Dem Trabrennsport geht es in Deutschland noch deutlich schlechter als dem Galopprennsport. Jetzt steht die Trabrennbahn in Mönchengladbach vor dem Aus.
Wie die RP dieser Tage berichtet hat, soll auf dem Gelände ein Gewerbepark errichtet werden und ca 1000 Arbeitsplätze entstehen.
Damit wäre dann die wohl wichtigste Trabrennbahn in NRW Geschichte. Am Ende muß man die Frage stellen, was vom Trabrennsport in NRW noch übrig bleibt.
Am Ende geht es aber um den Pferdesport insgesamt. Der Reitsport ist in vielen Bereichen unter Druck. Unbeschadet der teilweise berechtigten Kritik am Spitzensport wird es immer schwieriger, Sponsoren für normale Reitturniere zu finden. Und es fehlt insgesamt an einer wirkungsvollen Lobby!
1000 Arbeitsplätze…
wenn es dann real 500 sind, ist ja auch schon mal ein Ergebnis.
Von den Arbeitsplätzen, die dabei platt gemacht werden, merkt ja keiner was.
Das sind pi mal Daumen auch nicht weniger…
Ich verstehe nicht wozu man bei uns noch neue Gewerbeparks braucht. Die Ampel hat der Wirtschaft den Totalen Krieg erklärt und der Höhepunkt der dadurch ausgelösten Deindustrialisierung ist noch lange nicht erreicht. Es werden jede Menge neuer Industriebrachen entstehen. Da ist es geradezu aberwitzig neue Gewerbeparks anzulegen. Mir scheint hinter dem ganzen mehr der Zerstörungswut einiger Weltverbesserer zu stehen. Neben Kraftwerken, Industrieanlagen und Landwirtschaft stehen auch reitsportliche Anlagen ganz oben auf der Wunschliste dieser Zerstörungsfanatiker.
Sehe ich genauso. Es gibt immer mehr Industriebrache und in MG hat man keine andere Fläche für einen Gewerbepark. Eigentlich ein Witz.
Die Deutsche Wirtschaft wird von 4 Seiten bedroht, auf Englisch könnte man von einem “Perfect Storm” sprechen:
1. Corona-Massnahmen. Die Pandemenz ist zwar vorbei, obwohl Sachsen-Anhalt für 2026 wieder den Corona-Notstand ausgerufen hat, was jedoch nur der Umgehung der Schuldenbremse dient, aber sie wirkt noch nach. Vor allem sind die Gesundheitskosten völlig aus dem Ruder gegangen, was auf eine gesunkene Volksgesundheit hindeutet. Bei den privaten Krankenversicherungen stehen für 2026 Beitragssteigerungen von 13% und bei den gesetzlichen Krankenversicherungen gibt es ein undurchsichtiges Finanzchaos, das massive Einschnitte erfordert. Die gesunkene Volksgesundheit sehe ich auch mitverantwortlich dafür, dass seit 2021 so viele Kleinunternehmer aufgegeben haben. Wenn du als Kleinunternehmer oder Freiberufler nicht richtig fit bist, dann läuft das Geschäft einfach nicht. Die vielen Insolvenzen und Geschäftsaufgaben wirken natürlich die nächsten Jahre noch nach.
2. Klimaschwindel & Co, wobei zu Co solche Terror-Gesetze wie das Lieferkettengesetz zählen. Zwar sind Kleinunternehmen nicht direkt von diesem Gesetz betroffen, aber wenn sie größere Unternehmen beliefern, müssen sie diesen die Unbedenklichkjeit ihrer Lieferketten nachweisen. Dieses irre Gesetz kann sogar dazu führen, dass gewisse Produkte überhaupt nicht mehr in die EU geliefert werden können. Da werden wir einige lustige Verwerfungen erleben. Der weitaus größere Schaden wird aber durch den Klimaschwindel angerichtet. Er soll fossile Energien nach und nach unbezahlbar machen. Das erzeugt in den vielen Zukunftsängste, die sich nicht gerade wirtschaftsfördernd auswirken. Für energieintensive Betriebe soll es zwar einen gedeckelten Strompreis geben, aber erfahrungsgemäß ist dieser mit viel Bürokratie und vielen Hakenfüssen versehen, dass die meisten kleineren und mittleren Betriebe da rausfallen. Kurzum bei den Verbrauchern erzeugt der Klimaschwindel sinkende Kaufkraft und steigenden Pessimismus, in der Wirtschaft sinkende Wettbewerbsfähigkeit.
3. Ukraine-Krieg. Die steigenden Energiekosten wurden natürlich nicht nur den Klimaschwindel, sondern auch durch das Ende des russischen Billiggases verursacht. Auch vom Ende der übrigen Wirtschaftsbeziehungen zu Russland ist die Deutsche Wirtschaft absolut überproportional betroffen. Weiter wird die Militarisierung der Wirtschaft und die enormen Unterstützungskosten für die Ukraine sich negativ auf die Wirtschaft auswirken.
4. Last but not least, ist da noch die irrwitzige Zollpolitik von Donald Trump, die die Deutsche Wirtschaft ebenfalls überproportional trifft. Früher waren die Zölle in den USA niedriger als in der EU. Bei Autos ist es beispielsweise so, dass deutsche Hersteller 15% Zoll für Exporte zahlen müssen, amerikanische Hersteller dagegen für Exporte in die EU keine Zölle bezahlen. Auf längere Sicht kann das dazu führen, das deutsche Hersteller Autos aus den USA nach Deutschland importieren. Ausserdem ist Trump ziemlich unberechenbar. Verhängt die EU beispielsweise Strafen gegen US-Tech-Konzerne, so hat Trump Strafzölle als Gegenmassnahme angekündigt.
