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	<title>Kommentare zu: Peitschenmißbrauch und die Bestrafung</title>
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		<title>Von: Eva Maria Limmer</title>
		<link>http://galopp-sieger.de/wp/2016/07/28/peitschenmisbrauch-und-die-bestrafung/#comment-14947</link>
		<dc:creator>Eva Maria Limmer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2016 10:44:22 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Blücher,

wenn Sie Passagen aus dem Kommentar laymann einfach nur fettdrucken und daneben die dazugehörigen Bilder setzen vom &quot;packenden Endkampf&quot; und&quot;siegendem Sieger&quot;, dann ist der Untergang schon besiegelt, denn dann sieht wirklich auch der Allerletzte, was &quot;Rennspocht&quot; eigentlich in Wirklichkeit bedeutet.


Lustig auch(Freispruch für das Pferd!):&quot;

Die im vorliegenden Fall unterstellte Anstiftung ist hingegen ein wirklich schwerwiegender Verstoß, für den aber m.E. weder das Pferd(!), noch der Reiter noch die Rennleitung zuständig sind.
(Very lustig)

Das Pferd ist nur zuständig dafür das Mordsvergnügen unter selbstlosem Einsatz seiner gesamten Lebensenergie-mit Hilfe des Peitschenden möglich zu machen,der so helfend&quot;das letzte Quentchen Leistung abruft&quot; eines unausgewachsenen Jungpferdes, welches danach regelmäßig aussieht, als sei es durch die Hölle gegangen.

Doch&quot;sie schämeten sich nicht&quot;.

Ich glaube, &quot;der Rennsport&quot; sollte sich mal selbst laut und deutlich seine Texte vorlesen und dann ggf.etwas darüber meditieren.

Wobei ich mittlerweile glaube, hier hilft nur die eigene materielle Erfahrung des Beschriebenen.Vielleicht macht man mal eine Selbsterfahrungsexkursion in die Kaffeeplantagen von Atti-oder versucht sich selbst als sein &quot;Polopony&quot; mit entsprechender Gebiß-und Bremshebelausstattung.

Nichts geht über die eigene Erfahrung.

Die gleiche Empfehlung an die Petarianer-nur dass diese dann wohl bald nicht mehr leben, weil liebevoll eingeschläfert und kostensparend entsorgt.

Fazit, wie schon erwähnt: Bei Tierschutz und Rennspocht treffen mitnichten zwei Gegenparteien aufeinander und die eine braucht die andere, um ihr Urziel zu verfolgen.

