Der Spiegel berichtet über die Probleme im Galoppsport

Ein Bericht im Spiegel über die Problem im Galoppsport. Es ist eben viel Hausgemachtes und man wartet auf Lösungsvorschläge aus Köln. Eine offene Diskussion wäre überfällig, aber sie findet seit Jahren nicht statt.

Bericht im Spiegel

Wo soll das hinführen, wie soll es weiter gehen?

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22 Antworten auf Der Spiegel berichtet über die Probleme im Galoppsport

  1. .schmelz sagt:

    endlich kommen die beiden matadore aus hamburg zu ihrem recht. im spiegel. das muß man sich mal vorstellen! 120.000 besucher auf der prachtbahn prunken sie weiter munter und völlig besimmungslos mit postfaktischen fake news, der kaffee mann und der anwalt aus bad bevensen. damit die sponsoren was zu lachen haben bei ihrer general platz inspektion. 120.000!!!!!!!! trump hatte auch 3 millionen zuschauer bei der inauguration, mindestens. und die sonne schien. ehrlich.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Lieber hschmelz, bei Ihnen kann man erkennen, wie wichtig Rechtschreibregeln sind-im Sinne des Textverständnisses.Leisten Sie sich doch bitte einen Lektor.
      Ich würde ja gerne verstehen, was Sie eigentlich sagen wollen, aber falls da was überhaupt zu verstehen ist….ich krieg es leider nicht hin.

      • Eva Maria Limmer sagt:

        Wo soll das hinführen, wie soll es weiter gehen?

        Lieber Feldmarschall,

        falls es sich hier nicht um eine rhetorische Frage handelt, prophezeie ich es Ihnen jetzt:

        Gottseidank leben wir fortschrittlichen Zeiten und die alten Sklavensysteme gehen unter bzw. werden immer mehr Menschen bewußt.
        Desweiteren der Wert des Lebens, der über dem des Mammons stehen sollte-im ureigensten Interesse.

        Ich vermute ,daß es auf den Plantagen des “Kaffeemannes” (Zit.hschmelz), entsprechend zugeht mit allen dazugehörigen Folgekosten und Kollateralschäden.

        Immer mehr kommt jetzt immer schneller ans Licht der Welt.

        Nicht zuletzt beim sog.Rennspocht ist ja nun überdeutlich zu sehen, wes Geistes Kind die hier maßgeblich und im wahrsten Wortsinne -treibenden-Kräfte sind und vor allem-wie ihre Methoden aussehen.

        Daß solche Steinzeitentitäten sich eine Art Monopol auf eine Pferderasse und auf “Pferderennen”gesichert haben wollen, wobei sie alles systematisch ruinieren(wie in Ihrem Blog ja nun hilfreicherweise dargestellt wird),läßt einfach nur sehr deutlich erkennen,daß diese Art der Pferde-Menschen-Umwelt-Ressourcenbehandlung nicht mehr zeitgemäß ist und deshalb untergehen muß.

        Möglicherweise werden ein paar Klügere-die sicherlich vom Establishment zutiefst gehasst werden-den Absprung in die Neuzeit schaffen, doch der überwiegende Teil wird ganz sicher das gleiche Verfallsdatum haben, wie die hier in Rekordzeit zuschanden getriebenen Jungpferde.

        Manchmal werden diese sogar 14 Jahre alt, wie ein auf ehorses angebotener Fuchswallach”er ist jetzt etwas müde geworden” mit dem fatalen Namen “Inter Mondo”(Zwischenwelt,Koma) von Hondo Mondo(Weltkrieg).Ich denke die Namensgeber beschreiben hier-bewußt oder unbewußt-genau das, was ihr eigenes Leben ist.

        Sehen sie sich doch alle mal das Leben der Pferde an, für die sie die Verantwortung tragen.

        Es geht schließlich um das “Erkenne dich selbst!”

        Kleine Hilfestellung: Hengst Stolzing spießt sich vor der Tribüne auf,Hengst Komtur wird prophylaktisch ermordet bei Prof.Tödtli und Kollegen.

        Reizende Gesellschaft!

        Meine Prognose für den “Rennspocht”:

        Die Brutalos wechseln nach Timbuktu bzw. dorthin wo die Geldquellen weitersprudeln und sind dann stolz, wenn sie “erkannt werden”.