Mehr als das Wirtschaftsdesaster fürchte ich eigentlich die Gegenmaßnahmen unserer Politiker wie z.B. Sozialabgaben auf Mieten und Kapitalerträge, die mich sehr hart treffen würden.
Warum ersparen Sie uns nicht das ganze Geschwafel, der letzte Absatz offenbart mit wenigen Worten, Ihre , durchaus nachvollziehbare, wahre Ansicht der Dinge.
Noch eine für die Deutsche Wirtschaft schädliche Geschichte, die ebenfalls auf das Konto von Donald Trump geht, ist die äußerst unseriöse Geldpolitik, die er vorhat. Seit Beginn seiner zweiten Amtszeit wettert er gegen Notenbank-Chef Jerome Powell, den er während seiner ersten Amtszeit selber eingesetzt hatte. Obwohl die US-Notenbani schon mehrfach die Zinsen gesenkt hat, will Trump mehr, angeblich einen Notenbank-Zins unter 1%, also weit unter der Inflationsrate, die von Trumps Zoll-Politik zusätzlich befeuert wird. Er hat wiederholt damit gedroht, Powell als ersten Notenbank-Chef überhaupt zu feuern, was rechtlich umstritten ist, wartet nun aber auf Drängen seiner Berater bis zum Ende von Powells Amtszeit im Mai ab, um dann einen gehorsameren Notenbank-Chef einzusetzen. Momentan ist die Geldpolitik der US-Notenbank noch deutlich seriöser als die der EZB, aber die Märkte antizipieren natürlich die kommende Änderung. Deshalb hat der Dollar in 2025 über 10% gegenüber dem schrottigen Euro verloren, was für deutsche Exporteure eine zusätzliche Belastung darstellt. In umgekehrter Richtung verbilligt der Dollar-Verfall natürlich Importe, wie das überteuerte amerikanische LNG-Gas, mit dem wie das billige russische Pipeline-Gas teilweise ersetzt haben.
Eigentlich mag ich Donald Trump, weil er solch ein herrlicher Gutmenschen-Fresser ist und weitgehend Schluss gemacht hat mit Klimaschwindel und Umvolkung, den beiden Hauptgefahren für unsere Zukunft, aber seine Wirtschafts- und Finanzpolitik ist teilweise reaktionär.
Frohes neues Jahr, BB! Wer hätte das geglaubt: Der scheintote Blücher Blog hat die unsterbliche Brigitte Bardot überlebt… Der Blog erinnert mich etwas an den österreichischen Turf. Galopprennen gibt es in der Alpenrepublik ja schon seit Jahren nicht mehr, doch der Dachverband, der dort „Direktorium“ heißt, existiert noch immer. Niemals geht man so ganz. Auch wenn in Deutschland irgendwann die Galopprennen längst Geschichte sind, wird es den Blog noch immer geben. Theodor Lemming, der ewige Follower: „Was sollte ich denn sonst auch machen? Der Blog ist schließlich mein Leben! Im Übrigen gibt es für mich nix. Wenn der Nachbarhund Atze mich fröhlich bellend begrüßt, ist das für mich schon das Event des Tages.“ Und auch wenn im Blücher Blog für mehrere Wochen mal kein neuer Beitrag erscheint, ist nach der ersten Wortmeldung sofort die treue Fangemeinde innerhalb von Stunden wieder voll präsent. Der Frangfudder Bembel-Boy, Westfalens Turf-Autorität Old Vollblut und selbst der Doktor aus Aix-la-Chapelle sind hier mit von der Partie.
Und Kassandro? Ist der nach den beiden kürzlichen Sparkassen-Fällen in Gelsenkirchen und Bonn jetzt vielleicht schon im Panikmodus? In der Gelsenkirchener Sparkasse hatte eine niederländische Panzerknackerbande zu Weihnachten das Gold aus den Schließfächern rausgebrochen, und bei der Bonner Sparkasse war es ein untreuer Mitarbeiter, der neulich zwanzig Kilo Gold aus zwei Schließfächern gemopst hatte. Wie der junge Bösewicht technisch in der Lage war, die Schließfächer ohne den jeweiligen Kundenschlüssel zu öffnen, ist mir ein Rätsel. Für Kassandro sind das keine beruhigenden Nachrichten. Im Jahre 2015 hatte er zwei große Goldklöpse gekauft und im Schließfach bei seiner Bank eingelagert. Die haben in den letzten zehn Jahren massiv an Wert zugelegt und würden bei einem Verkauf zusammen jetzt mehr als 230.000 Euro bringen – steuerfrei! Falls sie immer noch im Schließfach drin sind… Zusammen mit seinen Aktien und Immobilien wäre der Goldjunge aus dem Oberharz ein lohnendes Objekt für eine versierte Goldgräberin wie Bobbele Beckers Exfrau Lilly. Für ein paar Monate würden Kassandros Notgroschen bei der anspruchsvollen Lilly bestimmt reichen.
Apropos Theodor: Er wird heuer ja 70 Jahre alt, aber bisher wollte der schüchterne Geselle leider nicht verraten, wann sein Geburtstag ist. Hoffentlich holt er das bald nach, damit hier zünftig gratuliert werden kann.
Ihr und Kassandros Geschwafel gehört hier nicht hin und noch viel wichtiger, nicht nur Sie haben DDR Erfahrungen, Sie passen genau in deren Beuteschema…
Dummschwätzer und Hanswurst.