Mir ist letztere Medaillenseite deutlich sympathischer, denn hier weiß man wenigstens direkt woran man ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Blücher,</p>
<p>wenn Sie Passagen aus dem Kommentar laymann einfach nur fettdrucken und daneben die dazugehörigen Bilder setzen vom &#8220;packenden Endkampf&#8221; und&#8221;siegendem Sieger&#8221;, dann ist der Untergang schon besiegelt, denn dann sieht wirklich auch der Allerletzte, was &#8220;Rennspocht&#8221; eigentlich in Wirklichkeit bedeutet.</p>
<p>Lustig auch(Freispruch für das Pferd!):&#8221;</p>
<p>Die im vorliegenden Fall unterstellte Anstiftung ist hingegen ein wirklich schwerwiegender Verstoß, für den aber m.E. weder das Pferd(!), noch der Reiter noch die Rennleitung zuständig sind.<br />
(Very lustig)</p>
<p>Das Pferd ist nur zuständig dafür das Mordsvergnügen unter selbstlosem Einsatz seiner gesamten Lebensenergie-mit Hilfe des Peitschenden möglich zu machen,der so helfend&#8221;das letzte Quentchen Leistung abruft&#8221; eines unausgewachsenen Jungpferdes, welches danach regelmäßig aussieht, als sei es durch die Hölle gegangen.</p>
<p>Doch&#8221;sie schämeten sich nicht&#8221;.</p>
<p>Ich glaube, &#8220;der Rennsport&#8221; sollte sich mal selbst laut und deutlich seine Texte vorlesen und dann ggf.etwas darüber meditieren.</p>
<p>Wobei ich mittlerweile glaube, hier hilft nur die eigene materielle Erfahrung des Beschriebenen.Vielleicht macht man mal eine Selbsterfahrungsexkursion in die Kaffeeplantagen von Atti-oder versucht sich selbst als sein &#8220;Polopony&#8221; mit entsprechender Gebiß-und Bremshebelausstattung.</p>
<p>Nichts geht über die eigene Erfahrung.</p>
<p>Die gleiche Empfehlung an die Petarianer-nur dass diese dann wohl bald nicht mehr leben, weil liebevoll eingeschläfert und kostensparend entsorgt.</p>
<p>Fazit, wie schon erwähnt: Bei Tierschutz und Rennspocht treffen mitnichten zwei Gegenparteien aufeinander und die eine braucht die andere, um ihr Urziel zu verfolgen.</p>
<p>Mir ist letztere Medaillenseite deutlich sympathischer, denn hier weiß man wenigstens direkt woran man ist.</p>
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		<title>Von: Blücher</title>
		<link>http://galopp-sieger.de/wp/2016/07/28/peitschenmisbrauch-und-die-bestrafung/#comment-14902</link>
		<dc:creator>Blücher</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 15:53:18 +0000</pubDate>
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		<description>Der Ausflug in die ordentliche Gerichtsbarkeit bezog sich im wesentlichen auf das Strafmaß -  das ich im Rennsport für überzogen betrachte. 

Wir müssen einmal offen die Peitschenfrage diskutieren und die Wirkung, die sie wirklich hat und wir müssen das offen kommunizieren, weil sonst der Rennsport von sogenannten Tierschützern kaputt gemacht wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ausflug in die ordentliche Gerichtsbarkeit bezog sich im wesentlichen auf das Strafmaß &#8211;  das ich im Rennsport für überzogen betrachte. </p>
<p>Wir müssen einmal offen die Peitschenfrage diskutieren und die Wirkung, die sie wirklich hat und wir müssen das offen kommunizieren, weil sonst der Rennsport von sogenannten Tierschützern kaputt gemacht wird.</p>
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		<title>Von: layman</title>
		<link>http://galopp-sieger.de/wp/2016/07/28/peitschenmisbrauch-und-die-bestrafung/#comment-14900</link>
		<dc:creator>layman</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 08:17:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://galopp-sieger.de/wp/?p=1878#comment-14900</guid>
		<description>Wie Sie selber sehen, bringt der Vergleich mit dem Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitenrecht nichts! Allenfalls kann man feststellen, daß sich die Strafen faktisch durchaus in derselben Größenordnung bewegen, wie dort für vergleichbare Verstöße üblich. Und? Und wenn es nicht so wäre?

Vorsatz kann m.E. durchaus unterstellt werden, Ihre Argumentation zielt hier vollkommen ins Leere! Oder ist auch ein Raubmord z.B. dann nicht vorsätzlich, wenn der Täter bei freiwilliger Herausgabe der Juwelen (vergleichbar dem anderen Rennverlauf) das Opfer am Leben gelassen hätte? Vielmehr legt die unterstellte ausdrückliche Aufforderung des Managers, wenn es eng wird, die Peitsche ohne Rücksicht auf das (dem ausländischen Reiter eben zuvor durch die Rennleitung erläuterte) Verbot einzusetzen, einen Vorsatz gerade nahe!

Gegen einen Vorsatz spricht regelmäßig die &#039;Emotionalität&#039; des Geschehens und der &#039;Eifer des Gefechts&#039;, der in der Tat ein sorgfältige Zählen und die Disziplin, weitere Schläge zu unterlassen, behindern könnte. Hier wäre man dann in der Tat bei einem ganz anderen Vergleich, nämlich dem von Ihnen angeführten Fußball. Fouls sind verboten, trotzdem werden sie als &#039;Tatsachen des Lebens&#039; akzeptiert, es gibt wohl kaum ein Spiel ohne Foul. Jedoch nicht ohne - abgestuft nach Schwere des Vorfalls - bestraft zu werden. Dieses Vorgehen wird dem Wesen des Fußballs gerecht, auch wenn es nicht immer gerecht ist! Ein Fußball ohne Fouls ist kaum vorstellbar, es wäre wie lauwarmer Kaffee ohne Coffein! Man kann danach trachten, die Zahl der Fouls zu reduzieren, abschaffen kan man sie nicht.