        Und für Deutschland erhoffe ich mir endlich eine den hier zumindest theoretisch geltenden Moralvorstellungen entsprechende Behandlung von Pferden.

        Es liegt nicht am Wettgeschäft, daß diese so dermaßen malträtiert werden, sondern an der gnadenlosen Beschränktheit einer herzlosen -wie auch immer-zu Geld gekommenen Bourgosie.Empathieloses Seelenproletariat.

        Jungpferde, die man in einer Art Massenpanik im Kreise hetzt,noch mit der Peitsche auf die Haut zu dreschen (die Schwankungen des schwankenden Peitschenschwingers müssen sie dann auch noch ausgleichen) ist so dermaßen beschämend niederträchtig und wird sogar noch entschuldigt mit ..ät jeht schlisslich um vill Jälld..daß man eigentlich sagen kann:

        Wer so tief gesunken ist,daß er dieses-aus niedrigsten Beweggründen der Gier-einem von ihm abhängigen Mietling in Auftrag gibt, hat es wirklich verdient genau dort zu landen, wo er/sie/es die Pferde hintreibt.

        Wenn endlich herauskommt, was dieser “Spocht” in Wirklichkeit ist, dann können nicht zuletzt die Sponsoren nur noch hoffen, daß man ihnen ein-durch den Nimbus um des Pferd -total benebelten Zustand attestieren wird.

        Mit Peitschen auf Pferde eindreschen und dieses aus sitzend sicherer Entfernung anglotzen,um sich danach selbst als Sieger zu gerieren…peinlicher geht es wirklich nicht.

        Die Hauptakteure sind hier Pferde und (Reiter wohl eher nicht)..und ihre angemieteten Piloten mit der höchst offenbarenden Berufsbezeichnung.

        Bezeichnend,daß das anscheinend noch niemand bemerkt hat.

        Ich wünsche den Pferden die zeitnahe Befreiung aus dem Joch der Glücksspielsüchtigen und daß sie sich aus dem Sklavenstatus befreien können und diesem niedrigen ,sinnlosen Zeitvertreib übersättigter Wohlstandsdinos nebst Fußvolk.

  2. Karola Bady sagt:

    Beim Überfliegen des Berichts im Spiegel ist mir aufgefallen, dass es zwar um Rennsport geht, aber das Wort Pferd kommt im Gegensatz zu den Namen der Profiteure im Sport kaum vor! Wenn jetzt mehr im Internet gewettet wird, dann zeigt das nur: Interesse an der Ansicht leibhaftiger PFerde haben diese Menschen nicht, es geht um das Wetten…

    Der Kollege vom Magazin SPIEGEL hat nur berichtet, aber hinter die Kulissen der Ställe nicht schauen dürfen? Früher kamen Rennsport und der Galopper des Jahres im TV, ja, aber was haben die Akteure getan, damit das so bleibt? Danedream kann jeder im Internet sehen, noch heute. Ein Medium, das die alten Herren schähen. Schließlich ging auch RAZE TV nicht lange an den Start. Und zu Andrasch Starke sei bemerkt: nicht ER ist der Galoppsportler, der Siege erzielt, sondern die Pferde unter seinem Hintern, bis sie sich die Flunken brechen. Bitte bessere Recherchen, ja? Zum Schluss die Frage: wo sind denn die 100 Mio jährliche Gewinne? Nichts auf die Seite gelegt? Ja, dann wird eben bald dort gekickt, wo früher Pferde rennen mussten. Fußball ist doch inzwischen ähnlicher Sklavenhandel, das passt also ganz gut.

  3. h.schmelz sagt:

    “BILD Sport Hannover, BILD Sport Hamburg und Sport Bild Hamburg
    Zuständig für Nachrichten und Hintergründe im Bereich Reitsport / Ballsport”

    das nenn ich mal ein resumee. also bitte. dazu die weserzeitung und der deisterkurier, und fix fertig ist die karriere. die leute im rennsport sind teilweise schlimm, aber es geht immer noch besser.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      lieber hschmelz: Loben Sie sich jetzt selbst für Ihr Resümee?

      Sie behaupten also “die leute im rennsport sind teilweise schlimm, aber es geht noch besser “.

      Bezieht sich demnach der Normativ des Schlimmen auf Ihren Jaloppspocht und der Komparativ auf die Kommentatorin Bady?