Und wenn wir schon bei den Neujahrswünschen sind, dann wünsche ich mir von einem intelligenten und gebildeten Menschen wie Old Vollblut, dass er sich weniger mit dem Galopprennsport und dafür mehr mit Geschichte beschäftigt. Die Gefahr durch die AfD unterschätzt er jedenfalls massiv. Nur zur Erinnerung: Bei den Reichstagswahlen im Jahre 1928 dümpelte die NSDAP noch bei schlappen zweieinhalb Prozent rum, und schon im Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Von da an dauerte es nicht mal mehr zwei Monate, bis das erste KZ (Dachau bei München) eröffnet wurde. Bei diesem Tempo im Demokratie-Abbau sieht selbst Kassandros Idol Donald Trump alt aus.
Falls Kassandro es noch nicht gelesen hat: Es gibt inzwischen schon den dritten Schließfachraub innerhalb weniger Wochen, diesmal in Halle (Westfalen) nahe Bielefeld (Bielefeld, das ist die Stadt, die es nach Ansicht von Verschwörungstheoretikern gar nicht gibt). Vier Schließfächer sind dort nach ersten Erkenntnissen der Polizei am Dienstagmittag WÄHREND DER GESCHÄFTSZEIT der Filiale aufgebrochen worden. Und die Bank weiß nicht einmal, wie der oder die Täter überhaupt in den Schließfachbereich gelangt sind…
Der oben erwähnte dritte Fall in Halle betraf übrigens ebenfalls eine Filiale der Sparkasse. In dem Fall der Sparkasse Gelsenkirchen hatte man zunächst den Schaden hochgerechnet auf 30 Millionen Euro geschätzt; inzwischen geht die Pullezei von mehr als 100 Millionen Euro Schadenssumme aus. So viel sind es in Niederbayern nicht, aber… Sie ahnen es… es gibt aktuell noch einen VIERTEN(!) Fall eines Goldraubes aus einem Schließfach einer Sparkassen-Filiale, diesmal im niederbayerischen Dingolfing. Das Bundesgesetzblatt der deutschen Strafjustiz (BILD-Zeitung) titelt: „Wer öffnete das Schließfach mit Annas Goldmünzen?“ Die Geschädigte ist eine 99-jährige Frau. Verdächtigt wird ein Kundenberater der Sparkasse, der die alte Dame um 100.000 Euro und wertvolle Münzen betrogen haben soll. Außerdem soll er das Vertrauen weiterer 50 Kunden im Rentenalter ausgenutzt haben. Alle vier Fälle (Bonn/Gelsenkirchen/Halle/Dingolfing) der Entwendung von Gold aus Schließfächern bei der Sparkasse lagen also inhaltlich ganz unterschiedlich, aber das Vertrauen in das Bankenwesen insgesamt wird dadurch natürlich unterminiert.
Wenn die Herren in weiß, drei mal klingeln…
T. Epping braucht kein Schließfach, da er sein Vermögen in Riesling-Flaschen zu Hause angelegt hat. Und die werden bei ihm nie sehr alt…
Lassen Sie sich mal was neues einfallen, der ist schon Essig und Riesling schon gar nicht, davon bekomme ich Sodbrennen.
Ein Reisetipp für T. Epping: Im Großraum Sydney gibt es im Vorort Epping eine rustikale Vorortkneipe namens The Epping Hotel. Ist aber ein Eppingscher Etikettenschwindel, denn eine Herberge findet man dort nicht vor. Der Laden existiert seit 1928, feiert also im übernächsten Jahr sein hundertjähriges Bestehen. Übernachtet wird dort schon lange nicht mehr, aber dafür um so mehr gegessen und vor allem getrunken. Dazu freitags Karaoke und samstags Live-Musik. Außerdem hat das Epping Hotel auch einen eigenen Drive-thru Bottle Shop, wo man Alkohol jeder Art kaufen kann. Bestimmt auch etwas, das kein Sodbrennen verursacht.
So richtig böse kann man ihm ja gar nicht sein, wenn man sich mal vor Augen hält, wie viel Arbeit er sich mit dem ganzen Schwachsinn macht
Angenommen, ich würde hier 55 Beiträge an einem Tag absetzen, dann kann ich sicher sein, dass T. Epping wie einst sein Vorbild Manto hier mindestens 56 Beiträge posten würde.