Ähnlich könnte man es mit der Peitsche sehen! Was wären Rennen ohne packende Enkämpfe, bei denen jeder Reiter - auf eine Art, die seinem Pferd möglichst gerecht wird - das letzte Quentchen Leistung abruft? Was für einen spektakulären Endkampf hat das diesjährige Derby geboten? Welch beeindruckende Leistung des Siegers aber auch seines Reiters, nachdem er mit enormem Speed überholt wurde, auf den letzten Metern noch einmal an- und an dem Angreifer vorbei zu ziehen! Hätte der Dritte (ggf. mit Peitschenhilfe) sich dagegen durchsetzen können? Ich meine nicht! Aber hätte, wäre, wenn, sind im Sport immer beliebte Ausreden - auch das gehört dazu und jeder Fußbalfan kann und muss damit leben, daß es auch anders hätte ausgehen können, wenn nicht dieser Elfmeter gegeben worden wäre oder nicht jener Spieler nach Foul verletzt ausgeschieden wäre.

Was aber, wenn nun ein überragender Spieler absichtlich durch ein Foul ausgeschaltet wird? Was, wenn diesbezüglich etwa eine Aufforderung des Managers ruchbar wird? Dann kommt man vom Vorsatz zum groben Vorsatz und streift - je nach Schwere des Falles - schon in gefährlicher Weise das Strafrecht! Aber man soll auch die Kirche im Dorf lassen: Hier geht es nicht um Körperverletzung sondern um 3 zusätzliche Peitschenhiebe mit denen das Pferd animiert würde, sein Bestes zu geben - mit Erfolg und ohne Schaden.