      Woran machen Sie das fest…datt besser als teilweise schlimm?

      Ich will Sie ja immer gerne verstehen, aber -abgesehen von Ihrer Totalverweigerung der Umschalttastatur,-auch der Umlaute(siehe oben) bleiben wohl Ihre Eingebungen vor allem für Sie selbst alleine die Erleuchtung.

      Lassen Sie uns doch mal wissen, was Sie selbst zum Jaloppspocht soweit beitrugen?

      Die wichtigste Frage vorab:

      Sind Sie überhaupt Sieger?

      Und harrt?

      Gute Blutlinien und elegantes, athletisches Exterieur?

      Überzeugende Nachzucht?

      Sind Sie- wie der tollkühner Feldmarschall Blücher- gar selbst Rennen geritten?

      Haben Sie jemals selbst ein Pferd versorgt?

      Oder besteht Ihre herausragende Leistung im Sektglasstemmen?

      Was ist Ihnen denn das Allerwichtigste,Ihr oberster Wert

      -bei der Ausübung oder Teilnahme oder Subvention des sog.Rennsports (mit Pferden)?

      Eine klare und eindeutige Ansage wäre hier hilfreich.

      …um Loriot`sche Diskussionen zu vermeiden.

      Jaloppspocht ist eben nicht gleich Pferd, obwohl genau dieses dem Arglosen suggeriert wird.

      Man benötigt diese unhandliche,teuer in “Rennkondition” zu haltende Trägersubstanz,die zwar schnell glanzlos wird, aber leider sich noch nicht zeitnah und vor allem automatisch bei Verlust der Rentabilität von selbst kompostiert, so daß man diese lästige Entsorgung hat mit den Sportgeräten aus 2 bis 10 Hand, wo doch eigentlich die Galopponline-Story “Tolles Pferd good -bye-Tränen wegen Plänen” völlisch ausreischen täte.Man muss ätt auch nischt übertreiben.Pääd bleibt Pääd.Datt Leben muss weiterjehn.

      Wenn auch nur ansatzweise hier die Wahrheit ans Licht kommt, was man mit den so sehr geliebten,edlen,teuren,liebevollst umsorgten Tieren,deren “Karriere”durch dieses unglaublich sportliche Draufpeitschen im Endkampf von den sie Liebenden praktiziert und gefördert wird…. in Wirklichkeit anstellt…dann kann ja jeder froh sein, der sich hier nicht zu sehr exponiert hat.Allen voran die Großsponsoren aus den diversen Finanzbranchen mit ihren Kundengeldern.

      Aber wenn es Ihnen halld jefälld! …dann nur zu .

      Es will alles einmal angesehen werden.

      Und: As thy faith is, so be it unto thee.

  4. Karola Bady sagt:

    Wenigstens habe ich eine Karriere und muss nix basteln. Außerdem: wenn schon, dann bitte genau lesen und exakt zitieren, wo ich meine Ausbildung gemacht habe. Danke.

  5. h.schmelz sagt:

    damals, seinerzeit, in longchamp, als danedream so überraschend gewann, das war sehr aufregend. ob die bild zeitung jemand hingeschickt hat oder der deisterkurier, werweiß? aber wenn nicht, ist doch nicht schlimm, denn man kann das alles wie man weiter oben lesen kann im internet bequem von zuhause aus resp. von der kautsch in ruhe und zeitlupe nachschmecken. das erspart dann auch die reisespesen. und die hundert millionen gewinne, ja wo sind hin hinne? das müßte doch eine bild zeitungs geschulte fachrescherschörin leicht selbst rauskriegen. kleiner tip: george best!

  6. h.schmelz sagt:

    insofern kann man auch mittlerweile das erlebnis vor ort vernachlässigen, insofern die qualität der berichterstallung kontinuierlich verkümmert ist, ja recht eigentlich völlig versiegt ist. die schnellen jungs vom internet, nicht wahr. wer hat denn athenagoras erlebt, in hamburg, in horn, mit harro remmert und fuffzichtausend. kaum einer, um es mal ganz vorsichtig zu formulieren. man nennt das folklore, was sich noch in einigen hirnen abspielt. aber zum glück nicht in der bildzeitung. und auch nicht im reitstall klöven steen. hingegen achaz von buchwald ist ein netter mann, der mittags im falkenstein ißt, den tagesteller für 6,80zig. so vermischen sich dann doch manchmal die fakultäten, ganz ohne sporen und peitsche.