Schließfächer sind unsicher. Das war eigentlich schon immer so, aber die Gauner dieser Welt interessierten sich bislang kaum für sie, was wiederum den Sicherheitsvorkehrungen nicht gerade förderlich war. Selbst in kleinen Bankfilialen dürften zig Millionen in den Schließfächern lagern, viel mehr als im Haupttresor der Bank. Der Fall in Gelsenkirchen, wo mit schwerem Gerät, 95% der Schließfächer geleert wurden, unterscheidet sich grundlegend von den anderen Fällen, wo nur wenige Schließfächer wohl mit Hilfe von Bankangestellten geplündert wurden. Ich selber habe ein Bankschließfach in Österreich, wo es schon vor ein paar Jahren in Niederösterreich und Wien ein paar solcher Fälle gab. Noch immer ist nicht richtig klar, wie die Gauner an den Inhalt der Schließfächer kamen. Auswirkungen auf die Sicherheitsvorkehrungen hatten diese Fälle zumindest bei meiner Bank noch nicht. Dort ist die Tür zum Tresorraum im Keller während der Öffnungszeit der Bank offen. Dieser Raum ist über eine Treppe vom Publikumsraum vor den Bankschaltern erreichbar. Natürlich haben die Bankangestellten ein Auge auf diese Treppe, aber wenn Hochbetrieb in der Bank ist, kommt man sicherlich unbemerkt hinunter zu den Schließfächern. Meiner Meinung nach muss der Tresorraum immer mit Hilfe eines elektronischen Schlosses verschlossen sein, das die Bankangestellten dann vom Bankschalter aus öffnen können, wenn jemand an sein Schließfach will und sich – wie bisher nach der Ausweiskontrolle in eine Zugangsliste eingetragen haben. Wichtig ist auch, dass die Bankangestellten vor Ort niemals ohne Schlüssel ein Schließfach öffnen können. Diese primitive Sicherheitsvorkehrung scheint bei einigen der jüngsten Sparkassenfällen grob fahrlässig verletzt worden sein, zumindest bei dem Fall, wo man einem 99 Jahre alten Mütterchen ihre wertvolle Goldmünzensammlung entwendet hat. In diesem Fall muss die Sparkasse meines Erachtens voll für den Schaden haften. Ansonsten sind die Schließfächer nur geringfügig mit ein paar Tausend Euro versichert. Eine angemessene Versicherung würde die Schließfächer schlichtweg zu teuer machen. Ich zahle nur 55€ im Jahr. Das ist viel weniger als das, was der Emittent für die Verwaltung von Zertifikat-Gold jährlich abzieht, und in so ein kleines Bankschließfach passt bei den heutigen Preisen Gold im Wert von mehreren Millionen. Auch Zertifikat-Gold ist nicht risikolos, wie viele Anleger nach der Lehmann-Pleite schmerzlich erfahren mussten. Diese Pleite hat den Zertifikate-Markt ruiniert. Er wurde weitgehend durch für die Banken weniger lukrative, aber für die Investoren viel sichereren ETFs ersetzt. Für Edelmetalle gibt es meines Wissens noch keine solche ETFs sondern nur ETFs auf Minenaktien. Der grundlegende Vorteil von physischen Gold gegenüber Papier-Gold ist aber, dass bei physischem Gold im Gegensatz zu Papiergold Zugewinne nach einer Haltefrist von 12 Monaten NICHT versteuert werden müssen. Im Gegensatz zu Platin und Palladium muss beim Kauf von physischem Gold auch keine Mehrwertsteuer entrichtet werden. Der Rote Blutsauger-Staat bekommt also bei den Transaktionen mit physischem Gold keinen einzigen Pfennig ab, wenn man mal von den zu versteuernden Provisionsgewinnen der Banken absieht. Das ist wirklich einzigartig. Ich hätte ja viel lieber Platin gekauft, das im Gegensatz zu Gold von einiger industrieller Bedeutung und auch teurer in der Gewinnung ist. Gold hat sich aber in den vergangenen Jahren viel dynamischer entwickelt als Platin, weil es als Versicherung gegen die unseriöse Geldpolitik der Zentralbanken gilt. Aus diesem Grund habe ich Gold schon 2015 zum Kilo-Preis von etwas über 32.000€ gekauft. Heute kostet das Kilo um die 120.000€ und so wie diese Gelddrucker hemmungslos weiter machen, ist das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, obwohl der hohe Goldpreis natürlich die Goldproduktion befeuert. Ich rechne allerdings, dass, wenn Trumps neuer Notenbank-Präsident mal im Amt ist, der Dollar wieder steigt und der Gold-Preis zumindest vorübergehend wieder deutlich fällt. Das ist das generelle Verhalten von Märkten, die solche Entwicklungen antizipieren und dann, wenn sie eingetreten sind, die spekulativen Positionen wieder glatt stellen.
Die örtliche Beschreibung Ihres österreichischen Bankschließfaches klingt genau wie die des Fachs, das ich früher bei einer Bank in der Tiroler Grenzstadt Kufstein hatte…
Kufstein ist es nicht, aber ein vergleichbarer Ort. Kufstein wäre besser gewesen, denn dorthin kann man genauso wie nach Salzburg zum Nulltarif mit dem Deutschland-Ticket fahren.
So sehr mich der Fall von dem 99-jährigen Mütterchen berührt, dem man eine wertvolle Goldmünzen-Sammlung gestohlen hat, so sehr freut mich dieser Fall:
https://youtu.be/cDpUEHnXZP0
Schadenfreude ist eben doch die schönste Freude. Man frägt sich natürlich zu welchen Zweck die “Letzte Generation” 6 Schließfächer in Gelsenkirchen braucht, in denen sie auch noch 152.000€ Bargeld braucht. Mittlerweile steht in Gelsenkirchen ein Schaden von 300 Millionen € zur Diskussion. Insgesamt wurden dort 2700 Schließfächer geplündert. Wieso braucht man in einer Stadt mit 25% Bürgergeld-Quote so viele Schließfächer? In meiner Schließfach-Bank
ist der Tresorraum etwa 10qm groß mit vielleicht 100 Schließfächern.
In Gelsenkirchen muss man mittlerweile von einem Jahrhundert-Verbrechen sprechen. Hier eine kriminologische Analyse:
https://www.youtube.com/watch?v=6kBlmiz-Bu0
Den Schlussgedanken dieses Videos, nämlich dass die zur Spuren-Beseitigung verwandten Chemikalien zu den Tätern führen könnte, halte ich für abwegig.
Mir fällt bei dieser Tat unwillkürlich der Remmo-Clan ein, der hier sein Meisterstück abgeliefert haben könnte. Auch die meisten Schließfächer dürften einen Migrationshintergrund haben.
