punch the air.

  13. h.schmelz sagt:

    Zum Thema Spitzenpersonal an der Spitze ohne Ahnung aber Drang zum Geld.

    “The theme of staff turnover at the BHA was addressed last week by the trainer Ralph Beckett, who told Thoroughbred Racing Commentary: “In this country, our regulator is failing, and that’s probably because those in charge are executives and they move on after a few years. Whatever we felt about the Jockey Club as a regulator, they had the best interests of the sport at heart because they all owned or bred horses, and we need people in charge again who have vested interests who will ensure the sport thrives.””

    Heute im Guardian. In Köln regiert ebenfalls keine Ahnung, aber trotzdem excellente Bezahlung. Vesper, Vogel, Pommer. Ein Dreigestirn mit Karneval Appeal.

  14. h.schmelz sagt:

    Jetzt wird es spannend, wie sich die Jubelpresse mit dem Ende von Schlenderhan beschäftigt. Wird man die Rennsporterfolge feiern, wird man den Adel feiern, oder auch das Thema Bank und Köln und Esch und Middelhoff und den Baron und alles andere unerfreuliche? Alles ist ja doch zaubrig miteinander verwoben, incl. der Zigarren und dem Weihrauch der katholischen Kirche.

    • Theo Epping sagt:

      Es ist völlig unerheblich wie sehr sie ihrem Neid und ihrer Missgunst freien Lauf lassen, gegen alles und jeden der erfolgreicher ist als Sie. Ganz gleich ob man Ihnen zustimmt, ob Sie recht haben oder nicht, ein Ende in Schlenderhan ist ganz sicher kein Glücksfall für den Rennsport in Deutschland.

  15. Un Coeur B sagt:

    Neidisch kann man auf die genannten eigentlich nicht sein, aber sie geben sich so, dass schnell ein Gefühl hochkommt, dass sie ein falsches Spiel spielen, wie damals bei Schily, Fischer, Schröder.

  16. h.schmelz sagt:

    Due gute Nachricht des Tages: Herr Vogel verläßt im März das DVR. Besser spät als nie. Herr Vesper und Herr Pommer sollten sich ein Beispiel nehmen.

  17. Un Coeur B sagt:

    Mit den menschlichen Glückszuständen verhält es sich meistens wie mit gewissen Baumgruppen, welche, von ferne gesehen, sich wunderschön ausnehmen, geht man aber hinan und hinein, so verschwindet diese Schönheit: man weiß nicht, wo sie geblieben ist, und steht eben zwischen Bäumen.

  18. j.w. sagt:

    ” Vogel sagte dazu: „In der der jetzigen Situation verlasse ich das nicht gerne.“ ” Zitatende Galopponline. Rausschmiß oder was ?

  19. h.schmelz sagt:

    Er meinte damit die Experten an der Spitze, die langsam auch von anderen als das bemerkt werden, was sie sind und immer waren. Luftpumpen mit Sinn für ihr Geld, aber null Sachverstand.

  20. Un Coeur B sagt:

    Herr Vogel hätte gern noch etwas weitergemacht, aber es ist ihm verwehrt worden, vielleicht vom Präsidenten, dem er die Materie näher zu bringen versuchte, oder von irgendeinem Dunkelmann aus hinteren Kulissen, es wird auch noch hier und da gelesen, nicht nur Sport-Welt, Galopp Online, vielleicht geht es so dem einen oder anderen Verantwortlichen auch noch an den Kragen, vielleicht sogar dem Präsidenten, und dem, den er mitbrachte.

  21. h.schmelz sagt:

    “Dass 7,5 Millionen Menschen laut einer vom Direktorium in Auftrag gegebenen Studie sich für den Galopprennsport interessieren und darunter viele junge Menschen seien, bestärkt die Verantwortlichen beim Dachverband in ihrer Aufbruchsstimmung. ”

    So steht es in der Mitteilung bei German Racing über das Ereignis in Hannover unter der Rubrik “Hoch interessanter Abschluß der Programms” mit Vesper, Vogel und Pommer. Also angeblich 7,5 Millionen Menschen in GER, die sich für den Galopprennsport interessieren. Laut einer Studie von Nilsen. Da steht aber nix von 7,5 Millionen, sondern von 16% der Befragten.