  7. h.schmelz sagt:

    und wo ich gerade beim falkenstein bin und dem ganzen ensemble an der elbe; immerhin sind hier drei gruppe 1 sieger geboren und auf gewachsen und dazu mi emma und was noch alles. fertile land for raising horses. es grünt auch langsam und wird milder überm wasser. auf der anderes seite ist airbus, und dazwischen die elbe. es gibt tatsächlich falken, aber mehr bussarde und habichte, die gerne tauben und hühner holen. eine tolle landschaft mit berg und tal sowie dünen. dahinter richtung westen beginnt schleswig-holstein. ich z.b. arbeite nicht als ghost-writer, auch nicht umsonst. auch nicht als schef. no way.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      ist ja enorm was aus hschmelz plötzlich hervorbricht-nur:
      was will uns der kleinschreiber eigentlich sagen?
      no way aber welcher denn eigentlich?

      Es grünt so grün, wenn schmelzens träume blühn..

  8. Karola Bady sagt:

    DAS ist genau der Grund, warum es mit dem Reitsport und vor allem Rennsport abwärts geht: diese herablassende Art einiger “Mitglieder”. Die Medien, vor allem TV, sind weg, wann immer die Quoten in den Keller gehen und – bei allem Respekt – für Rennsport interessiert sich schon lange nur noch eine Minderheit. Aber die Medien haben Schuld, na klar, immer. Zu den Zeiten, als Daniel Delius noch über Rennsport schrieb, war alles besser. Der war so verwoben mit der Szene, dass ihm kein kritisches Wort über die Lippen – repektive die Schreibmaschine – kam. Und dann? Kam nichts mehr.

    Die RennsportlerInnen dürfen sich an die eigene Nase fassen: wer keine gute PR und Pressearbeit machen kann, weil es an Profis fehlt (auch Philipp Rusche schreibt nichts mehr?), wer nur mit angeblichen Insiderbegriffen um sich wirft und nicht versteht, wie Persönlichkeiten (in diesem Fall unter den Pferden) herausgestellt werden, um eine breitere Öffentlichkeit zu gewinnen, stirbt eben medial weg wie ein Dinosaurier.

    Gut, dass hier das Gespräch auf Leute wie Achaz kam, denn genau das zeigt ein weiteres Problem: die Pferdesparten hauen sich gern gegenseitig in die Pfanne (Achaz erinnert sich bestimmt noch an den Unsinn, den er zu Atlanta 1996 abseierte), um sich dann wieder zu rühmen, wie interessiert sie doch aneinander wären. Achaz isst vermutlich auswärts zu Mittag, weil er zu Hause nichts mehr bekommt? Bei all den Affären, die er seiner Frau zugemutet hat, vor dem war keine Pferdepflegerin sicher.. Feine Gesellschaft, wirklich.

    Als Schlusswort von meiner Seite: abfällig über ein gutes Ausbildungshaus wie die DWZ zu lästern, zeigt nur die Unwissenheit eines Außenstehenden. In diesem Verlag wurden Karrieren geschmiedet, Redakteure wie den späteren SPIEGEL-CHEF Georg Mascolo, heute häufiger im Fernsehen als jedes Pferderennen. Zum Glück! Auch der heutige RTL Chefreporter in Berlin, Peter Schubmann, stammt aus dieser Schule. Keiner von beiden käme wohl auf die Idee, über Rennsport zu schreiben. Warum?

    @hschmelz: empfehle einfach einmal den Film anzuschauen, den der SWR 2009 in der Derbywoche gedreht hat. Das sagt nicht alles, aber vieles, was da schief läuft. Der Kaffeemann, der hier erwähnt wurde, mag den einen oder anderen Sieger im Stall gehabt haben, aber wiegt das alles auf? “Verlierer” sind im Sport immer die Pferde. Dafür durfte er der Pferdeflüstertussi Kutsch einst einen Preis überreichen, lach.

    Als ich kürzlich in Bremen war, sah ich schon im Foyer ein Riesenplakat mit einer Szene aus einem Rennen mit Jungpferden, wie ich vermute. Das im Vordergrund hatte beide Trensenringe auf einer Gesichtsseite. Super Werbung, sieht nur keiner oder will keiner sehen oder sie sind geblendet von der Schönheit der Kreatur?