Ich habe das Schließfach-Thema auch deshalb hier aufgemacht, weil ich davon ausgehe, dass mehrere Blücherblogger ein Fach haben oder zumindest darüber nachdenken. Sie sollten es jedenfalls. Außerdem beschäftigt mich das Thema aktuell, weil in meiner Verwandtschaft eine Entscheidung darüber ansteht, welche Art von Schließfach man mieten sollte – ein normales wie Kassandro zum „Schnäppchenpreis“ oder eines mit erhöhtem Sicherheitsstandard zu einem Vielfachen des Preises. Ich selber habe mich für Letzteres entschieden. Das muss aber jeder individuell für sich bewerten. Viele Deutsche haben Schließfächer in Kufstein und Salzburg, weil beide Städte direkt an der Grenze liegen, dazu neben der Autobahn und mit idealem Fernbahnhof aus Richtung Deutschland. Bankschließfächer sind aber auch aus einem anderen Grund als Einbruchdiebstahl risikoreich – besser sind bankenunabhängige Fächer, falls die geldgeile Regierung eine allgemeine Sperre verfügt.
Die Deutschen sind ja ein sehr planerisches Volk und haben möglichst immer einen Plan B im Hinterkopf. Das gilt zunehmend auch für die sogenannten „Fluchtburgen“. In Kapstadt gibt es eine Gegend, die das „deutsche Viertel“ heißt, weil mittlerweile dort so viele Deutsche eine Immobilie gekauft haben. Eichhörnchen haben ebenfalls im Regelfall mehr als nur einen Kobel, in dem sie bei Bedarf pennen können.
Kassandro, der Fall Gelsenkirchen bekommt einen weiteren Spin. Die Polizei hat die Sparkasse durchsucht und die Datenträger mit den Kundendaten beschlagnahmt. Außerdem findet am nächsten Dienstag eine Sondersitzung des Innenausschusses des NRW-Landtages statt, wo es auch um die Frage geht, ob eventuell Verbindungen zur organisierten Kriminalität bestehen. Ausgerechnet im absoluten Armenhaus der Republik gibt es ein einzelnes Bankinstitut, das eine gigantische Anlage von 3.250 Schließfächern unterhält. Ist Gelsenkirchen jetzt neben New York, London und Shanghai das neue Finanzzentrum der Welt? Die BILD wird hoffentlich dranbleiben.
Kassandro wird sich jetzt erleichtert denken: „Gut, dass ich in meinem Ösi-Kaff nicht in den Ruhrpottsumpf hineingeraten bin!“ Schließfachkunden legen in aller Regel großen Wert auf Diskretion und wollen auf keinen Fall, dass sie öffentlich geoutet und komplett durchleuchtet werden. Genau das wird aber jetzt in Gelsenkirchen passieren. Die Polizei hat sich die Kundendaten besorgt, um nun kopfstark den Laden einmal auf links zu drehen. Polizeiarbeit ist Fleißarbeit. Zunächst einmal ist jeder Schließfachkunde verdächtig bis zum Beweis des Gegenteils. Sind die unbescholtenen X oder Y vielleicht nur Strohmänner eines libanesischen Ruhrpott-Clans? Irgendein Kunde muss den Schließfachraum der Sparkasse ja in den Monaten vor dem Bruch ausgekundschaftet haben.
Dass der „Amerikaner“ Kassandro hier so freimütig und selbstbewusst über seine Finanzen spricht, finde ich gut, weil ich es aus den USA auch so kenne. Während meiner Ausbildung als Rechtsreferendar hatte ich drei Monate für die Anwaltskanzlei des ehemaligen Bürgermeisters von San Francisco gearbeitet. Mit einer deutschen Referendarin, die in einer anderen Kanzlei beschäftigt war, war ich abends in einem Lokal, wo wir einen einheimischen Geschäftsmann kennenlernten. Und der erzählte uns interessiert lauschenden Germans schon nach einer Viertelstunde und in nüchternem Zustand ganz von sich aus, dass er hunderttausend Dollar jährlich verdienen würde. Das war damals vor vierzig Jahren bestimmt sehr ordentlich, und er war sichtlich stolz darauf und wollte das auch zeigen. Warum auch nicht? Deutschland tickt da völlig anders, und der deutsche Galopprennsport ist noch einmal eine Welt für sich. Im Turf und besonders im Blücher Blog spricht man nicht nur nicht über die eigenen Finanzen, sondern vermeidet auch sonst alles, was einen selbst irgendwie angreifbar machen könnte. Das extremste Beispiel ist natürlich der angstgetriebene T. Epping, der nicht einmal sagen wollte, auf welchen wenigen Galopprennbahnen er schon war.
Am Freitag gab es einen bemerkenswerten Crash bei den Edelmetallen. In der Spitze verlor Gold 13% und Silber sogar 35%. Am Ende stiegen dann die Preise wieder durch Eindeckungskäufe von Leerverkäufern. Unter dem Strich blieben aber Verluste von 9% beim Gold und 26% beim Silber übrig. Von den Verlusten beim Gold hätte ich 2 Jahre lang leben können, aber wie gewonnen so zeronnen. Der Markt war heißgelaufen und dann kam als Auslöser des Crashs die Meldung vom neuen US-Notenbankpräsidenten, der nicht ganz so schlimm sein soll wie befürchtet. Bislang handelt es sich nur um ein Kandidaten und der wird auch die nächsten Wochen den Falken spielen, um vom US-Senat bestätigt zu werden. Danach könnte es allerdings wieder lustig werden. Die Ära der grenzenlosen Geldschöpfung ist nicht vorbei. Wenn die Leute wüssten, wie Geld entsteht, hätten sie kein Vertrauen in dasselbe und würden ihm nicht so gierig nachjagen. Genau darauf beruht aber unsere Wirtschaft.
Deshalb spricht man auch von Fiatwährungen, weil die aus heißer Luft bestehen. Ich teile die Kassandro-Meinung (bis auf die Ansicht neulich vom bald steigenden Dollar), bin aber noch viel pessimistischer. Das Thema habe ich übrigens gerade mit dem Galopp-Obermacker besprochen. Seine Antwort dazu gleich in einem anderen Thread.