    “Basis: 1000 repräsentativ Befragte zwischen 16 und 65 Jahren (244 16- bis 29-Jährige, 391 30- bis 49-Jährige, 365 50- bis 65-Jährige; 507 Männer, 493 Frauen) (Grundlagenstudie Sponsorlink Mai 2019 / * Feb 2019) / ** Interesse (Top-2-Box) an Springreiten, Vielseitigkeit, Dressurreiten, Galopprennen oder Trabrennen”

    Diese 16% beziehen sich also auf Pferdesport allgemein, und weiter in der Studie rangiert Galopp nur noch vor Trab, aber hinter den anderen genannten Pferdesportarten. Das wird aber bei German Racing nicht erwähnt. Wie auch nicht erwähnt wird, daß Galopprennen bei den beliebtesten TV Sportarten mit Weile abgeschlagen ist, nämlich letzter mit ein paar anderen Exoten wie Curling und Gewichtheben.

    Das ganze Unternehmen Nielsen ist, wie auch Rheingold, eine Waschanlage für die Herren Vesper und Pommer, um ihre vermeintlich segensreiche Tätigkeit für den Galoppsport zu verbrämen, feurige Unfähigkeit als Aktion zu verkaufen, die letztlich 100.000 gekostet hat, und nur das bestätigt (mit zweifelhafter Methodik), was Kenner des Themas schon lange wissen.

    Es zeigt auch, wie verlogen German Racing das ganze frech verkauft als hoch interessant und hoch erfolgreich. Ich habe gestern mit manchen Teilnehmern der Veranstaltung am Maschsee gesprochen, und alle waren sich einig, was für eine jämmerliche Vorstellung Vesper und Pommer da gegeben haben. Aber es regt sich Widerstand in wichtigen Kreisen, auch vor dem Hintergrund einer geplanten Satzungsänderung, die den beiden Herren Vesper und Pommer noch mehr Macht verschaffen soll.

    “Außerdem seien „innere Reformen“ schon eingeleitet worden, wie eine „Verschlankung in der Organisation“”

    Lautet das Zitat zum Vortrag von Herrn Vesper dazu, und ich hoffe, daß diese Verschlankung der Organisation in der raschen Beendigung der Geschäftsbeziehung zu Herrn Vesper, Herrn Pommer, zu Rheingold und zu Nielsen besteht.

    • Blücher sagt:

      Man sollte das Ganze mal nicht so angespannt sehen. in den letzten Jahren war, was die Außendarstellung des Sports betraf, doch nur tote Hose angesagt. Man muß es Vesper lassen, er hat mal Leben in die Bude gebracht und den Laden einigermaßen aufgemischt. Ich war im Frühjahr auf einer Veranstaltung mit dem Finanzminister von NRW und bei der Fragerunde habe ich das thema Rennwettsteuererstattung angesprochen.
      Als Antwort bekam ich die Info, daß er gerade am Freitag mit Vesper in der Angelegenheit gesprochen habe. Wann in den Jahren zuvor hatte der Präsident des DVR einen direkten Draht zu einem relevanten Minister in NRW?
      Angenommen, man würde das DVR um die Führungsspitze verschlanken? Wer soll es dann machen? Wer soll dann Entscheidungen treffen, wer soll den Kontakt zur Politik halten und ausbauen?Einfach führungslos weiter wurschteln kann es auch nicht sein!
      Und was die Nielsen-Zahlen betrifft, es ist die gleiche Art der Datenerhebung, die bei der Sonntagsfrage zur Wahlentscheidung verwendet wird. Ganz richtig sind sie nicht, aber sie zeigen Trends ganz gut auf. Im Bereich der Mafo genießt Nielsen in der Industrie sehr hohe Reputation – und bei der Ermittlung der Marktanteile in einzelnen Produktgruppen bezogen auf den Gesamtmarkt gelten die Nielsen-Zahlen als hochverläßlich.
      Wenn also Vesper feststellen läßt, daß der Rennsport ein Volumen von 7,5 Mio Menschen in Dltd hat, dann ist es jetzt Vespers Sache, dieses enorme Potenzial zu heben. Will heißen, jeder dieser 7,5 Mio Menschen setzt einmal in einem Monat einen Euro in einem beliebigen Pferderennen auf ein beliebiges Pferd – das macht ein Umsatzplus von 90 Mio Euro / Jahr ;-)
      Wo ist das Problem Herr Schmelz?