Nachdem man dem Ansinnen der Tierschützer, die dies anscheinend als eines der ganz großen Probleme betrachten, vergleichbar womöglich mit der blutigen Ausrottung von Nashörnern und Elefanten, nachgeben will und muss, wäre es trotzdem gut, wenn man die bestehende Regel beibehalten würde. Sie muss dann aber weiterhin mit Augenmaß und mit vertretbaren Strafen durchgesetzt werden. Die im vorliegenden Fall unterstellte Anstiftung ist hingegen ein wirklich schwerwiegender Verstoß, für den aber m.E. weder das Pferd, noch der Reiter noch die Rennleitung zuständig sind. Das ist ein Fall für den Ordnungsausschuss (u.a. Schädigung des Ansehens des Rennsports in einem besonders schweren Fall) und sollte dort mit der Höchststrafe sowie mit der Androhung des dauerhaften Ausschusses von der Teilnahme am Rennbetrieb im Falle einer Wiederholung geahnet werden. Das geht GAR nicht - wenn es denn stimmt und belastbare Beweise vorliegen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Sie selber sehen, bringt der Vergleich mit dem Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitenrecht nichts! Allenfalls kann man feststellen, daß sich die Strafen faktisch durchaus in derselben Größenordnung bewegen, wie dort für vergleichbare Verstöße üblich. Und? Und wenn es nicht so wäre?</p>
<p>Vorsatz kann m.E. durchaus unterstellt werden, Ihre Argumentation zielt hier vollkommen ins Leere! Oder ist auch ein Raubmord z.B. dann nicht vorsätzlich, wenn der Täter bei freiwilliger Herausgabe der Juwelen (vergleichbar dem anderen Rennverlauf) das Opfer am Leben gelassen hätte? Vielmehr legt die unterstellte ausdrückliche Aufforderung des Managers, wenn es eng wird, die Peitsche ohne Rücksicht auf das (dem ausländischen Reiter eben zuvor durch die Rennleitung erläuterte) Verbot einzusetzen, einen Vorsatz gerade nahe!</p>
<p>Gegen einen Vorsatz spricht regelmäßig die &#8216;Emotionalität&#8217; des Geschehens und der &#8216;Eifer des Gefechts&#8217;, der in der Tat ein sorgfältige Zählen und die Disziplin, weitere Schläge zu unterlassen, behindern könnte. Hier wäre man dann in der Tat bei einem ganz anderen Vergleich, nämlich dem von Ihnen angeführten Fußball. Fouls sind verboten, trotzdem werden sie als &#8216;Tatsachen des Lebens&#8217; akzeptiert, es gibt wohl kaum ein Spiel ohne Foul. Jedoch nicht ohne &#8211; abgestuft nach Schwere des Vorfalls &#8211; bestraft zu werden. Dieses Vorgehen wird dem Wesen des Fußballs gerecht, auch wenn es nicht immer gerecht ist! Ein Fußball ohne Fouls ist kaum vorstellbar, es wäre wie lauwarmer Kaffee ohne Coffein! Man kann danach trachten, die Zahl der Fouls zu reduzieren, abschaffen kan man sie nicht.</p>
<p>Ähnlich könnte man es mit der Peitsche sehen! Was wären Rennen ohne packende Enkämpfe, bei denen jeder Reiter &#8211; auf eine Art, die seinem Pferd möglichst gerecht wird &#8211; das letzte Quentchen Leistung abruft? Was für einen spektakulären Endkampf hat das diesjährige Derby geboten? Welch beeindruckende Leistung des Siegers aber auch seines Reiters, nachdem er mit enormem Speed überholt wurde, auf den letzten Metern noch einmal an- und an dem Angreifer vorbei zu ziehen! Hätte der Dritte (ggf. mit Peitschenhilfe) sich dagegen durchsetzen können? Ich meine nicht! Aber hätte, wäre, wenn, sind im Sport immer beliebte Ausreden &#8211; auch das gehört dazu und jeder Fußbalfan kann und muss damit leben, daß es auch anders hätte ausgehen können, wenn nicht dieser Elfmeter gegeben worden wäre oder nicht jener Spieler nach Foul verletzt ausgeschieden wäre.</p>
<p>Was aber, wenn nun ein überragender Spieler absichtlich durch ein Foul ausgeschaltet wird? Was, wenn diesbezüglich etwa eine Aufforderung des Managers ruchbar wird? Dann kommt man vom Vorsatz zum groben Vorsatz und streift &#8211; je nach Schwere des Falles &#8211; schon in gefährlicher Weise das Strafrecht! Aber man soll auch die Kirche im Dorf lassen: Hier geht es nicht um Körperverletzung sondern um 3 zusätzliche Peitschenhiebe mit denen das Pferd animiert würde, sein Bestes zu geben &#8211; mit Erfolg und ohne Schaden.</p>
<p>Nachdem man dem Ansinnen der Tierschützer, die dies anscheinend als eines der ganz großen Probleme betrachten, vergleichbar womöglich mit der blutigen Ausrottung von Nashörnern und Elefanten, nachgeben will und muss, wäre es trotzdem gut, wenn man die bestehende Regel beibehalten würde. Sie muss dann aber weiterhin mit Augenmaß und mit vertretbaren Strafen durchgesetzt werden. Die im vorliegenden Fall unterstellte Anstiftung ist hingegen ein wirklich schwerwiegender Verstoß, für den aber m.E. weder das Pferd, noch der Reiter noch die Rennleitung zuständig sind. Das ist ein Fall für den Ordnungsausschuss (u.a. Schädigung des Ansehens des Rennsports in einem besonders schweren Fall) und sollte dort mit der Höchststrafe sowie mit der Androhung des dauerhaften Ausschusses von der Teilnahme am Rennbetrieb im Falle einer Wiederholung geahnet werden. Das geht GAR nicht &#8211; wenn es denn stimmt und belastbare Beweise vorliegen!</p>
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