Hätte der Galopp – Obermacker auch nur im Entferntesten eine Ahnung gehabt, mit was für einem grosmäuligen Schmierfinken er es zu tun hat, er hätte die E- Mail ungeöffnet gelöscht.
Kassandro braucht keinen Plan B in der Schublade, weil er bereits Plan A in die Praxis umgesetzt hat. Er setzt auf eine diversifizierte Sachwert-Strategie, und das ist das, was Fachleute für das jetzige Krisenszenario empfehlen. In Deutschland gehört er damit aber zu einer Minderheit. Die große Mehrheit der erzkonservativen deutschen Geldanleger setzt auf eine gewohnte Geldwert-Strategie: Tagesgeld, Sparbuch, Kapitallebensversicherung. Die werden alle bis 2030, spätestens bis 2035, durch die Inflation völlig pleite sein.
Meine These lautet, dass die Pferdebesitzer und Pferdewetter in den nächsten Jahren sukzessive immer weniger Geld haben werden, um es im Rennsport auszugeben. Ein Beispiel: In den Nachrichten kam gerade die Info, dass der CDU-Wirtschaftsrat (der das Unternehmerlager vertritt) harte Einschnitte bei den Sozialleistungen fordert. Unter anderem wird verlangt, dass die gesetzliche Krankenkasse Zahnarztbesuche nicht mehr bezahlen solle. Tja Leute, in Spanien ist das schon immer so. In Spanien werden auch Physiotherapie und Psychotherapie nicht von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt, und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wird nur mit Karenztagen übernommen. Das bedeutet, dass in Spanien jeder zur Arbeit marschiert, wenn er leicht kränkelt, und die Meisten tun dies auch noch, wenn sie mittelkrank sind, eben weil die Gehälter viel niedriger sind als in Deutschland. Gleichzeitig kosten Eintrittskarten bei Real Madrid ungefähr doppelt so viel wie bei Bayern München. Tickets unter 100 Euro gibt es nur wenige, ein Durchschnittsplatz kostet so 150 Euro, und die besseren Plätze kosten ab 200 Euro aufwärts. Die horrenden Kosten für das umgebaute Bernabeu-Stadion müssen eben finanziert werden. Trotzdem ist die Hütte immer voll, und man kommt nur schwer an Karten. Wie die Spanier das stemmen, kann ich nicht sagen. In Deutschland werden sich die Leute in den kommenden Jahren auf stark steigende Belastungen einstellen müssen, und dieses Geld fehlt dann zur Finanzierung des Rennsports.
Wie gut, dass Sie Schmierfink nicht mehr betroffen sein werden.
Gemach Genosse!
Ich kann mich nicht vierteilen und der Tag hat leider nur 24 Stunden und ich muß bedauerlicherweise einen Teil davon mit Schlaf verbringen.
Ich muß irgendwie meine Brötchen verdienen, habe bei der Datenpflege derzeit zwei Assis, mache aber eine Menge selbst, sonst geht das Gefühl für die Daten verloren, engagiere mich auch noch allgemein politisch und hab noch ein Familienleben. Und dann fällt der Blog manchmal hinten runter.
Haben Sie dafür mal gesehen, wie die Datenbasis wächst? Wir sind inzwischen auch historisch verdammt gut, was die BT-Rennen in Europa und die Gruppe-1 Rennen in der Welt betrifft und bei den Japanern bin ich auf eine Datenader gestoßen, die ist hoch interessant, aber allgemein im Moment noch nicht sichtbar.
Wir können natürlich gerne mal tauschen, was das Arbeitspensum betrifft!
“Herr Grewe” hat gleich zu Anfang seiner Trainerlaufbahn klargestellt, dass der das macht um Geld zu verdienen und es auch nur solange macht, wie es nicht sein Geld kostet.
Olle Kamelen, als Neuheit verkaufen.
Das heutige völkerrechtswidrige amerikanische Eingreifen in Venezuela zeigt nicht nur Old Vollblut, sondern uns Allen, dass es mit dem Rechtsstaat sehr schnell vorbei sein kann. 1991 (also noch in der kapitalistischen Ära) war ich mal bei einem Renntag auf der Galopprennbahn von Caracas. Eine eifersüchtige Freundin hatte mich zu einem Urlaub auf der venezolanischen Karibik-Insel Isla de Margarita bequatscht, und von dort aus haben wir mit dem Flugzeug einen Ausflug in die Hauptstadt gemacht. In Caracas erzählte uns ein Einheimischer, dass Venezuela ein Land sei, in dem man jede Art von Verwaltungsentscheidung erkaufen könne. Ein Jahr später, 1992, war es dann soweit, und der Sozialist Hugo Chavez riskierte einen Putsch, der aber fehlschlug. Erst 1998 gewannen Chavez und seine Sozialisten bei den anstehenden Wahlen. Anfangs profitierte man noch vom Ölreichtum des Landes, aber dann griff die sozialistische Unterdrückung und Misswirtschaft immer mehr um sich. Natürlich gibt dies der US-Regierung nicht das Recht, einen ihr missliebigen Staatschef ins Ausland zu entführen. So, und jetzt kommt der politische Analyst T. Epping mit seinem Kommentar.
Und hier ist er:
Selbst wenn Sie recht haben,
ist das Volumen meines Gequatsches, nur ein Bruchteil Ihres Geschwafels.