  22. h.schmelz sagt:

    “Nach Angaben von Jan Pommer ist der Tierschutz eines der Zentral-Themen der Öffentlichkeitsarbeit. „Wir müssen Aufklärungsarbeit leisten und zeigen, wieviel Fürsorge für die Pferde in unserem Sport steckt.“ Er hob auch die Bedeutung der digitalen Medien hervor.”

    Immerhin hat diese Nielsen Studie ergeben, daß ein Grund für negative Einstellung der Befragten, wenn nicht der ausschlaggebende, das Thema Tierschutz ist. Nun ist das alles mit dem Tierschutz nicht ganz einfach einzusortieren, und es mag sein, daß ein Aspekt dabei die Aufklärung der Öffentlichkeit durch den Sport selbst ist. Speziell in den digitalen Medien. Aber das geht am zentralen Problem vorbei, weil es die Ursachen, die der Sport selbst setzt, nicht adressiert. Die geplante Novellierung der Leitlinen von 1994 will Training und Rennen vor dem 2ten Lebensjahr des Pferdes verbieten, und das geht natürlich an die Substanz der ganzen Veranstaltung. Herr Pommer adressiert , wie auch nicht die Peitsche, er adressiert auch nicht das Problem vieler Bahnen mit den erbarmungswürdigen Gastboxen. Das sind die Baustellen, die der Sport selbst angehen muß, bevor es andere tun. Es geht nicht hier nicht um Marketing, sondern um die Wurst. Wer die gesellschaftlichen Tenzenden zum Thema Tierschutz auf internationale Ebene verfolgt, der weiß, wo der Hase hinläuft. Der Sport hat weltweit große Probleme, sich diesen Themen zu stellen, und die Überwachung durch die Gesellschaft nimmt immer mehr zu. Wenn PETA sich nicht so tollpatschig anstellen würde, sähe es wohl noch ganz anders aus, speziell in GER.

    Es ist nicht so sehr entscheidend, was in bei GOL oder der SW oder German Racing oder Herrn Göntzsches Blatt oder bei Herrn Delius steht oder der Racing Post oder Bloodhorse, sondern was in der SZ steht und im Spiegel und der FZ und im Guardian und der Washington Post und der New York Times. Die haben Relevanz, und die haben auch die journalische Kapazität, um den Rennsport kritisch zu beleuchten. Die sind nicht doof.

    • Blücher sagt:

      Sie haben ja nicht unrecht. Die Meinung der Fachleute ist heute nicht mehr gefragt, entscheidend ist das Gefühl der gefühlten Mehrheit, auch wenn es nur der laute Teil einer Minderheit ist.
      Es ist Sache des DVR, bei den Standard-Medien die Leute entsprechend zu briefen und sie mit relevanten Informationen zu versorgen. Ich habe es neulich bei einem Youtube-Video gemerkt, daß man mit sachlichen Argumenten und stetem Tropfen einen Rennsportgegner fast zum Befürworter umdrehen kann!

  23. Bernd Kunert sagt:

    Zum Experten-Treffen und dem Kommentar von Herrn Schmelz

    In der Tat scheint das Folk aufgebracht gegen die Herrschaft zu sein. Erneut hörten wir immer nur: Die Steuerrückvergütung ist im Gespräch, November Dezember steht eine Entscheidung an.
    Die Buchmachersteuer wird von uns hart und wichtig bearbeitet. Wir hoffen auf eine Lösung und Verteilung bzw. Zahlung an das DVR zu Beginn nächsten Jahres.

    Im Tierschutz verhandeln wir eng mit den Tierschutzvereinen und der Behörde. Leider wurden wir nicht von dem Ministerium eingeladen, als es die grosse Anhörung unter Beteiligung der Tierschutzvereine und des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums gab. Wir werden aber in den nächsten Wochen eine Eingebung schreiben.
    Auf Nachfrage: Was wird gefordert:?

