Wider der Pferdesteuer

Wehret den Anfängen, heißt es immer wieder, wenn jemand auf eine neue unsinnige Idee gekommen ist und es die Umsetzung zu verhindern gilt. Der Gemeinderat von Reutlingen hat beschlossen, eine Pferdesteuer einzuführen. Die Stadt hat immerhin 117.000 Einwohner und gilt damit als Großstadt.

50.000 Euro Einnahmen sollen mit der Pferdesteuer erzielt werden. Bei den 430 Pferden, die für das Stadtgebiet registriert sind, heißt das knapp 120 Euro je Pferd und Jahr. Nicht viel, möchte man meinen, aber wenn der Einstieg erst mal geschafft ist, kann man doch ganz leicht an der Steuerschraube drehen. Und es ist nicht nur Reutlingen, wo die Kassen leer sind. Fast alle Gemeindekassen sind leer und wenn das Beispiel erst mal Schule macht, dann folgen ganz schnell andere Städte.

Bisher gibt es eine Pferdesteuer nur im hessischen Schlangenbad in Höhe von 200 Euro, in anderen Gemeinden in anderen Bundesländern hat es Versuche gegeben, die sich nicht durchsetzen konnten und die teilweise auch gerichtlich untersagt wurden. Ich hoffe, daß die Daten, die ich mit Google ermittelt habe, richtig sind.

Es gibt inzwischen auch eine Webseite auf der man sich in eine Petitionsliste eintragen kann. Es gibt keine regionale Beschränkung und bevor die neue Steuer auch beim Galopp-Sport Einzug hält, sollte man dort unterzeichnen. Bisher ist die Liste noch sehr dünn.

Petition gegen die Pferdesteuer

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