Vor einiger Zeit hatte ich in München noch mal eine unerwartete Erfahrung mit Venezuela. An einem Sonntagnachmittag benötigte ich einen Bereitschaftsarzt (nicht Notarzt) zu mir nach Hause. Es dauerte jedoch mehrere Stunden, bis der Doktor schließlich kam, und da ging es mir schon wieder besser. Der Arzt stellte sich als eine junge und landestypisch schöne Venezolanerin heraus, die allerdings mehr Interesse an den Orchideen auf meinem Schreibtisch als an meinem Körper hatte. Sie klagte mir ihr Leid, dass ihre eigenen Orchideen immer schnell eingehen würden und dass sie überhaupt nicht wisse, wie sie mit denen richtig umgehen solle. Wir haben dann sogleich in der Küche einen Schnellkurs in Orchideenpflege absolviert: richtiges Gießen/Tauchen, Düngen, Besprühen, Schneiden und die Wahl eines passenden Übertopfes zur Vermeidung von Staunässe.-
Ein anderes Mal brauchte ich an einem Wochenende einen Bereitschaftsarzt in Madrid, habe ihn aber nicht in die Wohnung bestellt, sondern bin mit dem Taxi zu einer Stadtteil-Bereitschaftspraxis gefahren. Dort erwartete mich leider keine schöne junge Venezolanerin, sondern eine betagtere spanische Ärztin mit eher herbem Naturell. Und das, obwohl in Madrid viel mehr venezolanische Flüchtlinge leben als in München. In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren sind Millionen von Venezolaner ins Ausland geflohen: die ärmeren in die Nachbarländer, die reicheren nach Spanien. Viele von denen werden wohl irgendwann zurückkehren, wenn es in Venezuela wieder aufwärts geht. Die USA wollen bis auf Weiteres die Führung in Venezuela übernehmen.
Ich war schon gegen die Zerstörung der iranischen Atomanlagen und bezweifle, ob dies wirklich nachhaltig gelungen ist. Viel sinnvoller wäre es gewesen, wenn Israel und nicht die USA die iranischen Ölanlagen zerstört hätte. Nur die Einnahmen aus diesen Anlagen ermöglichen es dem Iran den großen Störenfried der Region zu spielen. Von den arabischen Nachbarstaaten hätte es dafür sogar klammheimlichen Beifall gegeben, nicht nur wegen der daraus resultierenden Öl-Preise.
Von dem Angriff auf Venezuela halte ich schon überhaupt nichts. Erstaunlicherweise ist es Trump gelungen Maduro gefangen zu nehmen, und ich kann nur hoffen, dass er durch einen neuen linken Despoten ersetzt wird, denn die Welt braucht sozialistische Musterstaaten, um ihr die Schädlichkeit dieser Verbrecher-Ideologie vor Augen zu halten. Es ist schon eine Leistung ein so reiches Land wie Venezuela so nachhaltig zu ruinieren, wobei schon die Vorgänger-Regierungen keineswegs gut waren. Wichtig ist auch, dass Chavez demokratisch an die Macht kam, von linken Salonsozis wie dem Wirtschafts-Nobelpreis-Träger Joseph Stiglitz hochgejubelt wurde und dann sowohl Demokratie als auch wirtschaftliche Vernunft abschaffte. Venezuela ist ein Lehrbeispiel für diese wohl schlimmste Geisel der Menschheit und sollte es auch bleiben, denn wenn es kein solches Lehrbeispiel mehr gibt, wird der Sozialismus unwillkürlich in den Köpfen des linken Bildungsabschaums und nicht nur dort wieder auferstehen. So grausam es für die Venezuelaner auch ist, es muss immer ein solch abschreckendes Beispiel geben, damit die Welt wenigstens einigermaßen davon verschont bleibt.
Unser Land droht bedauerlicherweise ein Lehrbeispiel für den Klimaschwindel zu werden, das auch für andere Länder schon einige Abschreckungswirkung entfaltet hat. Diese Ideologie ist für unsere Linken zu einer Art Ersatzreligion geworden, mit dem sie hoffen, den Bürger noch schlimmer als mit dem Sozialismus terrorisieren zu können. Demokratische Gegenwehr können sie wie beim Sozialismus nicht dulden. Das, was sie “wehrhafte Demokratie” nennen, ist im Grunde aggressiver Faschismus. Die Demokratie wird nicht von der AfD sondern von den drei linken Parteien gefährdet. Diese maßen sich das Recht an, Veranstaltungen ihrer Gegner mit Gewalt zu verhindern, die hierzu nötigen Terroristen mit Steuermitteln zu finanzieren und sie durch ein zunehmend gleichgeschaltete Justiz zu schützen. Das von ihnen gewollte Oppositionsverbot und die Abschaffung des Rechts auf Freie Meinungsäußerung wäre das Ende der verfassungsmäßigen Ordnung und der Anfang eines Rotgrünen Verbrecherstaates. Wir sind schon weit auf dem Weg dorthin fortgeschritten.
In die Zeitungen und Fernsehnachrichten schaffen es immer nur solche Ereignisse mit genug Action und Doppelwumms: Entführung des venezolanischen Staatschefs; Ausfall von Strom/Heizung für fünf Tage im Berliner Südwesten; Massengrab in einer Schweizer Après-Ski-Bar; usw. Manche anderen Ereignisse sind viel bedeutsamer für das Weltgeschehen, aber weniger spektakulär, und bleiben deshalb unter dem Radar. Dazu zählte kürzlich der Notfalleinsatz der amerikanischen Zentralbank, die die US-Geschäftsbanken mit einer Geldspritze von über 100 Milliarden Dollar wieder flottmachen musste, weil die Liquidität im Interbankenmarkt eingetrocknet war. Nicht zum ersten Mal. Weil es wieder gut ausgegangen ist, war es in den Nachrichten kein Thema. Irgendwann wird es aber nicht mehr gut ausgehen, da sich die Einschläge häufen. Wenn man auf der Kölner Domplatte hundert Passanten fragen würde, was der Repo-Markt ist, würde einige allenfalls an die Website repo-markt.de (ein Markt für Schnäppchenjäger) denken, aber darum geht es hier nicht. Die allgemeine Bevölkerung ist sich der Fragilität des Finanzsystems leider überhaupt nicht bewusst.