    Beginn des Trainings von Pferden nicht vor dem 30. Lebensmonat
    Beachte: Beginn des Trainings, nicht die zweijährigen Rennen. Im Moment kommt ein Großteil der Jährlinge nach der BBAG Jährlingsauktion im August in den Rennstall, ins Training. Und dann sind die gerade einmal durchschnittlich 16 Monate alt.
    Da findet ein Nachdenken statt. Muß das sein? Wäre es nicht an der Zeit einmal darüber nachzudenken, ob die Jährlinge überhaupt nicht mehr ins Training kommen= ? Ob nicht erst die 2Jährigen im Alter von durchschnittlich 24 Monaten , also so nach der Frostperiode im frühen Frühjahr ins Training geschickt werden sollten? Besser wir reagieren freiwillig, als daß wir plötzlich nicht mehr gefragt werden.
    Die Peitschenregelung. Jedes Jahr wieder Diskussionen. Auch hier wurde nur wieder auf die Zukunft, aber auf keine Entscheidungsleistung in der Vergangenheit hingewiesen.
    Die Zeit der Peitsche ist vorbei!
    Die Zeit der Stierkämpfe ist vorbei!
    Die Zeit des Schächtens ist vorbei!
    Wenn wir nicht aktiv werden, dann bekommen wir eine Regelung. Also mein Vorschlag:
    Ab Januar 2020 bekommen Pferde, die ohne Peitsche geritten werden 1 KG Erleichterung. Ab 2021 ist nur noch die 2jährigen Klatsche erlaubt. Ab sofort darf die Peitsche nicht mehr oben geführt werden sondern nur an der Schulter. Wir wollen doch die Zeitungsbilder und TV Bilder nicht mehr, in denen die Pferde mit hoch erhobenen Peitsche ins Ziel getrieben werden. Das hilft unserem Sport nicht.

    Aber Herr Schmelz, erneut: Wo waren Sie?
    Warum immer nur an der Tastatur? Wo sind sie im Ordnungsausschuß? Wo bleiben Sie bei dem Expertentag, einer Veranstaltung der Besitzervereinigung, in dessem Vorstand Sie doch jemanden den Platz wegnehmen. Am Sonntag ist doch sogar Ihr Pferd gelaufen. Warum sind Sie immer nur ein Heckenschütze?

    • Theo Epping sagt:

      Weil man sich so besser vor Antworten drücken kann, sprich, einfach in gewohnter Weise weiterschreiben. Einsicht, Umsicht, Quersicht Fehlanzeige, nur h.schmelz hat den Gral der Weisen.

    • Blücher sagt:

      Wenn diese Vorstellungen Gesetz werden, dann wird es in Deutschland NIE MEHR einen Galopprennsport von internationaler Bedeutung geben!

    • h.schmelz sagt:

      Herr Kundert, auch wenn es Sie nix angeht, warum ich seit längerem nur noch selten auf der Bahn bin, und nicht mehr nach BB fahre oder Köln, oder warum ich nicht mehr im Vorstand bin, dann sage ich Ihnen dennoch, daß ich wegen der Gesundheit nicht mehr sowas mache. Es zahlt sich aus. Ich mache aber das, was keiner sieht, und mische mich mit allen möglichen schriftlichen und fernmündlichen Dingen in diese Dinge ein, u.A. hier. Ich habe sowohl Herrn Pommer als auch Herrn Vesper persönlich meine Ansichten zu allen möglichen Dingen deutlich zu gehör gebracht, wenn auch nicht glaube, daß viel angekommen ist resp. verstanden wurde. Das nämliche passierte oft mit der BV, deren Vorstände ebenfalls nicht hören wollen, was man ihnen zu diesen und jenem zu sagen hat. Ich sage nur Frankfurt, Neuwahl Oberstes Renngericht, Peitsche, Hindernisrennen in Hamburg.

  24. Theo Epping sagt:

    Nun mal nicht so negativ. Bis sowas durch ist, vergehen noch etliche Jahre. Die Zucht wird noch schlanker werden, schon weil den meisten Gestüten die Flächen fehlen. Das wird zur Folge haben, dass noch mehr Wert auf gute Pferde gelegt wird. Da die Verkaufspferde fehlen, werden die Rennstalleigner auf Importe zurückgreifen müssen. Es fließt also wieder mehr frisches, gutes Blut ins Land. Auch bei den menschlichen Aktiven wird sich die Qualität verbessen.
    Ob wir das noch erleben? Gut Ding braut Weile!

  25. Un Coeur B sagt:

    Träume, Traumwelten, sehr wichtig, Traumwelt Hollywood, die Traumwelt des Galopprennsports, die nächtlichen Träume, je verrückter, desto besser für die seelische Gesundheit, Schicksal und Geschick machen so wie so, was sie wollen, warum sich aufregen, über Pommer, Vesper, Ullmann, Ostermann, auch nur Marionetten des es kommt, wie es kommen muss, kein freier Wille, freier Wille nur Chimäre, nur eine Chimäre….es kommt einem nur so vor, dass das Bewusstsein den neuronalen Prozessen vorrangig ist….so ungefähr.

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