    Schönen Abend noch, hinein in die Götterdämmerung, eher Dämmerung… K. B.

  9. h.schmelz sagt:

    einmal war sogar der herr draxler von der bildzeitung mitglied einer stallgemeinschaft. ein erstaunlicher mann. na ja, das war dann auch schnell wieder vorbei mit dem herrn draxler, wie so vieles, was die journaille so durch das dorf treibt, wenn der tag lang ist. warme luft mit knochensplittern. der fim vom swr aus 2009 ist bestimmte klasse gemacht. aber ich habe schon so viele derbies erlebt – genau genommen alle seit 1973 und live vor ort – das ich sagen wie mal wenig aufklärung vom swr brauche. eher hätte der swr rath von mir gebraucht, weil mir schon 2009 wenig bis nichts unbekannt war, was diese veranstaltung im kleinen und großen betraf. also, lesen sie dann und wann, wenn ich was erzähle aus den guten zeiten, aber erwarten sie keine meinung von mir. die überlassse ich ihnen und ihren kollegi/nnen.

  10. Eva Maria Limmer sagt:

    hschnelz erklärt : wenig aufklärung vom swr brauche. eher hätte der swr rath von mir gebraucht, weil mir schon 2009 wenig bis nichts unbekannt war, was diese veranstaltung im kleinen und großen betraf.

    Dann werde ich das nächste Mal, wenn ich vom SWR gefragt werde,direkt auf Sie verweisen.Den rath des hschmelz.

    Nur: Was man schon bei oberflächlicher Betrachtung sehen kann(einschließlich der milieueigenen Berichterstattung), ist einerseits so enthüllend,daß man eigentlich nichts anderes zu tun braucht,als den Realzustand abzubilden und desweiteren aber moralisch so niederschmetternd,daß man auf die tiefere Betrachtung eigentlich lieber verzichten möchte.

    Ich gehe aber davon aus, daß Sie -hschmelz-hier lediglich von den -naturgemäß-schon längst sehr deutlichen Verfallserscheinungen einer Institution sprechen, die mit Pferden an sich schon immer wenig bis gar nichts zu tun hat und deren mitleidslose Handlungsmaximen ganz bestimmt nicht nur die Pferde betreffen, sondern jeden ihrer Artgenossen, der auch nur ansatzweise ins Straucheln gerät.

    Also:Immer schon harrt bleiben-das dicke Ende kommt bestimmt.

    Und mit diesem ganz sicher auch die umfangreichere Medienberichterstattung.

  11. h.schmelz sagt:

    vielleicht ist das die lösung:

    “Heilung durch Märchen”

    was es alles gibt.

  12. Karola Bady sagt:

    Anerkannter Studiengang in Hamburg im Bereich Soziologie. Für Unwissende. Die, was genau gelernt haben? Gelernter Jurist mit gescheiterter Sangui-Biotech Firma oder studierter Jurist so richtig mit Gericht und Mandanten… der einfach nicht begreift, worum es im Schriftwechsel hier geht.. Schade. Bei einem Jura Studium an einer Elite-Uni in England oder USA wäre der Horizont vielleicht erweitert. Wer so dümmlich um sich beißt, dem ist doch nicht zu helfen.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Wer heute (noch) geschäftlich scheitert,könnte morgen aber sehr erfolgreich sein.
      Wer heute im (noch) materiell belohnten Erfolge schwelgt(nachweislich sehr viele beim “tango corrupti), könnte morgen schon auf den Trümmern seiner zwar scheinbar aktuell noch lukrativen -in Wirklichkeit aber schon zutiefst veralteten Geschäftsmodelle stehen.

      Vielleicht will hschmelz ein Produkt vertreiben, welches zu fortschrittlich ist und von den Rückschrittlichen nicht erkannt wird-oder gar gefürchtet, also noch schlimmer.

      Er scheint ja auch erkannt zu haben-wenn ich seine für mich nicht immer leicht verständlichen Botschaften lese-daß das Gepeitsche auf Pferde vielleicht doch nicht die Spochtkultur in ihrer schönsten Ausprägung demonstriert.

      Die Inflation von Titeln und Posten, nebst derer Besetzungen, berauben diese Statussymbole für “der Völker frommen Kinderglauben” ja aktuell in Rekordzeit ihrer autoritätsverschaffenden Symbolik .