Die rechtswidrige Ausübung des Präsidentenamts durch den abgewählten Ex-Präsidenten Maduro wirft auch viele Fragten auf!
Der Tyrannenmord beschäftigt die Menschheit “seit ewig”. Selbst die Attentäter des 20. Juli stritten darüber. Die Lösung fanden sie in dem “Katechismus für einen Soldaten” von Ernst Moritz Arndt!
Ich wünschte, Sie Clown wären mein Problem…
Erzählen Sie doch lieber einen Schwank aus Ihrem Leben, Theo! Was ist denn aus den von Ihnen hier vor geraumer Zeit angekündigten Reisen an die Loire und nach Mexiko geworden? Wie soll das denn mit den Reisen funktionieren, wenn Sie dauernd hier im Blogforum vollbeschäftigt sind? Vor meinem geistigen Auge stelle ich mir Theodor und Hildegard Epping bei der Besichtigung eines Azteken-Tempels vor, Theo dabei aber mehr mit dem Smartphone und dem Blücher Blog beschäftigt: „Hildchen, geh du schon mal vor, ich muss erst noch dem verdammten Racingman das Maul stopfen!“
Das geht doch gar nicht, der hat doch zwei Ausgänge.
In der Justiz gilt die Devise „Wo kein Kläger, da kein Richter“. Im deutschen Galopprennsport ist es anders, da gilt das Oberharzer Motto: „Da haben Sie aber die Rechnung ohne den Kassandro gemacht“. Vor einiger Zeit hatte Letzterer hier in Merz-Manier neue Enthüllungen über den teuflischen Wissenschaftler Dr. Mabuse aka Dr. Parlo angekündigt. Wo bleiben die denn? Stimmt es, dass Parlo für den Ausbruch des Covid-Virus verantwortlich war? Und trägt er auch die Schuld am Abstieg des FC Schalke 04? Der Theo möchte in seiner „TurfBILD“ (ehedem als „Blücher Blog“ bekannt) gern deftige rheinisch-westfälische Hausmannskost konsumieren.
Ich fühle mich wirklich geschmeichelt, ob Deines, übertrieben, Intereses, leider bist Du so gar nicht mein Typ.
Dummschwätzer und Köpfe sind nicht mein…
Theo, Sie können sich mit Ihren Sorgen mir jederzeit anvertrauen, wenn Madame wieder (gesundheitlich) Stress macht. Sie wissen doch, mein zweiter Vorname lautet Empathie.
Für die seelische Erbauung der übrigen Blogteilnehmer hier das kleine BB-Neujahrs-Turfquiz: Wie lautete der Spitzname von T. Epping während seiner Zeit als Gestütswärter bis 1994?
a) Muttis Klügster b) Eppes c) Köbes d) Eppinger e) Zugvogel f) Faultier g) Stempelhengst h) Theo aus Lodz i) Don Vino j) keiner von denen.
Der stets extrovertierte T. Epping wird hier die richtige Lösung verraten.
Mein persönlicher Favorit ist “Zugvogel”.
Ich wiederhole es gern noch mal,
Gestütswärter dürfen sich schon seit Anfang der 1970ger nur noch die Landgestüter nennen, wir einfaches Volk, die ja immerhin tatsächlich im Gestüt arbeiten und nicht nur in einer Hengststation, sind Pferdewirte.
Mein lieber Racingman, Sie schwafeln über zu viele Dinge, von denen Sie keine Ahnung haben, in Foren, in denen Sie nix zu suchen haben, Fazit, Sie sind schlicht und einfach, komplett über… flüssig.
Mein lieber Theo, Sie schwafeln über zu viele Dinge, von denen Sie keine Ahnung haben, in Foren, in denen Sie nix zu suchen haben, Fazit, Sie sind schlicht und einfach, komplett über… flüssig.
Um den Mönchengladbach-Thread thematisch abzurunden, hier noch Folgendes. Blüchers Meinung, dass Mönchengladbach die wichtigste Trabrennbahn in NRW sei, dürfte er wohl exklusiv für sich haben. Niemand im Trabersport wird diese Ansicht teilen. Auch zu der Zeit, als es in NRW noch vier Traberpisten gab (jetzt nur noch zwei), war MG sportlich und finanziell immer das Schlusslicht. Ob der geplante Gewerbepark ein Erfolg wird, habe ich auch große Zweifel. Man vertraut dabei auf die Anziehungskraft des daneben liegenden Flughafens. Nun ja. Die Stadt MG will den Gewerbepark seit Langem, hatte aber nie das nötige Geld dafür. Jetzt schüttet die NRW-Landesregierung das Füllhorn über der Niers aus, und da geht es nun.
In einem Punkt möchte ich Kassandro widersprechen. Es geht hier nicht um eine gezielte Maßnahme gegen den Pferderennsport, denn dazu ist der Turf viel zu unwichtig. Für die Politiker der NRW-Landesregierung gilt das Gleiche wie früher für die DFB-Fürsten im Fall Niederrad: Pferderennsport ist der allerletzte unwichtige Scheiß, und den nimmt man überhaupt nicht als berücksichtigenswerten Faktor wahr. Die zuständige Düsseldorfer Ministerin wusste ja nicht einmal, ob es an der Niers um Galopper oder Traber ging, und sie sprach von der „ehemaligen Rennbahn“. Dabei finden in MG auch in 2026 immer noch Trabrennen statt.