      Das frische neue Jahrtausend lädt eigentlich dazu ein auch neue Visionen und Wege zu suchen und sich durch die dazugehörigen Mißerfolge nicht entmutigen zu lassen.

      Wehrlose Jungpferde vertretungsweise über die Ziellinie zu peitschen, um “Erfolg zu haben”, erscheint nicht gerade als die erste Wahl der Evolutionsmöglichkeiten und zeigt nicht zuletzt die eigene Lebensprogrammierung inklusive der daraus resultierenden Konsequenzen.

  13. h.schmelz sagt:

    “Heilung durch Märchen” klingt fast zu schön. aber immerhin, ein anerkannter studiengang, und ich möchte hinfügen, märchen werden erst schön, wenn sie märchenhaft werden. mein lieblingsmärchen war immer der frieder und das katerlieschen, ganz märchenhaft, ja fast zauberhaft. gickelinge, die ausgehängte tür, und das große finale mit den käsen und den berg hinab, einfach märchenhaft!

    der rennsport braucht das nicht; er produziert die märchen selbst. er ist ein märchen. oder eine oper, je nach geschmack. tod am nachmittag beschreibt eine ähnliche kunst sehr anschaulich. kann man mögen, muß es aber nicht.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      In den Märchen ist der Held nie verloren, dem die Tiere helfen.

      Das Schauermärchen “Rennsport” wird offenbaren, wem die Tiere helfen(wollen).

      Der Umschwung kommt auf dem Höhepunkt der Infamie, wenn diejenigen,die für Mammon und niedrige Gelüste ihre Seele verkauft haben, plötzlich vom Gläubiger mit der Abrechnung konfrontiert werden und zwar genau dann, wenn sie schon längst vergessen haben, welchen Pakt sie schlossen und-mit wem.

  14. h.schmelz sagt:

    https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2017/mar/25/tim-dowling-my-sister-dressed-up-as-horse-squirrel-kangaroo

    hinter diesem link verbirgt sich eine geschichte über zwei geschwister. es geht um tiere, ein pferd u.a. resp. einen pferdekopf als verkleidung. das erinnert mich duchaus an pony höfe und dergleichen nebst putzeimer und süße schecken sowie deren literarische abbilder.

  15. h.schmelz sagt:

    wo soll das hinführen, fragt bang herr rumstich. gute frage. wo ist das geld hin, fragt ahnungslos der artikelschreiber. na ja, in den betrieb und zum glück auch zu den besitzern, die es dann an die trainer etc. weitergeeicht haben. bzw. in den sport gesteckt haben, at large und wie immer per saldo mit dickem minus. so funktioniert der sport seit jahrhunderten, als luxushobby mit beteiligung der wetter. eine esoterische randerscheinung zerbröselt zwischen fußball und allerlei anderem zeitvertreib. das rennnbahnsterben hat schon früh begonnen, sagen wir mal in gelsenkirchen, wo sie gerne hingegangen sind im millieu der brieftauben und dem schalker kreisel und dem bergbau. alles futschiekato, und das sind wirkliche katastophen, nicht das bischen rennsport. veränderung findet statt.

    • Eva Maria Limmer sagt:

      Es führt in die Auflösung einer atavistischen Belustigungsveranstaltung, die leiglich für schale Unterhaltung abgestumpfter Zeitgenossen passend ist bzw.selbst für diese rohe Masse schon kaum noch brauchbar sein dürfte und in allen Punkten genau das Gegenteil von dem ist,was es dem Arglosen suggeriert zu sein.
      Eine komprimierte Darbietung all dessen was man einem höchst beschränkten Materialismus von Barbaren zuordnen kann, deren oberster und vor allem einziger Wertmaßstab das suchtartige Anhäufen von Materie ist und die mit dieser Sucht ihre Umwelt systematisch zugrunde richten in ihrer systemimmanenten und suchtfördernden Empathielosigkeit.

      Nur wer aus diesem Suchtkreislauf herausspringen kann-die Richtung kann man ja von der Besitzertribüne aus deutlich sehen-ist hier Sieger.

      Der Rest läuft halt weiter im Kreis herum, der offensichtlichsten Allegorie auf die Vergeblichkeit.

      Das ist das Schauermärchen vom Rennspocht.

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